<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mitmachen bei der Direkten Demokratie &#187; FDP</title>
	<atom:link href="http://mitmachen.dd-kiel.de/tag/fdp/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://mitmachen.dd-kiel.de</link>
	<description>Mischen Sie sich ein!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Dec 2011 11:29:14 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Haushaltsrede Ratsherr Bernd Jenning</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/12/16/haushaltsrede-ratsherr-bernd-jenning/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/12/16/haushaltsrede-ratsherr-bernd-jenning/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 08:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GES]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalaufsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1992</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, verehrte
Kolleginnen und Kollegen.
Den Haushalt einer Landeshauptstadt zu beraten birgt in finanzpolitisch so st&#252;rmischen, ja orkanartigen Zeiten erkennbar besondere Risiken. Angesichts der in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden zusammenkommenden „EU-Rettungsgipfel“ und den mit immer k&#252;rzerer Verfallszeit wirksamen Rettungspaketen – oder –schirmen mache nicht nur ich mir gro&#223;e Sorgen. Seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, verehrte<br />
Kolleginnen und Kollegen.</em></p>
<p>Den Haushalt einer Landeshauptstadt zu beraten birgt in finanzpolitisch so st&#252;rmischen, ja orkanartigen Zeiten erkennbar besondere Risiken. Angesichts der in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden zusammenkommenden „EU-Rettungsgipfel“ und den mit immer k&#252;rzerer Verfallszeit wirksamen Rettungspaketen – oder –schirmen mache nicht nur ich mir gro&#223;e Sorgen. Seit dem 6.12. – dem Tag der K&#252;rzung des Kreditrahmens durch die Kommunalaufsicht hat die gute Laune wohl eine weitere Auszeit genommen. Der Bewegungsspielraum ist, auch durch die Entscheidung der Kommunalaufsicht, die Kreditaufnahme restriktiv zu behandeln, sehr eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Wir k&#246;nnen gemeinsam zwei anderen Fragen nicht ausweichen:<br />
1. Welche Auswirkungen hatten vergangene und haben aktuelle Entscheidungen von Berlin und Br&#252;ssel auf unsere<br />
Haushaltssituation?<br />
Und: 2. – vielleicht noch viel entscheidender &#8211; die Frage: Warum eigentlich sollen wir hier vor Ort K&#252;rzungen exekutieren, die auf Fehlentscheidungen andernorts zur&#252;ckzuf&#252;hren sind?<br />
<span id="more-1992"></span><br />
Die st&#228;dtischen Haushaltsmittel waren immer knapp. Versch&#228;rft wurde diese Situation wegen auch von rot-gr&#252;n gemachter Geschenke an Unternehmen und Verm&#246;gende. Deshalb fehlen auf Bundesebene seit 2001 mehr als 56 Mrd. EUR j&#228;hrlich (das sind 700 € pro Einwohner j&#228;hrlich) – auch in Kiel. Zur Erinnerung: die Kommunalaufsicht hat die Kieler Verschuldung auf gut 2.900 EUR p. E. beziffert. Zus&#228;tzlich haben bundesdeutsche Ma&#223;nahmen zur Deregulierung der Finanzm&#228;rkte das globale Spielcasino angefeuert und so den unvermeidlichen Crash und diverse steuerfinanzierte Rettungsschirme f&#252;r Banken und Spekulanten provoziert. Deren Ausgaben zu Lasten der &#246;ffentlichen Haushalte haben bereits deutlich die 100 Mrd. EUR-Grenze (das sind 1.250 € p.E.) &#252;berschritten – j&#228;hrlich kommen Dutzende von Mrd. EUR f&#252;r unverk&#228;ufliche Giftpapiere der ausgegr&#252;ndeten Bad Banks neu hinzu; von den &#252;ber uns allen schwebenden B&#252;rgschaften und Garantien ganz zu schweigen.</p>
<p>Und nicht zu vergessen: Auch das Land hat der HSH-Nordbank (meiner Erinnerung nach) drei Milliarden nachschie&#223;en m&#252;ssen, was noch mal mehr als 1.000 EUR p.E. bedeutet. Damit haben die direkten Kosten der j&#252;ngsten Finanzmarktkrise die Summe der gesamten Verschuldung aller St&#228;dte und Gemeinden Deutschlands (117,6 Mrd. € in 2010*) l&#228;ngst erreicht. Und nur zur Erinnerung: w&#228;hrend die kommunale Verschuldung in der Regel und zu gr&#246;&#223;ten Teilen mit Investitionen, wie Schulen, Kitas und andere Sachwerte unterlegt ist, gleichen die Rettungsausgaben in Sachen Finanzmarkt dem Freikaufen eines Spiels&#252;chtigen in Travem&#252;nde oder Monte Carlo.</p>
<p>Alle Milliardenbetr&#228;ge, an die man uns in den letzten zwei bis drei Jahren systematisch gew&#246;hnt hat, muss man auf Betr&#228;ge „pro Kopf“ umrechnen, damit es greifbar, verstehbar und auch vergleichbar bleibt. Zur Erinnerung: 2.900 € p.E. betr&#228;gt die Kieler Gesamtversschuldung. Und wenigstens 2.950 € p.E. betragen die skandal&#246;sen Steuergeschenke und Bankenrettungen.</p>
<p>Ich frage mich: Wer hat da &#252;ber seine Verh&#228;ltnisse gelebt? Die Stadt Kiel oder eher die ebenso spendablen Herren im Berliner Regierungsviertel und den noblen Bankh&#228;usern? Die Zahlen belegen: Mit diesen gezahlten Euro-Betr&#228;gen h&#228;tten alle St&#228;dte und Gemeinden der Republik schuldenfrei gestellt werden k&#246;nnen. In der Folge k&#246;nnte so ein betr&#228;chtlicher Finanzspielraum f&#252;r die kommunale Selbstverwaltung entstehen. – Viele zus&#228;tzliche „gute“ Arbeitspl&#228;tze quer durch die Republik und Steigerung der Kaufkraft und den damit initiierten Steuerr&#252;ckfl&#252;ssen k&#246;nnten so entstehen. Eine konkrete Utopie? Stattdessen werden &#246;ffentliche Ausgaben zu Lasten der B&#252;rger zusammengestrichen und der Binnenmarkt abgew&#252;rgt sowie mit den Milliarden der Finanzmarkt bedient, dessen sog. Investoren mit diesen Geldern erneut die Roulettekugel antreiben statt in der Realwirtschaft zu investieren. So wuchs der Derivatemarkt binnen Jahresfrist wieder um astronomische 18%; auf dass in Folge der Spekulation mit Nahrungsmittel Hundertausende zus&#228;tzlich verhungern und (selbst in den USA) obdachlos werden und in Europa sogenannte Experten ganze Regierungen &#252;bernehmen.</p>
<p>Was hat das mit Kiel zu tun, fragen Sie? Fragen Sie mal die Occupy-Demonstranten, auf halbem Weg zur HSH-Nordbank, die k&#246;nnen Ihnen – auch au&#223;erhalb meiner begrenzten Redezeit ausf&#252;hrlich dazu Antworten geben. Oder schauen sie doch mal bei www.nachdenkseiten.de rein. Nach einer Woche regelm&#228;&#223;iger Lekt&#252;re werden Sie so manche neue Erkenntnis haben. </p>
<p>Die katastrophale Kassenlage der St&#228;dte und Gemeinden hat gerade seine Ursachen in dieser ungerechten Steuerpolitik des Bundes und der L&#228;nder „zu Lasten Dritter“ sowie in der illusion&#228;ren Bevorzugung von Aktivit&#228;ten des Finanzmarktes vor denen der Realwirtschaft. Als Bsp. nur: w&#228;hrend jeder Hartz-IV-Bezieher noch Umsatzsteuer auf seine Lebensmittel zahlt, und jeder Mittelst&#228;ndler f&#252;r seine Wertsch&#246;pfung in der Produktion zu dieser Steuer herangezogen wird, bleiben die in Millisekunden von Computern um die Erde gejagten Milliardentransaktionen von dieser Steuer unbehelligt, als seien es Papiermilliarden aus dem ber&#252;hmten Monopoly-Spiel &#8211; alles zu Lasten auch der St&#228;dte und Gemeinden. Die Finanzmarkt-Umsatzsteuer ist l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig, jede Verz&#246;gerung fahrl&#228;ssig – nein vors&#228;tzlich. Diese Politik der falschen finanzpolitischen Rahmenbedingungen f&#252;r die Kommunen muss umgehend beendet werden, wollen wir nicht die in Sonntagreden und Wahlk&#228;mpfen vielbeschworene „Wiege der Demokratie“ vor Ort weiter besch&#228;digen. Der dazu ben&#246;tigte Politikwechsel l&#228;sst sich – das ist klar – nicht in den Kommunen selbst bewirken, aber diese Forderungen danach sollten wenigstens von den betroffenen Kommunen ausgehen. </p>
<p>Und dazu d&#252;rfen vor allem die Ratsmitglieder bundesweit agierender Parteien nicht l&#228;nger die n&#252;tzlichen Steigb&#252;gelhalter ihrer Zentralen oder Fraktionen in Berlin sein. Sie – meine verehrten Kolleginnen und Kollegen aus CDU, SPD, FDP und von den Gr&#252;nen, Sie vor allem sind gefragt, die n&#246;tigen Richtungskorrekturen schnellstm&#246;glich vorzunehmen. Werden Sie durch Druck Ihre Bundestags- und Landtagsabgeordneten zu wahren Interessensvertretern der Kielerinnnen und Kieler. Der Kampf um eine ausk&#246;mmliche Finanzierung der &#246;ffentlichen Daseinsvorsorge muss von unten beginnen und er muss jetzt beginnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/12/16/haushaltsrede-ratsherr-bernd-jenning/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Innenstadt zu verkaufen</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/02/21/innenstadt-zu-verkaufen/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/02/21/innenstadt-zu-verkaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 12:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales, Wohnen und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1916</guid>
		<description><![CDATA[Kiels Kommunalpolitik gibt ihren Einfluss preis
Das geplante Innenstadt-Center (Rathausgalerie) passt in das Szenario. Auch in Kiel stagniert der Verbrauch, w&#228;hrend die Verkaufsfl&#228;chen mit einem neuen Center weiter wuchern. Die Innenstadt ruft schon seit l&#228;ngerem sichtbar nach Hilfe. Die Stadt Kiel hat kein Geld und keine eigenst&#228;ndige Idee, um gegenzusteuern. So hoffen Oberb&#252;rgermeister und B&#252;rgermeister darauf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kiels Kommunalpolitik gibt ihren Einfluss preis</strong><br />
Das geplante Innenstadt-Center (Rathausgalerie) passt in das Szenario. Auch in Kiel stagniert der Verbrauch, w&#228;hrend die Verkaufsfl&#228;chen mit einem neuen Center weiter wuchern. Die Innenstadt ruft schon seit l&#228;ngerem sichtbar nach Hilfe. Die Stadt Kiel hat kein Geld und keine eigenst&#228;ndige Idee, um gegenzusteuern. So hoffen Oberb&#252;rgermeister und B&#252;rgermeister darauf, dass Leben mit einem weiteren Center in die Innenstadt zur&#252;ckholen.<br />
<span id="more-1916"></span><br />
Die GEDO, Projektentwickler der Rathausgalerie, sagt: Wir bringen die L&#246;sung und begr&#252;nden ihr Festhalten an Kiel damit, dass sie an die Stadt glauben und sind sogar bereit die von der Stadt geforderten Wohnanteil zu erf&#252;llen.<br />
Bei n&#228;herem Hinsehen wird jedoch schnell deutlich, dass dies neue Center die geografische Mitte der Innenstadt besetzt und somit im Spiel der Kieler Innenstadtcenter eine Schl&#252;sselrolle innehat, die GEO allzu gern besetzen m&#246;chte.<br />
Das zur Innenstadt hin geschlossene Center ist keine Galerie, sondern steingewordene Politik. Der variable &#246;ffentliche Raum Innenstadt wird zum privaten Raum. Hier gilt nicht mehr, was die Stadt will, und damit B&#252;rgerinnen und B&#252;rger, sondern das, was Eigent&#252;mer oder Vermieter wollen.<br />
Das geht nur, wenn beide Seiten (kommunale Politik und Centerentwickler) vorher gut zusammenspielen. F&#252;r das gute Zusammenspiel bringen Entwickler wie GEDO ihre langj&#228;hrigen Erfahrungen ein.</p>
<p>Walter Brune, St&#228;dteplaner und Architekt in D&#252;sseldorf, schreibt dazu ironisch, es sei durchaus „verst&#228;ndlich, wenn zum Beispiel ein Glaser, Anstreicher, Haustechniker, Lieferant, Baufirmeninhaber oder Statiker, der gleichzeitig Ratsmitglied einer Stadt ist, sich gern seine frierenden H&#228;nde an einem solchen Gro&#223;projekt w&#228;rmen m&#246;chte.“ (Angriff auf die City kritische Texte zur Konzeption, Planung und Wirkung von integrierten und nichtintegrierten Shopping Centern in zentralen Lagen, Droste Sachbuch, D&#252;sseldorf 2006).</p>
<p>Ein Beispiel f&#252;r das Zusammenwirken privatwirtschaftlicher und &#246;ffentlicher Institutionen und deren Vertretern bietet die im Jahr 2000 von ECE-Chef Alexander Otto gegr&#252;ndete Stiftung „Lebendige Stadt“ (http://www.lebendige-stadt.de) In ihr haben sich, laut Prospekt, „Ministerpr&#228;sidenten, Oberb&#252;rgermeister, Vorstandsvorsitzende, Forscher und Kulturschaffende zusammengefunden«, um die »Vielfalt (der europ&#228;ischen Stadt) zu f&#246;rdern“.</p>
<p>Die <em>Unterst&#252;tzer</em> finden sich in allen Parteien, Verwaltungen usw. (ein kleiner Ausschnitt):<br />
Dr. Hanspeter Georgi, Minister f&#252;r Wirtschaft und Arbeit a.D. Saarland (CDU)<br />
Dr. Karl-Heinz Daehre, Minister Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt (CDU)<br />
Joachim Herrmann, MdL, Innenminister Bayern (CSU)<br />
Lutz Lienenk&#228;mper, MdL, Stv. Vorsitzender CDU-Landtagsfraktion NRW<br />
Dr. Eva Lohse, Oberb&#252;rgermeisterin Ludwigshafen (CDU)<br />
Helma Orosz, Oberb&#252;rgermeisterin Dresden (CDU)<br />
Markus Ulbig, Innenminister Sachsen (CDU)<br />
Peter Harry Carstensen, MdL, Ministerpr&#228;sident Schleswig-Holstein (CDU)<br />
Wolfgang Schuster, Oberb&#252;rgermeister Stuttgart (CDU)<br />
Burkhard Jung, Oberb&#252;rgermeister Leipzig (SPD)<br />
Reinhard Pa&#223;, Oberb&#252;rgermeister Essen (SPD)<br />
J&#252;rgen Roters, Oberb&#252;rgermeister K&#246;ln (SPD)<br />
Norbert Bude, OB M&#246;nchengladbach (SPD)<br />
Dr. Albrecht Schr&#246;ter, Oberb&#252;rgermeister Jena (SPD)<br />
Matthias Platzeck, MdL, Ministerpr&#228;sident Brandenburg (SPD)<br />
Ingeborg Junge-Reyer, B&#252;rgermeisterin und Senatorin f&#252;r Stadtentwicklung Berlin (SPD)<br />
Gisela Piltz, MdB, Innen- und kommunalpolitische Sprecherin FDP-Bundestagsfraktion<br />
Dr. Dieter Salomon, Oberb&#252;rgermeister Freiburg (GR&#220;NE)<br />
Krista Sager (GR&#220;NE)<br />
Dr. Daniel Arnold, Vorstandsvorsitzender Deutsche Reihenhaus AG<br />
Dr. Gregor Bonin, Dezernat 03 – Planen und Bauen, D&#252;sseldorf<br />
Dr. Roland Gerschermann, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer F.A.Z. GmbH<br />
Folkert Kiepe, Beigeordneter Deutscher St&#228;dtetag<br />
Matthias Kohlbecker, Kohlbecker Architekten &#038; Ingenieure Prof. Dr. Rainer P. Lademann, Gesellschaft f&#252;r Unternehmens- und Kommunalberatung mbH<br />
Hermann-Josef Lamberti, Vorstand Deutsche Bank<br />
Klaus-Peter M&#252;ller, Aufsichtsratsvorsitzender Commerzbank AG<br />
Prof. Dr. Burkhard Schwenker, Chairman Supervisory Board, Roland Berger Strategy Consultants<br />
Dr. Johannes Teyssen, CEO E.ON AG<br />
Prof. Christiane Thalgott, Stadtbaur&#228;tin i.R. M&#252;nchen<br />
Dr. Bernd Thiemann, Aufsichtsratsvorsitzender HRE Holding<br />
Prof. J&#246;rn Walter, Oberbaudirektor Hamburg<br />
(<a href="http://www.lebendige-stadt.de/pdf/journal21.pdf">Quelle</a>)</p>
<p><em><strong>Quelle: <a href="http://www.wirinkiel.net/">Wir in Kiel</a></strong></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/02/21/innenstadt-zu-verkaufen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Marke Kiel in China</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/08/28/die-marke-kiel-in-china/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/08/28/die-marke-kiel-in-china/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Kita-Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1794</guid>
		<description><![CDATA[Ausdruck der neuen Stadtpolitik
Albigs Chinareise ist  ein Beleg f&#252;r den Wandel vom sozialstaatlichen Sozialpolitikkonzept  zum Unternehmen Stadt. Der Wandel  hin zur Unternehmerischen Stadt brachte eine Verschiebung der st&#228;dtischen Kernaufgaben mit sich. Weg von der sozialstaatlichen Verwaltung – hin zum betriebswirtschaftlichen Management (von government zu governance). Dieser Prozess wurde bundespolitisch auch von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausdruck der neuen Stadtpolitik</strong><br />
Albigs Chinareise ist  ein Beleg f&#252;r den Wandel vom sozialstaatlichen Sozialpolitikkonzept  zum Unternehmen Stadt. Der Wandel  hin zur Unternehmerischen Stadt brachte eine Verschiebung der st&#228;dtischen Kernaufgaben mit sich. Weg von der sozialstaatlichen Verwaltung – hin zum betriebswirtschaftlichen Management (von government zu governance). Dieser Prozess wurde bundespolitisch auch von den Parteien getragen, die sich jetzt auf kommunaler Ebene &#252;ber die Folgen aufregen, die dazu f&#252;hren, dass  OB Alibig  in China die “Marke Kiel” vertritt und seine st&#228;dtische “Au&#223;enministerin”,  die Kiel-Marketing GmbH und die IHK ihn begleiten.  Ob allerdings etwas Z&#228;hlbares au&#223;er der daraus resultierenden KN Pr&#228;senz des OBs f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger unserer Stadt herauskommt ist mehr als zweifelhaft.<br />
<span id="more-1794"></span><br />
L&#246;blich, dass FDP und Linke in diesem Zusammenhang an die Menschenrechtsverletzungen in China erinnern. Allerdings wird auch das erst glaubw&#252;rdig, wenn sich beide Parteien genauso vehement gegen die Menschenrechtsverletzungen in Kiel positionieren w&#252;rden, denen t&#228;glich Kiels  arme Kinder ausgesetzt sind. Ihr Abstimmungsverhalten bei unserem Antrag zu einer &#220;bergangsregelung f&#252;r die Kita-Geb&#252;hren spricht dort eine deutlich andere Sprache. Denn au&#223;er unserer Kleinstfraktion stimmte keine andere Partei gegen die Beerdigung des Antrags mit der &#220;berweisung in den Jugendausschuss.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/08/28/die-marke-kiel-in-china/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bauauschuss gegen Bl&#252;cherplatz-Anwohner und Ortsbeirat: Granit soll entfernt werden.</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/06/03/bauauschuss-gegen-anwohner-und-ortsbeirat-granit-soll-entfernt-werden/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/06/03/bauauschuss-gegen-anwohner-und-ortsbeirat-granit-soll-entfernt-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 21:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeiräte]]></category>
		<category><![CDATA[Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1760</guid>
		<description><![CDATA[[ 10. Juni 2010; 15:00; ] Die heutige Bauausschusssitzung verlief wie erwartet eindeutig: 
SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE  mit Unterst&#252;tzung von B&#252;rgermeister Todeskino und dem federf&#252;hrenden Tiefbauamt (Herr Schmeckthal). 
Alle einig: B&#252;rgerbeteiligung ist toll, wenn aber was anderes rauskommt als sich das so von einigen &#252;berlegt wurde - tja...
Dann muss man zusammenstehen und in Gesamtabw&#228;gung was gegen die >Anwohner machen. Das Leben ist hart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">10. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr></table><p>Die heutige Bauausschusssitzung verlief wie erwartet eindeutig:<br />
SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE  mit Unterst&#252;tzung von B&#252;rgermeister Todeskino und dem federf&#252;hrenden Tiefbauamt (Herr Schmeckthal).<br />
Alle einig: B&#252;rgerbeteiligung ist toll, wenn aber was anderes rauskommt als sich das so von <em>einigen</em> &#252;berlegt wurde &#8211; tja&#8230;<br />
<em>Dann muss man zusammenstehen und <em>in Gesamtabw&#228;gung</em> was gegen die >Anwohner machen</em>. <em>Das Leben ist hart in Kiel</em>&#8230; <img src='http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>&#196;rgerlich. Damit sinken die Chancen, dass dieser fachliche Bl&#246;dsinn der Granitentfernung in der Ratsversammlung am n&#228;chsten Donnerstag (10.6.2010) abgelehnt wird.</strong><br />
&#196;rgerlich auch, dass die Verwaltung (Tiefbauamt) nicht den m&#246;glichen Handlungsspielraum ausgenutzt hat um Gespr&#228;che zwischen Anwohnerinnen und Stadt zu erm&#246;glichen.<br />
<span id="more-1760"></span><br />
Da wurden scheinbare Sachzw&#228;nge durch fr&#252;hzeitiges Handeln geschaffen: Ausl&#246;sen von m&#246;glichen Schadenersatzanspr&#252;chen. Diese sind aber relativ gering anzusetzen im Verh&#228;ltnis zu den Kosten eines Bauwerks, das nicht wirklich was n&#252;tzt. <strong>Auf der &#246;konomischen Ebene macht es Sinn, auf die Gesamtma&#223;nahme zu verzichten. Heute, aber auch am n&#228;chsten Donnerstag.</strong></p>
<p>Sch&#246;n, dass der Ortsbeirat mehrheitlich (6:3) den Mut aufbrachte, eine Entscheidung zu revidieren. Der Bauausschuss hatte diesen Mut nicht. Schade f&#252;r Kiel.</p>
<p>Und dann war da noch der <strong>Datenschutz</strong> &#8211; nicht in Kiel: <em>Ideenwerkstatt Bl&#252;cherplatz</em> (s.a. <em>Hintergrund</em>) wurde u.a. an den Bauausschuss-Verteiler und im Internet ver&#246;ffentlicht &#8211; mit zahlreichen Adressen und Telefonnummern und Emailadressen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der B&#252;rgerbeteiligungsveranstaltung. Auf die Frage ob von allen hierf&#252;r schriftliche Einverst&#228;ndniserkl&#228;rungen vorl&#228;gen, hat B&#252;rgermeister Todeskino trotz Nachfrage nicht geantwortet.</p>
<p>Ach so, ja, ganz vergessen: Meine Nachfrage nach der <strong>Kinder- und Jugendbeteiligung</strong> nach § 47f der Gemeindeordnung (Schleswig-Holstein). Formal<br />
betrachtet blieb sie unbeantwortet. Es wurde keine Kinder- und Jugendbeteiligung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, durchgef&#252;hrt. Solche Sachen werden aber nicht gerne ausgesprochen und noch viel weniger verschriftlicht &#8211; man will ja bald wieder f&#252;r mehr Begeisterung an Kommunalpolitik wecken. <img src='http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Vorlage des Ortsbeirats <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12816">0460/2010</a><br />
Vorlage der Verwaltung: <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12832">0477/2010</a><br />
&#214; 9.5 Ideenwerkstatt Bl&#252;cherplatz <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12812">0456/2010</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/06/03/bauauschuss-gegen-anwohner-und-ortsbeirat-granit-soll-entfernt-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fraktionssitzung am 25.5.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/05/22/fraktionssitzung-am-25-5-2010/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/05/22/fraktionssitzung-am-25-5-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 06:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1689</guid>
		<description><![CDATA[[ 24. Mai 2010; 17:00; 25. Mai 2010; 17:00; ] Die Fraktionssitzung am 24.5.2010 f&#228;llt wegen des Feiertages aus. Daf&#252;r findet am 26.5.2010 ab 17 Uhr eine Klausurtagung der Fraktion in anderen R&#228;umen statt. Thema wird u.a. der Kieler Kl&#252;ngel (Korruption bei Kieler Parteien (SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE), Verwaltung und Wirtschaft) und die Kieler Woche sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24. Mai 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr><tr><td colspan="3">25. Mai 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr></table><p>Die Fraktionssitzung am 24.5.2010 f&#228;llt wegen des Feiertages aus. Daf&#252;r findet am 26.5.2010 ab 17 Uhr eine Klausurtagung der Fraktion in anderen R&#228;umen statt. Thema wird u.a. der Kieler Kl&#252;ngel (Korruption bei Kieler Parteien (SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE), Verwaltung und Wirtschaft) und die Kieler Woche sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/05/22/fraktionssitzung-am-25-5-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sondergesetz f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;nger</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/25/sondergesetz-fuer-hartz-iv-empfaenger/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/25/sondergesetz-fuer-hartz-iv-empfaenger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 07:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales, Wohnen und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Jobcenter]]></category>
		<category><![CDATA[SGB II]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1430</guid>
		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat das System der Zusammenarbeit zwischen der Agentur f&#252;r Arbeit und Kommunen in den Argen als grundgesetzwidrig verworfen, weil es darin unter anderem einen Versto&#223; gegen das Demokratiegebot des Grundgesetzes sieht.
Das hob der CDU-Abgeordnete Paul Lehrieder noch einmal in einer Rede 17.12.2009 im Bundestag hervor:
“Das Wesen der Demokratie ist es aber, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat das System der Zusammenarbeit zwischen der Agentur f&#252;r Arbeit und Kommunen in den Argen als grundgesetzwidrig verworfen, weil es darin unter anderem einen Versto&#223; gegen das Demokratiegebot des Grundgesetzes sieht.<br />
Das hob der CDU-Abgeordnete Paul Lehrieder noch einmal in einer Rede 17.12.2009 im Bundestag hervor:<br />
“Das Wesen der Demokratie ist es aber, dass der W&#228;hler seine Zustimmung oder Ablehnung konkreter staatlicher Entscheidungen auch auf seinem Wahlzettel mit der Wahl oder Abwahl von Parteien und Politikern dokumentieren kann. Die Mischverwaltung der Jobcenter l&#228;sst dies nicht zu. Die vorgeschlagene Grundgesetz&#228;nderung w&#252;rde dieses Demokratiedefizit aber gerade nicht l&#246;sen.”<br />
<span id="more-1430"></span><br />
Gestern hat die Allparteienallianz in Berlin beschlossen, lieber das Grundgesetz zu &#228;ndern, statt der Forderung des Bundesverfassungsgerichts nachzukommen, das Demokratiedefizit aufzuheben.<br />
„Dies ist ein wichtiger Tag f&#252;r die Arbeitslosen“ befand Bundesministerin von der Leyen (CDU). Die Jobcenter sollen zuk&#252;nftig Jobcenter durch ein ein einfacheres Gesetz eigenst&#228;ndiger, wirksamer und schneller arbeiten, sagte von der Leyen (CDU).<br />
Kein Wort zum Demokratiedefizit der Mischverwaltungen. Ein wichtiger Tag f&#252;r die “Kunden” der Argen, f&#252;r die demokratische Grundrechte dann aufgrund der neuen auf sie zugeschnittenen Sondergesetzgebung nicht mehr gelten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/25/sondergesetz-fuer-hartz-iv-empfaenger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kiel &#8211; Failing City &#8211; Ailing City</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/19/kiel-failing-city-ailing-city/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/19/kiel-failing-city-ailing-city/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 19:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nidda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales, Wohnen und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1369</guid>
		<description><![CDATA[[ 18. M&#228;rz 2010; ] (ailing – engl.: angeschlagen, marode)
Dank der Politik von SPD, CDU, Gr&#252;nen und FDP auf Bundesebene wissen die Kommunen nicht ein noch aus – was bezahlen, wo noch sparen? Auch unsere sch&#246;ne Stadt an der F&#246;rde ist betroffen. Jetzt wird der Wind in der „Sailing City“ richtig rauh.

Der Stadtrat f&#252;r Finanzen, Gert Meyer mit Namen, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">18. M&auml;rz 2010</td></tr></table><p>(ailing – engl.: angeschlagen, marode)<br />
Dank der Politik von SPD, CDU, Gr&#252;nen und FDP auf Bundesebene wissen die Kommunen nicht ein noch aus – was bezahlen, wo noch sparen? Auch unsere sch&#246;ne Stadt an der F&#246;rde ist betroffen. Jetzt wird der Wind in der „Sailing City“ richtig rauh.</p>
<p>Der Stadtrat f&#252;r Finanzen, Gert Meyer mit Namen, hat sich aufgemacht und Stellen im Haushaltsplan gesucht, die man streichen, k&#252;rzen, einsparen oder zumindest deren Aufstockung reduzieren kann. Und so hat er zur Ratsversammlung am 18.03.2010 eine lange Liste vorgelegt. Aber ist es nun Zufall, dass in seiner Begr&#252;ndung die sozialen Ausgaben sogleich unter dem Punkt „Zu 1.“ als finanzielle Belastung der Kommune genannt werden?</p>
<p>Der Gesamtbereich „Schule“ ist gem&#228;&#223; Finanzverwalter Meyer noch der einzig verbliebene Sektor, der mit gesteigerten Zusch&#252;ssen rechnen kann. Allerdings sieht seine Vorlage eine Halbierung der urspr&#252;nglichen Aufstockung vor. Man kann sich drehen wie man will – es handelt sich letztlich um eine K&#252;rzung!<br />
<span id="more-1369"></span><br />
Die Kieler Ratsfraktion Direkte Demokratie ist der Meinung, dass sich jedes Sparen im Gesamtbereich „Schule“ verbietet, wenn das von Kieler Oberb&#252;rgermeister Albig anvisierte Ziel der „Education City“ nicht zur leeren Phrase verkommen soll! Im Gegenteil: die Stadt muss noch mehr Kr&#228;fte freisetzen, um allen Menschen dieser Stadt Bildung zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Dabei reicht es allerdings nicht aus Schulgeb&#228;ude zu sanieren. Aufgaben dieser Art sind Grundvoraussetzung, um Schule stattfinden zu lassen – sind eben Pflichtaufgabe der Kommune. Von einem “Mehr” an Ausgaben f&#252;r den Schulunterricht (man munkelt, Bildung findet im Unterricht statt!) ist den Lehrern von Kieler Schulen, mit denen die Ratsfraktion Direkte Demokratie sprach, nichts bekannt.</p>
<p>Es waren die Bundespolitiker von SPD, CDU, Gr&#252;nen und FDP in Berlin, die Hand an die Finanzausstattung der Kommunen gelegt haben. Man ist es leid, Sonntagsreden &#252;ber die sonnige Zukunft unserer gebildeten Kinder zu h&#246;ren, aber kommt es auf Taten an, dann sieht es d&#252;ster aus! Daher ist es ein Skandal, jetzt auf dem R&#252;cken von Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise ausbaden zu lassen! Und es ist nicht mutig, sondern ein zum Himmel schreiender Skandal, dass im Bereich der Wohlfahrtspflege – also bei den &#196;rmsten der Armen gespart werden soll!</p>
<p>Armut geht tiefer, als nur wenig Geld zu haben. Wie anderswo auch bedeutet Armut in Kiel vielf&#228;ltige Benachteiligungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wohnen und Freizeit. Ach, aber richtig, das sind ja Ressorts, in denen gespart werden soll.</p>
<p>Kiel – Ailing City</p>
<p>Gem&#228;&#223; dem Antrag 0181/2010 nur H&#228;lftige Steigerung der an sich vorgesehen Ausgaben:<br />
PB 21: Allgemeinbildende Schulen<br />
PB 22: F&#246;rderzentren<br />
PB 23: Berufliche Schulen<br />
PB 24: Schul- und sch&#252;lerbezogene Leistungen / Einrichtungen</p>
<p>Gem&#228;&#223; dem Antrag 0181/2010 Reduzierung f&#252;r 2010 um 5 % u.a. auch hier:<br />
PB 26: Kultur<br />
PB 27: Volksbildung<br />
PB 28: Heimat- und sonstige Kulturpflege<br />
PB 32: Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz<br />
PB 33: F&#246;rderung von Tr&#228;gern der Wohlfahrtspflege<br />
PB 34: Unterst&#252;tzungsleistungen f&#252;r besondere Personengruppen<br />
PB 35: sonstige soziale Hilfen und Leistungen<br />
PB 41: Gesundheitsdienste<br />
PB 51: R&#228;umliche Planung und Entwicklung<br />
PB 54: Verkehrsfl&#228;chen und –anlagen, &#214;PNV<br />
PB 55: Natur- und Landschaftspflege<br />
PB 56: Umweltschutz<br />
PB 57: Wirtschaft und Tourismus</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/19/kiel-failing-city-ailing-city/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rathaussplitter: Direkte Demokratie gegen Albig bei den Stadtwerken</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/19/rathaussplitter-direkte-demokratie-gegen-albig-bei-den-stadtwerken/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/19/rathaussplitter-direkte-demokratie-gegen-albig-bei-den-stadtwerken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 23:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[SSW]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1361</guid>
		<description><![CDATA[Bei Enthaltung von FDP und LINKEN und Ja-Stimmen von SPD-GR&#220;NEN-SSW wurde OB Albig heute u.a. in den Aufsichtsrat der Stadtwerke gehievt. Einzig die CDU (inhaltlich etwas anders aktzentuiert) schloss sich der Haltung der Direkten Demokratie an:
NEIN!
&#196;mterh&#228;ufung&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Enthaltung von FDP und LINKEN und Ja-Stimmen von SPD-GR&#220;NEN-SSW wurde OB Albig heute u.a. in den Aufsichtsrat der Stadtwerke gehievt. Einzig die CDU (inhaltlich <em>etwas anders</em> aktzentuiert) schloss sich der Haltung der Direkten Demokratie an:<br />
NEIN!</p>
<p>&#196;mterh&#228;ufung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/19/rathaussplitter-direkte-demokratie-gegen-albig-bei-den-stadtwerken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine Alternative zum Sparen?</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/12/keine-alternative-zum-sparen/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/12/keine-alternative-zum-sparen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 19:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1265</guid>
		<description><![CDATA[Zu den ersten Sparvorschl&#228;gen im Finanzausschuss der Stadt Kiel
Um im Finanzausschuss mitabstimmen zu k&#246;nnen, br&#228;uchte die Direkte Demokratie mehr Stimmen und so konnten die Parteien bis auf die Linke Gemeinsamkeit demonstrieren.
Wenn die Kielerinnen und Kieler h&#246;ren, dass es “keine Alternative” gibt, dann m&#252;ssen sie sich warm anziehen. Dann wird wieder einmal deutlich gemacht, dass niemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den ersten Sparvorschl&#228;gen im Finanzausschuss der Stadt Kiel</strong><br />
Um im Finanzausschuss mitabstimmen zu k&#246;nnen, br&#228;uchte die Direkte Demokratie mehr Stimmen und so konnten die Parteien bis auf die Linke Gemeinsamkeit demonstrieren.<br />
Wenn die Kielerinnen und Kieler h&#246;ren, dass es “keine Alternative” gibt, dann m&#252;ssen sie sich warm anziehen. Dann wird wieder einmal deutlich gemacht, dass niemand etwas fordern darf, weil sonst am Ende gar die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger daf&#252;r verantwortlich sind, dass die Stadt pleite ist und der Verwaltung von Arvato (Bertelsmann Tochter) anheimf&#228;llt.<br />
Erinnern wir uns einmal an das Kommunalwahlprogramm der SPD; sie versprach die Kinderarmut zu bek&#228;mpfen, die Sozialpolitik von Einsparungen auszunehmen und vieles mehr.  “Es ist unfair Politiker an den Wahlversprechen zu messen”, hat der ehemalige SPD Parteivorsitzende Franz M&#252;ntefering gesagt. Nun gut, vielleicht meinte er, wir sollten sie an ihren Taten messen.<br />
<span id="more-1265"></span><br />
Die Taten von SPD, CDU, Gr&#252;nen und FDP in Berlin haben zur aktuellen Finanzsituation in Kiel gef&#252;hrt. Dieser Hintergrund wird je nach Situation mit Krokodilstr&#228;nen beweint oder totgeschwiegen – so als h&#228;tte man nichts mit diesen Parteien zu tun, die daf&#252;r gesorgt haben, dass Deutschland beim Steuersenkungswettlauf zwischen den Staaten die Schw&#228;chung der &#246;ffentlichen Finanzen radikaler vollzogen als andere Industriestaaten.</p>
<p>Ratsherr Bernd Jenning sagt dazu: “In Kiel erleben wir auf kommunaler Ebene wieder mal die Bundeseinheit von SPD. CDU, Gr&#252;nen und FDP wenn es darum geht diejenigen f&#252;r die Krise zahlen zu lassen, die am wenigsten daf&#252;r k&#246;nnen. Im Finanzausschuss wurden diese Vorschl&#228;ge “mutig” genannt. Mut hei&#223;t hier bei den armen Kindern, armen Erwachsenen und Behinderten zu sparen und sich daf&#252;r auch noch auf die Schultern zu klopfen. Keinen Mut haben die Parteivertreter, wenn es darum geht in ihren Parteien daf&#252;r zu sorgen, das Steuern auch bezahlt werden.<br />
Herr Albig ist jetzt dort angekommen, wo die Steuern schon lange nicht mehr ankommen. Die “Sparvorschl&#228;ge” gegen die dramatische Finanzlage der Stadt bewegen sich kein Jota au&#223;erhalb der Logik der Politik, die zu dieser dramatischen Finanzmisere gef&#252;hrt hat. Wie auch wenn kommunal die gleichen Parteien agieren, die mit ihrer Bundespolitik f&#252;r diese Situation verantwortlich sind.”</p>
<p>Das “die Stadt noch mehr Geld” f&#252;r den “Bereich Bildung in die Hand nimmt entpuppt sich bei n&#228;herer Betrachtung als Lufballon. Die Instandhaltung von Schulen ist eine wichtige Grundvoraussetzung f&#252;r Bildung und geh&#246;rt zu den Pflichtaufgaben der Kommune. Von einem “Mehr” – also Geldern f&#252;r die Bildung, die immer noch im Unterricht gemacht wird, ist den Lehrern von Kieler Schulen mit den wir sprachen nichts bekannt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/12/keine-alternative-zum-sparen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>PFI &#8211;&gt; PPP (= &#214;PP)&#8230; Wie aus der Privaten Finanz-Initiative die &#246;ffentlich-private-Partnerschaft wird</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/08/pfi-ppp-oepp-ie-aus-der-privaten-finanz-initiative-die-oeffentlich-private-partnerschaft-wird/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/08/pfi-ppp-oepp-ie-aus-der-privaten-finanz-initiative-die-oeffentlich-private-partnerschaft-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaarden]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Sport]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPP]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1249</guid>
		<description><![CDATA[PRIVATE FINANCE INITIATIVE 
Verdienen an leeren Kassen
Die britische Premierministerin Margaret Thatcher, eine begeistere Anh&#228;ngerin des (neo)liberalen Vordenkers Milton Friedman, startete Mitte der 1990er Jahre eine umfassende Privatisierung &#246;ffentlicher Einrichtungen in Gro&#223;britannien. Mit British Telecom, British Airways, British Steel, British Airports, Rolls Royce, Thames Water und vielen mehr wurden nahezu alle &#246;ffentlichen Unternehmen verkauft. Das wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PRIVATE FINANCE INITIATIVE </strong><br />
<strong>Verdienen an leeren Kassen</strong></p>
<p>Die britische Premierministerin Margaret Thatcher, eine begeistere Anh&#228;ngerin des (neo)liberalen Vordenkers Milton Friedman, startete Mitte der 1990er Jahre eine umfassende Privatisierung &#246;ffentlicher Einrichtungen in Gro&#223;britannien. Mit British Telecom, British Airways, British Steel, British Airports, Rolls Royce, Thames Water und vielen mehr wurden nahezu alle &#246;ffentlichen Unternehmen verkauft. Das wenige was &#252;brig blieb verkaufte  ihr Nachfolger John Major.<br />
Die Gewerkschaften wurden entmachtet, die L&#246;hne gesenkt, w&#228;hrend auf der anderen Seite die Steuern f&#252;r Gewinne gesenkt und das Finanzwesen dereguliert wurden.</p>
<p>Die von der Politik versprochenen positiven Effekte der Privatisierung traten nicht ein. Daf&#252;r machten die “Privaten” exorbitant hohe Gewinne und es gab Entlassungswellen und die verkauften &#246;ffentlichen G&#252;ter sorgten f&#252;r negative Dauerschlagzeilen in der Presse.<br />
Die katastrophalen Folgen  f&#252;r die Bev&#246;lkerung waren ausschlaggebend f&#252;r Wahlsieg der Labour Party  mit Tony Blair, die im &#252;brigen vorher in der Opposition diesen Privatisierungen zugestimmt hatte.<br />
<span id="more-1249"></span><br />
Privatisierungen waren in der &#214;ffentlichkeit nicht mehr zu rechtfertigen und so machten sich Unternehmer, „Finanzwirtschaft“ und die Politiker auf die Suche nach einem neuen Dreh. Die Zusammenarbeit von Beraterfirmen (KPMG, Pricewaterhouse Coopers, Arthur Andersen), Banken und New Labour mit Blair und Gordon Brown f&#252;hrte zu einem neuen Finanzinstrument namens  „Private Finance Initiative“ (PFI).<br />
<strong>Um jedoch die Offensichtlichkeit dieser Namensgebung besser zu verschleiern, wurde PFI dann in Public Private Partnership (PPP) umbenannt.</strong></p>
<p><strong>Die Begr&#252;ndung lautete (in Abgrenzung zu Privatisierungen) jetzt: </strong><br />
- wir verkaufen ja nichts, denn die &#246;ffentliche Hand und Private  treten als gleichberechtigte Partner auf.<br />
- bei einem PPP Projekt bietet der jeweilige Investor ein “Paket” mit einer Laufdauer von bis zu 30 Jahren an, dass Finanzierung, Planung, Bau, Sanierung und Betrieb beinhaltet und die &#246;ffentliche Hand zahlt lediglich eine Miete.<br />
- der PPP-Vertrag ist eine sogenannte Win-Win-Situation. Der Staat, das Land oder die Kommune k&#246;nnen ihren Aufgaben im Zusammenhang mit Schule, Gesundheit, Verkehr usw. nachkommen, ohne die eigene Kasse zu belasten. </p>
<p>Deutschland und andere L&#228;nder befinden sich in der gleichen Lage wie Gro&#223;britannien. Nach der gro&#223;en Welle der Privatisierungen (Enteignungen), die von nationalen &#246;ffentlichen Besitzt&#252;mern wie Telekom bis zu kommunalen Besitzt&#252;mern wie Wohnungsbaugesellschaften und Stromversorgern reicht, sind die Versprechungen einer Entschuldung der Haushalte ausgeblieben. Die Steuererleichterungen f&#252;r Unternehmer sorgten gleichzeitig f&#252;r Mindereinnahmen f&#252;r die Kommunen und die „Rettung“ von <em>systemtragenden</em> bankrotten Banken und Unternehmen hat die Staatsverschuldung weiter beschleunigt. Die daraus resultierende K&#252;rzung staatlicher Ausgaben wird  letztlich in den Kommunen umgesetzt, deren Schuldenlast sich permanent erh&#246;ht. Es ist wichtig zu verstehen, dass dies die Folgen einer Entwicklung sind, der die Parteien im Bundestag zugestimmt haben.<br />
So entstand ein neuer „Sachzwang“, der dem neuen Heilmittel PPP  einen Schub verleiht. Die bei der PPP Beratung und Vertragsgestaltung f&#252;hrende Kanzlei Freshfields benennt das Ziel unverbl&#252;mt. F&#252;r sie sind neue Modelle f&#252;r die PPP Vertr&#228;ge die M&#246;glichkeit zum „permanenten Transfer &#246;ffentlichen Eigentums an den privaten Sektor“1. (1 „<a href="http://www.freshfields.com/publications/pdfs/2009/jun09/25830.pdf">Outlook for lnfrastructure 2009 and beyond</a>“ London 06,2009,  S. 17)<br />
Die Kanzlei hat auch die beiden <strong>Bankenrettungsgesetze</strong> (SoFFin und Hypo Real Estate) f&#252;r die Bundesrepublik entworfen.<br />
Freshfield geh&#246;rt  zum engeren Beraterkreis des Bundesfinanzministeriums und findet den Weg zum Bundeskanzlermat <em>ohne fremde Hilfe</em>.</p>
<p>Banken und auch &#246;ffentlich-rechtlichen Landesbanken bieten den Kommunen  <em>langfristige, individuell zugeschnittene Finanzierungsm&#246;glichkeit f&#252;r Investitionen</em>  <strong>Gro&#223;e Baukonzerne sind jetzt <em>Infrastrukturanbieter</em></strong> und haben allumfassende Angebote f&#252;r Schulen, Krankenh&#228;user, Altenheime usw. im Programm.<br />
Berater und Wirtschaftspr&#252;fer erschlie&#223;en stetig neue Bereiche f&#252;r PPP Projekte. </p>
<h3>(Vereinigte) Parteien als Helfershelfer der Enteignung </h3>
<p>Die Rot/Gr&#252;ne Regierung unter Schr&#246;der importierte PPP, das auch zum Inhalt des sogenannten Sch&#246;der-Blair Papiers geh&#246;rte, nach Deutschland. Auf dem SPD-Parteitag 2003 in Bochum wurde ein Leitantrag des Parteivorstandes verabschiedet , in dem es hie&#223;: „&#214;ffentlich-private Partnerschaften sind ein neuer Weg, (&#8230;) um &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t“ bereitzustellen.</p>
<p>Am 04.07.2003 beschlo&#223; der Deutsche Bundestag den von SPD und Gr&#252;nen eingebrachten Antrag “&#214;ffentlich Private Partnerschaften”<br />
“&#214;ffentlich Private Partnerschaften (&#214;PP) sind ein wichtiger Baustein bei der Modernisierung unseres Staatswesens. Der Finanzierungsbedarf &#246;ffentlicher Haushalte auf der einen Seite, das hohe Leistungsniveau des Staates und der erhebliche Bedarf an modernen Infrastrukturen auf der anderen Seite zwingen dazu, &#252;ber die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Staat und Privatwirtschaft neu nachzudenken. &#214;ffentlich Private Partnerschaften sind ein neuer und oft auch erfolgreicherer Weg der Bereitstellung von &#246;ffentlichen Leistungen. Mit &#214;PP k&#246;nnen &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t bereitgestellt werden.”<br />
(Unterzeichner: (Dr. Michael B&#252;rsch, Ludwig Stiegler, Klaus Brandner, Klaus Uwe Benneter, Ute Berg, Klaas H&#252;bner, Dr. Hans-Ulrich Kr&#252;ger, Dr. Elke Leonhard, Florian Pronold, Dagmar Schmidt (Meschede), Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Reinhard Weis (Stendal), Dr. Margrit Wetzel, Franz M&#252;ntefering und der Fraktion der SPD sowie der Abgeordneten Volker Beck (K&#246;ln), Werner Schulz (Berlin), Katrin G&#246;ring-Eckardt, Krista Sager und der Fraktion B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN); <a href="http://gruene-bundestag.de/cms/initiativen/dok/22/22271.antrag_zu_oeffentlich_privaten_partnersc.html">Quelle</a></p>
<p>Auf dem SPD-Parteitag im November 2003 in Bochum wurde ein gleich lautender Leitantrag des Parteivorstandes verabschiedet: „ Der Finanzierungsbedarf &#246;ffentlicher Haushalte auf der einen Seite ………………. &#214;ffentlich-private Partnerschaften (&#214;PP) sind ein neuer Weg zur Bereitstellung &#246;ffentlicher Leistungen und ein wichtiger Baustein bei der Modernisierung unseres Staatswesens. Mit &#214;PP k&#246;nnen &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t bereitgestellt werden. (vgl. Beschluss&#252;bersicht 35, 26 des SPD-Parteitages in Bochum im November 2003).</p>
<p>Im M&#228;rz 2004 ver&#246;ffentlicht die SPD-Bundestagsfraktion einen „Wegweiser f&#252;r Kommunen“ (&#214;ffentlich Private Partnerschaften), dabei helfen die KPMG, Bearimg Point, die Deutsche Bank, der Haupverband der Deutschen Bauindustrie und andere. <a href="http://www.bauindustrie-bayern.de/fileadmin/docs_pub/akppp/pdf/5%20Wegweiser.pdf#58">Quelle</a></p>
<p>CDU/CSU, FDP und Gr&#252;ne bildeten ebenfalls ihre Arbeitsgruppen, in denen sich die gleichen Berater wiederfanden wie bei der SPD.</p>
<p>Mit dem „Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung von &#214;ffentlich Privaten Partnerschaften und zur Verbesserung gesetzlicher Rahmenbedingungen f&#252;r &#214;ffentlich Private Partnerschaften“ vom 7.9.2005 stellte bereits die Rot/Gr&#252;ne Regierung die Weichen. „Das &#214;PP-Beschleunigungsgesetz schafft jetzt gesetzliche Rahmenbedingungen, die Hemmnisse und Unklarheiten beseitigen, die die Umsetzung von &#214;ffentlich Private Partnerschaften in Deutschland bisher erschwert haben.” (<a href="http://www.wirfuerklaus.de">Webseite</a> von Claus Brandner, SPD)<br />
Durch dieses Gesetz sind Investoren beispielsweise beim Kauf von Grundst&#252;cken von der Grundsteuer befreit.  m&#252;ssen nur geringes Eigenkapital vorweisen und lediglich  der Generalunternehmer ist &#246;ffentlich auszuschreiben ist. </p>
<p>Bereits 2003 wurde im Bau- und Verkehrsministerium von SPD Minister Tiefensee eine staatliche PPP-Task-Force eingerichtet, der entspechende PPP-Task-Forces auf L&#228;nderebene folgten.<br />
Die PPP Task Force im Bundesministerium beendete zum 28. Februar 2009 ihre T&#228;tigkeit, weil sich mit der „&#214;PP Deutschland AG „ein neues PPP-Kompetenzzentrums auf Bundesebene gegr&#252;ndet und die Arbeit bereits aufgenommen” hat. (<a href="http://www.bmvbs.de/Bauwesen/-,1521/Public-Private-Partnership-PPP.htm">Quelle</a>)</p>
<p>Bei der 2008 von der Bundesregierung gegr&#252;ndete „Partnerschaften Deutschland AG“ (PDAG – &#214;PP Deutschland AG)  geh&#246;ren Aktien dieser Gesellschaft nach englischem Vorbild dem Staat und einschl&#228;gigen Baukonzernen, Banken, Anwaltskanzleien und Beraterfirmen. Die PDAG soll nicht nur mit staatliche Stellen und Kommunen verhandeln, sondern damit auch Gewinne machen.<br />
Im Managament der PDAG sind ehemalige Ministerialbeamte aus dem Bundesfinanzministerium t&#228;tig. Sie erhalten hier das dreifache Gehalt und zus&#228;tzliche Boni bei der von ihnen zum Teil selbst konzipierten PDAG und haben ein vertraglich verbrieftes R&#252;ckkehrrecht in den Staatsdienst.<br />
Es lohnt sich einmal zu schauen (<a href="http://www.partnerschaften-deutschland.de">Quelle</a>) wer  im Management und im Aufsichtsrat sitzt.</p>
<p>Auch wenn im Vorherigen h&#228;ufiger die SPD auftauchte, muss deutlich festgestellt werden, dass ALLE PARTEIEN als T&#252;r&#246;ffner f&#252;r die Wirtschaft im PPP Bereich t&#228;tig sind; auch die Linke tr&#228;gt &#252;berall dort, wo sie mitregiert  ihr Scherflein bei.</p>
<p>Die &#220;bertragung &#246;ffentlicher Funktionen mit langfristigen Vertr&#228;gen in denen die Private dominiert, ist nichts anderes als eine neue Form der Privatisierung.<br />
Bei der Entscheidung f&#252;r ein PPP-Projekt geht es im jeweiligen poltischen Beschlu&#223;gremium um einen sogenannten <em>Wirtschaftlichkeitsvergleich</em>. In diesem Vergleich sollen die Kosten von PPP mit den Kosten bei einer Durchf&#252;hrung durch die &#246;ffentliche Hand verglichen werden. Den gutachterlichen Vergleich erstellen in aller Regel Beratungsfirmen, die im PPP Gesch&#228;ft t&#228;tig sind.<br />
Die Suche nach Investoren wird dann meist Wirtschaftspr&#252;fern &#252;bertragen, die dann auch die Angebote bewerten. Die Berater und Wirtschaftspr&#252;fer kommen manchmal einer Firma oder unterhalten seit Jahrzehnten Gesch&#228;ftsbeziehungen zu gro&#223;en Unternehmen (und Regierungen). Firmennamen wie Freshfields, Pricewaterhouse Cooper, KPMG haben in Deutschland bei der Abwicklung der alten DDR Fu&#223; gefasst und kennen ihre „Freunde“ in der Wirtschaft.</p>
<p>Am Ende der Verhandlungen stehen komplizierte Vertragswerke, die nicht selten diverse Grundvertr&#228;ge enthalten. Diese Vertr&#228;ge unterliegen der Geheimhaltung. Das hei&#223;t &#8211; wenn im nicht-&#246;ffentlichen Teil von Gemeinde-, Landtags- oder Bundestagssitzungen dar&#252;ber entschieden wird, liegen die Inhalte der Vertr&#228;ge NICHT vor. </p>
<p>Einen PPP Vertrag schlie&#223;t die &#246;ffentliche Hand mit einem Generalunternehmer. Der Generalunternehmer kann f&#252;r jedes einzelne Projekt eine eigene Projektgesellschaft gr&#252;nden. Der Generalunternehmer hat somit die Entscheidungsmacht, kann Risiken verlagern (z.B. auf Subunternehmer) und kann durch Dumpingl&#246;hne zus&#228;tzliche Gewinne absch&#246;pfen </p>
<p>PPP Anbieter werben mit  „geringeren Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten durch “Lebenszyklusansatz” und mit “Synergieeffekten durch ganzheitliche Projektrealisierung aus einer Hand”.6   Dazu wird damit geworben, dass die &#246;ffentliche Hand den Vorteil hat, dass die Generalunternehmer selbst auf die langfristigen Folgen achten m&#252;ssten, um ihre Gewinne zu sichern.</p>
<p>Alles Mumpitz. Der PPP-Markt in Deutschland ist fest in der Hand von sechs sogenannten Infrastrukturanbietern: Hochtief, Bilfinger Berger (Deutschland),  SKE (deutscher Ableger von Vinci, Frankreich),  Serco (England), Goldbeck und Royal BAM Group (Niederlande). Allein die Rolle des Generalunternehmern zentrieren alle Vorteile bei ihm.<br />
Der Lebenszyklus zum Beispiel von Geb&#228;uden kann aus Sicht der &#246;ffentlichen Hand (und damit der B&#252;rgerInnen) nicht auf 20 bis 30 Jahre angelegt sein. Die Verantwortung eines Investors endet genau nach 20-30 Jahren – also  genau nach der Zeit, in der es einen Renovierungs- oder Erneuerungsbedarf gibt.</p>
<p>Die Vertr&#228;ge belegen die inseitigen Vorteile der privaten Seite. Zu den PPP-Vertr&#228;gen geh&#246;rt die Vereinbarung, dass die beiden Parteien im Streitfall nicht vor ein ordentliches Gericht gehen. Stattdessen wird ein Schiedsgericht gebildet. Dazu einigen sich die Parteien auf einen „neutralen Dritten“, der  in aller Regel aus der „Wirtschaft“ kommt. Auf der lokalen Ebene ist dies dann beispielsweise ein Vertreter der Industrie- und Handelskammer. Die Sitzungen der Schiedsgerichte sind geheim.<br />
Sie haben verfolgen k&#246;nnen, wie beim bislang gr&#246;&#223;ten PPP-Projekt in Deutschland &#8211; Toll Collect (LKW-Maut) &#8211;  Daimler, Telekom und Cofiroute ihren vertraglichen Verpflichtungen &#252;ber ein Jahr lang nicht nachkamen und deshalb keine Maut eingenommen wurde.  Das bedeutete f&#252;r den Bundeshaushalt einen Verlust von circa 5 Milliarden Euro. Die Bundesregierung klagte bereits 2004 auf Schadenersatz und Konventionalstrafe; aber ein entsprechendes Schiedsgericht wurde erst 2009 eingerichtet und bislang gibt es nicht einmal Berichte &#252;ber Verhandlungen. </p>
<p>Wie bereits genannt, geht den Entscheidungen f&#252;r ein PPP Projekt ein Wirtschaftlichkeitsvergleich voraus.<br />
Diese Vergleiche ber&#252;cksichtigen keine „internen Transaktionskosten“. F&#252;r die &#246;ffentliche Hand f&#228;llt ein hoher personeller und finanzieller Aufwand an, weil er Vergabeprozess und die 20- bis 30j&#228;hrige Begleitung des Projekts organisiert werden muss und die gesamte externe Beratung (juristisch, technisch und wirtschaftlich) zugekauft wird.<br />
Auch die Transaktionskosten des Investors gehen zu Lasten der &#246;ffentlichen Hand, weil die Beraterhonorare , Bankprovisionen usw. des Investors in die Miete einflie&#223;en. </p>
<p>Der Investor hingegen hat es leicht. Er verkauft seine Forderungen an die &#246;ffentliche Hand, die aus den Mietkosten bestehen an eine Bank. Der Investor erh&#228;lt so die Gesamtsumme der Mieten und die &#246;ffentliche Hand zahlt an die Bank. Die &#246;ffentliche Hand verzichtet damit auf ihre Rechte &#8211;  Mietminderung, M&#228;ngelklage usw.. Das hei&#223;t wenn der Investor in Insolvenz geht (so geschehen bei der Londoner U-Bahn) guckt die &#246;ffentliche Hand in die R&#246;hre.</p>
<p>F&#252;r die Investoren rechnen sich die langfristigen Vertr&#228;ge schon aus Steuerg&#252;nden.  So ist es f&#252;r sie g&#252;nstig, die Grundst&#252;cke zu erwerben, auf denen die PPP Projekte durchgef&#252;hrt werden, weil sie als  langfristige Eigent&#252;mer Steuerersparnisse geltend machen k&#246;nnen.<br />
Dar&#252;berhinaus gibt es weitere M&#246;glichkeiten f&#252;r die Unternehmer wie 6b Fonds, so dass bei einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung deutlich wird, dass PPP Projekte zu hohen zus&#228;tzlichen Steuerverlusten f&#252;r die &#246;ffentliche Hand sorgen.</p>
<p><strong>Die Pr&#228;sidenten der Landesrechnungsh&#246;fe haben schon 2006 gewarnt:</strong><br />
“Die Pr&#228;sidentinnen und Pr&#228;sidenten der deutschen Rechnungsh&#246;fe d&#228;mpfen die PPP-Euphorie bei der privatwirtschaftlichen Realisierung &#246;ffentlicher Investitionen (Public Private Partnership). PPP ist zun&#228;chst nur eine von mehreren Finanzierungsformen. Der Vorsitzende der Pr&#228;sidentenkonferenz Dr. Heinz Fischer-Heidlberger: &#8220;<em>PPP ist keine neue Geldquelle.</em>&#8221;<br />
“St&#228;dten, Gemeinden und auch L&#228;ndern, die finanziell angeschlagen sind, hilft dieses Instrument nicht weiter. Bei Finanzierungsengp&#228;ssen wird es von der &#246;ffentlichen Hand h&#228;ufig als Ausweg angesehen, um Investitionen zu realisieren und Wachstumsimpulse zu setzen. Mittel- und langfristig ein gef&#228;hrlicher Weg, weil auch hier die Finanzierungslast in die Zukunft verschoben wird. Die deutschen Rechnungsh&#246;fe fordern deshalb eine sorgf&#228;ltige und realistische Bewertung von Chancen und Risiken und haben gemeinsame Grunds&#228;tze aufgestellt, die zu beachten sind:<br />
	- 	Bei PPP-Projekten treten andere laufende Ausgaben an die Stelle von Zins- und Tilgungslasten und belasten k&#252;nftige Haushalte in gleicher oder &#228;hnlicher Weise. Nur nachgewiesene und haushaltswirksame Effizienzgewinne k&#246;nnen zur Haushaltsentlastung beitragen.<br />
	-	PPP-Projekte, die sich die &#246;ffentliche Hand konventionell finanziert nicht leisten kann, darf sie sich ebenso wenig alternativ finanziert leisten.<br />
	-	Die Wirtschaftlichkeit eines Projekts muss in jedem Einzelfall und &#252;ber die gesamte Laufzeit hinweg (Lebenszyklusansatz) nachgewiesen sein.<br />
	 	Zwischen der &#246;ffentlichen Hand und dem privaten Partner ist eine angemessene und wirtschaftliche Risikoverteilung vorzunehmen.<br />
	- 	Die &#246;ffentliche Hand darf sich durch PPP-Projekte nicht aus dem Vergaberecht „stehlen.<br />
	- 	Die Komplexit&#228;t von PPP-Projekten stellt besonders hohe Anspr&#252;che an die Vertragsgestaltung. Fehlerhafte Vertr&#228;ge haben unmittelbare Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts.<br />
	- 	PPP-Projekte sind w&#228;hrend ihrer gesamten Vertragslaufzeit im Haushalt klar darzustellen. Die Belastung k&#252;nftiger Haushalte muss eindeutig erkennbar sein.<br />
	 	Die Pr&#252;fungsrechte der Rechnungsh&#246;fe sind sicherzustellen.<br />
	- 	Im kommunalen Bereich handelt es sich bei PPP-Projekten h&#228;ufig um kredit&#228;hnliche Gesch&#228;fte, die in fast allen L&#228;ndern der Genehmigung der Kommunalaufsichtsbeh&#246;rde bed&#252;rfen. Von staatlicher Seite sollten Mindestanforderungen f&#252;r PPP-Projekte vorgegeben werden.</p>
<p>Diese Grunds&#228;tze wurden auf der Konferenz der Pr&#228;sidentinnen und Pr&#228;sidenten der Rechnungsh&#246;fe des Bundes und der L&#228;nder am 3. und 4. Mai 2006 in M&#252;nchen verabschiedet. (<a href="http://www.orh.bayern.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=256&#038;Itemid=40">Quelle</a>)</p>
<p>Der Staat braucht neue, wesentliche Einnahmen: Kapitalgewinne, Kapitaltransaktionen, gro&#223;e Verm&#246;gen und Einkommen, von denen es noch nie soviel gab wie heute, m&#252;ssen h&#246;her oder &#252;berhaupt erst besteuert werden. Die neue Regierungskoalition der Bankrotteure ist dazu aber offenbar, genau wie ihre Vorg&#228;nger, nicht in der Lage.<br />
Die Privatisierungen haben  dem Staat keine Entschuldung gebracht, sondern nur neue Schulden. Damit ist er &#228;rmer und abh&#228;ngiger als vorher. Es wurden Arbeitspl&#228;tze vernichtet, ohne dass sich Leistungen f&#252;r die B&#252;rgerInnen verbessert haben. Das ist heute nach einer Forsa Umfrage die Meinung der Mehrheit der Bev&#246;lkerung.<br />
An PPP verdienen Banken, Berater und Konzerne.  Statt einer Verbesserung der Qualit&#228;t durch die PPP-Projekte gibt es einen  zunehmenden  Filz von Politik, Privatwirtschaft, Beratungsfirmen und Anwaltsb&#252;ros.</p>
<p><strong>Die Verschuldung der &#246;ffentlichen Haushalte veringert sich nicht, vielmehr werden die Zahlungsverpflichtungen in die Zukunft verschoben und am Ende vergr&#246;&#223;ert.  Am Ende zahlen immer B&#252;rgerinnen und und B&#252;rger die Zeche  – als VerbraucherInnen, SteuerzahlerInnen und Besch&#228;ftigte.</p>
<p>- PPP f&#246;rdert Billigl&#246;hne<br />
- PPP ist die schleichende &#220;bernahme grundlegender Daseinsbereiche, deren<br />
  Privatisierung und damit verbunden die Enteignung der steuerzahlenden  B&#252;rgerInnen.</strong></p>
<p>Gespart wird nur von den “Generalunternehmern” (Konzernen) und das zu Gunsten von Profiten und zu Lasten von Qualit&#228;t.</p>
<p>Allein das Volumen der PPP Projekte bedingt, dass nur gro&#223;e Unternehmer sie durchf&#252;hren k&#246;nnen. Die lokale Bauwirtschaft als sogenannter Mittelstand wird wie betrieben h&#246;chsten &#252;ber Submissionsvertr&#228;ge eingebunden. Das bedeutet f&#252;r die Arbeitnehmer vor Ort, dass sie total von  Gro&#223;unternehmen abh&#228;ngig und durch sie erpressbar sind.<br />
Nur wenn die Kommunen die Auftr&#228;ge an die regionalen Betriebe vergeben, schafft sie tats&#228;chlich Arbeitspl&#228;tze und hilft damit sich selbst.<br />
Nur das beinhaltet die F&#246;rderung des Mittelstandes, die alle  Parteien in ihren Sonntagreden betonen.</p>
<p><strong>- PPP ist kein Mittel zur Entlastung oder gar Stabilisierung der &#246;ffentlichen Kassen.<br />
- PPP ist eine dauerhafte Belastung, bzw. versteckte Kreditaufnahme, weil sie im Haushalt anders verbucht werden. Der einzige Vorteil besteht in der Verschleierung  der Verschuldung.<br />
- PPP ist keine Finanzierungsalternative. Sie ist eine privatwirtschaftliche Methode, um hohe Renditen zu erzielen.</strong></p>
<h3>Was k&#246;nnen wir machen?</h3>
<p>sich kein X f&#252;r U vormachen lassen<br />
<strong>• Aufkl&#228;rung betreiben und die Hintergr&#252;nde von &#214;PP und PPP &#246;ffentlich machen!<br />
• Druck aus&#252;ben auf  Abgeordnete und von SPD, Gr&#252;nen und Linken und ihr widerspr&#252;chliches Verhalten hinterfragen<br />
• Kommunal keine Parteien w&#228;hlen &#8211; selbst die   “Antiprivatisierungspartei”  DieLinke sitzt in den Bundesl&#228;ndern und Kommunen im Boot &#8211; siehe Berliner Wasserwerke</strong> </p>
<p><strong>Lobbyistenorganisationen</strong><br />
Die Unternehmen, Banken, Berater und sonstigen Profiteure haben sich schon seit Jahren in verschiedenen Lobbyorganisationen zusammengeschlossen, darunter:<br />
<a href="http://www.bppp.de">Bundesverband PPP</a><br />
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, Bayerische Landesbank, Commerzbank AG, Deloitte Consulting GmbH, DEPFA Bank plc, DKB Deutsche Kreditbank AG, Ernst + Young Real Estate GmbH, Bilfinger Berger Hochbau GmbH, Hochtief PPP Solutions GmbH, STRABAG Real Estate GmbH, KEWOG St&#228;dtebau GmbH, KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG,  Nieders&#228;chsiches Ministerium f&#252;r Inneres, Sport und Integration, PriceWaterhouseCoopers Corporate Finance GmbH, White &#038; Case LLP und weitere<br />
http://www.ppp-plattform.de (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.)</p>
<p>http://www.developp.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/08/pfi-ppp-oepp-ie-aus-der-privaten-finanz-initiative-die-oeffentlich-private-partnerschaft-wird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interfraktioneller Antrag: Leitbild und &#214;rtliche Teilhabeplanung f&#252;r Menschen mit Behinderung</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/18/interfraktioneller-antrag-leitbild-und-oertliche-teilhabeplanung-fuer-menschen-mit-behinderung/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/18/interfraktioneller-antrag-leitbild-und-oertliche-teilhabeplanung-fuer-menschen-mit-behinderung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 08:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Beiräte]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[SSW]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=1135</guid>
		<description><![CDATA[[ 18. Februar 2010; 15:00; ] SPD-Ratsfraktion
Ratsfraktion B&#252;ndnis 90/DIE GR&#220;NEN
Ratsfraktion DIE LINKE
FDP-Ratsfraktion
Ratsfraktion Direkte Demokratie
Ratsmitglied SSW

Zu Punkt 10.3 der Tagesordnung
Interfraktioneller Antrag
0096/2010, &#246;ffentlich, 02.02.2010

Ratsherr Wehner, SPD-Ratsfraktion
Ratsherr Wohlfarth, CDU-Ratsfraktion
Rasherr Rahim, Ratsfraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen
Ratsfrau Fehimli, Ratsfraktion Die Linke
Ratsherr Jenning, Ratsfraktion Direkte Demokratie
Ratsfrau Danker, SSW

Betreff: Leitbild und &#214;rtliche Teilhabeplanung f&#252;r Menschen mit Behinderung

Antrag: Die Ratsversammlung m&#246;ge beschlie&#223;en:

1. Zur Analyse sowie zur Aktualisierung des Leitbildes und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">18. Februar 2010</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr></table><p>SPD-Ratsfraktion<br />
Ratsfraktion B&#252;ndnis 90/DIE GR&#220;NEN<br />
Ratsfraktion DIE LINKE<br />
FDP-Ratsfraktion<br />
Ratsfraktion Direkte Demokratie<br />
Ratsmitglied SSW<br />
<span id="more-1135"></span><br />
Zu Punkt 10.3 der Tagesordnung<br />
Interfraktioneller Antrag<br />
0096/2010, &#246;ffentlich, 02.02.2010</p>
<p>Ratsherr Wehner, SPD-Ratsfraktion<br />
Ratsherr Wohlfarth, CDU-Ratsfraktion<br />
Rasherr Rahim, Ratsfraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen<br />
Ratsfrau Fehimli, Ratsfraktion Die Linke<br />
Ratsherr Jenning, Ratsfraktion Direkte Demokratie<br />
Ratsfrau Danker, SSW</p>
<p>Betreff: Leitbild und &#214;rtliche Teilhabeplanung f&#252;r Menschen mit Behinderung</p>
<p><strong>Antrag:</strong> Die Ratsversammlung m&#246;ge beschlie&#223;en:</p>
<p>1. Zur Analyse sowie zur Aktualisierung des Leitbildes und der &#246;rtlichen Teilhabeplanung f&#252;r Menschen mit Behinderung (Beschluss der Ratsversammlung vom 15.11.2007, Drucksache 1083/2007) wird eine Projektgruppe eingesetzt.</p>
<p>2. Die Projektgruppe soll auf der Grundlage des vorhandenen Leitbildes und der &#246;rtlichen Teilhabeplanung pr&#252;fen, ob und inwiefern Anpassungen und Ver&#228;nderungen der dort getroffenen Aussagen erforderlich sind. Ma&#223;stab f&#252;r die Pr&#252;fung sind die UN-Standardregeln (gute behindertenpolitische Planung nach der AGENDA 22 der EU). Ziel ist weiterhin die Herausgabe des Leitbildes und der &#214;rtlichen Teilhabeplanung in verst&#228;ndlicher Sprache.</p>
<p>3. Die Projektgruppe besteht aus 3 Vertreter/innen des Beirates f&#252;r Menschen mit Behinderung, 3 Vertreter/innnen der Verb&#228;nde, 2 Vertreter/innen von Selbsthilfegruppen sowie 2 Vertreter/innen der Anbieter von Leistungen. Aus den Fraktionen kann jeweils 1 Vertreter/in Mitglied werden, m&#246;glich auch durch Entsendung eines b&#252;rgerlichen Mitglieds. Die Verwaltung entsendet 2 Vertreter/innen, &#252;bernimmt den Vorsitz und die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung. Die Mitglieder der Projektgruppe werden in der n&#228;chstm&#246;glichen Sitzung des Ausschusses f&#252;r Soziales, Wohnen und Gesundheit nach vorheriger Beteiligung des Beirates f&#252;r Menschen mit Behinderung gew&#228;hlt. Sie soll ihre Arbeit bis zum Ende des Jahres 2010 abschlie&#223;en. Die Gesch&#228;ftsordnung f&#252;r die Ratsversammlung und die Aussch&#252;sse findet f&#252;r die Arbeit der Projektgruppe entsprechend Anwendung.</p>
<p>4. Vor Beschlussfassung in der Ratsversammlung &#252;ber das aktualisierte Leitbild und die &#214;rtliche Teilhabeplanung ist der Beirat f&#252;r Menschen mit Behinderung zu beteiligen. In geeigneter Weise ist auch die &#214;ffentlichkeit einzubeziehen.</p>
<p><strong>Begr&#252;ndung:</strong><br />
Nach dem Beginn des Diskussionsprozesses &#252;ber die Erarbeitung eines Leitbildes und einer &#214;rtlichen Teilhabeplanung im Jahre 2006 und der Einsetzung einer Projektgruppe (Beschluss der Ratsversammlung vom 13.01.2006, Drucksache 0064/2006) sind mittlerweile mehr als vier Jahre vergangen. Es ist daher an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen und zu analysieren, auf welchen Feldern das Leitbild und die &#214;rtliche Teilhabeplanung bereits gegriffen hat und auf welchen neuer Regelungsbedarf besteht. Weiterhin ist es erforderlich zu pr&#252;fen, inwiefern Anpassungen und Ver&#228;nderungen vorgenommen werden m&#252;ssen. Ma&#223;stab soll dabei das &#220;bereinkommen der Vereinten Nationen &#252;ber die Rechte behinderter Menschen sein, das von der EU konkretisiert wurde.</p>
<p>Deshalb soll eine Projektgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des Beirates f&#252;r Menschen mit Behinderung, der Interessenverb&#228;nde, der Selbsthilfegruppen, der Leistungsanbieter und der Politik eingesetzt werden. Die Zusammensetzung orientiert sich an der im Jahr 2006 eingesetzten Projektgruppe. Da der Ratsversammlung nunmehr sechs Fraktionen angeh&#246;ren, ist auch  die Zahl der Vertreter/innen der Betroffenen angemessen (um zwei) zu erh&#246;hen.</p>
<p>Aufgabe der Projektgruppe soll dar&#252;ber hinaus sein zu pr&#252;fen, wie das Leitbild und die &#214;rtliche Teilhabeplanung in verst&#228;ndlicher Sprache herausgegeben werden kann.</p>
<p>Vor der Beschlussfassung durch die Ratversammlung soll die &#214;ffentlichkeit  in geeigneter Weise einbezogen werden. Das kann beispielsweise durch eine Veranstaltung geschehen. Die Beteiligung des Beirates versteht sich von selbst.  </p>
<p>gez. <em>Thomas Wehner, SPD-Ratsfraktion</em><br />
gez. <em>Jan Wohlfahrt, CDU-Ratsfraktion</em><br />
gez. <em>Sharif Rahim, Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen</em><br />
gez. <em>Wolf-Dietmar Brandtner, FDP-Ratsfraktion</em><br />
gez. <em>Ayse Fehimli, Ratsfraktion Die Linke</em><br />
gez. <em>Bernd Jenning, Ratsfraktion Direkte Demokratie</em><br />
gez. <em>Antje Danker, SSW</em>    </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/18/interfraktioneller-antrag-leitbild-und-oertliche-teilhabeplanung-fuer-menschen-mit-behinderung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Demokratielehrstunde Bauausschuss: Auch Minderheiten k&#246;nnen Mehrheit sein</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/04/demokratielehrstunde-bauausschuss-auch-minderheiten-koennen-mehrheit-sein/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/04/demokratielehrstunde-bauausschuss-auch-minderheiten-koennen-mehrheit-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Gaarden]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindeordnung]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Hörn]]></category>
		<category><![CDATA[Katzheide]]></category>
		<category><![CDATA[Lessinghalle]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmhalle]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[StadtRegionalBahn]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbad]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mitmachen.dd-kiel.de/?p=892</guid>
		<description><![CDATA[[ 4. Februar 2010; ] Die heutige Bauausschuss-Sitzung geriet zu einem Lehrst&#252;ck formalisierter Demokratie. Auf der Tagesordnung stand:
&#214; 6.3  Bebauungsplan Nr. 871 „Zentralbad“ (Aufstellungsbeschluss) 0066/2010 (nachfolgend teildokumentiert).

Der Ausschuss hat 13 stimmberechtigte (teils b&#252;rgerliche) Mitglieder und ein beratendes (Direkte Demokratie). Von den 14 Mitgliedern waren 12 anwesend.

Trotz der vorgebrachten Kritik von FDP und CDU: beide wegen Haltestelle StadtRegionalBahn

und vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">4. Februar 2010</td></tr></table><p>Die heutige Bauausschuss-Sitzung geriet zu einem Lehrst&#252;ck formalisierter Demokratie. Auf der Tagesordnung stand:<br />
<strong>&#214; 6.3  Bebauungsplan Nr. 871 „Zentralbad“ (Aufstellungsbeschluss) 0066/2010</strong> (nachfolgend teildokumentiert).</p>
<p>Der Ausschuss hat 13 stimmberechtigte (teils b&#252;rgerliche) Mitglieder und ein beratendes (Direkte Demokratie). Von den 14 Mitgliedern waren 12 anwesend.</p>
<p>Trotz der vorgebrachten Kritik von FDP und CDU: beide wegen Haltestelle StadtRegionalBahn</p>
<p>und vor allem der Direkten Demokratie: Rechtsverst&#246;&#223;e gegen die Gemeindeordnung GO Schleswig-Holsteins (unzureichende Information der EinwohnerInnen / B&#252;rgerInnen; unzureichende Information der Ortsbeir&#228;te, unzureichende Information der &#252;brigen Beir&#228;te (SeniorInnen, Behinderte u.a.) sowie der fehlenden Kinder- und Jugendbeteiligung (Alibi-Veranstaltung am 11. und 12. Februar in der Jugendherberge Gaarden))<br />
<span id="more-892"></span><br />
<strong>beschlossen 5 Mitglieder von SPD / GR&#220;NEN<br />
bei 6 Enthaltungen von CDU, FDP und LINKEN (!) den Bebauungsplan.</strong><br />
Das beratende Mitglied der Direkten Demokratie darf nicht mitstimmen und hatte seine grundlegend ablehnende Haltung dargestellt.<br />
So gesehen: 5/14 oder 5/13 oder 5/11 &#8211; es bleibt eine Minderheit. </p>
<p>Formal alles korrekt. Beschlossen &#8211; aber nicht mal mit einer wirklichen Mehrheit im zust&#228;ndigen Ausschuss.</p>
<p>Angesichts einer deutlichen Mehrheit der KielerInnen f&#252;r den Erhalt von Katzheide und Lessinghalle. Angesichts Alibi-Beteiligung von Kindern und Jugendlichen&#8230;</p>
<p>Kein Wunder, wenn Politikverdrossenheit aufkommt&#8230;  Wir freuen uns auf die n&#228;chsten Kommunalwahlen!    <img src='http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Dokumentation</em><br />
<strong>Antrag:</strong></p>
<p>F&#252;r das Baugebiet Kiel-Mitte, Gablenzstra&#223;e, Werftstra&#223;e, Schwedendamm und Bahnhofsstra&#223;e wird der Bebauungsplan Nr. 871 „Zentralbad“ aufgestellt.</p>
<p>Gleichzeitig wird der Aufstellungsbeschluss der Ratsversammlung vom 14.03.1996 f&#252;r den Bebauungsplan Nr. 871 aufgehoben.</p>
<p>Das Gebiet ist im beigef&#252;gten &#220;bersichtsplan gekennzeichnet. <em>(Fehlt dieser Textdokumentation. Anmkg. d. Red.)</em></p>
<p><strong>Begr&#252;ndung</strong>:</p>
<p><strong>Geltungsbereich</strong></p>
<p>Der Geltungsbereich umfasst das Gebiet s&#252;dlich der H&#246;rn zwischen Gablenzstra&#223;e, Werftstra&#223;e, Schwedendamm und Bahnhofsstra&#223;e. Diese Fl&#228;che ist im rechtskr&#228;ftigen Bebauungsplan Nr. 615 &#252;berwiegend als ein von einer Parkanlage durchzogenes Kerngebiet festgesetzt.</p>
<p><strong>Planungserfordernis und Ziel der Planung</strong></p>
<p>Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 871 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen f&#252;r die Realisierung neuer Entwicklungsziele in den bisher nicht bebauten Teilfl&#228;chen des Bebauungsplanes Nr. 615 zwischen Gablenzstra&#223;e, Werftstra&#223;e, Schwedendamm und Bahnhofsstra&#223;e geschaffen werden.</p>
<p>Im Zuge der Neugestaltung der B&#228;derlandschaft in Kiel hat die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel am 10.12.2009 beschlossen, Teile dieser Fl&#228;chen f&#252;r die Errichtung eines Zentralbades zu nutzen. Mit dem Bebauungsplan Nr. 871 sollen vorrangig die planungs- und f&#246;rderrechtlichen Voraussetzungen f&#252;r die Realisierung dieses Zentralbades geschaffen werden.</p>
<p>In diesem Zusammenhang sind die &#252;ber&#246;rtliche Gr&#252;n- und Wegeverbindungen zwischen H&#246;rn und Brook und die Trassen der Stadt- und Regionalbahn und deren Anbindung an das DB-Netz zu sichern.</p>
<p>Der Aufstellungsbeschluss f&#252;r den Bebauungsplan Nr. 871 vom 14.03.1996 wird aufgehoben, weil die damaligen planerischen Absichten schon aufgrund des zeitlichen Abstands nicht mehr haltbar sind. Hinzu kommt, dass die aktuelle Planungsabsicht, ein Zentralbad an einem integrierten Standort zu errichten, vom damaligen Aufstellungsbeschluss nicht abgedeckt wird.</p>
<p>Im weiteren Planverfahren wird der zur Zeit rechtskr&#228;ftige Bebauungsplan Nr. 615 mit seiner 1. &#196;nderung parallel aufgehoben.</p>
<p>Der Bebauungsplan 615 wurde am 16.08.1985 rechtsverbindlich. Er wurde u.a. mit der Zielsetzung aufgestellt, Teile des ehemaligen Schlachthofgel&#228;ndes zu einem Beh&#246;rdenzentrum zu entwickeln. Nach der Erschlie&#223;ung der Teilfl&#228;chen &#246;stlich der Bahnhofstra&#223;e und deren Bebauung mit Arbeitsamt und Sozialministerium stehen noch nicht bebaute Fl&#228;chen zwischen Gablenzstra&#223;e und Industriegleis (Werftbahn) zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Es ist ebenfalls vorgesehen, das Sanierungsgebiet H&#246;rn „SAH“ entsprechend der Fl&#228;che des Zentralbades nach S&#252;den zu erweitern.</p>
<p>Gleichzeitig sollen die bisher erreichten Ziele der baulichen Entwicklung gesichert und bestehende Regelungen zum Ausschluss von Einzelhandelsbetrieben fortgef&#252;hrt werden.</p>
<p><strong>Wirkung des Aufstellungsbeschlusses</strong></p>
<p>Zur Sicherung einer geordneten st&#228;dtebaulichen Entwicklung soll der Bebauungsplan Nr. 871 aufgestellt werden.</p>
<p>Gem&#228;&#223; § 15 Baugesetzbuch (BauGB) hat das Bauordnungsamt auf Antrag der Gemeinde die Entscheidung &#252;ber die Zul&#228;ssigkeit von Vorhaben im Einzelfall f&#252;r einen Zeitraum bis zu zw&#246;lf Monaten auszusetzen, wenn zu bef&#252;rchten ist, dass die Durchf&#252;hrung der Planung durch das Vorhaben unm&#246;glich gemacht oder wesentlich erschwert w&#252;rde.</p>
<p>Gem&#228;&#223; § 14 Baugesetzbuch (BauGB) kann die Gemeinde nach Beschluss &#252;ber die Aufstellung eines Bebauungsplanes zur Sicherung der Planung eine Ver&#228;nderungssperre beschlie&#223;en.</p>
<p><strong>Verfahrenshinweise</strong><br />
Bebauungspl&#228;ne sind gem. § 8 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) aus dem Fl&#228;chennutzungsplan zu entwickeln. Die vorgesehene Nutzung mit einem Hallenschwimmbad entspricht gem&#228;&#223; § 7 Abs. 2  Nr. 4 BauNVO der im Fl&#228;chennutzungsplan dargestellten gemischten Baufl&#228;che. Eine &#196;nderung des Fl&#228;chennutzungsplanes ist daher nicht erforderlich.</p>
<p>Gem. § 2 Abs. 4 BauGB ist f&#252;r die Belange des Umweltschutzes eine Umweltpr&#252;fung durchzuf&#252;hren, in der die voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen ermittelt werden und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden.</p>
<p>Die &#214;ffentlichkeit wird gem&#228;&#223; § 3 Abs. 1 BauGB fr&#252;hzeitig an der Bauleitplanung beteiligt.</p>
<p>Die Ortsbeir&#228;te Gaarden und Mitte erhalten die Vorlage zur Kenntnis.</p>
<p><em>Peter Todeskino</em></p>
<p>B&#252;rgermeister</p>
<p>Finanzielle Auswirkungen: keine</p>
<p>Teilplan mit Bezeichnung: <em>(gek&#252;rzt)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/04/demokratielehrstunde-bauausschuss-auch-minderheiten-koennen-mehrheit-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

