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	<title>Mitmachen bei der Direkten Demokratie &#187; JB</title>
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		<title>Zehn Jahre &#8220;Soziale Stadt&#8221; auf dem Kieler Ostufer: viel bewegt und viel gewonnen?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 08:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ellerbek/Wellingdorf]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach &#252;ber zehn Jahren Laufzeit des Programms Soziale Stadt feierten OB Albig, Kurt P&#252;stow vom Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein und andere &#8220;sicht- und sp&#252;rbare Fortschritte bei der Stadtentwicklung auf dem Kieler Ostufer&#8221;. Dieses Feiern steht in einem Widerspruch dazu, dass Albig an anderen Stellen nicht m&#252;de wird zu betonnen, dass die  Sozialkosten f&#252;r Gaarden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach &#252;ber zehn Jahren Laufzeit des Programms <em>Soziale Stadt</em> feierten OB Albig, Kurt P&#252;stow vom Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein und andere &#8220;sicht- und sp&#252;rbare Fortschritte bei der Stadtentwicklung auf dem Kieler Ostufer&#8221;. Dieses Feiern steht in einem Widerspruch dazu, dass Albig an anderen Stellen nicht m&#252;de wird zu betonnen, dass die  Sozialkosten f&#252;r Gaarden nur dann verschwinden, &#8220;wenn ich dort massiv investiere, in Bildung, in Infrastruktur und Wirtschaftsf&#246;rderung, um Wachstum zu erreichen.&#8221;<br />
<span id="more-1857"></span><br />
Trotz der massiven Inventionen durch das Programm <em>Soziale Stadt</em> in den letzten Jahren f&#228;llt die Bilanz trotz gro&#223;er Worte mehr als d&#252;nn aus. Imagekampagnen, nicht n&#228;her benannte Modellprojekte, Feste, Aktionen und Beteiligungsverfahren werden als Erfolg verkauft.</p>
<p>Die Ursachen der  Herausbildung von benachteiligten Stadtteilen mit ihren sich verfestigenden Armutsspiralen sind gesamtgesellschaftlich begr&#252;ndet und sie r&#252;hren nicht aus dem Stadtteil selbst. Zus&#228;tzlich zu den individuellen Verarmungsprozessen bewirken sie zus&#228;tzliche Benachteiligungen und konflikthafte Desintegrationsprozesse der Stadtteilbewohner/innen.</p>
<p>Diesen Problemen ist mit einer stadtteilbezogenen  Politik nicht beizukommen und ein grundlegender Mangel des Programms “Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt” besteht darin, dass die Ursachen und Rahmenbedingungen, die zur Herausbildung von Armutsquartieren f&#252;hren,  nicht zum Gegenstand einer Politik f&#252;r eine sozial integrierte Stadtpolitik gemacht werden. Der Gesichtspunkt einer <em>sozialen Stadt</em> kann nur f&#252;r die Stadt als Ganzes geltend gemacht werden.</p>
<p>So ist es nicht zuf&#228;llig so, dass die im Programm Soziale Stadt geforderte Evaluierung in Kiel nie stattgefunden hat, weil sie allzu entlarvend gewesen w&#228;re. Insgesamt &#252;berwiegt ein jahrelanger Inkrementalismus  – ein von den <em>Akteuren im Sozialraum</em> mehr aber meist weniger  perspektivisch geleitetes <em>Durchwurschteln</em>. Zu diesem Eindruck geh&#246;rt auch, dass es den Akteuren trotz der F&#252;lle  der gro&#223;artigen Projekte  nicht m&#246;glich ist aufzuzeigen, wie sie denn den vom Programm geforderten Inhalten wie die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Quartieren,die Verbesserung der Lebenschancen f&#252;r die Bewohnerinnen und Bewohner oder die Verbesserung des Bildungsangebotes in den Quartieren oder des Zugangs zu Bildungsangeboten f&#252;r die Bewohnerinnen und Bewohner auch nur einen kleinen Schritt n&#228;her gekommen sind.</p>
<p>Den Vogel schiessen die Aussagen ab, wenn sie <em>Beteiligungsprozesse</em> behaupten. Es ist schon lange bekannt, dass  von Armut  und Ausgrenzung betroffene Menschen eher durchsetzungsschwach sind  mit den herk&#246;mmlichen Instrumenten der B&#252;rgerbeteiligung nicht erreicht werden. Hier hat die mit der Leitung des B&#252;ros Soziale Stadt beauftragte STEG GmbH gar nichts investiert. Die vermeindlich <em>gelungenen</em>  Beteiligungen richten sich dementsprechend unter dem  Banner von <em>Ordnung und Sicherheit</em> gegen die ohnehin schon ausgegrenzten  und unbeliebten Minderheiten (Trinker, auff&#228;llige Jugendliche, Fixer usw.) oder verh&#246;hnen die Begrifflichkeit <em>Beteiligung</em> wie die immer noch nicht aufgestellten B&#228;nke zeigen.</p>
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		<title>Die Marke Kiel in China</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Kita-Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausdruck der neuen Stadtpolitik
Albigs Chinareise ist  ein Beleg f&#252;r den Wandel vom sozialstaatlichen Sozialpolitikkonzept  zum Unternehmen Stadt. Der Wandel  hin zur Unternehmerischen Stadt brachte eine Verschiebung der st&#228;dtischen Kernaufgaben mit sich. Weg von der sozialstaatlichen Verwaltung – hin zum betriebswirtschaftlichen Management (von government zu governance). Dieser Prozess wurde bundespolitisch auch von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausdruck der neuen Stadtpolitik</strong><br />
Albigs Chinareise ist  ein Beleg f&#252;r den Wandel vom sozialstaatlichen Sozialpolitikkonzept  zum Unternehmen Stadt. Der Wandel  hin zur Unternehmerischen Stadt brachte eine Verschiebung der st&#228;dtischen Kernaufgaben mit sich. Weg von der sozialstaatlichen Verwaltung – hin zum betriebswirtschaftlichen Management (von government zu governance). Dieser Prozess wurde bundespolitisch auch von den Parteien getragen, die sich jetzt auf kommunaler Ebene &#252;ber die Folgen aufregen, die dazu f&#252;hren, dass  OB Alibig  in China die “Marke Kiel” vertritt und seine st&#228;dtische “Au&#223;enministerin”,  die Kiel-Marketing GmbH und die IHK ihn begleiten.  Ob allerdings etwas Z&#228;hlbares au&#223;er der daraus resultierenden KN Pr&#228;senz des OBs f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger unserer Stadt herauskommt ist mehr als zweifelhaft.<br />
<span id="more-1794"></span><br />
L&#246;blich, dass FDP und Linke in diesem Zusammenhang an die Menschenrechtsverletzungen in China erinnern. Allerdings wird auch das erst glaubw&#252;rdig, wenn sich beide Parteien genauso vehement gegen die Menschenrechtsverletzungen in Kiel positionieren w&#252;rden, denen t&#228;glich Kiels  arme Kinder ausgesetzt sind. Ihr Abstimmungsverhalten bei unserem Antrag zu einer &#220;bergangsregelung f&#252;r die Kita-Geb&#252;hren spricht dort eine deutlich andere Sprache. Denn au&#223;er unserer Kleinstfraktion stimmte keine andere Partei gegen die Beerdigung des Antrags mit der &#220;berweisung in den Jugendausschuss.</p>
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		<title>Sondergesetz f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;nger</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/25/sondergesetz-fuer-hartz-iv-empfaenger/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 07:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales, Wohnen und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Jobcenter]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat das System der Zusammenarbeit zwischen der Agentur f&#252;r Arbeit und Kommunen in den Argen als grundgesetzwidrig verworfen, weil es darin unter anderem einen Versto&#223; gegen das Demokratiegebot des Grundgesetzes sieht.
Das hob der CDU-Abgeordnete Paul Lehrieder noch einmal in einer Rede 17.12.2009 im Bundestag hervor:
“Das Wesen der Demokratie ist es aber, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat das System der Zusammenarbeit zwischen der Agentur f&#252;r Arbeit und Kommunen in den Argen als grundgesetzwidrig verworfen, weil es darin unter anderem einen Versto&#223; gegen das Demokratiegebot des Grundgesetzes sieht.<br />
Das hob der CDU-Abgeordnete Paul Lehrieder noch einmal in einer Rede 17.12.2009 im Bundestag hervor:<br />
“Das Wesen der Demokratie ist es aber, dass der W&#228;hler seine Zustimmung oder Ablehnung konkreter staatlicher Entscheidungen auch auf seinem Wahlzettel mit der Wahl oder Abwahl von Parteien und Politikern dokumentieren kann. Die Mischverwaltung der Jobcenter l&#228;sst dies nicht zu. Die vorgeschlagene Grundgesetz&#228;nderung w&#252;rde dieses Demokratiedefizit aber gerade nicht l&#246;sen.”<br />
<span id="more-1430"></span><br />
Gestern hat die Allparteienallianz in Berlin beschlossen, lieber das Grundgesetz zu &#228;ndern, statt der Forderung des Bundesverfassungsgerichts nachzukommen, das Demokratiedefizit aufzuheben.<br />
„Dies ist ein wichtiger Tag f&#252;r die Arbeitslosen“ befand Bundesministerin von der Leyen (CDU). Die Jobcenter sollen zuk&#252;nftig Jobcenter durch ein ein einfacheres Gesetz eigenst&#228;ndiger, wirksamer und schneller arbeiten, sagte von der Leyen (CDU).<br />
Kein Wort zum Demokratiedefizit der Mischverwaltungen. Ein wichtiger Tag f&#252;r die “Kunden” der Argen, f&#252;r die demokratische Grundrechte dann aufgrund der neuen auf sie zugeschnittenen Sondergesetzgebung nicht mehr gelten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Lieber Millionen investieren als f&#252;r Sozialbeitr&#228;ge ausgeben&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 19:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[„Bildungsabschl&#252;sse fallen nicht vom Himmel. Da hilft es auch nicht „Bildung, Bildung, Bildung“ zu rufen.
Bildung braucht finanzielle M&#246;glichkeiten, um sie zu erlangen und es braucht in Folge Arbeitspl&#228;tze. An beidem mangelt es.
Niemand kann ernsthaft bezweifeln, dass Armut viel mehr ist, als wenig Geld zu haben. Armut in Kiel wie anderwo bedeutet vielf&#228;ltige Benachteiligungen in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Bildungsabschl&#252;sse fallen nicht vom Himmel. Da hilft es auch nicht „Bildung, Bildung, Bildung“ zu rufen.<br />
Bildung braucht finanzielle M&#246;glichkeiten, um sie zu erlangen und es braucht in Folge Arbeitspl&#228;tze. An beidem mangelt es.</p>
<p>Niemand kann ernsthaft bezweifeln, dass Armut viel mehr ist, als wenig Geld zu haben. Armut in Kiel wie anderwo bedeutet vielf&#228;ltige Benachteiligungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wohnen und Freizeit. Auch in Kiel wird die Kinderarmut auf die “Bildungsferne” oder andere Defizite (Sozialisations-, Kulturdefizite) der Betroffenen zur&#252;ckgef&#252;hrt.<br />
Durch diese Schuldzuschreibung ger&#228;t die Verantwortung von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft auch in Kiel v&#246;llig aus dem Blick.<br />
<span id="more-1367"></span><br />
In Kiel k&#252;ndigt OB Albig “harte Zeiten” an und meint damit, dass nach seinem Willen im sozialen Bereich gestrichen werden soll. Gleichzeitig r&#252;ckt er Bildung in den Vordergrund, als k&#246;nne das automatisch verhindern, dass jemand arm wird.<br />
Richtig ist sicher, dass Bildungsdefizite dazu f&#252;hren, dass junge Menschen nach der Schule keinen Weg in den Arbeitsmarkt finden und die Armut in der Herkunftsfamilie sp&#228;testens in der Sekundarstufe erhebliche Bildungsdefizite nach sich ziehen</p>
<p>OB Albig verweist auf ein naturhaftes Geschehen wenn er sagt: “unser System reproduziert” sich selbst (siehe OB Albig KN 27.02.2010) und verschleiert damit, dass wir es hier &#252;ber das Ergebnis der Allparteienallianz in Berlin und &#252;ber das Ergebnis einer gewollten Politik sprechen und die Akteure in Kiel ebn diesen Parteien angeh&#246;ren.</p>
<p>Die aktuelle Ausgangsbedingung f&#252;r 10000 arme Kieler Kinder ist, dass der Hartz IV Regelsatz den Bildungsbedarf von Kindern nicht abdeckt und das vor dem Hintergrund, dass die von Eltern zus&#228;tzlich privat getragenen Ausgaben f&#252;r Nachhilfe schon 2005 um &#252;ber 300 Millionen Euro gestiegen sind. 1)<br />
Wenn OB Albig es also ernst meint mit seiner verk&#252;ndeten Einsicht und das Unternehmen Kiel Sailing City mit dem Vorstandschef Albig die Verantwortung &#252;bernimmt, die es f&#252;r die armen Kinder unserer Stadt hat m&#252;ssen als erster Schritt die Kosten f&#252;r den Bildungsbedarf gedeckt sind.</p>
<p>OB Albig wiederholt wie Politiker aller Parteien das Mantra von “Bildung, Bildung, Bildung” und will “massiv investieren …. um Wachstum zu erreichen.“<br />
Er vermeidet damit vordergr&#252;ndig die “soziale Gerechtigkeit” als “Standortrisiko” im Kampf des Unternehmens Stadt Kiel um Investoren zu denunzieren, wird dann aber umso deutlicher, wenn er sagt, dass er “lieber Millionen investieren als f&#252;r Sozialbeitr&#228;ge ausgeben“ will (siehe OB Albig KN 27.02.2010).</p>
<p>Kinderarmut und in Folge Arbeitslosigkeit lassen sich nicht allein durch Bildung aufheben. OB Albig jedoch will lieber “in Infrastruktur und Wirtschaftsf&#246;rderung“ investieren „um Wachstum zu erreichen“. Also die Politik fortsetzen, die erst zur wachsenden Kinderarmut gef&#252;hrt hat.</p>
<p>Floskelhafte und verschleiernde Bekenntnisse sind keine L&#246;sung, um der wachsenden Spaltung in Kiel zu begegnen: Sailing City hier – Tafeln dort.</p>
<p>Es stellt sich die Frage, weshalb die Bedeutung des Geldes, dass in allen Lebensbereichen eine so gro&#223;e Rolle spielt, im Zusammenhang mit der Teilhabe von armen Kindern an Bildung gar nicht vorkommt und damit v&#246;llig ausgeblendet wird?<br />
Um sich Nachhilfeunterricht leisten zu k&#246;nnen, ins Kino zu gehen und sich in identit&#228;tsstiftenden Zusammenh&#228;ngen ausserhalb des Armutghettos bewegen zu k&#246;nnen, braucht man schlicht und ergeifend Geld!</p>
<p>Wenn OB Albig jetzt hartn&#228;ckig “Bildung, Bildung, Bildung“ ruft, ist das kein emanzipatorischer Slogan, sondern lediglich eine Ablenkung vom Unwillen auch aktuell Armut zu bek&#228;mpfen. Vor diesem Hintergrund ist „Bildung, Bildung, Bildung“ die Parole der Oberheuchler.</p>
<p>1) jeder vierte Sch&#252;ler in Deutschland erh&#228;lt bezahlten Nachhilfe-Unterricht. (Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung 21.08.2005)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kinderkommission ohne Kinder</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/13/kinderkommission-ohne-kinder/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 06:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkommission]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbad]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz der Bem&#252;hungen von Ratsherr Hanns (SPD) bleiben wir bei einer Versachlichung.
Mit seinem Satz “Ich h&#228;tte mich auch nicht abweisen lassen” gibt er indirekt zu, dass er selbst nicht bei der Beteiligungsveranstaltung zum Zentralbad war, w&#228;hrend er in seinem urspr&#252;nglichen Kommentar noch gemeinsam mit ebenfalls nicht anwesenden Kollegen die ”gute Stimmung mit ins Rathaus zur&#252;ckgenommen” [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der Bem&#252;hungen von Ratsherr Hanns (SPD) bleiben wir bei einer Versachlichung.<br />
Mit seinem Satz “<em>Ich h&#228;tte mich auch nicht abweisen lassen</em>” gibt er indirekt zu, dass er selbst nicht bei der Beteiligungsveranstaltung zum Zentralbad war, w&#228;hrend er in seinem urspr&#252;nglichen Kommentar noch gemeinsam mit ebenfalls nicht anwesenden Kollegen die ”<em>gute Stimmung mit ins Rathaus zur&#252;ckgenommen</em>” haben will.<br />
In der Tat unterscheiden sich unsere Vorstellung von denen von Herrn Hanns, der in der Kinderkommission die “Effektivierung der Kinder- und Jugendbeteiligung” betreiben m&#246;chte. Das klingt &#252;brigens als g&#228;be es eine entsprechende Kinder- und Jugendbeteiligung, die nur noch effektiviert werden muss und wahrscheinlich glaubt Herr Hanns sogar daran – denn im “letzten Jahr waren es etwa 8 Sitzungen zu diesem Thema (Ak, Kinderkommission…) In diesem Jahr bereits 2″.<br />
In der Kommission sitzen &#252;brigens gar keine Kinder, sondern &#252;ber Inhalte, Arbeitsformen und Ergebnisse beraten und bestimmen weiter Erwachsene!<br />
<span id="more-1269"></span><br />
Die der Fortschrittlichkeit sicher unverd&#228;chtige Bertelsmann Stiftung bezieht sich unter dem Titel “Mehr Partizipation wagen” auch auf diese Art von Kinderkommisionen: “Ein weit verbreitetes Phänomen in der kommunalen Beteiligungspraxis ist die Herausbildung von “Beteiligungsinseln”: Impulse, neue Vorschläge und Modelle der Partizipation von Kindern und Jugendlichen gehen ausschlie&#223;lich oder überwiegend von einer bestimmten Akteursgruppe oder einem Verwaltungsressort aus. Solche Initiativen und Projekte bleiben in ihren Auswirkungen auf die kommunale Beteiligungskultur begrenzt.”</p>
<p>In der Tat w&#252;rde sich Herr Hanns sogar ein wenig unserer Sicht n&#228;hern, wenn er einmal die 13 Seiten “Mehr Partizipation wagen – Handlungsempfehlungen auf einen Blick” der Bertelsmann Stiftung lesen w&#252;rde und endg&#252;ltig h&#228;tte er uns im Boot, wenn sich Kiel nicht nur “kinderfreundliche Stadt” nennt, sondern den von einem Unesco Projekt geklauten Titel (Child Friendly City) auch mit den Vorgaben des Unsesco Projektes umsetzen will.</p>
<p>Das Problem der Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen liegt nicht auf der Seite der jungen Menschen, sondern eher auf der Seite der Erwachsenen.</p>
<p>Das folgende Stufenmodell der Partizipation ist gut geeignet, um den jeweiligen Grad Beteilung deutlich zu machen, um zu pr&#252;fen, ob es sich wirklich um Partizipation handelt.</p>
<p>1. Manipulation/Fremdbestimmung<br />
Kinder und Jugendliche werden angehalten, Dinge zu tun oder zu unterlassen. &#220;ber Inhalte, Arbeitsformen und Ergebnisse des Anliegens bestimmen Erwachsene. Diese Form ist gleichzusetzen mit Manipulation. Sowohl Inhalte als auch Arbeitsformen und Ergebnisse eines Projektes sind hier fremddefiniert.</p>
<p>2. Dekoration<br />
Kinder und Jugendliche sind die “Dekoration” f&#252;r das von Erwachsenen bestimmte Handeln. Sie wirken z.B. bei einer Veranstaltung mit, ohne wirklich zu wissen, worum es sich handelt.</p>
<p>3. Alibi-Teilnahme<br />
Junge Menschen haben scheinbar eine Stimme. Das dient jedoch dazu, ein positives Bild zu vermitteln und nicht dazu, Einflu&#223; zu geben.<br />
Bei der Alibi-Teilhabe nehmen Kinder beispielsweise an einer Konferenz teil, haben aber nur scheinbar eine Stimme (Kinderparlamente).</p>
<p>4. Teilhabe<br />
Auf diese Stufe sind junge Menschen auf Initiative von Erwachsenen an Aktivit&#228;ten beteiligt und haben &#252;ber die blo&#223;e Teilnahme hinaus die M&#246;glichkeit f&#252;r ein gewisses sporadisches Engagement der Beteiligung (bzw. wird ihnen eine eingegrenzte Beteilung zugestanden).</p>
<p>5. Zugewiesen aber informiert<br />
Hier wird ein Projekt von Erwachsenen vorbereitet, die Kinder sind jedoch informiert, verstehen worum es geht und wissen, was sie bewirken wollen</p>
<p>6. Mitwirkung<br />
Mitwirkung hei&#223;t, dass Kinder durch indirekte Einflussnahme eigene Vorstellungen oder Kritik &#228;u&#223;ern d&#252;rfen. Bei der vorausgehenden Vorbereitung und letztendlichen Umsetzung der Ma&#223;name haben sie allerdings keine Entscheidungskraft.</p>
<p>7. Mitbestimmung<br />
Junge Menschen sind auf Initiative von Erwachsen gleichberecht beteiligt.<br />
Sie sind werden tats&#228;chlich bei Entscheidungen einbezogen. Auch hier geht die Initiative von Erwachsenen aus, aber Entscheidungen werden aber gemeinsam und demokratisch mit den jungen Menschen getroffen.</p>
<p>8. Selbstbestimmung<br />
Die Initiative geht von jungen Menschen aus und auch die Entscheidungen werden von ihnen getroffen.</p>
<p>9. Selbstverwaltung<br />
Die Kinder und Jugendlichen haben hier die vollst&#228;ndige Entscheidungsfreiheit &#252;ber das Ob und Wie eines Anliegens. Die Entscheidungen werden den Erwachsenen lediglich mitgeteilt.</p>
<p>“In der Kommune ist es um die Partizipation der Kinder und Jugendlichen bisher am schlechtesten bestellt. Die Gesamtwerte f&#252;r die Partizipationsintensit&#228;t sind sehr niedrig; die Zahl der Formen und Themen, an denen sich die Kinder und Jugendlichen beteiligen, ist gering.<br />
Als Gr&#252;nde f&#252;r ihr Nicht- Mitwirken geben die Kinder und Jugendlichen am h&#228;ufigsten an, sie h&#228;tten am Thema kein Interesse und ihnen fehle das Vertrauen in die Politiker, zumal diese sie nicht respektierten. Hinzu kommt, dass sich &#252;ber die H&#228;lfte der Kinder und Jugendlichen &#252;ber die Partizipationsm&#246;glichkeiten in der Kommune unzureichend informiert f&#252;hlen. Hinsichtlich des Ausma&#223;es ihrer Beteiligung gehen die Einsch&#228;tzungen wieder stark auseinander, denn die Kommunalverwaltungen meinen, die Kinder und Jugendlichen w&#252;rden insgesamt viel st&#228;rker partizipieren und auch das vorhandene Angebot st&#228;rker nutzen als die Kinder und Jugendlichen laut ihren eigenen Angaben dies tats&#228;chlich tun.” (Bertelsmann Stiftung: Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland, S.44)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>PFI &#8211;&gt; PPP (= &#214;PP)&#8230; Wie aus der Privaten Finanz-Initiative die &#246;ffentlich-private-Partnerschaft wird</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/08/pfi-ppp-oepp-ie-aus-der-privaten-finanz-initiative-die-oeffentlich-private-partnerschaft-wird/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[PRIVATE FINANCE INITIATIVE 
Verdienen an leeren Kassen
Die britische Premierministerin Margaret Thatcher, eine begeistere Anh&#228;ngerin des (neo)liberalen Vordenkers Milton Friedman, startete Mitte der 1990er Jahre eine umfassende Privatisierung &#246;ffentlicher Einrichtungen in Gro&#223;britannien. Mit British Telecom, British Airways, British Steel, British Airports, Rolls Royce, Thames Water und vielen mehr wurden nahezu alle &#246;ffentlichen Unternehmen verkauft. Das wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PRIVATE FINANCE INITIATIVE </strong><br />
<strong>Verdienen an leeren Kassen</strong></p>
<p>Die britische Premierministerin Margaret Thatcher, eine begeistere Anh&#228;ngerin des (neo)liberalen Vordenkers Milton Friedman, startete Mitte der 1990er Jahre eine umfassende Privatisierung &#246;ffentlicher Einrichtungen in Gro&#223;britannien. Mit British Telecom, British Airways, British Steel, British Airports, Rolls Royce, Thames Water und vielen mehr wurden nahezu alle &#246;ffentlichen Unternehmen verkauft. Das wenige was &#252;brig blieb verkaufte  ihr Nachfolger John Major.<br />
Die Gewerkschaften wurden entmachtet, die L&#246;hne gesenkt, w&#228;hrend auf der anderen Seite die Steuern f&#252;r Gewinne gesenkt und das Finanzwesen dereguliert wurden.</p>
<p>Die von der Politik versprochenen positiven Effekte der Privatisierung traten nicht ein. Daf&#252;r machten die “Privaten” exorbitant hohe Gewinne und es gab Entlassungswellen und die verkauften &#246;ffentlichen G&#252;ter sorgten f&#252;r negative Dauerschlagzeilen in der Presse.<br />
Die katastrophalen Folgen  f&#252;r die Bev&#246;lkerung waren ausschlaggebend f&#252;r Wahlsieg der Labour Party  mit Tony Blair, die im &#252;brigen vorher in der Opposition diesen Privatisierungen zugestimmt hatte.<br />
<span id="more-1249"></span><br />
Privatisierungen waren in der &#214;ffentlichkeit nicht mehr zu rechtfertigen und so machten sich Unternehmer, „Finanzwirtschaft“ und die Politiker auf die Suche nach einem neuen Dreh. Die Zusammenarbeit von Beraterfirmen (KPMG, Pricewaterhouse Coopers, Arthur Andersen), Banken und New Labour mit Blair und Gordon Brown f&#252;hrte zu einem neuen Finanzinstrument namens  „Private Finance Initiative“ (PFI).<br />
<strong>Um jedoch die Offensichtlichkeit dieser Namensgebung besser zu verschleiern, wurde PFI dann in Public Private Partnership (PPP) umbenannt.</strong></p>
<p><strong>Die Begr&#252;ndung lautete (in Abgrenzung zu Privatisierungen) jetzt: </strong><br />
- wir verkaufen ja nichts, denn die &#246;ffentliche Hand und Private  treten als gleichberechtigte Partner auf.<br />
- bei einem PPP Projekt bietet der jeweilige Investor ein “Paket” mit einer Laufdauer von bis zu 30 Jahren an, dass Finanzierung, Planung, Bau, Sanierung und Betrieb beinhaltet und die &#246;ffentliche Hand zahlt lediglich eine Miete.<br />
- der PPP-Vertrag ist eine sogenannte Win-Win-Situation. Der Staat, das Land oder die Kommune k&#246;nnen ihren Aufgaben im Zusammenhang mit Schule, Gesundheit, Verkehr usw. nachkommen, ohne die eigene Kasse zu belasten. </p>
<p>Deutschland und andere L&#228;nder befinden sich in der gleichen Lage wie Gro&#223;britannien. Nach der gro&#223;en Welle der Privatisierungen (Enteignungen), die von nationalen &#246;ffentlichen Besitzt&#252;mern wie Telekom bis zu kommunalen Besitzt&#252;mern wie Wohnungsbaugesellschaften und Stromversorgern reicht, sind die Versprechungen einer Entschuldung der Haushalte ausgeblieben. Die Steuererleichterungen f&#252;r Unternehmer sorgten gleichzeitig f&#252;r Mindereinnahmen f&#252;r die Kommunen und die „Rettung“ von <em>systemtragenden</em> bankrotten Banken und Unternehmen hat die Staatsverschuldung weiter beschleunigt. Die daraus resultierende K&#252;rzung staatlicher Ausgaben wird  letztlich in den Kommunen umgesetzt, deren Schuldenlast sich permanent erh&#246;ht. Es ist wichtig zu verstehen, dass dies die Folgen einer Entwicklung sind, der die Parteien im Bundestag zugestimmt haben.<br />
So entstand ein neuer „Sachzwang“, der dem neuen Heilmittel PPP  einen Schub verleiht. Die bei der PPP Beratung und Vertragsgestaltung f&#252;hrende Kanzlei Freshfields benennt das Ziel unverbl&#252;mt. F&#252;r sie sind neue Modelle f&#252;r die PPP Vertr&#228;ge die M&#246;glichkeit zum „permanenten Transfer &#246;ffentlichen Eigentums an den privaten Sektor“1. (1 „<a href="http://www.freshfields.com/publications/pdfs/2009/jun09/25830.pdf">Outlook for lnfrastructure 2009 and beyond</a>“ London 06,2009,  S. 17)<br />
Die Kanzlei hat auch die beiden <strong>Bankenrettungsgesetze</strong> (SoFFin und Hypo Real Estate) f&#252;r die Bundesrepublik entworfen.<br />
Freshfield geh&#246;rt  zum engeren Beraterkreis des Bundesfinanzministeriums und findet den Weg zum Bundeskanzlermat <em>ohne fremde Hilfe</em>.</p>
<p>Banken und auch &#246;ffentlich-rechtlichen Landesbanken bieten den Kommunen  <em>langfristige, individuell zugeschnittene Finanzierungsm&#246;glichkeit f&#252;r Investitionen</em>  <strong>Gro&#223;e Baukonzerne sind jetzt <em>Infrastrukturanbieter</em></strong> und haben allumfassende Angebote f&#252;r Schulen, Krankenh&#228;user, Altenheime usw. im Programm.<br />
Berater und Wirtschaftspr&#252;fer erschlie&#223;en stetig neue Bereiche f&#252;r PPP Projekte. </p>
<h3>(Vereinigte) Parteien als Helfershelfer der Enteignung </h3>
<p>Die Rot/Gr&#252;ne Regierung unter Schr&#246;der importierte PPP, das auch zum Inhalt des sogenannten Sch&#246;der-Blair Papiers geh&#246;rte, nach Deutschland. Auf dem SPD-Parteitag 2003 in Bochum wurde ein Leitantrag des Parteivorstandes verabschiedet , in dem es hie&#223;: „&#214;ffentlich-private Partnerschaften sind ein neuer Weg, (&#8230;) um &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t“ bereitzustellen.</p>
<p>Am 04.07.2003 beschlo&#223; der Deutsche Bundestag den von SPD und Gr&#252;nen eingebrachten Antrag “&#214;ffentlich Private Partnerschaften”<br />
“&#214;ffentlich Private Partnerschaften (&#214;PP) sind ein wichtiger Baustein bei der Modernisierung unseres Staatswesens. Der Finanzierungsbedarf &#246;ffentlicher Haushalte auf der einen Seite, das hohe Leistungsniveau des Staates und der erhebliche Bedarf an modernen Infrastrukturen auf der anderen Seite zwingen dazu, &#252;ber die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Staat und Privatwirtschaft neu nachzudenken. &#214;ffentlich Private Partnerschaften sind ein neuer und oft auch erfolgreicherer Weg der Bereitstellung von &#246;ffentlichen Leistungen. Mit &#214;PP k&#246;nnen &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t bereitgestellt werden.”<br />
(Unterzeichner: (Dr. Michael B&#252;rsch, Ludwig Stiegler, Klaus Brandner, Klaus Uwe Benneter, Ute Berg, Klaas H&#252;bner, Dr. Hans-Ulrich Kr&#252;ger, Dr. Elke Leonhard, Florian Pronold, Dagmar Schmidt (Meschede), Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Reinhard Weis (Stendal), Dr. Margrit Wetzel, Franz M&#252;ntefering und der Fraktion der SPD sowie der Abgeordneten Volker Beck (K&#246;ln), Werner Schulz (Berlin), Katrin G&#246;ring-Eckardt, Krista Sager und der Fraktion B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN); <a href="http://gruene-bundestag.de/cms/initiativen/dok/22/22271.antrag_zu_oeffentlich_privaten_partnersc.html">Quelle</a></p>
<p>Auf dem SPD-Parteitag im November 2003 in Bochum wurde ein gleich lautender Leitantrag des Parteivorstandes verabschiedet: „ Der Finanzierungsbedarf &#246;ffentlicher Haushalte auf der einen Seite ………………. &#214;ffentlich-private Partnerschaften (&#214;PP) sind ein neuer Weg zur Bereitstellung &#246;ffentlicher Leistungen und ein wichtiger Baustein bei der Modernisierung unseres Staatswesens. Mit &#214;PP k&#246;nnen &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t bereitgestellt werden. (vgl. Beschluss&#252;bersicht 35, 26 des SPD-Parteitages in Bochum im November 2003).</p>
<p>Im M&#228;rz 2004 ver&#246;ffentlicht die SPD-Bundestagsfraktion einen „Wegweiser f&#252;r Kommunen“ (&#214;ffentlich Private Partnerschaften), dabei helfen die KPMG, Bearimg Point, die Deutsche Bank, der Haupverband der Deutschen Bauindustrie und andere. <a href="http://www.bauindustrie-bayern.de/fileadmin/docs_pub/akppp/pdf/5%20Wegweiser.pdf#58">Quelle</a></p>
<p>CDU/CSU, FDP und Gr&#252;ne bildeten ebenfalls ihre Arbeitsgruppen, in denen sich die gleichen Berater wiederfanden wie bei der SPD.</p>
<p>Mit dem „Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung von &#214;ffentlich Privaten Partnerschaften und zur Verbesserung gesetzlicher Rahmenbedingungen f&#252;r &#214;ffentlich Private Partnerschaften“ vom 7.9.2005 stellte bereits die Rot/Gr&#252;ne Regierung die Weichen. „Das &#214;PP-Beschleunigungsgesetz schafft jetzt gesetzliche Rahmenbedingungen, die Hemmnisse und Unklarheiten beseitigen, die die Umsetzung von &#214;ffentlich Private Partnerschaften in Deutschland bisher erschwert haben.” (<a href="http://www.wirfuerklaus.de">Webseite</a> von Claus Brandner, SPD)<br />
Durch dieses Gesetz sind Investoren beispielsweise beim Kauf von Grundst&#252;cken von der Grundsteuer befreit.  m&#252;ssen nur geringes Eigenkapital vorweisen und lediglich  der Generalunternehmer ist &#246;ffentlich auszuschreiben ist. </p>
<p>Bereits 2003 wurde im Bau- und Verkehrsministerium von SPD Minister Tiefensee eine staatliche PPP-Task-Force eingerichtet, der entspechende PPP-Task-Forces auf L&#228;nderebene folgten.<br />
Die PPP Task Force im Bundesministerium beendete zum 28. Februar 2009 ihre T&#228;tigkeit, weil sich mit der „&#214;PP Deutschland AG „ein neues PPP-Kompetenzzentrums auf Bundesebene gegr&#252;ndet und die Arbeit bereits aufgenommen” hat. (<a href="http://www.bmvbs.de/Bauwesen/-,1521/Public-Private-Partnership-PPP.htm">Quelle</a>)</p>
<p>Bei der 2008 von der Bundesregierung gegr&#252;ndete „Partnerschaften Deutschland AG“ (PDAG – &#214;PP Deutschland AG)  geh&#246;ren Aktien dieser Gesellschaft nach englischem Vorbild dem Staat und einschl&#228;gigen Baukonzernen, Banken, Anwaltskanzleien und Beraterfirmen. Die PDAG soll nicht nur mit staatliche Stellen und Kommunen verhandeln, sondern damit auch Gewinne machen.<br />
Im Managament der PDAG sind ehemalige Ministerialbeamte aus dem Bundesfinanzministerium t&#228;tig. Sie erhalten hier das dreifache Gehalt und zus&#228;tzliche Boni bei der von ihnen zum Teil selbst konzipierten PDAG und haben ein vertraglich verbrieftes R&#252;ckkehrrecht in den Staatsdienst.<br />
Es lohnt sich einmal zu schauen (<a href="http://www.partnerschaften-deutschland.de">Quelle</a>) wer  im Management und im Aufsichtsrat sitzt.</p>
<p>Auch wenn im Vorherigen h&#228;ufiger die SPD auftauchte, muss deutlich festgestellt werden, dass ALLE PARTEIEN als T&#252;r&#246;ffner f&#252;r die Wirtschaft im PPP Bereich t&#228;tig sind; auch die Linke tr&#228;gt &#252;berall dort, wo sie mitregiert  ihr Scherflein bei.</p>
<p>Die &#220;bertragung &#246;ffentlicher Funktionen mit langfristigen Vertr&#228;gen in denen die Private dominiert, ist nichts anderes als eine neue Form der Privatisierung.<br />
Bei der Entscheidung f&#252;r ein PPP-Projekt geht es im jeweiligen poltischen Beschlu&#223;gremium um einen sogenannten <em>Wirtschaftlichkeitsvergleich</em>. In diesem Vergleich sollen die Kosten von PPP mit den Kosten bei einer Durchf&#252;hrung durch die &#246;ffentliche Hand verglichen werden. Den gutachterlichen Vergleich erstellen in aller Regel Beratungsfirmen, die im PPP Gesch&#228;ft t&#228;tig sind.<br />
Die Suche nach Investoren wird dann meist Wirtschaftspr&#252;fern &#252;bertragen, die dann auch die Angebote bewerten. Die Berater und Wirtschaftspr&#252;fer kommen manchmal einer Firma oder unterhalten seit Jahrzehnten Gesch&#228;ftsbeziehungen zu gro&#223;en Unternehmen (und Regierungen). Firmennamen wie Freshfields, Pricewaterhouse Cooper, KPMG haben in Deutschland bei der Abwicklung der alten DDR Fu&#223; gefasst und kennen ihre „Freunde“ in der Wirtschaft.</p>
<p>Am Ende der Verhandlungen stehen komplizierte Vertragswerke, die nicht selten diverse Grundvertr&#228;ge enthalten. Diese Vertr&#228;ge unterliegen der Geheimhaltung. Das hei&#223;t &#8211; wenn im nicht-&#246;ffentlichen Teil von Gemeinde-, Landtags- oder Bundestagssitzungen dar&#252;ber entschieden wird, liegen die Inhalte der Vertr&#228;ge NICHT vor. </p>
<p>Einen PPP Vertrag schlie&#223;t die &#246;ffentliche Hand mit einem Generalunternehmer. Der Generalunternehmer kann f&#252;r jedes einzelne Projekt eine eigene Projektgesellschaft gr&#252;nden. Der Generalunternehmer hat somit die Entscheidungsmacht, kann Risiken verlagern (z.B. auf Subunternehmer) und kann durch Dumpingl&#246;hne zus&#228;tzliche Gewinne absch&#246;pfen </p>
<p>PPP Anbieter werben mit  „geringeren Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten durch “Lebenszyklusansatz” und mit “Synergieeffekten durch ganzheitliche Projektrealisierung aus einer Hand”.6   Dazu wird damit geworben, dass die &#246;ffentliche Hand den Vorteil hat, dass die Generalunternehmer selbst auf die langfristigen Folgen achten m&#252;ssten, um ihre Gewinne zu sichern.</p>
<p>Alles Mumpitz. Der PPP-Markt in Deutschland ist fest in der Hand von sechs sogenannten Infrastrukturanbietern: Hochtief, Bilfinger Berger (Deutschland),  SKE (deutscher Ableger von Vinci, Frankreich),  Serco (England), Goldbeck und Royal BAM Group (Niederlande). Allein die Rolle des Generalunternehmern zentrieren alle Vorteile bei ihm.<br />
Der Lebenszyklus zum Beispiel von Geb&#228;uden kann aus Sicht der &#246;ffentlichen Hand (und damit der B&#252;rgerInnen) nicht auf 20 bis 30 Jahre angelegt sein. Die Verantwortung eines Investors endet genau nach 20-30 Jahren – also  genau nach der Zeit, in der es einen Renovierungs- oder Erneuerungsbedarf gibt.</p>
<p>Die Vertr&#228;ge belegen die inseitigen Vorteile der privaten Seite. Zu den PPP-Vertr&#228;gen geh&#246;rt die Vereinbarung, dass die beiden Parteien im Streitfall nicht vor ein ordentliches Gericht gehen. Stattdessen wird ein Schiedsgericht gebildet. Dazu einigen sich die Parteien auf einen „neutralen Dritten“, der  in aller Regel aus der „Wirtschaft“ kommt. Auf der lokalen Ebene ist dies dann beispielsweise ein Vertreter der Industrie- und Handelskammer. Die Sitzungen der Schiedsgerichte sind geheim.<br />
Sie haben verfolgen k&#246;nnen, wie beim bislang gr&#246;&#223;ten PPP-Projekt in Deutschland &#8211; Toll Collect (LKW-Maut) &#8211;  Daimler, Telekom und Cofiroute ihren vertraglichen Verpflichtungen &#252;ber ein Jahr lang nicht nachkamen und deshalb keine Maut eingenommen wurde.  Das bedeutete f&#252;r den Bundeshaushalt einen Verlust von circa 5 Milliarden Euro. Die Bundesregierung klagte bereits 2004 auf Schadenersatz und Konventionalstrafe; aber ein entsprechendes Schiedsgericht wurde erst 2009 eingerichtet und bislang gibt es nicht einmal Berichte &#252;ber Verhandlungen. </p>
<p>Wie bereits genannt, geht den Entscheidungen f&#252;r ein PPP Projekt ein Wirtschaftlichkeitsvergleich voraus.<br />
Diese Vergleiche ber&#252;cksichtigen keine „internen Transaktionskosten“. F&#252;r die &#246;ffentliche Hand f&#228;llt ein hoher personeller und finanzieller Aufwand an, weil er Vergabeprozess und die 20- bis 30j&#228;hrige Begleitung des Projekts organisiert werden muss und die gesamte externe Beratung (juristisch, technisch und wirtschaftlich) zugekauft wird.<br />
Auch die Transaktionskosten des Investors gehen zu Lasten der &#246;ffentlichen Hand, weil die Beraterhonorare , Bankprovisionen usw. des Investors in die Miete einflie&#223;en. </p>
<p>Der Investor hingegen hat es leicht. Er verkauft seine Forderungen an die &#246;ffentliche Hand, die aus den Mietkosten bestehen an eine Bank. Der Investor erh&#228;lt so die Gesamtsumme der Mieten und die &#246;ffentliche Hand zahlt an die Bank. Die &#246;ffentliche Hand verzichtet damit auf ihre Rechte &#8211;  Mietminderung, M&#228;ngelklage usw.. Das hei&#223;t wenn der Investor in Insolvenz geht (so geschehen bei der Londoner U-Bahn) guckt die &#246;ffentliche Hand in die R&#246;hre.</p>
<p>F&#252;r die Investoren rechnen sich die langfristigen Vertr&#228;ge schon aus Steuerg&#252;nden.  So ist es f&#252;r sie g&#252;nstig, die Grundst&#252;cke zu erwerben, auf denen die PPP Projekte durchgef&#252;hrt werden, weil sie als  langfristige Eigent&#252;mer Steuerersparnisse geltend machen k&#246;nnen.<br />
Dar&#252;berhinaus gibt es weitere M&#246;glichkeiten f&#252;r die Unternehmer wie 6b Fonds, so dass bei einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung deutlich wird, dass PPP Projekte zu hohen zus&#228;tzlichen Steuerverlusten f&#252;r die &#246;ffentliche Hand sorgen.</p>
<p><strong>Die Pr&#228;sidenten der Landesrechnungsh&#246;fe haben schon 2006 gewarnt:</strong><br />
“Die Pr&#228;sidentinnen und Pr&#228;sidenten der deutschen Rechnungsh&#246;fe d&#228;mpfen die PPP-Euphorie bei der privatwirtschaftlichen Realisierung &#246;ffentlicher Investitionen (Public Private Partnership). PPP ist zun&#228;chst nur eine von mehreren Finanzierungsformen. Der Vorsitzende der Pr&#228;sidentenkonferenz Dr. Heinz Fischer-Heidlberger: &#8220;<em>PPP ist keine neue Geldquelle.</em>&#8221;<br />
“St&#228;dten, Gemeinden und auch L&#228;ndern, die finanziell angeschlagen sind, hilft dieses Instrument nicht weiter. Bei Finanzierungsengp&#228;ssen wird es von der &#246;ffentlichen Hand h&#228;ufig als Ausweg angesehen, um Investitionen zu realisieren und Wachstumsimpulse zu setzen. Mittel- und langfristig ein gef&#228;hrlicher Weg, weil auch hier die Finanzierungslast in die Zukunft verschoben wird. Die deutschen Rechnungsh&#246;fe fordern deshalb eine sorgf&#228;ltige und realistische Bewertung von Chancen und Risiken und haben gemeinsame Grunds&#228;tze aufgestellt, die zu beachten sind:<br />
	- 	Bei PPP-Projekten treten andere laufende Ausgaben an die Stelle von Zins- und Tilgungslasten und belasten k&#252;nftige Haushalte in gleicher oder &#228;hnlicher Weise. Nur nachgewiesene und haushaltswirksame Effizienzgewinne k&#246;nnen zur Haushaltsentlastung beitragen.<br />
	-	PPP-Projekte, die sich die &#246;ffentliche Hand konventionell finanziert nicht leisten kann, darf sie sich ebenso wenig alternativ finanziert leisten.<br />
	-	Die Wirtschaftlichkeit eines Projekts muss in jedem Einzelfall und &#252;ber die gesamte Laufzeit hinweg (Lebenszyklusansatz) nachgewiesen sein.<br />
	 	Zwischen der &#246;ffentlichen Hand und dem privaten Partner ist eine angemessene und wirtschaftliche Risikoverteilung vorzunehmen.<br />
	- 	Die &#246;ffentliche Hand darf sich durch PPP-Projekte nicht aus dem Vergaberecht „stehlen.<br />
	- 	Die Komplexit&#228;t von PPP-Projekten stellt besonders hohe Anspr&#252;che an die Vertragsgestaltung. Fehlerhafte Vertr&#228;ge haben unmittelbare Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts.<br />
	- 	PPP-Projekte sind w&#228;hrend ihrer gesamten Vertragslaufzeit im Haushalt klar darzustellen. Die Belastung k&#252;nftiger Haushalte muss eindeutig erkennbar sein.<br />
	 	Die Pr&#252;fungsrechte der Rechnungsh&#246;fe sind sicherzustellen.<br />
	- 	Im kommunalen Bereich handelt es sich bei PPP-Projekten h&#228;ufig um kredit&#228;hnliche Gesch&#228;fte, die in fast allen L&#228;ndern der Genehmigung der Kommunalaufsichtsbeh&#246;rde bed&#252;rfen. Von staatlicher Seite sollten Mindestanforderungen f&#252;r PPP-Projekte vorgegeben werden.</p>
<p>Diese Grunds&#228;tze wurden auf der Konferenz der Pr&#228;sidentinnen und Pr&#228;sidenten der Rechnungsh&#246;fe des Bundes und der L&#228;nder am 3. und 4. Mai 2006 in M&#252;nchen verabschiedet. (<a href="http://www.orh.bayern.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=256&#038;Itemid=40">Quelle</a>)</p>
<p>Der Staat braucht neue, wesentliche Einnahmen: Kapitalgewinne, Kapitaltransaktionen, gro&#223;e Verm&#246;gen und Einkommen, von denen es noch nie soviel gab wie heute, m&#252;ssen h&#246;her oder &#252;berhaupt erst besteuert werden. Die neue Regierungskoalition der Bankrotteure ist dazu aber offenbar, genau wie ihre Vorg&#228;nger, nicht in der Lage.<br />
Die Privatisierungen haben  dem Staat keine Entschuldung gebracht, sondern nur neue Schulden. Damit ist er &#228;rmer und abh&#228;ngiger als vorher. Es wurden Arbeitspl&#228;tze vernichtet, ohne dass sich Leistungen f&#252;r die B&#252;rgerInnen verbessert haben. Das ist heute nach einer Forsa Umfrage die Meinung der Mehrheit der Bev&#246;lkerung.<br />
An PPP verdienen Banken, Berater und Konzerne.  Statt einer Verbesserung der Qualit&#228;t durch die PPP-Projekte gibt es einen  zunehmenden  Filz von Politik, Privatwirtschaft, Beratungsfirmen und Anwaltsb&#252;ros.</p>
<p><strong>Die Verschuldung der &#246;ffentlichen Haushalte veringert sich nicht, vielmehr werden die Zahlungsverpflichtungen in die Zukunft verschoben und am Ende vergr&#246;&#223;ert.  Am Ende zahlen immer B&#252;rgerinnen und und B&#252;rger die Zeche  – als VerbraucherInnen, SteuerzahlerInnen und Besch&#228;ftigte.</p>
<p>- PPP f&#246;rdert Billigl&#246;hne<br />
- PPP ist die schleichende &#220;bernahme grundlegender Daseinsbereiche, deren<br />
  Privatisierung und damit verbunden die Enteignung der steuerzahlenden  B&#252;rgerInnen.</strong></p>
<p>Gespart wird nur von den “Generalunternehmern” (Konzernen) und das zu Gunsten von Profiten und zu Lasten von Qualit&#228;t.</p>
<p>Allein das Volumen der PPP Projekte bedingt, dass nur gro&#223;e Unternehmer sie durchf&#252;hren k&#246;nnen. Die lokale Bauwirtschaft als sogenannter Mittelstand wird wie betrieben h&#246;chsten &#252;ber Submissionsvertr&#228;ge eingebunden. Das bedeutet f&#252;r die Arbeitnehmer vor Ort, dass sie total von  Gro&#223;unternehmen abh&#228;ngig und durch sie erpressbar sind.<br />
Nur wenn die Kommunen die Auftr&#228;ge an die regionalen Betriebe vergeben, schafft sie tats&#228;chlich Arbeitspl&#228;tze und hilft damit sich selbst.<br />
Nur das beinhaltet die F&#246;rderung des Mittelstandes, die alle  Parteien in ihren Sonntagreden betonen.</p>
<p><strong>- PPP ist kein Mittel zur Entlastung oder gar Stabilisierung der &#246;ffentlichen Kassen.<br />
- PPP ist eine dauerhafte Belastung, bzw. versteckte Kreditaufnahme, weil sie im Haushalt anders verbucht werden. Der einzige Vorteil besteht in der Verschleierung  der Verschuldung.<br />
- PPP ist keine Finanzierungsalternative. Sie ist eine privatwirtschaftliche Methode, um hohe Renditen zu erzielen.</strong></p>
<h3>Was k&#246;nnen wir machen?</h3>
<p>sich kein X f&#252;r U vormachen lassen<br />
<strong>• Aufkl&#228;rung betreiben und die Hintergr&#252;nde von &#214;PP und PPP &#246;ffentlich machen!<br />
• Druck aus&#252;ben auf  Abgeordnete und von SPD, Gr&#252;nen und Linken und ihr widerspr&#252;chliches Verhalten hinterfragen<br />
• Kommunal keine Parteien w&#228;hlen &#8211; selbst die   “Antiprivatisierungspartei”  DieLinke sitzt in den Bundesl&#228;ndern und Kommunen im Boot &#8211; siehe Berliner Wasserwerke</strong> </p>
<p><strong>Lobbyistenorganisationen</strong><br />
Die Unternehmen, Banken, Berater und sonstigen Profiteure haben sich schon seit Jahren in verschiedenen Lobbyorganisationen zusammengeschlossen, darunter:<br />
<a href="http://www.bppp.de">Bundesverband PPP</a><br />
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, Bayerische Landesbank, Commerzbank AG, Deloitte Consulting GmbH, DEPFA Bank plc, DKB Deutsche Kreditbank AG, Ernst + Young Real Estate GmbH, Bilfinger Berger Hochbau GmbH, Hochtief PPP Solutions GmbH, STRABAG Real Estate GmbH, KEWOG St&#228;dtebau GmbH, KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG,  Nieders&#228;chsiches Ministerium f&#252;r Inneres, Sport und Integration, PriceWaterhouseCoopers Corporate Finance GmbH, White &#038; Case LLP und weitere<br />
http://www.ppp-plattform.de (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.)</p>
<p>http://www.developp.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stadt statt Staat – Albig goes Dada</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/10/stadt-statt-staat-albig-goes-dada/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Oberbürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem dadaistischen Slogan “Stadt statt Staat” fordern OB Albig und andere Kieler SPD Mitglieder ein Ende der Politik, die auch die Stadt Kiel in die N&#228;he des Offenbarungseides gebracht hat.
Ein anderer Dadaist hat zwar gesagt, “der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung &#228;ndern kann” (Francis Picabia), aber ein solcher Wechsel der Denkrichtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem dadaistischen Slogan “Stadt statt Staat” fordern OB Albig und andere Kieler SPD Mitglieder ein Ende der Politik, die auch die Stadt Kiel in die N&#228;he des Offenbarungseides gebracht hat.<br />
Ein anderer Dadaist hat zwar gesagt, “der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung &#228;ndern kann” (Francis Picabia), aber ein solcher Wechsel der Denkrichtung ist im Fall von Albig nicht erkennbar, denn dann w&#228;re er im realen Handeln vor Ort ablesbar.<br />
<span id="more-994"></span><br />
Hier nur einige der vielen sich aufdr&#228;ngenden Fragen:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Oberb&#252;rgermeister, ist diese Politik der Steuersenkung, die sie jetzt kritisieren, nicht die Politik, die schon unter SPD-Finanzminister Peer Steinbr&#252;ck, den Unternehmen und Reichen gegeben und der &#214;ffentlichen Hand, insbesondere den St&#228;dten genommen hat?<br />
Waren nicht Sie es, der in Berlin versucht hat, diese Politik den staunenden Stadtoberh&#228;uptern der Republik zwischen Flensburg und Konstanz schmachhaft zu machen? Weshalb reden sie gestern so und heute so?</p>
<p>War es nicht ihre SPD, die ab Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts den Ausverkauf der &#246;ffentlichen Daseinsvorsorge in Kiel betrieben hat?</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kommunen haben die Aufgabe f&#252;r mehr Kindergerechtigkeit und Kinderfreundlichkeit im Alltag zu sorgen</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/01/kommunen-haben-die-aufgabe-fuer-mehr-kindergerechtigkeit-und-kinderfreundlichkeit-im-alltag-zu-sorgen/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbeteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die UNICEF hat in ihrem aktuellen Bericht zur Lage der Kinder in Industriel&#228;ndern festgestellt , dass es in Deutschland nach wie vor gro&#223;e Probleme gibt.
Ganz besonders schlimm:
• Viele allein erziehende M&#252;tter und ihre Kinder haben nur sehr wenig Geld zur Verf&#252;gung und leiden unter Armut.
• Jugendliche sorgen sich oft um ihren Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz.
• [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die UNICEF hat in ihrem aktuellen Bericht zur Lage der Kinder in Industriel&#228;ndern festgestellt , dass es in Deutschland nach wie vor gro&#223;e Probleme gibt.<br />
Ganz besonders schlimm:<br />
• Viele allein erziehende M&#252;tter und ihre Kinder haben nur sehr wenig Geld zur Verf&#252;gung und leiden unter Armut.<br />
• Jugendliche sorgen sich oft um ihren Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz.<br />
• Viele M&#228;dchen und Jungen f&#252;hlen sich allein gelassen und als Au&#223;enseiter.<br />
<span id="more-825"></span><br />
Die daraus resultierenden Forderungen von UNICEF gelten auch f&#252;r uns in Kiel, wo nahezu ein Drittel aller Kinder arm ist:<br />
• Das Wohlbefinden von Kindern und ihre Rechte m&#252;ssen zur Richtschnur der Politik von Bund, L&#228;ndern und Gemeinden gemacht werden. Insbesondere die Kommunen haben die Aufgabe f&#252;r mehr Kindergerechtigkeit und Kinderfreundlichkeit im Alltag zu sorgen.<br />
• Rechte der Kinder mit in ihre politischen Entscheidungen einzubeziehen<br />
• Das Recht eines jeden Kindes auf eine angemessene materielle Teilhabe an der Gesellschaft<br />
• Kinderrechte im deutschen Grundgesetz zu verankern, damit die Rechte der Kinder Vorrang haben<br />
• Allein erziehende M&#252;tter und V&#228;ter brauchen gezielte Unterst&#252;tzung, um der Armutsfalle zu entkommen<br />
• Politik, Medien und Forschung d&#252;rfen Kinder nicht ausschlie&#223;lich aus der Perspektive ihrer Leistungsf&#228;higkeit beurteilen.</p>
<p><em><strong>Quelle: <a href="http://www.unicef.de/deutschland2010.html">Unicef</a></strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#220;berkompensation als Marketingstrategie!?!</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/01/28/ueberkompensation-als-marketingstrategie/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 08:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[KN]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Langhammer vom Institut f&#252;r Weltwirtschaft hat mit seinen Aussagen zum Marketing der Stadt Kiel Widerspruch bei der Ratsmehrheit aus SPD/Gr&#252;nen geerntet. OB Albig merkte in diesem Zusammenhang an “Wir freuen uns &#252;ber jeden, der mit uns &#252;ber unsere Stadt nachdenkt” (KN 15.01.2009). Er wies in diesem Zusammenhang die Kritik Langhammers an der Stadtmarke “KIEL.SAILING [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Langhammer vom Institut f&#252;r Weltwirtschaft hat mit seinen Aussagen zum Marketing der Stadt Kiel Widerspruch bei der Ratsmehrheit aus SPD/Gr&#252;nen geerntet. OB Albig merkte in diesem Zusammenhang an “Wir freuen uns &#252;ber jeden, der mit uns &#252;ber unsere Stadt nachdenkt” (KN 15.01.2009). Er wies in diesem Zusammenhang die Kritik Langhammers an der Stadtmarke “KIEL.SAILING CITY” zur&#252;ck und will deutlich machen, dass sich dahinter mehr verberge als nur das Segeln.<br />
<span id="more-753"></span><br />
In der Tat.<br />
Schaut man auf die Webpr&#228;senz von <a href="http://www.stadtmarketing-kiel.de/Leitbild_69.html?calendar_id=3">Stadtmarketing Kiel</a> mit ihrem Vorsitzenden OB Albig stellt man erschreckt fest, dass Kiel trotz der “nat&#252;rlichen Standortgunst der Solit&#228;rlage an der Ostsee” an einem ausgewachsenen Minderwertigkeitskomplex leidet.<br />
Die Stadtmarketing Kiel will laut ihres ver&#246;ffentlichten Leitbildes w&#246;rtlich „st&#228;dtebauliche Defizite … durch innovative und attraktive Handlungsweisen &#252;berkompensieren“.<br />
“Freudscher Verschreiber” oder nur Ausdruck von&#8230;?</p>
<p>Unter &#220;berkompensation versteht man den Versuch eines Ausgleichs, der eine Gr&#246;&#223;e anstrebt, die h&#246;her ist als die Differenz zum Normalzustand und damit weit &#252;ber das Ziel hinausschie&#223;t.<br />
Der Begriff stammt aus der Tiefenpsychologie und wird dort als Reaktion auf einen Minderwertigkeitskomplex beschrieben. Das Gef&#252;hl der Minderwertigkeit entsteht z.B. aus der Erkenntnis geistiger, sozialer oder charakterlicher M&#228;ngel. Die Reaktion darauf ist das Streben, die M&#228;ngel durch eine vermeindlich besonders gro&#223;e Leistung auszugleichen, um damit St&#228;rke zu zeigen. Dieses als &#220;berkompensation beschriebene Verhalten f&#252;hrt zu neurotischen St&#246;rungen und sozialer R&#252;cksichtslosigkeit.</p>
<p>Bitte im Interesse Kiels schnell &#228;ndern!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>“Die Stadt braucht Ziele”</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/01/24/die-stadt-braucht-ziele/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 18:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Das SPD Thesenpapier zur kommunalen Wirtschaftsf&#246;rderung
Mit dem vorgestellten Thesenpapier zur kommunalen Wirtschaftsf&#246;rderung zeigt die SPD, dass sie zumindest keine Scheu vor Peinlichkeiten hat.

Das Papier ist eine Mischung aus Fakten und Forderungen, die schon seit Jahren bekannt sind. Die Stadtentwicklung ist auf die Innenstadt reduziert und das Ganze wird durch Floskeln aus dem Vokabular des Berater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das SPD Thesenpapier zur kommunalen Wirtschaftsf&#246;rderung</strong></p>
<p>Mit dem vorgestellten Thesenpapier zur kommunalen Wirtschaftsf&#246;rderung zeigt die SPD, dass sie zumindest keine Scheu vor Peinlichkeiten hat.<br />
<span id="more-728"></span><br />
Das Papier ist eine Mischung aus Fakten und Forderungen, die schon seit Jahren bekannt sind. Die Stadtentwicklung ist auf die Innenstadt reduziert und das Ganze wird durch Floskeln aus dem Vokabular des Berater Blah-Blahmaten aufgebl&#228;ht.<br />
Recht haben die Strategen, wenn sie feststellen, dass die Stadt “in den letzten Jahren strategische Ziele definiert, aber nicht genügend konkretisiert” hat – denn Slogans waren hier wichtiger als Ziele.<br />
Mit den formulierten Auswegen angesichts der Haushaltslage zeigt das Papier auch den Handlungshorizont der Schreiber auf – “Investoren”, “EU-Mittel”, “Think Tanks”.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jugendliche in Ein-Euro-Jobs – hohe Verbreitung, wenig Wirkung</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/01/23/jugendliche-in-ein-euro-jobs-hohe-verbreitung-wenig-wirkung/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 07:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[SGB II]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein-Euro-Jobs verhelfen Jugendlichen nicht zu einer regul&#228;ren Besch&#228;ftigung. Jugendliche, die bereits in jungen Jahren in die Grundsicherung rutschen, finden sich schnell in einem Ein-Euro-Job wieder. Die Zielvorgaben der Agentur f&#252;r Arbeit bestimmen, dass Jugendliche nicht l&#228;nger als drei Monate arbeitslos sein, sondern z&#252;gig in Arbeit, Ausbildung oder (wegen Mangel an Stellen) wenigstens in einen Ein-Euro-Job [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein-Euro-Jobs verhelfen Jugendlichen nicht zu einer regul&#228;ren Besch&#228;ftigung. Jugendliche, die bereits in jungen Jahren in die Grundsicherung rutschen, finden sich schnell in einem Ein-Euro-Job wieder. Die Zielvorgaben der Agentur f&#252;r Arbeit bestimmen, dass Jugendliche nicht l&#228;nger als drei Monate arbeitslos sein, sondern z&#252;gig in Arbeit, Ausbildung oder (wegen Mangel an Stellen) wenigstens in einen Ein-Euro-Job vermittelt werden.<br />
<span id="more-726"></span><br />
DIe Wissenschaftler des Instituts f&#252;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sehen darin einen der Gr&#252;nde daf&#252;r, dass 2008 rund 130.000 junge Leute einen dieser Ein-Euro-Jobs angetreten haben.<br />
Die IAB untersuchte, ob die Ein-Euro-Jobs Jugendlichen tats&#228;chlich den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt ebnen.<br />
Das eindeutige Ergebnis besagt, dass viel eher das Gegenteil der Fall ist. Jugendliche mit guten Voraussetzungen w&#252;rden die Jobs „eher von einer fr&#252;hzeitigeren Aufnahme einer Ausbildung oder Erwerbst&#228;tigkeit abhalten, ohne dass sie l&#228;ngerfristig ihre Integrationschancen verbessern“.<br />
Hier wie in anderen Bereichen wird deutlich, das es sich bei “Fordern und F&#246;rdern” nur um Rhetorik handelt, denn die F&#246;rderkomponente ist v&#246;llig unterentwickelt und daher unbedingt auszuweiten und qualitativ zu verbessern.</p>
<p><em>Quelle:</em> Joachim Wolff u.a.: Ein-Euro-Jobs f&#252;r hilfebed&#252;rftige Jugendliche: Hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung, in: WSI-Mitteilungen 1/2010</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Professor Langhammer &#252;berrascht</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/01/21/professor-langhammer-ueberrascht/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[KN]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbad]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch f&#252;r uns &#252;berraschend teilt Prof. Langhammer, Vizepr&#228;sident des Instituts f&#252;r Weltwirtschaft, in einem in der KN ver&#246;ffentlichten Interview die Sichtweisen unserer Fraktion. So sagte er in dem Interview, dass ein neues Bad nicht zum Kernangebot einer finanziell ausblutenden Kommune geh&#246;rt und angesichts der notwendigen Investitionen f&#252;r Bildung, Verkehrsinfrastruktur und Soziale zur&#252;ckstehen muss.
Zudem wies er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch f&#252;r uns &#252;berraschend teilt Prof. Langhammer, Vizepr&#228;sident des Instituts f&#252;r Weltwirtschaft, in einem in der KN ver&#246;ffentlichten Interview die Sichtweisen unserer Fraktion. So sagte er in dem Interview, dass <em>ein neues Bad nicht zum Kernangebot einer finanziell ausblutenden Kommune</em> geh&#246;rt und <em>angesichts der notwendigen Investitionen f&#252;r Bildung, Verkehrsinfrastruktur und Soziale zur&#252;ckstehen muss.</em><span id="more-693"></span></p>
<p>Zudem wies er auf eine unsere zentralen Forderungen hin – dass es ein wichtiger Punkt sei <em>bei allen Gro&#223;projekten die B&#252;rger mitzunehmen und sie dabei mit Alternativen und unterschiedlichen Preis-Leistungsverh&#228;ltnissen – von bevorzugten Varianten bis hin zur Sparversion – vertraut zu machen.</em></p>
<p>Dieses Mitnehmen geschieht nicht dadurch, dass die Vorgaben macht und die B&#252;rgerInnen dann die Kacheln aussuchen d&#252;rfen, sondern durch ergebnisoffene Beteiligung von Anfang an.</p>
]]></content:encoded>
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