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	<title>Mitmachen bei der Direkten Demokratie &#187; CDU</title>
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		<title>Haushaltsrede Ratsherr Bernd Jenning</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 08:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, verehrte
Kolleginnen und Kollegen.
Den Haushalt einer Landeshauptstadt zu beraten birgt in finanzpolitisch so st&#252;rmischen, ja orkanartigen Zeiten erkennbar besondere Risiken. Angesichts der in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden zusammenkommenden „EU-Rettungsgipfel“ und den mit immer k&#252;rzerer Verfallszeit wirksamen Rettungspaketen – oder –schirmen mache nicht nur ich mir gro&#223;e Sorgen. Seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, verehrte<br />
Kolleginnen und Kollegen.</em></p>
<p>Den Haushalt einer Landeshauptstadt zu beraten birgt in finanzpolitisch so st&#252;rmischen, ja orkanartigen Zeiten erkennbar besondere Risiken. Angesichts der in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden zusammenkommenden „EU-Rettungsgipfel“ und den mit immer k&#252;rzerer Verfallszeit wirksamen Rettungspaketen – oder –schirmen mache nicht nur ich mir gro&#223;e Sorgen. Seit dem 6.12. – dem Tag der K&#252;rzung des Kreditrahmens durch die Kommunalaufsicht hat die gute Laune wohl eine weitere Auszeit genommen. Der Bewegungsspielraum ist, auch durch die Entscheidung der Kommunalaufsicht, die Kreditaufnahme restriktiv zu behandeln, sehr eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Wir k&#246;nnen gemeinsam zwei anderen Fragen nicht ausweichen:<br />
1. Welche Auswirkungen hatten vergangene und haben aktuelle Entscheidungen von Berlin und Br&#252;ssel auf unsere<br />
Haushaltssituation?<br />
Und: 2. – vielleicht noch viel entscheidender &#8211; die Frage: Warum eigentlich sollen wir hier vor Ort K&#252;rzungen exekutieren, die auf Fehlentscheidungen andernorts zur&#252;ckzuf&#252;hren sind?<br />
<span id="more-1992"></span><br />
Die st&#228;dtischen Haushaltsmittel waren immer knapp. Versch&#228;rft wurde diese Situation wegen auch von rot-gr&#252;n gemachter Geschenke an Unternehmen und Verm&#246;gende. Deshalb fehlen auf Bundesebene seit 2001 mehr als 56 Mrd. EUR j&#228;hrlich (das sind 700 € pro Einwohner j&#228;hrlich) – auch in Kiel. Zur Erinnerung: die Kommunalaufsicht hat die Kieler Verschuldung auf gut 2.900 EUR p. E. beziffert. Zus&#228;tzlich haben bundesdeutsche Ma&#223;nahmen zur Deregulierung der Finanzm&#228;rkte das globale Spielcasino angefeuert und so den unvermeidlichen Crash und diverse steuerfinanzierte Rettungsschirme f&#252;r Banken und Spekulanten provoziert. Deren Ausgaben zu Lasten der &#246;ffentlichen Haushalte haben bereits deutlich die 100 Mrd. EUR-Grenze (das sind 1.250 € p.E.) &#252;berschritten – j&#228;hrlich kommen Dutzende von Mrd. EUR f&#252;r unverk&#228;ufliche Giftpapiere der ausgegr&#252;ndeten Bad Banks neu hinzu; von den &#252;ber uns allen schwebenden B&#252;rgschaften und Garantien ganz zu schweigen.</p>
<p>Und nicht zu vergessen: Auch das Land hat der HSH-Nordbank (meiner Erinnerung nach) drei Milliarden nachschie&#223;en m&#252;ssen, was noch mal mehr als 1.000 EUR p.E. bedeutet. Damit haben die direkten Kosten der j&#252;ngsten Finanzmarktkrise die Summe der gesamten Verschuldung aller St&#228;dte und Gemeinden Deutschlands (117,6 Mrd. € in 2010*) l&#228;ngst erreicht. Und nur zur Erinnerung: w&#228;hrend die kommunale Verschuldung in der Regel und zu gr&#246;&#223;ten Teilen mit Investitionen, wie Schulen, Kitas und andere Sachwerte unterlegt ist, gleichen die Rettungsausgaben in Sachen Finanzmarkt dem Freikaufen eines Spiels&#252;chtigen in Travem&#252;nde oder Monte Carlo.</p>
<p>Alle Milliardenbetr&#228;ge, an die man uns in den letzten zwei bis drei Jahren systematisch gew&#246;hnt hat, muss man auf Betr&#228;ge „pro Kopf“ umrechnen, damit es greifbar, verstehbar und auch vergleichbar bleibt. Zur Erinnerung: 2.900 € p.E. betr&#228;gt die Kieler Gesamtversschuldung. Und wenigstens 2.950 € p.E. betragen die skandal&#246;sen Steuergeschenke und Bankenrettungen.</p>
<p>Ich frage mich: Wer hat da &#252;ber seine Verh&#228;ltnisse gelebt? Die Stadt Kiel oder eher die ebenso spendablen Herren im Berliner Regierungsviertel und den noblen Bankh&#228;usern? Die Zahlen belegen: Mit diesen gezahlten Euro-Betr&#228;gen h&#228;tten alle St&#228;dte und Gemeinden der Republik schuldenfrei gestellt werden k&#246;nnen. In der Folge k&#246;nnte so ein betr&#228;chtlicher Finanzspielraum f&#252;r die kommunale Selbstverwaltung entstehen. – Viele zus&#228;tzliche „gute“ Arbeitspl&#228;tze quer durch die Republik und Steigerung der Kaufkraft und den damit initiierten Steuerr&#252;ckfl&#252;ssen k&#246;nnten so entstehen. Eine konkrete Utopie? Stattdessen werden &#246;ffentliche Ausgaben zu Lasten der B&#252;rger zusammengestrichen und der Binnenmarkt abgew&#252;rgt sowie mit den Milliarden der Finanzmarkt bedient, dessen sog. Investoren mit diesen Geldern erneut die Roulettekugel antreiben statt in der Realwirtschaft zu investieren. So wuchs der Derivatemarkt binnen Jahresfrist wieder um astronomische 18%; auf dass in Folge der Spekulation mit Nahrungsmittel Hundertausende zus&#228;tzlich verhungern und (selbst in den USA) obdachlos werden und in Europa sogenannte Experten ganze Regierungen &#252;bernehmen.</p>
<p>Was hat das mit Kiel zu tun, fragen Sie? Fragen Sie mal die Occupy-Demonstranten, auf halbem Weg zur HSH-Nordbank, die k&#246;nnen Ihnen – auch au&#223;erhalb meiner begrenzten Redezeit ausf&#252;hrlich dazu Antworten geben. Oder schauen sie doch mal bei www.nachdenkseiten.de rein. Nach einer Woche regelm&#228;&#223;iger Lekt&#252;re werden Sie so manche neue Erkenntnis haben. </p>
<p>Die katastrophale Kassenlage der St&#228;dte und Gemeinden hat gerade seine Ursachen in dieser ungerechten Steuerpolitik des Bundes und der L&#228;nder „zu Lasten Dritter“ sowie in der illusion&#228;ren Bevorzugung von Aktivit&#228;ten des Finanzmarktes vor denen der Realwirtschaft. Als Bsp. nur: w&#228;hrend jeder Hartz-IV-Bezieher noch Umsatzsteuer auf seine Lebensmittel zahlt, und jeder Mittelst&#228;ndler f&#252;r seine Wertsch&#246;pfung in der Produktion zu dieser Steuer herangezogen wird, bleiben die in Millisekunden von Computern um die Erde gejagten Milliardentransaktionen von dieser Steuer unbehelligt, als seien es Papiermilliarden aus dem ber&#252;hmten Monopoly-Spiel &#8211; alles zu Lasten auch der St&#228;dte und Gemeinden. Die Finanzmarkt-Umsatzsteuer ist l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig, jede Verz&#246;gerung fahrl&#228;ssig – nein vors&#228;tzlich. Diese Politik der falschen finanzpolitischen Rahmenbedingungen f&#252;r die Kommunen muss umgehend beendet werden, wollen wir nicht die in Sonntagreden und Wahlk&#228;mpfen vielbeschworene „Wiege der Demokratie“ vor Ort weiter besch&#228;digen. Der dazu ben&#246;tigte Politikwechsel l&#228;sst sich – das ist klar – nicht in den Kommunen selbst bewirken, aber diese Forderungen danach sollten wenigstens von den betroffenen Kommunen ausgehen. </p>
<p>Und dazu d&#252;rfen vor allem die Ratsmitglieder bundesweit agierender Parteien nicht l&#228;nger die n&#252;tzlichen Steigb&#252;gelhalter ihrer Zentralen oder Fraktionen in Berlin sein. Sie – meine verehrten Kolleginnen und Kollegen aus CDU, SPD, FDP und von den Gr&#252;nen, Sie vor allem sind gefragt, die n&#246;tigen Richtungskorrekturen schnellstm&#246;glich vorzunehmen. Werden Sie durch Druck Ihre Bundestags- und Landtagsabgeordneten zu wahren Interessensvertretern der Kielerinnnen und Kieler. Der Kampf um eine ausk&#246;mmliche Finanzierung der &#246;ffentlichen Daseinsvorsorge muss von unten beginnen und er muss jetzt beginnen.</p>
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		<title>Innenstadt zu verkaufen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 12:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kiels Kommunalpolitik gibt ihren Einfluss preis
Das geplante Innenstadt-Center (Rathausgalerie) passt in das Szenario. Auch in Kiel stagniert der Verbrauch, w&#228;hrend die Verkaufsfl&#228;chen mit einem neuen Center weiter wuchern. Die Innenstadt ruft schon seit l&#228;ngerem sichtbar nach Hilfe. Die Stadt Kiel hat kein Geld und keine eigenst&#228;ndige Idee, um gegenzusteuern. So hoffen Oberb&#252;rgermeister und B&#252;rgermeister darauf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kiels Kommunalpolitik gibt ihren Einfluss preis</strong><br />
Das geplante Innenstadt-Center (Rathausgalerie) passt in das Szenario. Auch in Kiel stagniert der Verbrauch, w&#228;hrend die Verkaufsfl&#228;chen mit einem neuen Center weiter wuchern. Die Innenstadt ruft schon seit l&#228;ngerem sichtbar nach Hilfe. Die Stadt Kiel hat kein Geld und keine eigenst&#228;ndige Idee, um gegenzusteuern. So hoffen Oberb&#252;rgermeister und B&#252;rgermeister darauf, dass Leben mit einem weiteren Center in die Innenstadt zur&#252;ckholen.<br />
<span id="more-1916"></span><br />
Die GEDO, Projektentwickler der Rathausgalerie, sagt: Wir bringen die L&#246;sung und begr&#252;nden ihr Festhalten an Kiel damit, dass sie an die Stadt glauben und sind sogar bereit die von der Stadt geforderten Wohnanteil zu erf&#252;llen.<br />
Bei n&#228;herem Hinsehen wird jedoch schnell deutlich, dass dies neue Center die geografische Mitte der Innenstadt besetzt und somit im Spiel der Kieler Innenstadtcenter eine Schl&#252;sselrolle innehat, die GEO allzu gern besetzen m&#246;chte.<br />
Das zur Innenstadt hin geschlossene Center ist keine Galerie, sondern steingewordene Politik. Der variable &#246;ffentliche Raum Innenstadt wird zum privaten Raum. Hier gilt nicht mehr, was die Stadt will, und damit B&#252;rgerinnen und B&#252;rger, sondern das, was Eigent&#252;mer oder Vermieter wollen.<br />
Das geht nur, wenn beide Seiten (kommunale Politik und Centerentwickler) vorher gut zusammenspielen. F&#252;r das gute Zusammenspiel bringen Entwickler wie GEDO ihre langj&#228;hrigen Erfahrungen ein.</p>
<p>Walter Brune, St&#228;dteplaner und Architekt in D&#252;sseldorf, schreibt dazu ironisch, es sei durchaus „verst&#228;ndlich, wenn zum Beispiel ein Glaser, Anstreicher, Haustechniker, Lieferant, Baufirmeninhaber oder Statiker, der gleichzeitig Ratsmitglied einer Stadt ist, sich gern seine frierenden H&#228;nde an einem solchen Gro&#223;projekt w&#228;rmen m&#246;chte.“ (Angriff auf die City kritische Texte zur Konzeption, Planung und Wirkung von integrierten und nichtintegrierten Shopping Centern in zentralen Lagen, Droste Sachbuch, D&#252;sseldorf 2006).</p>
<p>Ein Beispiel f&#252;r das Zusammenwirken privatwirtschaftlicher und &#246;ffentlicher Institutionen und deren Vertretern bietet die im Jahr 2000 von ECE-Chef Alexander Otto gegr&#252;ndete Stiftung „Lebendige Stadt“ (http://www.lebendige-stadt.de) In ihr haben sich, laut Prospekt, „Ministerpr&#228;sidenten, Oberb&#252;rgermeister, Vorstandsvorsitzende, Forscher und Kulturschaffende zusammengefunden«, um die »Vielfalt (der europ&#228;ischen Stadt) zu f&#246;rdern“.</p>
<p>Die <em>Unterst&#252;tzer</em> finden sich in allen Parteien, Verwaltungen usw. (ein kleiner Ausschnitt):<br />
Dr. Hanspeter Georgi, Minister f&#252;r Wirtschaft und Arbeit a.D. Saarland (CDU)<br />
Dr. Karl-Heinz Daehre, Minister Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt (CDU)<br />
Joachim Herrmann, MdL, Innenminister Bayern (CSU)<br />
Lutz Lienenk&#228;mper, MdL, Stv. Vorsitzender CDU-Landtagsfraktion NRW<br />
Dr. Eva Lohse, Oberb&#252;rgermeisterin Ludwigshafen (CDU)<br />
Helma Orosz, Oberb&#252;rgermeisterin Dresden (CDU)<br />
Markus Ulbig, Innenminister Sachsen (CDU)<br />
Peter Harry Carstensen, MdL, Ministerpr&#228;sident Schleswig-Holstein (CDU)<br />
Wolfgang Schuster, Oberb&#252;rgermeister Stuttgart (CDU)<br />
Burkhard Jung, Oberb&#252;rgermeister Leipzig (SPD)<br />
Reinhard Pa&#223;, Oberb&#252;rgermeister Essen (SPD)<br />
J&#252;rgen Roters, Oberb&#252;rgermeister K&#246;ln (SPD)<br />
Norbert Bude, OB M&#246;nchengladbach (SPD)<br />
Dr. Albrecht Schr&#246;ter, Oberb&#252;rgermeister Jena (SPD)<br />
Matthias Platzeck, MdL, Ministerpr&#228;sident Brandenburg (SPD)<br />
Ingeborg Junge-Reyer, B&#252;rgermeisterin und Senatorin f&#252;r Stadtentwicklung Berlin (SPD)<br />
Gisela Piltz, MdB, Innen- und kommunalpolitische Sprecherin FDP-Bundestagsfraktion<br />
Dr. Dieter Salomon, Oberb&#252;rgermeister Freiburg (GR&#220;NE)<br />
Krista Sager (GR&#220;NE)<br />
Dr. Daniel Arnold, Vorstandsvorsitzender Deutsche Reihenhaus AG<br />
Dr. Gregor Bonin, Dezernat 03 – Planen und Bauen, D&#252;sseldorf<br />
Dr. Roland Gerschermann, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer F.A.Z. GmbH<br />
Folkert Kiepe, Beigeordneter Deutscher St&#228;dtetag<br />
Matthias Kohlbecker, Kohlbecker Architekten &#038; Ingenieure Prof. Dr. Rainer P. Lademann, Gesellschaft f&#252;r Unternehmens- und Kommunalberatung mbH<br />
Hermann-Josef Lamberti, Vorstand Deutsche Bank<br />
Klaus-Peter M&#252;ller, Aufsichtsratsvorsitzender Commerzbank AG<br />
Prof. Dr. Burkhard Schwenker, Chairman Supervisory Board, Roland Berger Strategy Consultants<br />
Dr. Johannes Teyssen, CEO E.ON AG<br />
Prof. Christiane Thalgott, Stadtbaur&#228;tin i.R. M&#252;nchen<br />
Dr. Bernd Thiemann, Aufsichtsratsvorsitzender HRE Holding<br />
Prof. J&#246;rn Walter, Oberbaudirektor Hamburg<br />
(<a href="http://www.lebendige-stadt.de/pdf/journal21.pdf">Quelle</a>)</p>
<p><em><strong>Quelle: <a href="http://www.wirinkiel.net/">Wir in Kiel</a></strong></em></p>
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		<title>Gro&#223;e Anfrage: &#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz &#8211; Gaarden-S&#252;d/Vieburg</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/02/17/grosse-anfrage-aenderung-des-bebauungsplans-nr-755-gruenflaeche-hasenholz-gaarden-sued-vieburg/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 10:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ratsfraktion Direkte Demokratie
Gro&#223;e Anfrage f&#252;r die Ratsversammlung am 17. M&#228;rz 2011
Drucksache 0166/2011
&#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz (Gaarden-S&#252;d/Vieburg, zwischen Holunderbusch und Krummbogen)
1. Einige wenige der AnwohnerInnen des Hasenholzes erfuhren von den Bebauungspl&#228;nen durch ein Schreiben der Stadt, in dem ihre Verkaufsabsichten f&#252;r Teile ihrer Grundst&#252;cke abgefragt wurden. H&#228;lt die Landeshauptstadt dieses Vorgehen f&#252;r geeignet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ratsfraktion Direkte Demokratie</strong><br />
<strong>Gro&#223;e Anfrage f&#252;r die Ratsversammlung am 17. M&#228;rz 2011<br />
Drucksache 0166/2011<br />
&#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz (Gaarden-S&#252;d/Vieburg, zwischen Holunderbusch und Krummbogen)</strong></p>
<p>1. Einige wenige der AnwohnerInnen des Hasenholzes erfuhren von den Bebauungspl&#228;nen durch ein Schreiben der Stadt, in dem ihre Verkaufsabsichten f&#252;r Teile ihrer Grundst&#252;cke abgefragt wurden. <strong>H&#228;lt die Landeshauptstadt dieses Vorgehen f&#252;r geeignet, um bei den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern mehr Begeisterung f&#252;r Kommunales zu wecken?</strong></p>
<p>2. Bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung im Hasenholz im Sommer 2010 begr&#252;ndete B&#252;rgermeister Todeskino die Bebauungsabsicht mit der Notwendigkeit f&#252;r die Landeshauptstadt Kiel Geldeinnahmen zu erzielen, um Kindergartenpl&#228;tze zu bauen. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Ansicht, dass es den von BM Todeskino suggerierten direkten Zusammenhang nicht gibt?</strong></p>
<p>3. Am 9.7.2009 formuliert OB Albig vor der RV: <em>Auch der Verkauf des kaum noch vorhandenen Tafelsilbers wird uns strukturell nicht weiterbringen. Denn die kurzzeitige Finanzspritze ist zwar bei der Schuldentilgung hilfreich. Unsere Schieflage in Sachen Ausgaben/Einnahmen bringt sie jedoch nicht ins Gleichgewicht zur&#252;ck und wird in wenigen Jahren auf den alten Wert zur&#252;ckkommen.</em> <strong>Teilt die LH Kiel diese Ansicht?</strong></p>
<p>4. Die potentiell mit der Hasenholzbebauung zu erzielenden Einnahmen sind f&#252;r die Stadt u.E. angesichts des riesigen Schuldenbergs der LH Kiel marginal. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Bewertung?</strong></p>
<p>5. <strong>Wieviele Eingaben von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern sind im Rahmen der fr&#252;hzeitigen &#214;ffentlichkeitsbeteiligung bei der Landeshauptstadt eingegangen?</strong></p>
<p>6. <strong>Wieviele der Eingaben haben sich gegen eine Bebauung ausgesprochen, wieviele gaben Anregungen f&#252;r eine Bebauung?</strong><br />
<span id="more-1897"></span><br />
7. Auf der Sitzung des Ortsbeirates Hassee/Vieburg am 11.01.2011, die eigentlich genutzt werden sollte, um die Vorstellungen der AnwohnerInnen zu diskutieren, wurde diese vom Ortsbeirat umfunktioniert, in dem er wesentlich Zeit daf&#252;r verwendete, Argumente f&#252;r eine Bebbauung darzustellen. <strong>Empfindet die Landeshauptstadt dieses Vorgehen als vorteilhaft f&#252;r die Bindung von B&#252;rgerInnen und Stadt?</strong></p>
<p>8. Der Ortsbeirat wurde von den AnwohnerInnen gebeten, die Position der AnwohnerInnen gegen&#252;ber Bauausschuss und anderen st&#228;dtischen Gremien darzustellen. Der Vorsitzendes des OBR, Herr Mallkowsky (SPD) weigerte sich diesem Wunsch nachzukommen ohne das es Widerspruch von Seiten der anderen anwesenden OBR-Mitglieder gab (SPD, GR&#220;NE, CDU, LINKE). In der GeschO der Kieler OBR heisst es dazu: Sie sollen das Interesse der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger f&#252;r die ortsteilbezogenen Aufgaben wecken, Anregungen aufgreifen und selber Anregungen geben. Sie sollen aber auch die Verbindung der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger zu ihrer Stadt st&#228;rken. Ihre Stellung gleicht einer Schaltstelle zwischen B&#252;rgerinnen/B&#252;rger und Stadt. Die Ortsbeir&#228;te wecken und organisieren die Initiative der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger und bringen die &#246;rtlichen Probleme in Aussch&#252;ssen, Ratsversammlung und Verwaltung zur Sprache. <strong>Ist die Weigerung des OBR-Vorsitzenden mit der Aufgabenstellung der Ortsbeir&#228;te wie sie von der Gemeindeordnung, der Hauptsatzung und der Gesch&#228;ftsordnung der OBR definiert ist, vereinbar?</strong></p>
<p>9. In einem Schreiben von Ratsherr Hanns (SPD) an die baupolitischen Sprecher u.a. heisst es: <em>Zwei Jugendliche haben bez&#252;glich der geplanten &#196;nderungen im Bebauungsplan Nr. 155 -&#8221;Hasenholz&#8221; ihre Sicht der Kinder- und Jugendkommission zur Kenntnis gebracht. Eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist zwar rechtlich nicht zwingend, aus unserer Sicht aber dringend geboten, da die besagte Fl&#228;che u.U. intensiv von Kindern genutzt worden ist und weiterhin genutzt<br />
wird.</em> Wir sehen darin einen Widerspruch zu § 47f der Gemeindeordnung in dem es hei&#223;t: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen<br />
(1)Die Gemeinde muss bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ber&#252;hren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu muss   die Gemeinde &#252;ber die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner nach den §§ 16 a bis 16 f hinaus geeignete Verfahren entwickeln.<br />
(2)Bei der Durchf&#252;hrung von Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ber&#252;hren, muss die Gemeinde in geeigneter Weise darlegen, wie sie diese Interessen ber&#252;cksichtigt und die Beteiligung nach Absatz 1 durchgef&#252;hrt hat.<br />
<strong>Teilt die LH Kiel unsere Einsch&#228;tzung, dass die rechtliche Bewertung von RH Hanns falsch ist? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>10. Das o.a. Schreiben von RH Hanns erweckt den Eindruck, als wenn ein informelles Gespr&#228;ch von seiner Seite als Kinder- und Jugendbeteiligung gewertet wird. <strong>Teilt die Landeshauptstadt Kiel unsere Rechtsauffassung, dass ein derartiges Vorgehen nicht der Gemeindeordnung entspr&#228;che</strong> (siehe dazu auch die unsere Auffassung unterst&#252;tzende Darlegung bei Bracker, Dehn: Kommentar zur Gemeindeordnung, 7. Auflage, 2009)?</p>
<p>11. <strong>Teilt die Landeshauptstadt Kiel unsere Rechtsauffassung, dass es zur Durchf&#252;hrung einer der Gemeindeordnung entsprechenden Kinder- und Jugendbeteiligung eines Beschlusses der Ratsversammlung &#252;ber die Art des Verfahrens bedarf, wie es auch der o.a. Kommentar zur GO als zwingend empfiehlt?</strong></p>
<p>12. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Rechtsauffassung, dass ein Fehlen einer Kinder- und Jugendbeteiligung ein Verstoss gegen die UN-Kinderrechtskonvention ist? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>13. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass es sich beim Hasenholz nicht um eine Baul&#252;cke handelt sondern um eine Parkanlage mit Spielfl&#228;che, die im qualifizierten B-Plan Nr. 755 ausgewiesen ist und auch so genutzt wird?</strong></p>
<p>14. <strong>Warum wurde das Bauleitplanverfahren zum Hasenholz eingeleitet, obwohl sie nicht im aktuellen NFK Baulandbericht als Potentialfl&#228;che identifiziert ist?</strong></p>
<p>15. <strong>Wer hat das Hasenholz ins Gespr&#228;ch f&#252;r eine m&#246;gliche Bebauung gebracht?</strong></p>
<p>16. Wenn die Baulandnot in Kiel so gross ist: <strong>Warum wird die Erschlie&#223;ung von Krummbogen 82 seitens der Stadt nicht z&#252;gig vorangetrieben?</strong></p>
<p>17. Nach dem in seiner Pauschalheit unseres Erachtens umweltsch&#228;dlichen (Zerst&#246;rung Biotopverbund u.a.) Nachverdichtungskonzepts der LH Kiel soll einer Innenentwicklung (Baul&#252;ckenaktivierung) vor der weiteren Erschlie&#223;ung neuer Baufl&#228;chen im Au&#223;enbereich der Vorzug gegeben werden. <strong>Wie beurteilt die LH Kiel vor diesem Hintergrund die geplante Bebauung des Gr&#252;ffkamp in Friedrichsort (Eingriff in den Landschaftsschutz u.a.)?</strong></p>
<p>18. Die geplante Bebauung einer st&#228;dtischen Gr&#252;nfl&#228;che erscheint gerade vor dem Hintergrund der Leit- und Entwicklungsziele, die sich die Stadt Kiel selbst f&#252;r die Zukunft gesetzt hat, kontraproduktiv. In der Einleitung zum INSEKK 2010 (Integriertes Stadtentwicklungskonzept Kiel, 2010) hei&#223;t es: <em>Die Landeshauptstadt Kiel soll danach eine soziale und kinderfreundliche wie auch kreative Klimaschutzstadt sein. Die Stadtentwicklung ist daher zwingend anzupassen.</em> <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass die geplante Bebbauung den o.a. Zielen zuwiderl&#228;uft?</strong></p>
<p>19. <em>Die Landeshauptstadt Kiel strebt an, unter- und ungenutzte Fl&#228;chen des Innenbereiches vor Fl&#228;chen des Au&#223;enbereiches vorrangig baulich zu mobilisieren (Fl&#228;chenrecycling und Ressourcenschutz unter Ber&#252;cksichtigung der naturr&#228;umlichen Gegebenheiten)</em> (INSEKK 2010, S. 6)  <em>Zur Zeit besteht allgemein kein Bedarf an der Ausweisung neuer Wohnbaufl&#228;chen. Dringend erforderlich ist jedoch die Aktivierung vorhandener Wohnbaufl&#228;chen im innerst&#228;dtischen bzw. innenstadtnahen Bereich.</em> (INSEKK 2010, S. 76). <strong>Teilt die LH Kiel die Ansicht, dass es sich beim Hasenholz nicht um eine schon vorhandene Wohnbaufl&#228;che handelt?</strong></p>
<p>20. Wir zitieren aus dem INSEKK-Entwurf: <em>Unter Ber&#252;cksichtigung der Bev&#246;lkerungsprognose und der aktuellen Markt- und Haushaltsentwicklungen wird sich bis zum Jahr 2012 kein nennenswerter Engpass auf dem Wohnungsmarkt ergeben. Ab diesem Zeitpunkt entwickelt sich bis zum Jahr 2020 ein zus&#228;tzlicher Neubaubedarf von rund 6.600 Wohneinheiten. Der vom Innenministerium Schleswig-Holstein im Entwurf zum Landesentwicklungsplan vorgelegte Wohnungsneubaubedarf f&#252;r die Landeshauptstadt Kiel wird sogar mit 9.600 Wohneinheiten taxiert. Darin ist lediglich ein Neubedarf (durch mehr Haushalte) von 1.900 Wohneinheiten enthalten. Der weitere Bedarf von 6.390 Wohneinheiten ist reiner Ersatzbedarf. Dieser Bedarf wird vorrangig im Bestand gedeckt. Zus&#228;tzlich wird ein Bedarf von 1.310 Wohneinheiten als Fluktuationsreserve angesetzt.</em> (INSEKK 2010, S. 75). Die IG Hasenholz merkt dazu an: Das bedeutet, es ergibt sich ein Bedarf an Neubaufl&#228;chen f&#252;r lediglich 1.900 Einheiten, da der &#252;berwiegende Rest im Bestand (d.h. Neubau auf bereits oder vormals genutzten Fl&#228;chen, Modernisierung, etc.) gedeckt werden kann. Nach anderer Sch&#228;tzung (NFK Baulandbericht 2010, Drucks.-Nr. 1079/2010) ergibt sich ein Bedarf von etwa 2500 WE basierend auf einem aus dem 10-j&#228;hrigen Mittel extrapolierten zuk&#252;nftigen Bauvolumen von 250 WE j&#228;hrlich. Demgegen&#252;ber stehen Baulandfl&#228;chen f&#252;r aktuell 5.000 Einheiten nach INSEKK oder nach anderen Sch&#228;tzungen (proaktiv.de, ‚Bauen in Kiel’) sogar 6.000 Wohneinheiten: <em>„Aktuell stehen den Bedarfen rein rechnerisch ausreichend Baulandfl&#228;chenpotentiale f&#252;r rund 5.000 Wohneinheiten gegen&#252;ber.“</em> (INSEKK 2010, S. 75 f). <em>Hinzu kommt noch ein Wohnungsleerstand von &#252;ber 2.200 Wohnungen (l&#228;ngerfristig), der fluktuationsbedingte Wohnungsleerstand (2%, entsprechend &#252;ber 2.600) nicht mit einberechnet</em> (INSEKK 2010, S. 77). <em>Es bleibt  festzuhalten, dass bis auf absehbare Zeit (2020) kein Engpass auf dem Wohnbaumarkt bestehen wird und daher auch keine zus&#228;tzlichen neuen Wohnbaufl&#228;chen ausgewiesen werden m&#252;ssen. Dar&#252;ber hinaus sollte beachtet werden, dass die Einwohnerzahl in Kiel 1995 bereits schon bei &#252;ber 242.000 lag, aktuell aber nur bei &#252;ber 235.000</em> (Kieler Sozialbericht 2010, S. 13). Der in den letzten Jahren verzeichnete Anstieg ist vor allem auf Zuw&#228;chse bei den Studierenden zur&#252;ckzuf&#252;hren (Studiengeb&#252;hrenfreiheit in Kiel!). Es ist ungewiss, ob dieser Zuwachs bei den gemeldeten Einwohnern mit Erstwohnungssitz in Kiel &#252;berhaupt auch zu einem weiter steigenden Bedarf an Baufl&#228;chen f&#252;hrt, da die meisten Personen nach Abschluss des Studiums nicht in der Stadt dauerhaft ans&#228;ssig werden. GEWOS schreibt dazu: <em>Zuz&#252;ge nach Kiel fanden in den letzten Jahren zu einem erheblichen Teil durch Studierende statt. Wenn es der Stadt Kiel gelingt, diese Haushalte langfristig an Kiel zu binden, besteht auch hier ein Potenzial f&#252;r einen Bev&#246;lkerungsanstieg. Als Starterhaushalte fragen diese Gruppen neben Zimmern in Wohnheimen vor allem g&#252;nstigen Wohnraum in zentralen bzw. nahe zur Universit&#228;t bzw. Fachhochschule gelegenen Stadtteilen nach.</em> (GEWOS 2007, S. 14). <strong>Teilt die LH Kiel die von der IG Hasenholz gefertigte Interpretation der Wohnungsmarktzahlen? Wenn nein: Wo hat die LH Kiel andere Interpretationsans&#228;tze?</strong></p>
<p>21. Die Interessengemeinschaft Hasenholz stellt in ihrer Stellungnahme zu Sozialstruktur der Bev&#246;lkerung und „Schaffung von zus&#228;tzlichen nachfragegerechten Wohnungsangeboten“ dar:<br />
Im aktuellen Sozialbericht findet sich der Hinweis, dass die Einpersonenhaushalte stark zunehmen und aktuell knapp 55% aller Haushalte ausmachen. (Sozialbericht 2010, S. 17).<br />
<em>Aufgrund der prognostizierten Bev&#246;lkerungsentwicklung ist mit einem weiteren Anstieg der Haushaltszahlen, insbesondere der Einpersonenhaushalte, zu rechnen.</em> (INSEKK 2010, S. 13).<br />
<em>Der Neubau im Geschosswohnungsbau hat in den letzten Jahren deutlich zugunsten des Ein- und Zweifamilienh&#228;user nachgelassen. Unter Ber&#252;cksichtigung der Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklungen der Bev&#246;lkerung muss in den n&#228;chsten Jahren Mietwohnungsbau wieder st&#228;rker in den Fokus genommen werden.</em> (Sozialbericht 2010, S. 97)<br />
Speziell f&#252;r Gaarden-S&#252;d macht das GEWOS-Gutachten zum Kieler Wohnungsmarkt folgende Handlungsempfehlungen:<em> &#8211; Nachfragegerechte Bestandsanpassung im Mietwohnungssegment f&#252;r die Zielgruppen Senioren und Familien</em> (GEWOS, Kieler Wohnungsmarktkonzept, Teil 2, 2007, S. 48)<br />
Das geplante Vorhaben im Hasenholz wird hier also keine bedarfsgerechten neuen Kapazit&#228;ten bereitstellen k&#246;nnen. Es entspricht somit also nicht der vorrangigen Entwicklungsplanung. <strong>Teilt die LH Kiel diese Einsch&#228;tzung. Wenn nein – warum nicht?</strong></p>
<p>22. Die AnwohnerInnen des Hasenholzes formulieren in ihrem Schreiben an Bauauschuss und andere st&#228;dtische Gremien zum Leitziel „Kinder- und familienfreundlichste Stadt werden“: Unsere Siedlung ist gerade wegen ihrer offenen Struktur mit gro&#223;en G&#228;rten f&#252;r junge Familien attraktiv. Es gibt jedoch nur (noch) wenige &#246;ffentliche Freifl&#228;chen. Die Attraktivit&#228;t kann daher nur erhalten und gesteigert werden, indem man Freir&#228;ume schafft und insbesondere bestehende Spielfl&#228;chen f&#252;r Kinder und Jugendliche erh&#228;lt, statt sie zu bebauen. Das GEWOS-Gutachten stellt den Anspruch kinder- und familienfreundlichste Stadt zu werden als eines der vorrangigen Leitziele bzw. sogar als strategisches Oberziel heraus. Dies hat die Stadt auch in ihr Integriertes Stadtentwicklungskonzept &#252;bernommen. Da unser Siedlungsgebiet mit Spielpl&#228;tzen oder anderen Freifl&#228;chen, die sich zum Spielen und Toben eignen, nicht gerade reich gesegnet ist, sollten alle bestehenden Fl&#228;chen – und die Hasenholz-Fl&#228;che ist die letzte verbliebene in einem weiten Umkreis – erhalten bleiben! Man muss hier nur die st&#228;dtischen Entwicklungsziele zitieren, und sofort wird klar, dass sich eine Bebauung verbietet:<br />
<em>„Viele Stadtteile Kiels bieten gerade in peripherer Lage ein sicheres, naturnahes und damit zumeist auch kinderfreundliches Wohnumfeld. In dicht bebauten innerst&#228;dtischen Stadtteilen ist das Wohnumfeld auch wegen des Verkehrsaufkommens f&#252;r Kinder eher unsicher und oftmals kein wertvoller Erfahrungsraum. Ad&#228;quate Freifl&#228;chen und Kinderspielpl&#228;tze sowie baulich erzeugte Verkehrssicherheit tragen jedoch zum kinderfreundlichen Wohnumfeld bei.“</em> (GEWOS 2007, S. 8 ) <em>„Um den Bewegungsdrang von Kindern zu f&#246;rdern, sind ihnen Gelegenheiten zum Spielen im Freien anzubieten, um ihre k&#246;rperlichen, geistigen und seelischen F&#228;higkeiten zu entwickeln. Dazu sind Fl&#228;chen f&#252;r Spiele im Freien (Spiel- und Bolzpl&#228;tze) anzulegen, auszustatten und zu unterhalten.“</em> (INSEKK 2010, S. 28 f)<br />
<em>„Im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung sind neben den &#246;ffentlichen Spielpl&#228;tzen auch s&#228;mtliche Fl&#228;chen im Wohnumfeld, im Quartier, im Stadtteil und in der Stadt bei Planungen mit einzubeziehen.“ „Freiraum- und Spielraumplanung sind Grundlage f&#252;r eine kinder- und familienfreundliche Stadtentwicklung.“</em> (INSEKK 2010, S. 29)<br />
Zus&#228;tzlich werden als Handlungsschwerpunkte benannt:<br />
<em>“-Erholungs- und Spielfl&#228;chen quartiersnah bereitstellen<br />
- Kinder, Jugendliche und Familien an Planungsprozessen intensiver beteiligen.“ </em>(INSEKK 2010, S.30)<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass die geplante Bebauung den skizzierten Zielen rund um die Kinderfreundlichkeit zuwiderl&#228;uft?</strong></p>
<p>23. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Bebauung die Spiel- und Erlebnism&#246;glichkeiten der jetzt real existierenden Kinder einschr&#228;nkt?</strong></p>
<p>24. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Prognose um das Alter und die Anzahl der Kinder zuk&#252;nftiger potentieller BewohnerInnen rein spekulativ ist?</strong></p>
<p>25.<strong> Hat die LH Kiel rechtliche M&#246;glichkeiten den Zuzug von kinderreichen Familien sicherzustellen?</strong></p>
<p>26. Die Interessengemeinschaft Hasenholz formuliert zur Altersstruktur des Wohngebietes: Die Siedlung weist bereits eine sehr ausgewogene Mischung aus Jung und Alt auf. Freiwerdende H&#228;user werden kontinuierlich durch junge Familien bezogen, so dass ein stetiger Verj&#252;ngungsprozess stattfindet. Nat&#252;rlich findet sich hier nicht der hohe Anteil von Kindern und Jugendlichen, wie er f&#252;r ein Neubaugebiet anf&#228;nglich charakteristisch ist. Aber gerade, vor der Tatsache, dass es sich hier um ein eingewachsenes Gebiet handelt (H&#228;user aus den 30er Jahren, teilweise &#228;lter), verzeichnet die Siedlung einen relativ hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen. Ein statistisch erh&#246;hter Anteil an &#228;lteren Bewohnern leitet sich aus dem Vorhandensein von mehreren Seniorenheimen im Stadtteil her. Es besteht also keine Notwendigkeit, hier in irgendeiner Weise von Seiten der Stadt Kiel steuernd einzugreifen. Wichtiger als weiteren Wohnraum zu erstellen w&#228;re, die Attraktivit&#228;t des Wohnumfeldes durch einen entsprechenden Erhalt von Frei- und Erholungsfl&#228;chen zu steigern (siehe auch folgend). Au&#223;erdem stehen im Bereich andere, geeignetere Fl&#228;chen zur Erweiterung des Wohnraumangebotes zur Verf&#252;gung (Krummbogen 82). <strong>Teilt die LH die Auffassung, dass eine Wohnbebauung des Hasenholzes keine signifikante Auswirkung auf die Altersstruktur des Quartieres haben wird? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>27. Aus der Stellungnahme der IG Hasenholz zum Leitziel Attraktiver Wohnstandort f&#252;r Senioren/-innen werden: Das von der Stadt identifizierte Leitziel <em>„Attraktiver Wohnstandort f&#252;r Senioren/-innen werden“</em> (GEWOS 2007, S. 10 ff), wird durch eine hier geplante Bebauung nicht unterst&#252;tzt. Im Gegenteil, es w&#252;rde eine Fl&#228;che f&#252;r die sogenannte quartiersnahe Erholung wegfallen. Die zur Zeit noch im oberen Bereich der Gr&#252;nfl&#228;che vorhandenen Sitzb&#228;nke w&#252;rden Ihre Funktion vollst&#228;ndig verlieren. Bereits jetzt ist die Situation alles andere als ideal, denn wer sitzt schon gerne an einem Wendehammer. Hier sollte das vorhandene Potential genutzt werden und die Fl&#228;che, zumindest in Teilen wieder besser als Erholungsraum nutzbar gemacht werden („Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes f&#252;r Senioren“ GEWOS 2007, S. 12) . Die BewohnerInnen der anliegenden SeniorInnenheime machen sich sehr eindeutig f&#252;r den Erhalt des Hasenholzes stark. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Wohnbebauung die Lebensqualit&#228;t der vielen SeniorInnen in den naheliegenden Wohnheimen verschlechtern w&#252;rde. Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>28. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass f&#252;r das Ziel „Klimaschutzstadt“ eine wesentlicher Faktor der Anteil der versiegelten Fl&#228;che der LH ist?</strong></p>
<p>29. Wenn Klimaschutz besonders auch Bodenschutz ist und Schutz insbesondere von Brachfl&#228;chen und Fl&#228;chen, die extensiver Nutzung unterliegen: <strong>Warum sind der Stadtverwaltung Zahlen zur Entwicklung der Versiegelung nicht bekannt (gewesen), was die lange Dauer der Bearbeitung unserer Kleinen Anfrage (Drucksache 0021/2011) nahelegt?</strong></p>
<p>30. <strong>Sieht sich die LH Kiel ohne Kenntnis dieses Zahlenmaterials &#252;berhaupt in der Lage qualitative und quantitative Aussagen zum Klimaschutz in Kiel zu treffen?</strong></p>
<p>31. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass die Nichtber&#252;cksichtigung der Versiegelung in der LH bei Klimaschutz- und Biodiversit&#228;tskonzepten zwangsweise zu einer gro&#223;en Fehlerbehaftung selbiger f&#252;hren muss? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>32. Zum Freir&#228;umlichen Leitbild f&#252;hrt die Interessengemeinschaft Hasenholz aus: Hier nennen das Freir&#228;umliche Leitbild Kiel und Umland wie auch das INSEKK gleich mehrere Aspekte, die es zu ber&#252;cksichtigen gilt. (&#8230;)<br />
Grunds&#228;tzlich soll das bestehende <em>„…Freiraumsystem erhalten bleiben und m&#246;glichst nach und nach durch weitere Fl&#228;chen verst&#228;rkt und entwickelt werden. Auch die Verdichtung des Netzes f&#252;r den Biotopverbund soll … weiter verfolgt werden. Das Freir&#228;umliche Leitbild Kiel und Umland wird bei allen Planungen und Vorhaben der beteiligten Gemeinden ber&#252;cksichtigt.“</em> (INSEKK 2010, S. 46)<br />
<em>„Die wichtigsten Freifl&#228;chen f&#252;r die Erholung sind in Kiel relativ gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber die Stadt verteilt. …..Der Landschaftsplan stellt aber auch Wohnbereiche dar, die nicht ausreichend mit erholungsrelevanten Gr&#252;nfl&#228;chen ausgestattet sind. Diese befinden sich im Bereich Ravensberg, Bl&#252;cherplatz, Brunswik, im Bereich Vorstadt und S&#252;dfriedhof. Kleinere Defizitbereiche sind im Bereich Friedrichsort, Holtenau, Steenbek-Projensdorf, Suchsdorf, Hassee, Gaarden-S&#252;d und Kronsburg….<br />
Zuk&#252;nftig gilt es, die im Landschaftsplan identifizierten Fl&#228;chen zur Verbesserung des Wohnumfeldes  und der Freifl&#228;chen zu entwickeln.“</em> (INSEKK 2010, S. 46 f)<br />
<em>„Die Umsetzung des Freir&#228;umlichen Leitbildes dient daher<br />
– zur Funktionserf&#252;llung von Freir&#228;umen als<br />
– nutzbarer Erholungsraum<br />
– Aktionsfl&#228;che und sozialer Treffpunkt<br />
– Orientierungspunkte im st&#228;dtischen Gef&#252;ge<br />
– wichtiger Bestandteil des Stadt&#246;kosystems und damit gesundheits- und wohlfahrtsf&#246;rdernd“ </em><br />
(Freir&#228;umliches Leitbild, 2007, S. 7)<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass alle diese Aspekte von der betroffenen Fl&#228;che abgedeckt werden? Wenn nein: warum nicht? </strong></p>
<p>33. <strong>Wieso will die LH Kiel in einem Gebiet (Gaarden-S&#252;d) eine Erholungs- und Freizeitfl&#228;che bebauen, wenn sie gleichzeitig ein Defizit solcher Gr&#252;nfl&#228;chen f&#252;r den Stadtteil feststellt?</strong></p>
<p>34. Zum Aspekt ‚Erholung und Spiel’ heisst es im Freir&#228;umlichen Leitbild: <em>„Die Fl&#228;chen des Freir&#228;umlichen Leitbildes Kiel und Umland sind ein Angebot f&#252;r die Menschen und Besucher der Region Kiel, sich zu erholen oder auch sich auf gr&#252;nen Wegen auf Spurensuche zu begeben. Dabei spielen gro&#223;fl&#228;chige Landschafts(bild)r&#228;ume und Kulturlandschaften ebenso eine Rolle wie versteckte Kleinode und Fl&#228;chen f&#252;r aktive Erholung und Spiel.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S. 43)<br />
<em>„Die regionalen Landschaftsbereiche werden durch kleinteiligere Elemente, die aus der kommunalen Landschaftsplanung hervorgehen, verkn&#252;pft. Hierzu z&#228;hlen.<br />
– allgemeine Gr&#252;n- und Freifl&#228;chen (z.B. Parkanlagen, gr&#252;nbestimmte Pl&#228;tze, Strand, Friedhof,<br />
Kleing&#228;rten, Sport-, Spiel- und Bolzplatz, Freibad, Wildgehege, Seen und Teiche &#252;ber 500 m2,<br />
Sportboothafen, Naturerlebnisraum, Dorfplatz)<br />
– Pl&#228;tze, Wegefl&#228;chen<br />
– Fl&#228;chen mit Bedeutung f&#252;r das Landschaftsbild<br />
– Wald<br />
….Kleinere, auch isoliert liegende Fl&#228;chen, z.B. f&#252;r die quartiersbezogene Erholung oder Spielpl&#228;tze, werden ebenfalls dargestellt, da sie von erheblicher Bedeutung f&#252;r die Erholung sind.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S. 45) .<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass das Hasenholz eine besondere Rolle f&#252;r aktive Erholung und Spiel hat? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>35. Aus der Stellungnahme der Interessengemeinschaft Hasenholz zum Aspekt ‚Schutz des Lokalklimas’ und ‚nachhaltiger Umgang mit nat&#252;rlichen Ressourcen’ :<br />
Gem&#228;&#223; INSEKK wird gefordert:<em> „Fr&#252;hzeitige Ber&#252;cksichtigung vorhandener/potenzieller Fl&#228;chen f&#252;r die Umweltvorsorge und<br />
Biotopverbund“</em> (INSEKK 2010, S. 49)<br />
<em>„Sparsamer Landschaftsverbrauch bei der zuk&#252;nftigen Stadtentwicklung“</em> (INSEKK 2010, S. 50)<br />
Zur Abmilderung bioklimatischer Belastungen sind u.a. folgende Ma&#223;nahmen vorgesehen:<br />
<em>„- Bereiche mit Ausgleichsfunktion (Parkanlagen, Waldfl&#228;chen, Wasserfl&#228;chen, landwirtschaftliche<br />
Nutzfl&#228;chen) sind zu erhalten. Luftleitbahnen d&#252;rfen nicht verbaut werden<br />
- Entsiegelungs- und Begr&#252;nungsma&#223;nahmen….<br />
- Erhaltung gr&#246;&#223;erer Parkfl&#228;chen und des Gr&#252;ng&#252;rtels im &#220;bergangsbereich von freier Landschaft zur Stadt“</em> (INSEKK 2010, S. 42) .<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Bebauung im Widerspruch zu den zitierten Formulierungen steht? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>36. Zum Aspekt ‚Biotopschutz’ findet sich in der Stellungnahme der IG Hasenholz: Ebenso wie f&#252;r die Erholung kommt der Fl&#228;che eine Bedeutung im Natur-, Landschafts- und Biotopschutz (Biotopverbundsystem) zu – die besagte Fl&#228;che liegt zwischen dem Landschaftsschutzgebiet „Drachenseeniederung“ (LSG Drachensee, Russee und Umgebung, seit 2008) und dem geplanten Schutzgebiet „Vieburger Geh&#246;lze, Meimersdorfer Moor und Umgebung“. Die Fl&#228;che nimmt damit an dieser Stelle eine wichtige Trittsteinfunktion ein. Au&#223;erdem ist das Gebiet nicht isoliert zu sehen, sondern steht auch &#252;ber die angrenzenden G&#228;rten mit ihren durchl&#228;ssigen Begrenzungen sowie &#252;ber die wassergebundenen Wege mit den sich anschlie&#223;enden gro&#223;r&#228;umigeren Gr&#252;nz&#252;gen in Verbindung.<br />
<em>„Im Themenplan Biotopverbund sind au&#223;erdem kleinere Fl&#228;chen, die zum Teil isoliert liegen, dargestellt. Diese stehen zun&#228;chst nicht im Zusammenhang mit dem Verbundsystem, wurden aber von den Gemeinden als bedeutsam f&#252;r den Biotopverbund angegeben. Sie sollten als Trittsteine potentieller Erg&#228;nzungen im Verbundsystem gesehen und behandelt werden.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S.14)<br />
Regelm&#228;&#223;ige Wanderbewegungen von Amphibien durch unsere angrenzenden G&#228;rten in das und aus dem Gebiet, das Vorkommen einer Vielzahl von Singvogelarten, sei es br&#252;tend oder zur Nahrungssuche (darunter seltene und teilweise in Bestand bedrohte Arten wie Gr&#252;n-, und Schwarzspecht, Gartenrotschwanz, Trauerschn&#228;pper, diverse Grasm&#252;ckenarten, etc.), Flederm&#228;use, Igel und andere Kleins&#228;uger bis hin zu einer gro&#223;en Bandbreite an Insekten zeugen von der hohen &#246;kologischen Qualit&#228;t der Fl&#228;che. Sollte die Stadt tats&#228;chlich die B-Plan&#228;nderung trotz aller entgegenstehender Fakten vorantreiben wollen, so w&#228;re hier eine eingehende gutachterliche Untersuchung (Kartierung) inklusive Umweltbericht (gem. § 2 Abs. 4 BauGB) dringend angezeigt.<br />
<strong>Teilt die LH die Auffassung, dass eine gutachterliche Untersuchung inkl. Umweltbericht gesetzlich zwingend erforderlich w&#228;re, wenn das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt w&#252;rde? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>37. <strong>Sieht das LH Kiel M&#246;glichkeiten &#246;kologisch  wertvolle Fl&#228;chen wie das Hasenholz oder an der H&#246;rn vor einem Zugriff durch Bebauung zu sch&#252;tzen und damit der weiteren Artenverarmung in der Landeshauptstadt entgegenzuwirken? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>38. <strong>Sieht die Landeshauptstadt Kiel in einer m&#246;glichen Bebauung des Hasenholzes einen Verstoss gegen die Biodiversit&#228;ts-Erkl&#228;rung, die von BM Todeskino f&#252;r die LH gezeichnet wurde? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>39. <strong>Ist der LH Kiel das Konzept der zuk&#252;nftigen Entwicklung und Nutzung der Fl&#228;che am Hasenholz der Interessengemeinschaft Hasenholz bekannt, das nachfolgend verk&#252;rzt wiedergegeben wird?</strong> Wir Anwohner sprechen uns f&#252;r eine naturnahe Entwicklung der Fl&#228;che aus (z.B. als Streuobstwiese mit Trockenrasenanteilen, unter Einbeziehung des vorhandenen alten Baumbestandes), um sie wieder f&#252;r alle nutzbar zu machen. Sowohl als Spielfl&#228;che f&#252;r kleinere Kinder und Kinder im schulpflichtigen Alter, wie auch als &#246;ffentlicher Begegnungsraum f&#252;r &#228;ltere Anwohner, und insbesondere auch z.B. f&#252;r Bewohner aus den nahegelegenen Seniorenheimen, die diese fu&#223;l&#228;ufig und barrierefrei gut zu erreichende kleine Parkanlage als Erholungsraum nutzen k&#246;nnten (siehe Anlage). Das Vieburger Geh&#246;lz ist f&#252;r diese Personengruppen, sowohl f&#252;r kleinere Kinder, nicht zuletzt auch wegen der  ausgedehnten Hundeauslauffl&#228;chen, ebenso wie f&#252;r &#228;ltere, unter Umst&#228;nden in der Beweglichkeit beeintr&#228;chtigte B&#252;rger nicht nutzbar.<br />
Ein gro&#223;er Teil der Anwohner ist gerne bereit, bei der Entwicklung der Fl&#228;che konstruktiv mitzuarbeiten und sich hier – sofern von Stadt und Gr&#252;nfl&#228;chenamt gew&#252;nscht – z.B. auf Basis von Patenschaften in die Betreuung der Fl&#228;che mit einzubringen. Viele Nachbarn k&#246;nnen sich auch vorstellen, durch Spenden (Pflanzaktionen, B&#228;nke, Anlage von Ruheecken, Nistk&#228;sten, Insektenhotels, u.a.) oder auch mit ihrer Arbeitskraft zur Wiederherstellung und positiven Entwicklung der Fl&#228;che beizutragen. Dabei m&#246;chte die Interessengemeinschaft Hasenholz auch mit den ortsans&#228;ssigen Kinderg&#228;rten, Tagesm&#252;ttern sowie den Seniorenheimen eng zusammenarbeiten, die ein starkes Interesse an der Nutzung bekundet haben. Die Stadt Kiel sollte diese einmalige Chance erkennen, dass hier generations&#252;bergreifend etwas f&#252;r die positive Stadtentwicklung getan werden kann und im Interesse der B&#252;rger auch getan werden sollte. </p>
<p>40. <strong>Wie beurteilt die LH das Konzept im Hinblick auf Umwelt- und Sozialvertr&#228;glichkeit?</strong></p>
<p>41. <strong>Welche M&#246;glichkeiten sieht die LH die AnwohnerInnen des Hasenholzes bei ihrem b&#252;rgerschaftlichen Engagement zu unterst&#252;tzen?</strong></p>
<p>42. <strong>Inwieweit f&#252;hlt die LH sich der lokalen Agenda 21 bzw. der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verpflichtet?</strong></p>
<p>43. W&#228;re die vorhandene Suksessionsfl&#228;che nicht im Innenbereich sondern im Au&#223;enbereich w&#252;rde sie gesetzlichen Schutz aufgrund ihrer hohen &#246;kologischen Wertigkeit besitzen. Nur aufgrund ihres „falschen“ formalen Status besitzt sie diesen Schutz nicht.<br />
<strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass zum Schutz unserer nat&#252;rlichen Lebensgrundlagen hier dringender Handlungsbedarf besteht, um Artenvielfalt und Lebensqualit&#228;t f&#252;r die LH zu erhalten auch im Innenbereich?</strong></p>
<p>44. Bei der Fl&#228;che, die bebaut werden soll handelt es sich um eine Fl&#228;che, die planerisch als Boden mit besonderer Bedeutung f&#252;r die Grundwasserneubildung klassifiziert ist.<br />
<strong>Hat die LH als Ausgleich schon andere grundwasserbildende Fl&#228;chen zur Entsiegelung ins Auge gefasst oder plant sie besondere Bauweisen von denen keinerlei Beeintr&#228;chtigung f&#252;r die Grundwasserbildung ausgeht?</strong></p>
<p><em><br />
Ratsfraktion Direkte Demokratie</p>
<p>Gez.: Ratsfrau Ingrid Zimmermann</p>
<p>Gez.: Ratsherr Bernd Jenning</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zu weiteren Stellen f&#252;r den Datenschutz</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/12/10/rede-von-ratsfrau-zimmermann-zu-weiteren-stellen-fuer-den-datenschutz/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 09:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 9. Dezember 2010; ] TOP 4.10.7 Ratsversammlung 9.-10.12.2010 
Es gilt das gesprochene Wort

Rede von Ratsfrau Ingrid Zimmermann, Ratsfraktion Direkte Demokratie

Frau Stadtpr&#228;sidentin,
meine Damen und Herren,

Statt zu vielem wenig zu sagen, konzentrieren wir uns auf einen kleinen Teilbereich, der aber als Querschnittsthema deutlich macht, dass Sparen um jeden Preis teuer sein kann u.a. weil es  zu Qualit&#228;tseinbu&#223;e f&#252;hrt.
Seit langem haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">9. Dezember 2010</td></tr></table><p><strong>TOP 4.10.7 Ratsversammlung 9.-10.12.2010 </strong><br />
<em>Es gilt das gesprochene Wort</em></p>
<p>Rede von Ratsfrau Ingrid Zimmermann, Ratsfraktion Direkte Demokratie</p>
<p><em>Frau Stadtpr&#228;sidentin,<br />
meine Damen und Herren,</em></p>
<p>Statt zu vielem wenig zu sagen, konzentrieren wir uns auf einen kleinen Teilbereich, der aber als Querschnittsthema deutlich macht, dass Sparen um jeden Preis teuer sein kann u.a. weil es  zu Qualit&#228;tseinbu&#223;e f&#252;hrt.<br />
Seit langem haben wir das Thema eines unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten verfolgt &#8211; zuletzt in den Haushaltsberatungen 2010 im letzten Winter haben wir eine solche Stelle einschlie&#223;lich mehrerer Mitarbeiter/innen gefordert. Dieser Antrag wurde von der Ratsmehrheit selbstverst&#228;ndlich abgelehnt.</p>
<p>In Flurgespr&#228;chen wurde der Ratsfraktion Direkte Demokratie mehrfach deutlich gemacht, dass Kiel so etwas nicht brauche<br />
- schliesslich g&#228;be es ja die Datenschutzfachkraft und kaum Datenschutzverst&#246;sse.</p>
<p>Letzteres mag inniger Wunsch sein &#8211; mit der Wirklichkeit hat dies nichts zu tun.</p>
<p>Angefangen mit der offenen Versendung von Adressatenlisten in Emails, die t&#228;glich von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung praktiziert wird.<br />
&#220;ber die Publizierung von B&#252;rgerdaten im Zusammenhang mit der B&#252;rgerbeteiligung Bl&#252;cherplatz, die erst durch die Ratsfraktion Direkte Demokratie durch die Einschaltung des Herrn Kreft beendet wurde.<br />
Bis hin zum Datenschutzgau Solarkatasterentwurf, der gl&#252;cklicherweise verhindert werden konnte &#8211; durch Aktivit&#228;ten der CDU und unserer Fraktion.</p>
<p>Das sind nur einige  &#8211; sehr offensichtliche –  Beispiele f&#252;r einen laxen Umgang mit dem Datenschutz in der LH Kiel.<br />
<span id="more-1873"></span><br />
Wir haben stets darauf beharrt, dass es f&#252;r die Umsetzung von Datenschutz eines unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten bedarf, der nicht in die herk&#246;mmliche weisungsgebundene Verwaltungshierarchie eingegliedert ist. Dementsprechend haben wir die im Oktober erfolgte Umsetzung unseres Anliegens begr&#252;&#223;t. Nach der Sozialstaffel haben wir unseren zweiten gro&#223;en politischen Erfolg erzielt: Es gibt in Kiel einen unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten!</p>
<p>Wir begl&#252;ckw&#252;nschen Herrn Kreft zu seiner Bestellung als beh&#246;rdlichen Datenschutzbeauftragten der LH Kiel und w&#252;nschen ihm viel Kraft f&#252;r seine wichtige Arbeit &#8211; unsere Unterst&#252;tzung hat er.</p>
<p>Einziger Wermutstropen: Der Job ist zuviel f&#252;r Herrn Kreft &#8211; es fehlen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deswegen haben wir in die Haushaltsberatungen 2011 erneut einen Antrag eingebracht, der sich an den Empfehlungen von Fachleuten zur Ausgestaltung solcher Stellen orientiert.<br />
Um die Arbeit des Datenschutzbeauftragten zu unterst&#252;tzen, m&#246;chten wir ihm im ersten Schritt zwei Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen einschlie&#223;lich B&#252;roinfrastruktur zur Seite stellen. Kosten: Euro 100.000.-</p>
<p>Keine Frage: Datenschutz kostet Geld &#8211; Datenschutz liegenlassen kostet aber enorm viel Ansehen und Vertrauen und kann auch richtig teuer werden.</p>
<p><em>Wir freuen uns schon heute auf Ihre Zustimmung im n&#228;chsten Jahr.  </em> <img src='http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Pressemitteilung zu TOP 7.1 der Ratsversammlung vom 18.11.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/11/18/pressemitteilung-zu-top7-1-der-ratsversammlung-vom-18-11-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 18:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TOP 7.1: Bestellung eines beh&#246;rdlichen Datenschutzbeauftragten
nach § 10 Abs. 1 des Schleswig-Holsteinischen Gesetzes zum Schutz personenbezogener Informationen (LDSG), Drs. 0737/2010
Gesch&#228;ftliche Mitteilungen des Oberb&#252;rgermeisters sind f&#252;r die Ratsfraktion Direkte Demokratie selten Anlass zur Freude &#8211; das ist hier anders. Seit langem sind wir an dem Thema eines unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten dran. Zuletzt in den Haushaltsberatungen 2010 im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TOP 7.1: Bestellung eines beh&#246;rdlichen Datenschutzbeauftragten</strong><br />
<strong>nach § 10 Abs. 1 des Schleswig-Holsteinischen Gesetzes zum Schutz personenbezogener Informationen (LDSG), Drs. 0737/2010</strong></p>
<p>Gesch&#228;ftliche Mitteilungen des Oberb&#252;rgermeisters sind f&#252;r die Ratsfraktion Direkte Demokratie selten Anlass zur Freude &#8211; das ist hier anders. Seit langem sind wir an dem Thema eines unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten dran. Zuletzt in den Haushaltsberatungen 2010 im letzten Winter haben wir eine solche Stelle einschlie&#223;lich mehrerer Mitarbeiter/innen gefordert. Dieser Antrag wurde von der Ratsmehrheit selbstverst&#228;ndlich abgelehnt. In Flurgespr&#228;chen wurde der Ratsfraktion Direkte Demokratie mehrfach deutlich gemacht, dass Kiel so etwas nicht brauche, schlie&#223;lich g&#228;be es ja die Datenschutzfachkraft und kaum Datenschutzverst&#246;&#223;e. Letzteres mag inniger Wunsch sein, mit der Wirklichkeit hat dies nichts zu tun. Angefangen mit der offenen Versendung von Adressatenlisten in E-Mails, die t&#228;glich von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung praktiziert wird. &#220;ber die Publizierung von B&#252;rgerdaten im Zusammenhang mit der B&#252;rgerbeteiligung Bl&#252;cherplatz, die erst durch die Ratsfraktion Direkte Demokratie durch die Einschaltung des Herrn Kreft beendet wurde. Bis hin zum Datenschutzgau Solarkatasterentwurf, der gl&#252;cklicherweise verhindert werden konnte &#8211; durch Aktivit&#228;ten der CDU und unserer Fraktion.<br />
<span id="more-1862"></span><br />
Das sind nur einige &#8211; sehr offensichtliche &#8211; Beispiele f&#252;r einen laxen Umgang in der LH Kiel mit dem Datenschutz. Wir haben stets darauf beharrt, dass es f&#252;r die Umsetzung von Datenschutz eines unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten bedarf, der nicht in die herk&#246;mmliche Verwaltungshierarchie eingegliedert und damit weisungsgebunden ist. Nach der Sozialstaffel haben wir jetzt unseren zweiten gro&#223;en politischen Erfolg erzielt: Es gibt in Kiel einen unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten!<br />
Einziger Wermutstropfen: Der Job ist zuviel f&#252;r Herrn Kreft, es fehlen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deswegen werden wir in die Haushaltsberatungen 2011 erneut einen Antrag einbringen, der sich an den Empfehlungen des Landesdatenschutzbeauftragten zur Ausgestaltung solcher Stellen orientiert. Keine Frage, Datenschutz kostet Geld. Datenschutz liegenlassen kostet aber enorm viel Ansehen und Vertrauen und kann auch richtig teuer werden. Wir begl&#252;ckw&#252;nschen Herrn Kreft zu seiner Bestellung als beh&#246;rdlichen Datenschutzbeauftragten der Landeshauptstadt Kiel und w&#252;nschen ihm viel Kraft f&#252;r seine wichtige Arbeit &#8211; unsere Unterst&#252;tzung hat er.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Langer Atem belohnt: Kiel hat einen Datenschutzbeauftragten!</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/10/09/langer-atem-belohnt-kiel-hat-einen-datenschutzbeauftragten/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 11:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rede des b&#252;rgerlichen Ausschussmitgliedes Bj&#246;rn Nickels zu TOP 11.1 der Sitzung des Innen- und Umweltausschusses vom 5.10.2010: Bestellung eines beh&#246;rdlichen Datenschutzbeauftragten nach § 10 Abs. 1 des Schleswig-Holsteinischen Gesetzes zum Schutz personenbezogener Informationen (LDSG)
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Damen und Herren,
gesch&#228;ftliche Mitteilungen des Oberb&#252;rgermeisters sind f&#252;r die Ratsfraktion Direkte Demokratie selten Anlass zur Freude &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rede des b&#252;rgerlichen Ausschussmitgliedes Bj&#246;rn Nickels zu TOP 11.1 der Sitzung des Innen- und Umweltausschusses vom <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/to010.asp?SILFDNR=1095&#038;topselected=59698">5.10.2010</a>: <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=13087">Bestellung eines beh&#246;rdlichen Datenschutzbeauftragten</a> nach § 10 Abs. 1 des Schleswig-Holsteinischen Gesetzes zum Schutz personenbezogener Informationen (LDSG)</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Vorsitzender,<br />
sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>gesch&#228;ftliche Mitteilungen des Oberb&#252;rgermeisters sind f&#252;r die Ratsfraktion Direkte Demokratie selten Anlass zur Freude &#8211; das ist hier anders.</p>
<p>Seit langem sind wir an dem Thema eines unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten dran &#8211; zuletzt in den Haushaltsberatungen 2010 im letzten Winter haben wir eine solche Stelle einschlie&#223;lich mehrerer Mitarbeiter/innen gefordert. Dieser Antrag wurde von der Ratsmehrheit selbstverst&#228;ndlich abgelehnt.</p>
<p>In Flurgespr&#228;chen wurde der Ratsfraktion Direkte Demokratie mehrfach deutlich gemacht, dass Kiel so etwas nicht brauche &#8211; schliesslich g&#228;be es ja die Datenschutzfachkraft und kaum Datenschutzverst&#246;sse.<br />
<span id="more-1840"></span><br />
Letzteres mag inniger Wunsch sein &#8211; mit der Wirklichkeit hat dies nichts zu tun.</p>
<p>Angefangen mit der offenen Versendung von Adressatenlisten in Emails, die t&#228;glich von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung praktiziert wird.</p>
<p>&#220;ber die Publizierung von B&#252;rgerdaten im Zusammenhang mit der B&#252;rgerbeteiligung Bl&#252;cherplatz, die erst durch die Ratsfraktion Direkte Demokratie durch die Einschaltung des Herrn Kreft beendet wurde.</p>
<p>Bis hin zum Datenschutzgau Solarkatasterentwurf, der gl&#252;cklicherweise verhindert werden konnte &#8211; durch Aktivit&#228;ten der CDU und unserer Fraktion.</p>
<p>Das sind nur einige &#8211; sehr offensichtliche &#8211; Beispiele f&#252;r einen laxen Umgang in der LH Kiel mit dem Datenschutz.</p>
<p>Wir haben stets darauf beharrt, dass es f&#252;r die Umsetzung von Datenschutz eines unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten bedarf, der nicht in die herk&#246;mmliche Verwaltungshierachie eingegliedert und damit weisungsgebunden ist.</p>
<p>Nach der Sozialstaffel haben wir jetzt unseren zweiten gro&#223;en politischen Erfolg erzielt: Es gibt in Kiel einen unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten!</p>
<p>Einziger Wermutstropfen:</p>
<p>Der Job ist zuviel f&#252;r Herrn Kreft &#8211; es fehlen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deswegen werden wir in die Haushalts-beratungen 2011 erneut einen Antrag einbringen, der sich an den Empfehlungen des Landesdatenschutzbeauftragten zur Ausgestaltung solcher Stellen orientiert.</p>
<p>Keine Frage: Datenschutz kostet Geld &#8211; Datenschutz liegenlassen kostet aber enorm viel Ansehen und Vertrauen und kann auch richtig teuer werden.</p>
<p>Wir begl&#252;ckw&#252;nschen Herrn Kreft zu seiner Bestellung als beh&#246;rdlichen Datenschutzbeauftragten der LH Kiel und w&#252;nschen ihm viel Kraft f&#252;r seine wichtige Arbeit &#8211; unsere Unterst&#252;tzung hat er.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede zu Fortbestand oder Schlie&#223;ung der Stadtgalerie &#8211; TOP 11.5 der RV vom 16.9.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/09/18/rede-zu-fortbestand-oder-schliessung-der-stadtgalerie-top-11-5-der-rv-vom-16-9-2010/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/09/18/rede-zu-fortbestand-oder-schliessung-der-stadtgalerie-top-11-5-der-rv-vom-16-9-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 11:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stadtgalerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Rede von Ratsfrau Zimmermann zu TOP 11.5 der Ratsversammlung vom 16.9.2010: Fortbestand oder Schlie&#223;ung der Stadtgalerie
(Anrede)
Die Ratsfraktion Direkte Demokratie tritt entschieden f&#252;r den Erhalt der Stadtgalerie ein.
F&#252;r dieses Anliegen ist der CDU-Antrag allerdings nicht zielf&#252;hrend.
Vielmehr w&#228;re eine Diskussion &#252;ber alle Aspekte von Herrn Albigs geplanter Streichorgie sinnvoll. Das Herausl&#246;sen einzelner Aspekte hilft hier nicht weiter.
Gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Rede von Ratsfrau Zimmermann zu TOP 11.5 der Ratsversammlung vom 16.9.2010: Fortbestand oder Schlie&#223;ung der Stadtgalerie</strong></em></p>
<p><em>(Anrede)</em></p>
<p>Die Ratsfraktion Direkte Demokratie tritt entschieden f&#252;r den Erhalt der Stadtgalerie ein.<br />
F&#252;r dieses Anliegen ist der CDU-Antrag allerdings nicht zielf&#252;hrend.<br />
Vielmehr w&#228;re eine Diskussion &#252;ber alle Aspekte von Herrn Albigs geplanter Streichorgie sinnvoll. Das Herausl&#246;sen einzelner Aspekte hilft hier nicht weiter.</p>
<p>Gegen die Pl&#228;ne zur Schlie&#223;ung der Stadtgalerie regt sich zu Recht heftiger Widerstand.<br />
So hat beispielsweise der F&#246;rderverein der Stadtgalerie Kiel in seiner Stellungnahme bereits im Juli auf die kulturelle Bedeutung des Hauses hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass der Bau erst vor wenigen Jahren mit hohem Kostenaufwand und gro&#223;em Engagement der B&#252;rger renoviert wurde.<br />
<span id="more-1827"></span><br />
Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEKK) ist nachzulesen,<br />
dass die Stadt Kiel mit Hilfe von PriceWaterhouseCoopers, dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut und deren Studie &#8220;Zukunftschance Kreativit&#228;t&#8221; den US-&#214;konomen Richard Florida  entdeckt hat und mit ihm die fragw&#252;rdige bis missbrauchbare Bedeutung weicher Standortfaktoren.<br />
Wer sich allerdings auf diesen Ansatz beruft, dem sollte bewusst sein, dass eine  wirklich erfolgreiche Stadtentwicklung insbesondere im Bereich von Kunst und Kultur &#252;ber rein &#246;konomische Sichtweisen hinausgehen muss.<br />
Wer dann f&#252;r eine Handvoll Euro einen kulturellen Lateralschaden billigend in Kauf nimmt, hat entweder nie den Autoren gelesen, auf den er sich beruft oder gibt damit zu den Begriff &#8220;kreative Stadt&#8221; unreflektiert zu nutzen, um ihn jeweils  strategisch zweckbezogen einzusetzen &#8211; und sei es im Sinne einer kulturfeindlichen  Stadtpolitik.<br />
 <br />
Welches sichtbare kulturelle Engagement der Stadt bleibt, wenn die Stadtgalerie geschlossen wird?  Wen wollen sie in Zukunft noch &#252;berzeugen, dass es sich bei dem strategischen Ziel &#8220;kreative Stadt&#8221; um mehr handelt als ein um einen billigen Slogan?<br />
Oder versteckt sich hinter diesem mehr als vagen Ziel die Einladung an die Werbeagenturen dieser Republik, mit Ihren B&#252;ros nach Kiel zu kommen.<br />
 <br />
Vielleicht sollten Sie damit anfangen, die Seiten 33-35 der Studie zu lesen und wenigstens versuchen nachzuvollziehen, worauf sie sich im INSEKK berufen.<br />
 <br />
Der ebenfalls in der Studie zitierte Charles Landry sagt, &#8220;Wir sollten nicht &#252;berlegen, was es kostet in Kultur zu investieren, wir sollten fragen, was es kostet, nicht in Kultur zu investieren.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bauausschuss am 2.9.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/08/31/bauausschuss-am-2-9-2010/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/08/31/bauausschuss-am-2-9-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bau]]></category>
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		<category><![CDATA[Zentralbad]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 2. September 2010; 17:00; ] [caption id="attachment_1015" align="alignright" width="140" caption="Kiel"][/caption]&#214;ffentliche/nicht&#246;ffentliche Sitzung des Bauausschusses, ordentliche Sitzung
Raum: Raum D 604 (6. Etage), Ort: Neues Rathaus, Eingang Ecke Stresemannplatz/Kaistra&#223;e		
TOP 	  	Betreff 	Drucksache
&#214; 1 	  	  	Er&#246;ffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit 	  	
&#214; 2 	  	  	Genehmigung der Tagesordnung 	  	
&#214; 3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">2. September 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr></table><p><div id="attachment_1015" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png" alt="Landeshauptstadt Kiel" title="Kiel" width="140" height="147" class="size-full wp-image-1015" /></a><p class="wp-caption-text">Kiel</p></div>&#214;ffentliche/nicht&#246;ffentliche Sitzung des Bauausschusses, ordentliche Sitzung<br />
Raum: Raum D 604 (6. Etage), Ort: Neues Rathaus, Eingang Ecke Stresemannplatz/Kaistra&#223;e<br />
TOP 	  	Betreff 	Drucksache<br />
&#214; 1 	  	  	Er&#246;ffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit<br />
&#214; 2 	  	  	Genehmigung der Tagesordnung<br />
&#214; 3 	  	  	Niederschriften/Beschluss&#252;bersichten<br />
<span id="more-1807"></span><br />
&#214; 3.1 	  	  	Genehmigung der Niederschrift &#252;ber die Sitzung des Bauausschusses am 01.07.2010<br />
	A05/10/07-1<br />
&#214; 3.2 	  	  	Beschluss&#252;bersicht &#252;ber die Sitzung des Bauausschusses am 01.07.2010<br />
&#214; 4 	  	  	Bericht des Beirates f&#252;r Stadtgestaltung<br />
&#214; 4.1 	  	  	Neues Mitglied f&#252;r den Beirat f&#252;r Stadtgestaltung<br />
	0623/2010<br />
&#214; 4.2 	  	  	Beirat f&#252;r Stadtgestaltung am 14.05., 18.05. und 15.06.2010<br />
	0624/2010<br />
&#214; 5 	  	  	Antr&#228;ge der Ortsbeir&#228;te<br />
&#214; 5.1 	  	  	Verlagerung der Sch&#252;ttgutanlandung in den Ostuferhafen<br />
	0279/2010<br />
&#214; 5.2 	  	  	Umsiedlung des Sch&#252;ttgutes auf den Ostuferhafen<br />
	0503/2010<br />
&#214; 6 	  	  	Bauleitpl&#228;ne<br />
&#214; 6.1 	  	  	Sanierungsgebiet Kiel-H&#246;rnbereich – SAH – (Zentralbad) 1. Erweiterung des Satzungsgebietes<br />
	0620/2010<br />
&#214; 6.2 	  	  	Verl&#228;ngerung der Geltungsdauer der Ver&#228;nderungssperre Nr. 71 f&#252;r den Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 968 f&#252;r das Baugebiet „Scheerhafenbereich“<br />
	0621/2010<br />
&#214; 6.3 	  	  	Aufhebung einer Erhaltungssatzung und einer Gestaltungssatzung der Landeshauptstadt Kiel f&#252;r die Gartenstadt Elmschenhagen Nord (Satzungsbeschl&#252;sse)<br />
	0626/2010<br />
&#214; 6.4 	  	  	25. &#196;nderung des Fl&#228;chennutzungsplanes &#8211; Fassung 2000 &#8211; Bereich „Lubinusklinik“ (Aufstellungsbeschluss)<br />
	0680/2010<br />
&#214; 6.5 	  	  	Bebauungsplan Nr. 980 „Lubinusklinik“ (Aufstellungsbeschluss)<br />
	0681/2010<br />
&#214; 7 	  	  	Andere Vorlagen<br />
&#214; 7.1 	  	  	Widmung von Stra&#223;en in der Landeshauptstadt Kiel hier: Odbarsweg<br />
	0682/2010<br />
&#214; 8 	  	  	Antr&#228;ge der Fraktionen<br />
&#214; 8.1 	  	  	Aufstellungsbeschluss &#196;nderung F-Plan Meimersdorf/ Moorsee<br />
	0385/2008<br />
&#214; 9 	  	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen<br />
&#214; 9.1 	  	  	Vorstellung Masterplan Lubinusklinik<br />
&#214; 9.2 	  	  	Orchideenwiese<br />
	0615/2010<br />
&#214; 9.3 	  	  	Wegesituation im Gr&#252;ng&#252;rtel von Neu-Wellsee<br />
	0618/2010<br />
&#214; 9.4 	  	  	Erhebung von Ausbaubeitr&#228;gen in der Neufeldtstra&#223;e<br />
	0633/2010<br />
&#214; 9.5 	  	  	Bericht &#252;ber die Pr&#252;fung des innerst&#228;dtischen Contracting<br />
	0642/2010<br />
&#214; 9.6 	  	  	Entw&#252;rfe f&#252;r einen neuen Generalpachtvertrag Kleing&#228;rten<br />
	0678/2010<br />
&#214; 9.7 	  	  	Eilentscheidung des Oberb&#252;rgermeisters gem. § 65 Abs. 4 der Gemeindeordnung hier: Beseitigung der durch das Sturmtief „Daisy“ entstandenen Sch&#228;den<br />
	0684/2010<br />
&#214; 9.8 	  	  	Fahrradforum vom 18. Mai 2010<br />
	0688/2010<br />
&#214; 9.9 	  	  	Aufstellungsbeschluss &#196;nderung Fl&#228;chennutzungsplan Meimersdorf Moorsee &#8211; Antrag CDU / Die Gr&#252;nen Drucksache 0385/2008<br />
	0693/2010<br />
&#214; 10 	  	  	Dauertagesordungspunkte<br />
&#214; 10.1 	  	  	StadtRegionalBahn<br />
&#214; 10.2 	  	  	Regionale Bildungszentren<br />
&#214; 10.3 	  	  	Innenstadtentwicklung<br />
&#214; 11 	  	  	Verschiedenes</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bauauschuss gegen Bl&#252;cherplatz-Anwohner und Ortsbeirat: Granit soll entfernt werden.</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 21:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeiräte]]></category>
		<category><![CDATA[Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook]]></category>
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		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 10. Juni 2010; 15:00; ] Die heutige Bauausschusssitzung verlief wie erwartet eindeutig: 
SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE  mit Unterst&#252;tzung von B&#252;rgermeister Todeskino und dem federf&#252;hrenden Tiefbauamt (Herr Schmeckthal). 
Alle einig: B&#252;rgerbeteiligung ist toll, wenn aber was anderes rauskommt als sich das so von einigen &#252;berlegt wurde - tja...
Dann muss man zusammenstehen und in Gesamtabw&#228;gung was gegen die >Anwohner machen. Das Leben ist hart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">10. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr></table><p>Die heutige Bauausschusssitzung verlief wie erwartet eindeutig:<br />
SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE  mit Unterst&#252;tzung von B&#252;rgermeister Todeskino und dem federf&#252;hrenden Tiefbauamt (Herr Schmeckthal).<br />
Alle einig: B&#252;rgerbeteiligung ist toll, wenn aber was anderes rauskommt als sich das so von <em>einigen</em> &#252;berlegt wurde &#8211; tja&#8230;<br />
<em>Dann muss man zusammenstehen und <em>in Gesamtabw&#228;gung</em> was gegen die >Anwohner machen</em>. <em>Das Leben ist hart in Kiel</em>&#8230; <img src='http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>&#196;rgerlich. Damit sinken die Chancen, dass dieser fachliche Bl&#246;dsinn der Granitentfernung in der Ratsversammlung am n&#228;chsten Donnerstag (10.6.2010) abgelehnt wird.</strong><br />
&#196;rgerlich auch, dass die Verwaltung (Tiefbauamt) nicht den m&#246;glichen Handlungsspielraum ausgenutzt hat um Gespr&#228;che zwischen Anwohnerinnen und Stadt zu erm&#246;glichen.<br />
<span id="more-1760"></span><br />
Da wurden scheinbare Sachzw&#228;nge durch fr&#252;hzeitiges Handeln geschaffen: Ausl&#246;sen von m&#246;glichen Schadenersatzanspr&#252;chen. Diese sind aber relativ gering anzusetzen im Verh&#228;ltnis zu den Kosten eines Bauwerks, das nicht wirklich was n&#252;tzt. <strong>Auf der &#246;konomischen Ebene macht es Sinn, auf die Gesamtma&#223;nahme zu verzichten. Heute, aber auch am n&#228;chsten Donnerstag.</strong></p>
<p>Sch&#246;n, dass der Ortsbeirat mehrheitlich (6:3) den Mut aufbrachte, eine Entscheidung zu revidieren. Der Bauausschuss hatte diesen Mut nicht. Schade f&#252;r Kiel.</p>
<p>Und dann war da noch der <strong>Datenschutz</strong> &#8211; nicht in Kiel: <em>Ideenwerkstatt Bl&#252;cherplatz</em> (s.a. <em>Hintergrund</em>) wurde u.a. an den Bauausschuss-Verteiler und im Internet ver&#246;ffentlicht &#8211; mit zahlreichen Adressen und Telefonnummern und Emailadressen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der B&#252;rgerbeteiligungsveranstaltung. Auf die Frage ob von allen hierf&#252;r schriftliche Einverst&#228;ndniserkl&#228;rungen vorl&#228;gen, hat B&#252;rgermeister Todeskino trotz Nachfrage nicht geantwortet.</p>
<p>Ach so, ja, ganz vergessen: Meine Nachfrage nach der <strong>Kinder- und Jugendbeteiligung</strong> nach § 47f der Gemeindeordnung (Schleswig-Holstein). Formal<br />
betrachtet blieb sie unbeantwortet. Es wurde keine Kinder- und Jugendbeteiligung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, durchgef&#252;hrt. Solche Sachen werden aber nicht gerne ausgesprochen und noch viel weniger verschriftlicht &#8211; man will ja bald wieder f&#252;r mehr Begeisterung an Kommunalpolitik wecken. <img src='http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Vorlage des Ortsbeirats <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12816">0460/2010</a><br />
Vorlage der Verwaltung: <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12832">0477/2010</a><br />
&#214; 9.5 Ideenwerkstatt Bl&#252;cherplatz <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12812">0456/2010</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fraktionssitzung am 25.5.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/05/22/fraktionssitzung-am-25-5-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 06:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 24. Mai 2010; 17:00; 25. Mai 2010; 17:00; ] Die Fraktionssitzung am 24.5.2010 f&#228;llt wegen des Feiertages aus. Daf&#252;r findet am 26.5.2010 ab 17 Uhr eine Klausurtagung der Fraktion in anderen R&#228;umen statt. Thema wird u.a. der Kieler Kl&#252;ngel (Korruption bei Kieler Parteien (SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE), Verwaltung und Wirtschaft) und die Kieler Woche sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24. Mai 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr><tr><td colspan="3">25. Mai 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr></table><p>Die Fraktionssitzung am 24.5.2010 f&#228;llt wegen des Feiertages aus. Daf&#252;r findet am 26.5.2010 ab 17 Uhr eine Klausurtagung der Fraktion in anderen R&#228;umen statt. Thema wird u.a. der Kieler Kl&#252;ngel (Korruption bei Kieler Parteien (SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE), Verwaltung und Wirtschaft) und die Kieler Woche sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sondergesetz f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;nger</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/25/sondergesetz-fuer-hartz-iv-empfaenger/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 07:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales, Wohnen und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Jobcenter]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat das System der Zusammenarbeit zwischen der Agentur f&#252;r Arbeit und Kommunen in den Argen als grundgesetzwidrig verworfen, weil es darin unter anderem einen Versto&#223; gegen das Demokratiegebot des Grundgesetzes sieht.
Das hob der CDU-Abgeordnete Paul Lehrieder noch einmal in einer Rede 17.12.2009 im Bundestag hervor:
“Das Wesen der Demokratie ist es aber, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat das System der Zusammenarbeit zwischen der Agentur f&#252;r Arbeit und Kommunen in den Argen als grundgesetzwidrig verworfen, weil es darin unter anderem einen Versto&#223; gegen das Demokratiegebot des Grundgesetzes sieht.<br />
Das hob der CDU-Abgeordnete Paul Lehrieder noch einmal in einer Rede 17.12.2009 im Bundestag hervor:<br />
“Das Wesen der Demokratie ist es aber, dass der W&#228;hler seine Zustimmung oder Ablehnung konkreter staatlicher Entscheidungen auch auf seinem Wahlzettel mit der Wahl oder Abwahl von Parteien und Politikern dokumentieren kann. Die Mischverwaltung der Jobcenter l&#228;sst dies nicht zu. Die vorgeschlagene Grundgesetz&#228;nderung w&#252;rde dieses Demokratiedefizit aber gerade nicht l&#246;sen.”<br />
<span id="more-1430"></span><br />
Gestern hat die Allparteienallianz in Berlin beschlossen, lieber das Grundgesetz zu &#228;ndern, statt der Forderung des Bundesverfassungsgerichts nachzukommen, das Demokratiedefizit aufzuheben.<br />
„Dies ist ein wichtiger Tag f&#252;r die Arbeitslosen“ befand Bundesministerin von der Leyen (CDU). Die Jobcenter sollen zuk&#252;nftig Jobcenter durch ein ein einfacheres Gesetz eigenst&#228;ndiger, wirksamer und schneller arbeiten, sagte von der Leyen (CDU).<br />
Kein Wort zum Demokratiedefizit der Mischverwaltungen. Ein wichtiger Tag f&#252;r die “Kunden” der Argen, f&#252;r die demokratische Grundrechte dann aufgrund der neuen auf sie zugeschnittenen Sondergesetzgebung nicht mehr gelten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kiel &#8211; Failing City &#8211; Ailing City</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/19/kiel-failing-city-ailing-city/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 19:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nidda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 18. M&#228;rz 2010; ] (ailing – engl.: angeschlagen, marode)
Dank der Politik von SPD, CDU, Gr&#252;nen und FDP auf Bundesebene wissen die Kommunen nicht ein noch aus – was bezahlen, wo noch sparen? Auch unsere sch&#246;ne Stadt an der F&#246;rde ist betroffen. Jetzt wird der Wind in der „Sailing City“ richtig rauh.

Der Stadtrat f&#252;r Finanzen, Gert Meyer mit Namen, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">18. M&auml;rz 2010</td></tr></table><p>(ailing – engl.: angeschlagen, marode)<br />
Dank der Politik von SPD, CDU, Gr&#252;nen und FDP auf Bundesebene wissen die Kommunen nicht ein noch aus – was bezahlen, wo noch sparen? Auch unsere sch&#246;ne Stadt an der F&#246;rde ist betroffen. Jetzt wird der Wind in der „Sailing City“ richtig rauh.</p>
<p>Der Stadtrat f&#252;r Finanzen, Gert Meyer mit Namen, hat sich aufgemacht und Stellen im Haushaltsplan gesucht, die man streichen, k&#252;rzen, einsparen oder zumindest deren Aufstockung reduzieren kann. Und so hat er zur Ratsversammlung am 18.03.2010 eine lange Liste vorgelegt. Aber ist es nun Zufall, dass in seiner Begr&#252;ndung die sozialen Ausgaben sogleich unter dem Punkt „Zu 1.“ als finanzielle Belastung der Kommune genannt werden?</p>
<p>Der Gesamtbereich „Schule“ ist gem&#228;&#223; Finanzverwalter Meyer noch der einzig verbliebene Sektor, der mit gesteigerten Zusch&#252;ssen rechnen kann. Allerdings sieht seine Vorlage eine Halbierung der urspr&#252;nglichen Aufstockung vor. Man kann sich drehen wie man will – es handelt sich letztlich um eine K&#252;rzung!<br />
<span id="more-1369"></span><br />
Die Kieler Ratsfraktion Direkte Demokratie ist der Meinung, dass sich jedes Sparen im Gesamtbereich „Schule“ verbietet, wenn das von Kieler Oberb&#252;rgermeister Albig anvisierte Ziel der „Education City“ nicht zur leeren Phrase verkommen soll! Im Gegenteil: die Stadt muss noch mehr Kr&#228;fte freisetzen, um allen Menschen dieser Stadt Bildung zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Dabei reicht es allerdings nicht aus Schulgeb&#228;ude zu sanieren. Aufgaben dieser Art sind Grundvoraussetzung, um Schule stattfinden zu lassen – sind eben Pflichtaufgabe der Kommune. Von einem “Mehr” an Ausgaben f&#252;r den Schulunterricht (man munkelt, Bildung findet im Unterricht statt!) ist den Lehrern von Kieler Schulen, mit denen die Ratsfraktion Direkte Demokratie sprach, nichts bekannt.</p>
<p>Es waren die Bundespolitiker von SPD, CDU, Gr&#252;nen und FDP in Berlin, die Hand an die Finanzausstattung der Kommunen gelegt haben. Man ist es leid, Sonntagsreden &#252;ber die sonnige Zukunft unserer gebildeten Kinder zu h&#246;ren, aber kommt es auf Taten an, dann sieht es d&#252;ster aus! Daher ist es ein Skandal, jetzt auf dem R&#252;cken von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise ausbaden zu lassen! Und es ist nicht mutig, sondern ein zum Himmel schreiender Skandal, dass im Bereich der Wohlfahrtspflege – also bei den &#196;rmsten der Armen gespart werden soll!</p>
<p>Armut geht tiefer, als nur wenig Geld zu haben. Wie anderswo auch bedeutet Armut in Kiel vielf&#228;ltige Benachteiligungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wohnen und Freizeit. Ach, aber richtig, das sind ja Ressorts, in denen gespart werden soll.</p>
<p>Kiel – Ailing City</p>
<p>Gem&#228;&#223; dem Antrag 0181/2010 nur H&#228;lftige Steigerung der an sich vorgesehen Ausgaben:<br />
PB 21: Allgemeinbildende Schulen<br />
PB 22: F&#246;rderzentren<br />
PB 23: Berufliche Schulen<br />
PB 24: Schul- und sch&#252;lerbezogene Leistungen / Einrichtungen</p>
<p>Gem&#228;&#223; dem Antrag 0181/2010 Reduzierung f&#252;r 2010 um 5 % u.a. auch hier:<br />
PB 26: Kultur<br />
PB 27: Volksbildung<br />
PB 28: Heimat- und sonstige Kulturpflege<br />
PB 32: Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz<br />
PB 33: F&#246;rderung von Tr&#228;gern der Wohlfahrtspflege<br />
PB 34: Unterst&#252;tzungsleistungen f&#252;r besondere Personengruppen<br />
PB 35: sonstige soziale Hilfen und Leistungen<br />
PB 41: Gesundheitsdienste<br />
PB 51: R&#228;umliche Planung und Entwicklung<br />
PB 54: Verkehrsfl&#228;chen und –anlagen, &#214;PNV<br />
PB 55: Natur- und Landschaftspflege<br />
PB 56: Umweltschutz<br />
PB 57: Wirtschaft und Tourismus</p>
]]></content:encoded>
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