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	<title>Mitmachen bei der Direkten Demokratie</title>
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		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zum Bildungshaushalt 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 11:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frau Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen.
Wir kennen sie seit Jahren die Marketing-Slogans wie „Bildung ist der Rohstoff der Zukunft“, „Fordern und F&#246;rdern“, „Kein Kind zur&#252;cklassen“, „Schulen haben sich auf den Weg gemacht“ und die vielen anderen Sprachnebel. „Vorrang f&#252;r Bildung“ – ein Slogan, den das Bundesbildungsministerium 2010 benutzte – so hat auch die Rathaus-Kooperation ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Frau Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen.</em><br />
Wir kennen sie seit Jahren die Marketing-Slogans wie „Bildung ist der Rohstoff der Zukunft“, „Fordern und F&#246;rdern“, „Kein Kind zur&#252;cklassen“, „Schulen haben sich auf den Weg gemacht“ und die vielen anderen Sprachnebel. „Vorrang f&#252;r Bildung“ – ein Slogan, den das Bundesbildungsministerium 2010 benutzte – so hat auch die Rathaus-Kooperation ihren Schwerpunkt f&#252;r den Haushalt 2012 genannt. Das ist sicher keine Politik, die sich einer klaren, sachlichen und angemessen bescheidenen Redeweise bedient und die aktuelle M&#228;ngel und Herausforderungen realistisch beschreibt und sich wirklich mit der kommunalen Aufgabe Bildung besch&#228;ftigt.</p>
<p>Auch wir unterstreichen den Wert guter individueller Bildung. Aber den gerade auch vom Herrn Oberb&#252;rgermeister gerne zitierten Schluss wonach die Bildung von heute geradezu zwangsl&#228;ufig Transferleistungen von morgen erspart. Wenn Bildung tats&#228;chlich helfen soll zuk&#252;nftige Transferleistungen zu vermeiden, dann braucht es neben guter Bildung vor allem auch entsprechende Besch&#228;ftigungsm&#246;glichkeiten. Diese zus&#228;tzliche „Bedingung, ohne die es nicht funktioniert“ zu verschweigen, weckt Hoffnungen, die sich nicht erf&#252;llen.</p>
<p>Diese Bedingung gar aus dem Blickfeld politischen Handelns zu verlieren, zeigt, wie sehr die Besch&#228;ftigungsfrage individualisiert wird und wie wenig sich die Politik um ein besseres Arbeitsmarktangebot bem&#252;ht – der Markt richtet es ja. Der &#252;bergro&#223;e Teil, der zum Schwerpunkt erhobenen Investitionen sind reine Nachhol-Investitionen aus Vers&#228;umnissen letzter Jahre. Hier wird jeder Tausender, der in die Reparatur zugiger Fenster oder lecker Leitungen also in die Instandsetzung der Bausubstanz investiert wird, gleich als Hochamt der Bildungsf&#246;rderung gefeiert.<br />
<span id="more-1998"></span><br />
Wir sprechen uns nicht gegen diese Investition aus – im Gegenteil. Aber sind gegen einen „Schein“, der so tut, als sei das, was notwendig auch schon hinreichend oder ausreichend. Die Verbesserung der p&#228;dagogischen Situation an den Schulen dagegen muss im Fokus bleiben, denn eine Beton-Million schafft die Infrastruktur, macht aber allein noch keine gute Bildung. Wenn sie sich entschieden h&#228;tten, bescheiden zu sagen, dass sie sich (wie in einer Schule eben) anstrengen wollen, den Investitionsstau abzubauen, also l&#228;ngst &#220;berf&#228;lliges nachzuholen – dann, ja dann – h&#228;tten sie auch uns auf ihrer Seite gehabt. So aber bleibt festzustellen, dass sie schlicht eine Politik des Aufh&#252;bschens und &#220;bertreibens, eben des Verkaufens und Scheins betreiben. Im Neusprech des immer st&#228;rker amerikanisierten Politikbetriebs nennt man das wohl „Sloganeering“. Wir hier vor Ort nennen das einfach blo&#223; „Spr&#252;che klopfen“.</p>
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		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zum Kulturhaushalt</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 08:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufkleber in Gaarden Frau Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen.
Der im Zusammenhang mit Kultur und dem strategischen Ziel „kreative Stadt“ verwendete Begriff &#8220;Kreativit&#228;t&#8221; im Stadtentwicklungsprogramm geh&#246;rt zum Sloganeering des Stadtmarketings. Im INSEKK wird in diesem Zusammenhang von „Innovation“ geredet, aber in der Aufz&#228;hlung der kulturellen Angebote findet sich nur das &#220;bliche &#8211; wie Theater Stadt- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1996" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2011/12/img_0521-govegan-320x440.jpg"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2011/12/img_0521-govegan-320x440-200x300.jpg" alt="Aufkleber in Gaarden " title="Aufkleber in Gaarden " width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1996" /></a><p class="wp-caption-text">Aufkleber in Gaarden </p></div><em>Frau Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen.</em></p>
<p>Der im Zusammenhang mit Kultur und dem strategischen Ziel „kreative Stadt“ verwendete Begriff &#8220;Kreativit&#228;t&#8221; im Stadtentwicklungsprogramm geh&#246;rt zum Sloganeering des Stadtmarketings. Im INSEKK wird in diesem Zusammenhang von „Innovation“ geredet, aber in der Aufz&#228;hlung der kulturellen Angebote findet sich nur das &#220;bliche &#8211; wie Theater Stadt- und Schifffahrtsmuseum, Volkshochschule usw. Und das spiegelt sich auch so im Haushalt wieder. </p>
<p>Hier zeigt sich im Bereich Kultur, dass es nicht einmal den Hauch einer Idee gibt, die es verdient, „kreativ“ genannt zu werden. So wird nicht einmal das von Richard Florida – auf den sich die Argumentation des INSEKK bezieht – deklarierte Ziel erreicht, eine Art kreatives Klima zu schaffen und eine Atmosph&#228;re, die qualifizierte Menschen nach Kiel lockt oder zumindest hier h&#228;lt. In Kiel bedeutet das strategische Ziel „kreative Stadt“ f&#252;r die meisten Kulturproduzenten kostenfreie Umarmung oder Zur&#252;ckweisung – je nach N&#252;tzlichkeit.</p>
<p>Wenn schon kein Geld da ist, k&#246;nnten Sie zeigen, dass Sie es wirklich ernst meinen mit der bisher nur Hohlformel existierenden „kreativen Stadt“. Statt Kreativit&#228;t gibt es zum Beispiel Verbote: so wird in den verabschiedeten „Perspektiven zu Gaarden“ aufgef&#252;hrt: „Das Projekt „Klar Schiff“ zur Bek&#228;mpfung von Graffiti wird fortgef&#252;hrt und gest&#228;rkt.“ In der angeblich gef&#246;rderten Szene sind selbstproduzierte Aufkleber und Plakate mangels anderer Ressourcen das einzige Mittel, um die eigenen Aktivit&#228;ten bekannt zu machen.<br />
Eine „kreative Stadt“ aber muss zum Beispiel Fl&#228;chen haben, damit subkulturelle Projekte &#246;ffentlich f&#252;r ihre Arbeit werben k&#246;nnen. Freies Plakatieren ist eine wichtige Kommunikationsform. Sie ist Teil dessen, was den Raum zwischen gebauter Architektur, den Verkehrswegen, Pl&#228;tzen und B&#252;rgersteigen zu einem &#246;ffentlichen Raum macht. Eine kreative Stadt w&#252;rde freies Plakatieren als &#246;ffentliche Kommunikation respektieren. Wenn Sie noch nicht soweit sind, bliebe Ihnen zumindest die M&#246;glichkeit, entsprechende Fl&#228;chen zur Verf&#252;gung zu stellen. In Kiel allerdings wird an „Kreativit&#228;t“ nicht nur gespart, sie wird sogar behindert.</p>
<p>Au&#223;er dem Schwerpunkt „Eventkultur“ und dem Versuch, sich mit dem, was man hat, irgendwie kreativ zu verkaufen, ist nichts im Angebot. Wenn Sie es ernst meinten mit der „Kreativit&#228;t“, m&#252;ssten Sie akzeptieren, dass es nicht die uninspirierten Strukturen oder &#220;berall-Strukturen sind, die eine kreative Stadt ausmachen, sondern kreative Zentren f&#252;r Neugier und Einfallsreichtum.<br />
Wir trauen Ihnen allerdings nicht zu, etwas in dieser Richtung zu bewegen.</p>
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		<title>Haushaltsrede Ratsherr Bernd Jenning</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 08:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, verehrte
Kolleginnen und Kollegen.
Den Haushalt einer Landeshauptstadt zu beraten birgt in finanzpolitisch so st&#252;rmischen, ja orkanartigen Zeiten erkennbar besondere Risiken. Angesichts der in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden zusammenkommenden „EU-Rettungsgipfel“ und den mit immer k&#252;rzerer Verfallszeit wirksamen Rettungspaketen – oder –schirmen mache nicht nur ich mir gro&#223;e Sorgen. Seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, verehrte<br />
Kolleginnen und Kollegen.</em></p>
<p>Den Haushalt einer Landeshauptstadt zu beraten birgt in finanzpolitisch so st&#252;rmischen, ja orkanartigen Zeiten erkennbar besondere Risiken. Angesichts der in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden zusammenkommenden „EU-Rettungsgipfel“ und den mit immer k&#252;rzerer Verfallszeit wirksamen Rettungspaketen – oder –schirmen mache nicht nur ich mir gro&#223;e Sorgen. Seit dem 6.12. – dem Tag der K&#252;rzung des Kreditrahmens durch die Kommunalaufsicht hat die gute Laune wohl eine weitere Auszeit genommen. Der Bewegungsspielraum ist, auch durch die Entscheidung der Kommunalaufsicht, die Kreditaufnahme restriktiv zu behandeln, sehr eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Wir k&#246;nnen gemeinsam zwei anderen Fragen nicht ausweichen:<br />
1. Welche Auswirkungen hatten vergangene und haben aktuelle Entscheidungen von Berlin und Br&#252;ssel auf unsere<br />
Haushaltssituation?<br />
Und: 2. – vielleicht noch viel entscheidender &#8211; die Frage: Warum eigentlich sollen wir hier vor Ort K&#252;rzungen exekutieren, die auf Fehlentscheidungen andernorts zur&#252;ckzuf&#252;hren sind?<br />
<span id="more-1992"></span><br />
Die st&#228;dtischen Haushaltsmittel waren immer knapp. Versch&#228;rft wurde diese Situation wegen auch von rot-gr&#252;n gemachter Geschenke an Unternehmen und Verm&#246;gende. Deshalb fehlen auf Bundesebene seit 2001 mehr als 56 Mrd. EUR j&#228;hrlich (das sind 700 € pro Einwohner j&#228;hrlich) – auch in Kiel. Zur Erinnerung: die Kommunalaufsicht hat die Kieler Verschuldung auf gut 2.900 EUR p. E. beziffert. Zus&#228;tzlich haben bundesdeutsche Ma&#223;nahmen zur Deregulierung der Finanzm&#228;rkte das globale Spielcasino angefeuert und so den unvermeidlichen Crash und diverse steuerfinanzierte Rettungsschirme f&#252;r Banken und Spekulanten provoziert. Deren Ausgaben zu Lasten der &#246;ffentlichen Haushalte haben bereits deutlich die 100 Mrd. EUR-Grenze (das sind 1.250 € p.E.) &#252;berschritten – j&#228;hrlich kommen Dutzende von Mrd. EUR f&#252;r unverk&#228;ufliche Giftpapiere der ausgegr&#252;ndeten Bad Banks neu hinzu; von den &#252;ber uns allen schwebenden B&#252;rgschaften und Garantien ganz zu schweigen.</p>
<p>Und nicht zu vergessen: Auch das Land hat der HSH-Nordbank (meiner Erinnerung nach) drei Milliarden nachschie&#223;en m&#252;ssen, was noch mal mehr als 1.000 EUR p.E. bedeutet. Damit haben die direkten Kosten der j&#252;ngsten Finanzmarktkrise die Summe der gesamten Verschuldung aller St&#228;dte und Gemeinden Deutschlands (117,6 Mrd. € in 2010*) l&#228;ngst erreicht. Und nur zur Erinnerung: w&#228;hrend die kommunale Verschuldung in der Regel und zu gr&#246;&#223;ten Teilen mit Investitionen, wie Schulen, Kitas und andere Sachwerte unterlegt ist, gleichen die Rettungsausgaben in Sachen Finanzmarkt dem Freikaufen eines Spiels&#252;chtigen in Travem&#252;nde oder Monte Carlo.</p>
<p>Alle Milliardenbetr&#228;ge, an die man uns in den letzten zwei bis drei Jahren systematisch gew&#246;hnt hat, muss man auf Betr&#228;ge „pro Kopf“ umrechnen, damit es greifbar, verstehbar und auch vergleichbar bleibt. Zur Erinnerung: 2.900 € p.E. betr&#228;gt die Kieler Gesamtversschuldung. Und wenigstens 2.950 € p.E. betragen die skandal&#246;sen Steuergeschenke und Bankenrettungen.</p>
<p>Ich frage mich: Wer hat da &#252;ber seine Verh&#228;ltnisse gelebt? Die Stadt Kiel oder eher die ebenso spendablen Herren im Berliner Regierungsviertel und den noblen Bankh&#228;usern? Die Zahlen belegen: Mit diesen gezahlten Euro-Betr&#228;gen h&#228;tten alle St&#228;dte und Gemeinden der Republik schuldenfrei gestellt werden k&#246;nnen. In der Folge k&#246;nnte so ein betr&#228;chtlicher Finanzspielraum f&#252;r die kommunale Selbstverwaltung entstehen. – Viele zus&#228;tzliche „gute“ Arbeitspl&#228;tze quer durch die Republik und Steigerung der Kaufkraft und den damit initiierten Steuerr&#252;ckfl&#252;ssen k&#246;nnten so entstehen. Eine konkrete Utopie? Stattdessen werden &#246;ffentliche Ausgaben zu Lasten der B&#252;rger zusammengestrichen und der Binnenmarkt abgew&#252;rgt sowie mit den Milliarden der Finanzmarkt bedient, dessen sog. Investoren mit diesen Geldern erneut die Roulettekugel antreiben statt in der Realwirtschaft zu investieren. So wuchs der Derivatemarkt binnen Jahresfrist wieder um astronomische 18%; auf dass in Folge der Spekulation mit Nahrungsmittel Hundertausende zus&#228;tzlich verhungern und (selbst in den USA) obdachlos werden und in Europa sogenannte Experten ganze Regierungen &#252;bernehmen.</p>
<p>Was hat das mit Kiel zu tun, fragen Sie? Fragen Sie mal die Occupy-Demonstranten, auf halbem Weg zur HSH-Nordbank, die k&#246;nnen Ihnen – auch au&#223;erhalb meiner begrenzten Redezeit ausf&#252;hrlich dazu Antworten geben. Oder schauen sie doch mal bei www.nachdenkseiten.de rein. Nach einer Woche regelm&#228;&#223;iger Lekt&#252;re werden Sie so manche neue Erkenntnis haben. </p>
<p>Die katastrophale Kassenlage der St&#228;dte und Gemeinden hat gerade seine Ursachen in dieser ungerechten Steuerpolitik des Bundes und der L&#228;nder „zu Lasten Dritter“ sowie in der illusion&#228;ren Bevorzugung von Aktivit&#228;ten des Finanzmarktes vor denen der Realwirtschaft. Als Bsp. nur: w&#228;hrend jeder Hartz-IV-Bezieher noch Umsatzsteuer auf seine Lebensmittel zahlt, und jeder Mittelst&#228;ndler f&#252;r seine Wertsch&#246;pfung in der Produktion zu dieser Steuer herangezogen wird, bleiben die in Millisekunden von Computern um die Erde gejagten Milliardentransaktionen von dieser Steuer unbehelligt, als seien es Papiermilliarden aus dem ber&#252;hmten Monopoly-Spiel &#8211; alles zu Lasten auch der St&#228;dte und Gemeinden. Die Finanzmarkt-Umsatzsteuer ist l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig, jede Verz&#246;gerung fahrl&#228;ssig – nein vors&#228;tzlich. Diese Politik der falschen finanzpolitischen Rahmenbedingungen f&#252;r die Kommunen muss umgehend beendet werden, wollen wir nicht die in Sonntagreden und Wahlk&#228;mpfen vielbeschworene „Wiege der Demokratie“ vor Ort weiter besch&#228;digen. Der dazu ben&#246;tigte Politikwechsel l&#228;sst sich – das ist klar – nicht in den Kommunen selbst bewirken, aber diese Forderungen danach sollten wenigstens von den betroffenen Kommunen ausgehen. </p>
<p>Und dazu d&#252;rfen vor allem die Ratsmitglieder bundesweit agierender Parteien nicht l&#228;nger die n&#252;tzlichen Steigb&#252;gelhalter ihrer Zentralen oder Fraktionen in Berlin sein. Sie – meine verehrten Kolleginnen und Kollegen aus CDU, SPD, FDP und von den Gr&#252;nen, Sie vor allem sind gefragt, die n&#246;tigen Richtungskorrekturen schnellstm&#246;glich vorzunehmen. Werden Sie durch Druck Ihre Bundestags- und Landtagsabgeordneten zu wahren Interessensvertretern der Kielerinnnen und Kieler. Der Kampf um eine ausk&#246;mmliche Finanzierung der &#246;ffentlichen Daseinsvorsorge muss von unten beginnen und er muss jetzt beginnen.</p>
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		<item>
		<title>Haushaltsrede Ratsfrau Ingrid Zimmermann</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/12/15/haushaltsrede-ratsfrau-ingrid-zimmermann/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 08:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, liebe Kolleginnen und
Kollegen,
Die Debatte in diesem Jahr hat eine Besonderheit: Es wird der wahrscheinlich letzte Etat des OBs Torsten Albig sein.
„Politik gemeinsam gestalten und dies in einem neuen, besseren Stil“ – so und &#228;hnlich lautet die zentrale Botschaft in nahezu allen Aussagen des Kandidaten-OB. Doch wie sieht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, liebe Kolleginnen und<br />
Kollegen,</em></p>
<p>Die Debatte in diesem Jahr hat eine Besonderheit: Es wird der wahrscheinlich letzte Etat des OBs Torsten Albig sein.<br />
„Politik gemeinsam gestalten und dies in einem neuen, besseren Stil“ – so und &#228;hnlich lautet die zentrale Botschaft in nahezu allen Aussagen des Kandidaten-OB. Doch wie sieht es in der Kieler Realit&#228;t aus? Werden zum Beispiel Aufstellungsverfahren und Inhalte des Etat-Entwurfs diesem Anspruch gerecht? Aus unserer Sicht wird keines dieser Kriterien erf&#252;llt. Den Unterlagen fehlte zun&#228;chst der Stellenplan, die Haushaltssatzung wird als Blanco-Formular ohne Zahlen vorgelegt und die Kommunalaufsicht meldet ihrerseits  notwendige Fehlerkorrekturen an. Zudem wurde „still und heimlich“ auf jeglichen Eckwerte-Beschluss verzichtet, der wenigstens formal dem Anspruch des Rates h&#228;tte gen&#252;gen k&#246;nnen, die Schwerpunkte des Etats und damit auch der kommunalen Politik f&#252;r 2012 offen zu diskutieren.<br />
<span id="more-1990"></span><br />
Liebe Kolleginnen und Kollegen, „kommunale Verwaltungen sind aufgrund ihres origin&#228;ren Aufgabenspektrums mit &#252;berwiegend personalintensiven Dienstleistungen und den dahinter liegenden Strukturen mittel- oder unmittelbar f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger t&#228;tig.“ Damit wird vom OB zu Beginn seiner Gesch&#228;ftliche Mitteilung &#8220;Verwaltung 2020&#8243; vom September diesen Jahres die zentrale Bedeutung des Personalbereichs f&#252;r die b&#252;rgerbezogenen Dienstleistungen hervorgehoben.</p>
<p>Und es ist eine Vorlage mit Sprengwirkung. Schlie&#223;lich werden 800 potentiell zu streichende Stellen im Rathaus identifiziert, von denen auch 400 tats&#228;chlich gestrichen werden sollen. Dass als Zeithorizont 2020 genannt wird, soll wohl beruhigend wirken. Aber nicht zuf&#228;llig ist dies das Jahr, in dem die Schuldenbremse scharf geschaltet wird und die &#246;ffentlichen Haushalte ihren B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern -: im Neusprech muss das wohl hei&#223;en -: „den Finanzm&#228;rkten belegen k&#246;nnen, dass sie ihre Ausgaben weiter runtergefahren haben“.</p>
<p>Seit dem Jahre 1997 bem&#252;ht sich die Stadt – als Folge der Kommunalverfassungsreform mit seiner Einf&#252;hrung eines Berichtswesens &#8211; das neue Steuerungsmodell umzusetzen. Heute – fast 14 Jahre sp&#228;ter – ist noch nicht zu erkennen, wann dieser Umstellungsprozess mit zahlreichen Irritationen auf Seiten aller Beteiligten endlich abgeschlossen sein wird. Wir wollten weg vom kameralistischen System einer an sklavischer Gesetzesanwendung orientierten Verwaltung mit schlichter Mittel-Bewirtschaftung der eingesetzten Ressourcen Personal und Geld – ohne pr&#228;zisen Blick auf messbare Ergebnisse. Und wir hatten zum Ziel, eine an strategischen und operationalisierten Zielen modern gef&#252;hrte Verwaltung, mit einer mittels Kennzahlen gemessenen Wirkung/Verwaltungsleistung.<br />
Realistisch m&#252;ssen wir heute feststellen: wir haben das karge Ufer der Kameralistik verlassen, aber die verhei&#223;ungsvollen rettenden Ufer der Doppik und der durch Kennzahlen gest&#252;tzten neuen Steuerung haben wir noch lange nicht erreicht.</p>
<p>Zwei Punkte sind an diesem Zustand so dramatisch:</p>
<p>1. Im Umgang zwischen Rat und Verwaltungsleitung, der ja nicht unwesentlich vom Aspekt der demokratischen Kontrolle geliehener Macht bestimmt ist <em>(zur Info: §§ 27 (1) S.2 und 30 der GO-SH)</em>, fehlt uns immer noch fester Boden unter den F&#252;&#223;en. Ein Teil der Verwaltung kann noch keinerlei Kennzahlen f&#252;r die von ihr angestrebten Verwaltungsleistungen anbieten. Andere beziehen sich in ihrer Arbeit auf strategische Ziele, es fehlt aber an abgeleiteten Zielen f&#252;r den Mittelbau. Eine auch nur irgendwie         belastbare Steuerungsfunktion zugunsten des Rates gegen&#252;ber der Verwaltungsleitung ist bisher in weiten Teilen so nicht feststellbar.<br />
Was f&#252;r den Rat ein Albtraum sein sollte, mag f&#252;r die Verwaltungsleitung als willkommener Freiraum gerne genutzt werden. Im Sinne demokratischer Gewaltenteilung auf lokaler Ebene ist es sicher nicht.</p>
<p>2. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben in dieser Zeit des Umbruchs vielfach allein.<br />
Unsicherheit &#252;ber Ernsthaftigkeit, Richtung und Tempo des Reformfortganges belastet besonders, weil ein Abschluss der Reform nicht abzusehen ist. Wir wollen nicht missverstanden werden. An den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liegt es nicht und ihnen machen wir keine Vorw&#252;rfe. Reaorganisationsprozesse sind in der Organisation Chefsache und deshalb appelieren wir an die Leitung des Hauses, endlich wieder Schwung und Perspektive in den Reformprozess zu bringen, damit dieser in Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt in absehbarer Zeit abgeschlossen werden kann und Neue Steuerung und Doppik dann zu unser aller allt&#228;glichem Handwerkszeug geh&#246;ren werden. Auf keinen Fall d&#252;rfen noch einmal 14 Jahre vergehen. Weder die unter Stellenstreichungsdruck stehenden Mitarbeiter noch die unter Informationsdefiziten arbeitenden Ratsmitglieder k&#246;nnen diesen Schwebezustand auf solche weite Distanz noch akzeptieren. Die lokale Demokratie nimmt unweigerlich nachhaltig Schaden.</p>
<p>Auf dem Reformweg von Kameralistik zur Doppik wurde &#8211; zur rechtzeitigen Beteiligung des Rates am Proze&#223; der Etat-Aufstellung &#8211; ein Eckwerte-Beschluss im Fr&#252;hjahr des jeweils laufenden Haushaltsjahres eingef&#252;hrt. Wurde im Jahre 2010 noch krampfhaft versucht den Verzicht auf diese Beratungen zu begr&#252;nden, so fand in 2011 offensichtlich ein Begr&#228;bnis in aller Stille statt. Hier m&#252;ssen wir vermuten, dass eine fr&#252;hzeitige offene Beratung um finanzpolitische Schwerpunkte im Rat, bei den Kooperationsfraktionen einfach unerw&#252;nscht waren. Es l&#228;sst sich hinter verschlossenen T&#252;ren viel leichter beraten und ein im Fr&#252;hjahr gesetzter Schwerpunkt l&#228;sst sich in vertraulicher Runde gefahrlos verschieben.</p>
<p>Liebe KollegInnen der Kooperationsfraktionen,  Herr Oberb&#252;rgermeister. Noch haben sie dieses Ausbleiben eines Eckwertebeschlusses nicht begr&#252;ndet. Wir w&#252;rden hier gerne im Originalton ihre Gr&#252;nde f&#252;r diese Korrektur einge&#252;bter Praxis erfahren. Allein angesichts der beschriebenen M&#228;ngel im Beteiligungsverfahren und in der Qualit&#228;t der vorgelegten Unterlagen, werden sie nicht erwarten k&#246;nnen, dass wir diesem Etatentwurf unsere Zustimmung geben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kleine Anfrage Fehlende Korruptionsberichte 2009 / 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hintergrund:
Drucksache 0926/2010 &#8211; Kleine Anfrage zu ausstehenden Korruptionsberichten
Drucksache &#8211; 0497/2011  Fehlende Korruptionsberichte 2009/2010
In der Antwort zur Drucksache &#8211; 0497/2011 wurden die Berichte f&#252;r September 2011 zur Vorlage in der Ratsversammlung in Aussicht gestellt.
Ebenso hei&#223;t es in dieser Drucksache: Die Ver&#246;ffentlichung von Ausz&#252;gen aus dem Konzept zur Vorbeugung und Bek&#228;mpfung von Korruption auf der Homepage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hintergrund:<br />
<a href="http://ratsinfo.kiel.de/BInfo/vo020.asp?VOLFDNR=13276">Drucksache 0926/2010</a> &#8211; Kleine Anfrage zu ausstehenden Korruptionsberichten<br />
<a href="http://ratsinfo.kiel.de/BInfo/vo020.asp?VOLFDNR=13953">Drucksache &#8211; 0497/2011</a>  Fehlende Korruptionsberichte 2009/2010</p>
<p>In der Antwort zur Drucksache &#8211; 0497/2011 wurden die Berichte f&#252;r September 2011 zur Vorlage in der Ratsversammlung in Aussicht gestellt.<br />
Ebenso hei&#223;t es in dieser Drucksache: <em>Die Ver&#246;ffentlichung von Ausz&#252;gen aus dem Konzept zur Vorbeugung und Bek&#228;mpfung von Korruption auf der Homepage der Landeshauptstadt Kiel ist ebenfalls f&#252;r den Herbst 2011 vorgesehen.</em></strong></p>
<p>Der Oberb&#252;rgermeister              Kiel, 22.11.2011<br />
<strong>Antwort auf die Kleine Anfrage <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=14362">Drucksache 0907/2011</a><br />
der Ratsfrau Ingrid Zimmermann (Direkte Demokratie) vom 07.11.2011 zur Ratsversammlung am 24.11.2011</strong></p>
<p>Die zur Sitzung der Ratsversammlung am 24.11.2011 gestellte Kleine Anfrage beantworte ich wie folgt:</p>
<p><strong>Frage 1: Wann wird der fehlende Korruptionsbericht 2009 vorgelegt?</strong></p>
<p>Antwort: Die Erstellung der Korruptionsberichte nimmt erheblichen Zeitaufwand in Anspruch, der bislang und auch in n&#228;chster Zukunft vom Amt 01 nicht zu leisten ist. Die Berichte werden daher zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt vorgelegt werden. Hiervon unber&#252;hrt bleibt selbstverst&#228;ndlich sowohl die laufende Pr&#228;ventionsarbeit innerhalb der Stadtverwaltung als auch die Zusammenarbeit mit dem Korruptionsbeauftragten des Landes S.-H.</p>
<p><strong>Frage 2: Wann wird der fehlende Korruptionsbericht 2010 vorgelegt?</strong></p>
<p>Antwort: Siehe Antwort zu Frage 1.</p>
<p><strong>Frage 3: Wurde die Ver&#246;ffentlichung von Ausz&#252;gen aus dem Konzept zur Vorbeugung und Bek&#228;mpfung von Korruption auf der Homepage der Landeshauptstadt Kiel vorgenommen?</strong></p>
<p>Antwort: Amt 01 und 05 stehen pr&#252;fen derzeit, ob und wenn ja an welcher Stelle eine Ver&#246;ffentlichung erfolgen kann.</p>
<p>Torsten Albig</p>
<p>Oberb&#252;rgermeister</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kleine Anfrage: &#214;ffentlichkeit der Ratsversammlung</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/11/25/kleine-anfrage-oeffentlichkeit-der-ratsversammlung/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 09:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Inneres und Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#214;ffentlichkeit der Ratsversammlung Drucksache &#8211; 0906/2011
Kleine Anfrage des Ratsherren Bernd Jenning (Ratsfraktion Direkte Demokratie) vom 07.11.2011 zur Ratsversammlung am 24.11.2011
Hintergrund: Mehrere B&#252;rger konnten an der letzten Ratsversammlung nicht teilnehmen, weil ab ca. 20 Uhr das Rathaus abgeschlossen war.
Die zur Sitzung der Ratsversammlung am 24.11.2011 gestellte Kleine Anfrage beantworte ich wie folgt:
Frage 1: Wie gew&#228;hrleistet die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#214;ffentlichkeit der Ratsversammlung</strong> <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=14361">Drucksache &#8211; 0906/2011</a><br />
Kleine Anfrage des <strong>Ratsherren Bernd Jenning</strong> (Ratsfraktion Direkte Demokratie) vom 07.11.2011 zur Ratsversammlung am 24.11.2011<br />
<strong>Hintergrund: Mehrere B&#252;rger konnten an der letzten Ratsversammlung nicht teilnehmen, weil ab ca. 20 Uhr das Rathaus abgeschlossen war.</strong></p>
<p>Die zur Sitzung der Ratsversammlung am 24.11.2011 gestellte Kleine Anfrage beantworte ich wie folgt:</p>
<p>Frage 1: <strong>Wie gew&#228;hrleistet die Landeshauptstadt Kiel die &#214;ffentlichkeit von Ratsversammlungen und Aussch&#252;ssen auch in den Abendstunden?</strong></p>
<p>Antwort: Die Pf&#246;rtnerlogen am Haupteingang und an der Waisenhofstra&#223;e werden k&#252;nftig bis zum Ende der Versammlungen besetzt sein. Damit sind beide Eing&#228;nge zum Rathaus f&#252;r Besucher ge&#246;ffnet.</p>
<p>Peter Todeskino, B&#252;rgermeister</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kleine Anfrage: Fernw&#228;rme in Kiel: Trassenf&#252;hrung aus Neum&#252;nster</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/11/25/kleine-anfrage-fernwaerme-in-kiel-trassenfuehrung-aus-neumuenster/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 09:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drucksache 0908/2011
Fernw&#228;rme in Kiel: Trassenf&#252;hrung aus Neum&#252;nster?
des Ratsherrn Bernd Jenning (Ratsfraktion Direkte Demokratie) vom 07.11.2011 zur Ratsversammlung am 24.11.2011
Die zur Sitzung der Ratsversammlung am 24.11.2011 gestellte Kleine Anfrage beantworte ich wie folgt:
Frage 1:
Welche &#220;berlegungen gibt es seitens der Landeshauptstadt, eine Fernw&#228;rmeleitung von Neum&#252;nster nach Kiel zu nutzen?
Antwort:
Die &#220;berlegungen einer Fernw&#228;rmeleitung zwischen Neum&#252;nster und Kiel erfolgten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=14363">Drucksache 0908/2011</a><br />
<strong>Fernw&#228;rme in Kiel: Trassenf&#252;hrung aus Neum&#252;nster?</strong><br />
des<strong> Ratsherrn Bernd Jenning</strong> (Ratsfraktion Direkte Demokratie) vom 07.11.2011 zur Ratsversammlung am 24.11.2011</p>
<p>Die zur Sitzung der Ratsversammlung am 24.11.2011 gestellte Kleine Anfrage beantworte ich wie folgt:</p>
<p>Frage 1:<br />
<strong>Welche &#220;berlegungen gibt es seitens der Landeshauptstadt, eine Fernw&#228;rmeleitung von Neum&#252;nster nach Kiel zu nutzen?</strong><br />
Antwort:<br />
Die &#220;berlegungen einer Fernw&#228;rmeleitung zwischen Neum&#252;nster und Kiel erfolgten seitens der Stadtwerke Kiel AG (SWK AG). Vor Kurzem erkl&#228;rten die Stadtwerke Neum&#252;nster und die SWK AG das Projekt f&#252;r beendet, da „keine tragf&#228;hige wirtschaftliche Rechnung aufgemacht werden konnte“.<br />
<span id="more-1978"></span></p>
<p>Frage 2:<br />
<strong>Teilt die Landeshauptstadt unsere Ansicht dass eine derartige Leitung aufgrund von Leitungsverlusten energiepolitisch fragw&#252;rdig ist?</strong><br />
Antwort:<br />
Die Leitungsverluste wurden mit 28,9 GWh berechnet. Zurzeit werden rund 90 GWh aus der Thermischen Ersatzbrennstoff-Verwertungsanlage in Neum&#252;nster ungenutzt in die Atmosph&#228;re abgegeben. Diese h&#228;tten genutzt werden k&#246;nnen. Folglich w&#228;ren ca. 60 GWh an CO2-neutraler W&#228;rme in der Landeshauptstadt Kiel angekommen.</p>
<p>Frage 3:<br />
<strong>W&#252;rden durch die Nutzung einer solchen Leitung, die auf Kohle-Verbrennung basiert, die Klimaschutzziele der Landeshauptstadt gef&#228;hrdet?</strong><br />
Antwort:<br />
Unter Ber&#252;cksichtigung der Antwort zu Frage 2 und dem Hintergrund, dass das alte Gemeinschaftskraftwerk in der Landeshauptstadt Kiel dadurch h&#228;tte ersetzt werden k&#246;nnen, ist diese Frage zu verneinen.</p>
<p>Torsten Albig</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede zum Zentralbad &#8211; B&#228;derlandschaft</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/10/01/rede-zum-zentralbad-baederlandschaft/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 05:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rede von Ratsfrau Zimmermann in der Ratsversammlung vom 29.9.2011 zu Drs. 0719/2011 Neuausrichtung der B&#228;derlandschaft
Geplante Zentralbadfl&#228;che in Kiel: Intensive Nutzung als Sch&#252;ttplatz verringert ArtenvielfaltSehr verehrte Stadtpr&#228;sidentin,
verehrte Kolleginnen und Kollegen,
zun&#228;chst einmal: die Beschlussvorlage wurde aus dem nicht-&#246;ffentlichen Teil herausgenommen. Das ist ebenso &#252;berraschend wie positiv. Wir w&#252;nschen uns das auch f&#252;r viele andere Rats- und Ausschussvorlagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rede von Ratsfrau Zimmermann in der Ratsversammlung vom 29.9.2011 zu Drs. 0719/2011 Neuausrichtung der B&#228;derlandschaft</strong><br />
<div id="attachment_1974" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2011/10/img_7531-360x480-zentralbad.jpg"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2011/10/img_7531-360x480-zentralbad-200x300.jpg" alt="Geplante Zentralbadfl&#228;che in Kiel: Intensive Nutzung als Sch&#252;ttplatz verringert Artenvielfalt" title="Geplante Zentralbadfl&#228;che in Kiel: Intensive Nutzung als Sch&#252;ttplatz verringert Artenvielfalt" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1974" /></a><p class="wp-caption-text">Geplante Zentralbadfl&#228;che in Kiel: Intensive Nutzung als Sch&#252;ttplatz verringert Artenvielfalt</p></div><em>Sehr verehrte Stadtpr&#228;sidentin,<br />
verehrte Kolleginnen und Kollegen,</em><br />
zun&#228;chst einmal: die Beschlussvorlage wurde aus dem nicht-&#246;ffentlichen Teil herausgenommen. Das ist ebenso &#252;berraschend wie positiv. Wir w&#252;nschen uns das auch f&#252;r viele andere Rats- und Ausschussvorlagen, denn wir haben festgestellt, dass die nicht-&#246;ffentlichen Teile immer umfangreicher werden.</p>
<p>Aber ansonsten sind wir &#252;berhaupt nicht erfreut &#252;ber das Festhalten an der sogenannten <em>Neuausrichtung der B&#228;derlandschaft</em>, denn das bedeutet, Sie wollen am Zentralbad trotz Investitionsstopps des Landes festhalten.<br />
Sp&#228;testens jetzt ist klar, nach der urspr&#252;nglichen Beschluss werden die Bedingungen zum Neubau des Zentralbades nicht eingehalten – und damit darf das Zentralbad auch nicht gebaut werden!<br />
Und was ist am Inhalt des Antrages eigentlich neu? F&#252;r eine entsprechende Ausrichtung hat die Landeshauptstadt schon vor Jahren durch eine ungen&#252;gende Finanzausstattung „gesorgt“. N&#246;tige Sanierungs- und Erhaltungsma&#223;nahmen wurden nicht durchgef&#252;hrt. Die Begr&#252;ndung damals: man habe kein Geld. Diese Situation hat zum heutigen Ergebnis gef&#252;hrt: Die Kieler B&#228;der sind entweder geschlossen oder in einem desolaten Zustand. Nun soll eben nur noch ein Neubau helfen! Aber wir wissen alle, daf&#252;r ist kein Geld da. Wir haben von Anfang an gesagt, dass dieses Projekt zu teuer ist.<br />
Wir haben darauf gedrungen, die Lessinghalle, die Schwimmhalle in Gaarden und das Freibad Katzheide zu erhalten. Jetzt kann man in der Begr&#252;ndung lesen, diese beiden Einrichtungen h&#228;tten &#8211; neben dem Schwimmbad in Schilksee &#8211; trotz laufend hoher Summen an Bauunterhaltung einen erheblichen „Sanierungsstau“. Also aus unserer Sicht passt das nicht zusammen: entweder man hat investiert oder eben nicht.<br />
Leider haben Sie, meine Damen und Herren, schon lange vor dem heutigen Tag Beschl&#252;ssegetroffen, um den damals wie heute zu teuren Bau unwiderruflich erscheinen lassen. Das hei&#223;t:Zentralbad um jeden Preis!<br />
Dazu sagen wir nach wie vor: <strong>NEIN!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede zu Biodiversit&#228;t</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/09/30/rede-zu-biodiversitaet/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 15:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beispiel f&#252;r unverstandene Artenvielfalt: ZentralbadRede von Ratsfrau Zimmermann zum Antrag Mitgliedschaft der Landeshauptstadt Kiel beim Verein „Kommunen f&#252;r biologische Vielfalt“
Drucksache 0683/2011 in der Ratsversammlung vom 29.9.2011
Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Damen und Herren,
Biodiversit&#228;t oder besser verst&#228;ndlich: biologische Vielfalt sollte von jeder Kommune angestrebt bzw. erhalten werden. Neben dem Aspekt des Arten- und Naturschutzes profitiert auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1971" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2011/09/img_7525-480x360.jpg"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2011/09/img_7525-480x360-300x200.jpg" alt="Beispiel f&#252;r unverstandene Artenvielfalt: Zentralbad" title="Beispiel f&#252;r unverstandene Artenvielfalt: Zentralbad" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1971" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel f&#252;r unverstandene Artenvielfalt: Zentralbad</p></div><strong>Rede von Ratsfrau Zimmermann zum Antrag</strong> <strong>Mitgliedschaft der Landeshauptstadt Kiel beim Verein „Kommunen f&#252;r biologische Vielfalt“<br />
Drucksache <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=14138">0683/2011</a></strong> in der Ratsversammlung vom 29.9.2011</p>
<p><em>Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Damen und Herren,</em></p>
<p>Biodiversit&#228;t oder besser verst&#228;ndlich: biologische Vielfalt sollte von jeder Kommune angestrebt bzw. erhalten werden. Neben dem Aspekt des Arten- und Naturschutzes profitiert auch der Mensch selber von biologischer Vielfalt in mehrfacher Hinsicht. Neben einer gesunden Umwelt brauchen Jung und Alt insbesondere im st&#228;dtischen Raum die M&#246;glichkeit, Tiere und Pflanzen &#252;berhaupt erleben zu k&#246;nnen.<br />
Insofern begr&#252;&#223;en wir es, wenn die Landeshauptstadt Mitglied in einem Verein wird, dessen Zweck die F&#246;rderung der biologischen Vielfalt ist.</p>
<p>Allerdings m&#252;ssen wir anmerken, dass in unserer Wahrnehmung diese Mitgliedschaft vor allem Alibi-Charakter hat, weil die t&#228;gliche Praxis der Landeshauptstadt dem Ziel der Biodiversit&#228;t kontr&#228;r gegen&#252;bersteht. Ich m&#246;chte hier nur einige Beispiele der letzten Zeit nennen:<br />
Das geplante Zentralbad soll auf einer extrem artenreichen Fl&#228;che gebaut werden, die zudem noch extrem wichtig f&#252;r den st&#228;dtischen Biotopverbund ist &#8211; biologische Vielfalt egal.<br />
<span id="more-1966"></span><br />
Das Gewerbegebiet Russeer Weg wird auf einer Fl&#228;che errichtet, die nicht nur L&#228;rmschutz und Staubminderung f&#252;r die AnwohnerInnen bedeutet, sondern auch &#246;kologisch sehr wertvoll war durch ausgesprochen seltene Trockenbiotope &#8211; biologische Vielfalt egal. </p>
<p>Die von Rot-Gr&#252;n &#8211; gegen den Willen der AnwohnerInnen &#8211; geplante Bebauung des Hasenholzes ist ein weiteres Beispiel f&#252;r geringen Stellenwert, den die Stadt ihren Gr&#252;nfl&#228;chen und insbesondere den naturnahen Fl&#228;chen beimisst. Das dr&#252;ckt sich auch in Redebeitr&#228;gen wie etwa von SPD-Ex-Ratsherr Raupach aus, der beim Hasenholz von &#214;dland spricht. &#214;d ist hier aber gar nichts au&#223;er das Umweltbewusstsein von SPD und Gr&#252;nen.</p>
<p>Gr&#252;ffkamp und Redoute in Friedrichsort &#8211; auch hier: biologische Vielfalt egal. Oder die geplante Rathausgalerie: Die Vernichtung dutzender Gro&#223;b&#228;ume in der Innenstadt stellt keinen Beitrag f&#252;r biologische Vielfalt dar. </p>
<p>Und wenn wir uns die heutige Tagesordnung der Ratsversammlung ansehen: M&#246;belkraft mitten im Kieler Gr&#252;ng&#252;rtel &#8211; auch hier spielen f&#252;r die Verantwortlichen &#246;kologische Aspekte scheinbar keine Rolle. Die Kieler Gr&#252;nen sollten sich mal bewusst werden &#252;ber ihre eigene Entstehungsgeschichte und woher ihr Name kommt. Wir unterst&#252;tzen den Antrag auf Mitgliedschaft, fordern aber Stadtverwaltung und Politik auf, das Ziel der Biodiversit&#228;t mit Leben zu f&#252;llen und entsprechend zu handeln.</p>
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		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zu M&#246;belkraft</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 19:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rede von Ratsfrau Zimmermann zur geplanten Ansiedlung M&#246;belkraft &#8211; in der Ratsversammlung vom 29.9.2011
Sehr geehrte Stadtpr&#228;sidentin,
Kolleginnen und Kollegen,
liebe Kielerinnen und Kieler,
die Ansiedlung von M&#246;bel Kraft l&#228;sst sich &#252;berhaupt nicht gut an! Schon an der Art, wie &#252;ber die Ansiedlung des zu Krieger geh&#246;renden Unternehmens informiert wurde, l&#228;sst sich viel &#252;ber das Politikverst&#228;ndnis der Verantwortlichen ablesen.
Formal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rede von Ratsfrau Zimmermann zur geplanten Ansiedlung M&#246;belkraft &#8211; in der Ratsversammlung vom 29.9.2011</strong></p>
<p>Sehr geehrte Stadtpr&#228;sidentin,<br />
Kolleginnen und Kollegen,<br />
liebe Kielerinnen und Kieler,</p>
<p>die Ansiedlung von M&#246;bel Kraft l&#228;sst sich &#252;berhaupt nicht gut an! Schon an der Art, wie &#252;ber die Ansiedlung des zu Krieger geh&#246;renden Unternehmens informiert wurde, l&#228;sst sich viel &#252;ber das Politikverst&#228;ndnis der Verantwortlichen ablesen.<br />
Formal mag alles korrekt sein – siehe Stuttgart 21, aber ansonsten&#8230;:<br />
In der Sommerpause wurden von einen Tag auf den anderen und ohne Angabe von Gr&#252;nden Vertreter der Ratsfraktionen zur vertraulichen Sitzung zum Oberb&#252;rgermeister einbestellt. Es galt, eine Schamfrist vor den Kieler Nachrichten einzuhalten, die schon am n&#228;chsten Tag freudig &#252;ber die Ansiedlung berichten w&#252;rde. Wir bef&#252;rchten, das Treffen beim OB war nicht der erste Schritt zur Ansiedlung, sondern der letzte, es wirkt schon zu diesem Zeitpunkt alles wie bereits einget&#252;tet!<br />
<span id="more-1963"></span><br />
Auf das Ob kommt es gar nicht mehr an und auch nicht auf das Wie. M&#246;bel Kraft will an den „Pr&#252;ner Schlag“ – und zwar nur dorthin und macht Druck: Entweder es gibt den gew&#252;nschten Platz neben dem Konkurrenten IKEA oder es wird kein M&#246;bel Kraft in Kiel geben! Kooperation auf Augenh&#246;he (ohne Erpressungspotential) sieht aus unserer Sicht anders aus. Nun und dann kommen die st&#228;dtischen Untersuchungen just auch zu dem Ergebnis, der von M&#246;bel Kraft verlangte Ort sei auch der beste.<br />
Erstaunlich, nicht?!</p>
<p>Grundlegende Fach- und Gesamtplanungen m&#252;ssen wortreich an die Investorenw&#252;nsche angepasst werden. Einmal mehr muss man den Eindruck haben, wenn ein Investor anklopft, dann werden alle T&#252;ren aufgemacht, Kleing&#228;rten in gro&#223;er Zahl vernichtet, alle Konzepte des Einzelhandels, des INSEKK und des Klimaschutzes ruck-zuck &#252;ber den Haufen geworfen. Die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger haben gerade heute auf der Demonstration und in der Fragestunde ihre gro&#223;en Sorgen zum Ausdruck gebracht.<br />
Die Unterschriften zeigen, dass die Leute v o r einem Projekt gefragt werden wollen, ob es &#252;berhaupt gew&#252;nscht ist. Eine Beteiligung, n a c h d e m alles Wesentliche beschlossen ist, muss einfach den Anschein von Alibi-Veranstaltungen haben. Da hilft auch eine ‚gl&#228;serne Akte‘, wie es sie jetzt auf kiel.de gibt, wenig. So wird eine Ortsbegehung auf der Suche nach Ersatzg&#228;rten genannt &#8211; wo und wie viele bleibt offen -und dann ist die Rede von einer nun folgenden „intensiven verwaltungsinternen Pr&#252;fung“ – das h&#246;rt sich so prima nach hochgekrempelten &#196;rmeln an und nach sehr viel Arbeit an, aber letztlich auch nach bedauerndem Schulterzucken und gebundenen H&#228;nden .. Das ist so nebul&#246;s, dass die ‚gl&#228;serne Akte‘ geradezu beschlagen wirkt.</p>
<p>Auch bei anderen Projekten haben wir schon geh&#246;rt, es sei doch nur ein Vertragsentwurf, ein kleiner Beschluss, ein eingeleitetes Bauleitverfahren und es w&#228;re alles noch im Fluss, w&#252;rde gepr&#252;ft, nichts sei definitiv&#8230; Uns ist jedoch kaum ein Projekt bekannt, das nach der Einleitung des Bauleitverfahrens gestoppt worden w&#228;re.</p>
<p>Wir finden es richtig, dass die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sich nicht mehr von Floskeln um „Pr&#252;fphasen“ und &#228;hnliches foppen lassen. Und wir finden es richtig, dass nachgefragt wird, wie viele G&#228;rten &#252;berhaupt noch als Ersatz bereitgestellt werden – und zwar bevor irgendetwas mit rechtlichen Wirkungen von der Kieler Ratsversammlung beschlossen wird.<br />
Mit der Ansiedlung der M&#246;belh&#228;user geht auch eine Privatisierung einher, denn die Stadt verkauft wie eben erw&#228;hnt 17 Hektar Land. Land, das allen B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern dieser Stadt geh&#246;rt! F&#252;r diese Riesenfl&#228;che geht also jede st&#228;dtische Einflussnahme f&#252;r immer verloren. </p>
<p>Bislang geltende Fl&#228;chennutzungspl&#228;ne, die erst k&#252;rzlich verabschiedete Stadtplanung des INSEKK werden ohne zu z&#246;gern einfach &#252;ber den Haufen geworfen. Mit der Versiegelung der Fl&#228;che wird Natur zerst&#246;rt, der gr&#252;ne G&#252;rtel der Stadt weiter durchbrochen. Wieder gibt es weniger B&#228;ume und anderes Gr&#252;n, die als Biotopverbund nicht nur den L&#228;rm mindern und Staub abpuffert, sondern auch das Klima verbessern hilft. Die Vernichtung von Gr&#252;nfl&#228;che in dem Ausma&#223; passt nicht zu einer Stadt, die sich „Klimaschutzstadt“ nennen l&#228;sst. Das st&#246;&#223;t &#252;brigens auch dem BUND Kiel auf, dessen Argumentation wir voll und ganz folgen. Die Kieler Kreisgruppe hat sich umfassend mit den st&#228;dtischen Bewertungen auseinandergesetzt und kommt zu dem begr&#252;ndeten Ergebnis, dass die Gewerbeansiedlung in der geplanten Gr&#246;&#223;e und an der geplanten<br />
Stelle am Sch&#252;tzenwall / Pr&#252;ner Schlag abzulehnen ist.</p>
<p>Bei der Kooperation hat sich nun offensichtlich das gr&#252;ne schlechte Gewissen gemeldet. Anders k&#246;nnen wir uns n&#228;mlich den Erg&#228;nzungsantrag nicht erkl&#228;ren, in dem die Verwaltung gebeten wird, ein Programm zum Ausbau der &#246;ffentlichen Gr&#252;n- und Freifl&#228;chen im Stadtgebiet zu erstellen. Sie wollen in dem k&#252;nftigen Programm eine „Biotop-Vernetzung“, die Sie als Bef&#252;rworter des M&#246;belhauses gerade zu einem gro&#223;en Teil zerst&#246;ren werden. Sicherlich kommen wir der Wahrheit nahe, wenn man diesen Erg&#228;nzungsantrag vor dem Hintergrund der fundierten BUND-Kritik betrachtet. Doch anstatt sich in der Sache auseinander zu setzen, werden Verfahrensl&#228;ufe in Aussicht gestellt. Damit wird die Kritik zu einem Teil des Verfahrens gemacht und dadurch erstickt. Ein Programm zum Umweltschutz n a c h der Ansiedlung eines M&#246;belhauses &#8211; das ist politischer Zynismus!</p>
<p>Laut M&#246;belkraft-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer George werden die Zahlen der Pkw am Ende der A 215 erheblich steigen. Angesichts der verkehrspolitischen Skandale um Citti und dem gerade beendeten B&#252;rgerbeteiligungsverfahren zur verkehrlichen Entlastung von Hassee wirken die jetzigen Pl&#228;ne geradezu grotesk. Grotesk deshalb, da der Verkehr auf dem Westring erst k&#252;rzlich mit Erfolg vermindert wurd. Jetzt damit zu kommen, es w&#228;re ja Luft auf dem Westring, um den M&#246;bel Kraft Verkehr dar&#252;ber abzuleiten, ist wirklich ein Hohn! Und es ist ein Hohn auf das Beteiligungsverfahren, in dem sich viele B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern engagiert haben. Die Verkehrsplanung ist also im besten &#8211; oder besser &#252;belsten &#8211; Sinne: planlos.</p>
<p>Mit den zu schaffenden Arbeitspl&#228;tzen werden gern andere Argumente totgeschlagen. Bevor wir uns also erschlagen lassen, h&#228;tten wir gern noch gewusst, was sind das f&#252;r 250 – 300 Arbeitspl&#228;tze, die M&#246;bel Kraft in Aussicht stellt. Sind es fair bezahlte Vollzeit-Arbeitspl&#228;tze oder doch eher 800-Euro-Jobs auf Provisionsbasis? Falls das so ist, m&#252;ssten die Besch&#228;ftigten ihren Verdienst aufstocken und das ginge wiederum zu Lasten des Steuerzahlers. Und was ist, falls die Nachfrage in der Stammfiliale Bad Segeberg sinkt, werden dann die Stunden der dort Besch&#228;ftigten reduziert?<br />
Oder hat uns das im Unternehmenskampf der Kommunen gegeneinander egal zu sein?! Verschiedene Quellen werfen ein arbeitnehmerunfreundliches Licht auf das Unternehmen, daher m&#246;chten nicht nur wir wissen, wie sich M&#246;bel-Krieger zu diesen Fragen verh&#228;lt!</p>
<p>Der M&#246;bel Kraft-Plan wird als „starkes Projekt“ verkauft. In unseren Augen ist es eher ein „starkes St&#252;ck“, was sich die Verantwortlichen hier erlauben. Hier werden in punkto Naturschutz, Verkehr und Arbeitsmarkt f&#252;r ein Leuchtturmprojekt Wetten auf die Zukunft abgeschlossen. Die Wettschulden m&#252;ssen allerdings nachher die fl&#228;chenberaubten B&#252;rgerinnen und B&#252;rger begleichen!</p>
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		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zum Erg&#228;nzungsantrag TOP 11.2 &#8211; mehr Bio f&#252;r Kitas und Schulen</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/08/25/rede-von-ratsfrau-zimmermann-zum-ergaenzungsantrag-top-11-2-mehr-bio-fuer-kitas-und-schulen/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 15:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[zu TOP 11.1.2 Erg&#228;nzungsantrag – Mehr Bio f&#252;r KiTas und Schulen
Sehr geehrte Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen,
nach eingehenden &#220;berlegungen und vielen Diskussionen in unserer Fraktion haben wir uns entschlossen dem Antrag der Kooperation zu folgen, was die Erh&#246;hung des Bio-Anteils am Essen angeht.
Allerdings bedeutet eine ganzheitliche Ern&#228;hrungserziehung weit mehr als Hunger und Durst zu befriedigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>zu TOP 11.1.2 <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=14136">Erg&#228;nzungsantrag </a>– Mehr Bio f&#252;r KiTas und Schulen</strong><br />
Sehr geehrte Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen,<br />
nach eingehenden &#220;berlegungen und vielen Diskussionen in unserer Fraktion haben wir uns entschlossen dem Antrag der Kooperation zu folgen, was die Erh&#246;hung des Bio-Anteils am Essen angeht.</p>
<p>Allerdings bedeutet eine ganzheitliche Ern&#228;hrungserziehung weit mehr als Hunger und Durst zu befriedigen und die richtige Auswahl an Lebensmitteln zu treffen, damit der K&#246;rper mit allen N&#228;hrstoffen versorgt wird.<br />
<span id="more-1956"></span><br />
Viele Kinder sind 6 Stunden oder l&#228;nger in den Einrichtungen und nehmen dort mindestens eine Mahlzeit ein. Deshalb bestimmt das angebotene Essen und auch der Umgang damit ma&#223;geblich deren Essgewohnheiten weit &#252;ber Kindergarten- und Schulzeit hinaus. Eine richtige Ern&#228;hrungserziehung im Kindesalter ist der Grundstein f&#252;r das Ern&#228;hrungsverhalten im Erwachsenenalter.</p>
<p>Kinder und Jugendliche haben immer weniger praktische und theoretische Kenntnisse &#252;ber Nahrung und Ern&#228;hrung. Kinder sollten den Wert der Lebensmittel – den ethischen und ern&#228;hrungsphysiologischen – erkennen lernen. Sie sollten zu m&#252;ndigen Verbrauchern heranwachsen, die von ihrer Wahlfreiheit Gebrauch machen und lernen, dass gesundes Essen schmeckt und l&#228;nger s&#228;ttigt.<br />
Bei unseren Recherchen zum Thema Essen in KiTas hat sich gezeigt, dass Kinder vom Prozess der Nahrungsbeschaffung und Zubereitung weitestgehend abgeschnitten sind. Aufgrund hygienischer Vorschriften d&#252;rfen die Kinder die gro&#223;en K&#252;chen gar nicht betreten und nicht jede Einrichtung hat eine K&#252;chenzeile, um mit den Kindern &#8211; wenigstens ab und zu &#8211; zu kochen, backen oder auch nur ein Fr&#252;hst&#252;ck vorzubereiten.</p>
<p>In einer Zeit, in der Tiefk&#252;hlkost, Konserven und Fertiggerichte die Ern&#228;hrung in vielen Familien pr&#228;gen, ist es Aufgabe der Kindertagesst&#228;tten einen Gegenpol zu bilden. Hier k&#246;nnten die Kinder erleben, wie das Mittagessen, ein Imbiss oder Backwaren hergestellt werden und wo die Zutaten daf&#252;r herkommen. Sie k&#246;nnten an der Zubereitung mitwirken und so die Prozesse der Verarbeitung von Lebensmitteln, des Kochens und Backens kennen lernen. Anschlie&#223;end k&#246;nnen sie in einer angenehmen Atmosph&#228;re die Speisen genie&#223;en und dabei eine angemessene Esskultur erlernen.</p>
<p>Da, wie gesagt, nicht alle Einrichtungen &#252;ber die n&#246;tige Infrastruktur verf&#252;gen, m&#246;chten wir mit unserem Erg&#228;nzungsantrag &#252;ber die &#196;nderung der Rahmenkonzeption einen Anspruch festlegen, der von den einzelnen KiTas nach deren M&#246;glichkeiten ausgef&#252;llt werden soll. Die eine KiTa hat vielleicht den Markt um die Ecke, die andere hat eine M&#246;glichkeit mit Kindern zu backen oder wenigstens im Garten die &#196;pfel f&#252;r ein M&#252;sli gemeinsam zu schneiden.</p>
<p>Wie schmeckt eine Zitrone? Wie streiche ich Butter aufs Brot? Wie wird das Mittagessen, ein Imbiss oder Backwaren aus &#8220;nat&#252;rlichen&#8221; Lebensmitteln hergestellt?</p>
<p>W&#228;hrend Eltern arbeiten gehen, ist die KiTa Lernort f&#252;r diese Fragen, deren Kl&#228;rung genauso wichtig ist, wie die Nat&#252;rlichkeit der Zutaten. Daher bitte ich Sie um Zustimmung zu unserem Erg&#228;nzungsantrag.</p>
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		<title>Erg&#228;nzungsantrag der Direkten Demokratie zum Umgang mit Essen an Kitas und Schulen</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/08/24/ergaenzungsantrag-der-direkten-demokratie-zum-umgang-mit-essen-an-kitas-und-schulen/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erg&#228;nzungsantrag zu 0373/2011
Drucksache: 0681/2011
Ratsfrau Zimmermann, Ratsfraktion Direkte Demokratie 
In der Rahmenkonzeption f&#252;r Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt Kiel wird der letzte Satz unter C1 &#8220;Bewegung, K&#246;rper, Gesundheit&#8221; ersetzt durch den Satz:
&#8220;Um die ganzheitliche Entwicklung zu f&#246;rdern, sind Kinder an Beschaffung, Zubereitung und Gestaltung der Mahlzeiten als Bestandteil der p&#228;dagogischen Arbeit zu beteiligen und erlernen eine angemessene Esskultur.&#8221;
F&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erg&#228;nzungsantrag zu 0373/2011<br />
Drucksache: <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=14136">0681/2011</a></strong><br />
Ratsfrau Zimmermann, Ratsfraktion Direkte Demokratie </p>
<p><strong>In der Rahmenkonzeption f&#252;r Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt Kiel wird der letzte Satz unter C1 &#8220;Bewegung, K&#246;rper, Gesundheit&#8221; ersetzt durch den Satz:<br />
&#8220;Um die ganzheitliche Entwicklung zu f&#246;rdern, sind Kinder an Beschaffung, Zubereitung und Gestaltung der Mahlzeiten als Bestandteil der p&#228;dagogischen Arbeit zu beteiligen und erlernen eine angemessene Esskultur.&#8221;<br />
F&#252;r die Umsetzung sind den Einrichtungen Beratungen und Fortbildungen anzubieten. &#220;ber den Stand der Umsetzung ist dem Jugendhilfeausschuss zum Ende des Kindergartenjahres 2011/12 zu berichten.</strong><br />
<span id="more-1958"></span><br />
<strong>Begr&#252;ndung:</strong><br />
Zur gesunden Ern&#228;hrung geh&#246;rt nicht nur, ob die Zutaten wertvoll sind. Damit Kinder lernen, dass gesunde Ern&#228;hrung ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist, muss der Einkauf sowie die Zubereitung Darbietung der Speisen als gemeinsames Erleben und Gestalten erfolgen.</p>
<p><em>Gez. Ratsfrau Ingrid Zimmermann  </em></p>
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