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	<title>Mitmachen bei der Direkten Demokratie &#187; LINKE</title>
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		<title>Gro&#223;e Anfrage: &#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz &#8211; Gaarden-S&#252;d/Vieburg</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/02/17/grosse-anfrage-aenderung-des-bebauungsplans-nr-755-gruenflaeche-hasenholz-gaarden-sued-vieburg/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 10:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ratsfraktion Direkte Demokratie
Gro&#223;e Anfrage f&#252;r die Ratsversammlung am 17. M&#228;rz 2011
Drucksache 0166/2011
&#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz (Gaarden-S&#252;d/Vieburg, zwischen Holunderbusch und Krummbogen)
1. Einige wenige der AnwohnerInnen des Hasenholzes erfuhren von den Bebauungspl&#228;nen durch ein Schreiben der Stadt, in dem ihre Verkaufsabsichten f&#252;r Teile ihrer Grundst&#252;cke abgefragt wurden. H&#228;lt die Landeshauptstadt dieses Vorgehen f&#252;r geeignet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ratsfraktion Direkte Demokratie</strong><br />
<strong>Gro&#223;e Anfrage f&#252;r die Ratsversammlung am 17. M&#228;rz 2011<br />
Drucksache 0166/2011<br />
&#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz (Gaarden-S&#252;d/Vieburg, zwischen Holunderbusch und Krummbogen)</strong></p>
<p>1. Einige wenige der AnwohnerInnen des Hasenholzes erfuhren von den Bebauungspl&#228;nen durch ein Schreiben der Stadt, in dem ihre Verkaufsabsichten f&#252;r Teile ihrer Grundst&#252;cke abgefragt wurden. <strong>H&#228;lt die Landeshauptstadt dieses Vorgehen f&#252;r geeignet, um bei den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern mehr Begeisterung f&#252;r Kommunales zu wecken?</strong></p>
<p>2. Bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung im Hasenholz im Sommer 2010 begr&#252;ndete B&#252;rgermeister Todeskino die Bebauungsabsicht mit der Notwendigkeit f&#252;r die Landeshauptstadt Kiel Geldeinnahmen zu erzielen, um Kindergartenpl&#228;tze zu bauen. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Ansicht, dass es den von BM Todeskino suggerierten direkten Zusammenhang nicht gibt?</strong></p>
<p>3. Am 9.7.2009 formuliert OB Albig vor der RV: <em>Auch der Verkauf des kaum noch vorhandenen Tafelsilbers wird uns strukturell nicht weiterbringen. Denn die kurzzeitige Finanzspritze ist zwar bei der Schuldentilgung hilfreich. Unsere Schieflage in Sachen Ausgaben/Einnahmen bringt sie jedoch nicht ins Gleichgewicht zur&#252;ck und wird in wenigen Jahren auf den alten Wert zur&#252;ckkommen.</em> <strong>Teilt die LH Kiel diese Ansicht?</strong></p>
<p>4. Die potentiell mit der Hasenholzbebauung zu erzielenden Einnahmen sind f&#252;r die Stadt u.E. angesichts des riesigen Schuldenbergs der LH Kiel marginal. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Bewertung?</strong></p>
<p>5. <strong>Wieviele Eingaben von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern sind im Rahmen der fr&#252;hzeitigen &#214;ffentlichkeitsbeteiligung bei der Landeshauptstadt eingegangen?</strong></p>
<p>6. <strong>Wieviele der Eingaben haben sich gegen eine Bebauung ausgesprochen, wieviele gaben Anregungen f&#252;r eine Bebauung?</strong><br />
<span id="more-1897"></span><br />
7. Auf der Sitzung des Ortsbeirates Hassee/Vieburg am 11.01.2011, die eigentlich genutzt werden sollte, um die Vorstellungen der AnwohnerInnen zu diskutieren, wurde diese vom Ortsbeirat umfunktioniert, in dem er wesentlich Zeit daf&#252;r verwendete, Argumente f&#252;r eine Bebbauung darzustellen. <strong>Empfindet die Landeshauptstadt dieses Vorgehen als vorteilhaft f&#252;r die Bindung von B&#252;rgerInnen und Stadt?</strong></p>
<p>8. Der Ortsbeirat wurde von den AnwohnerInnen gebeten, die Position der AnwohnerInnen gegen&#252;ber Bauausschuss und anderen st&#228;dtischen Gremien darzustellen. Der Vorsitzendes des OBR, Herr Mallkowsky (SPD) weigerte sich diesem Wunsch nachzukommen ohne das es Widerspruch von Seiten der anderen anwesenden OBR-Mitglieder gab (SPD, GR&#220;NE, CDU, LINKE). In der GeschO der Kieler OBR heisst es dazu: Sie sollen das Interesse der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger f&#252;r die ortsteilbezogenen Aufgaben wecken, Anregungen aufgreifen und selber Anregungen geben. Sie sollen aber auch die Verbindung der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger zu ihrer Stadt st&#228;rken. Ihre Stellung gleicht einer Schaltstelle zwischen B&#252;rgerinnen/B&#252;rger und Stadt. Die Ortsbeir&#228;te wecken und organisieren die Initiative der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger und bringen die &#246;rtlichen Probleme in Aussch&#252;ssen, Ratsversammlung und Verwaltung zur Sprache. <strong>Ist die Weigerung des OBR-Vorsitzenden mit der Aufgabenstellung der Ortsbeir&#228;te wie sie von der Gemeindeordnung, der Hauptsatzung und der Gesch&#228;ftsordnung der OBR definiert ist, vereinbar?</strong></p>
<p>9. In einem Schreiben von Ratsherr Hanns (SPD) an die baupolitischen Sprecher u.a. heisst es: <em>Zwei Jugendliche haben bez&#252;glich der geplanten &#196;nderungen im Bebauungsplan Nr. 155 -&#8221;Hasenholz&#8221; ihre Sicht der Kinder- und Jugendkommission zur Kenntnis gebracht. Eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist zwar rechtlich nicht zwingend, aus unserer Sicht aber dringend geboten, da die besagte Fl&#228;che u.U. intensiv von Kindern genutzt worden ist und weiterhin genutzt<br />
wird.</em> Wir sehen darin einen Widerspruch zu § 47f der Gemeindeordnung in dem es hei&#223;t: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen<br />
(1)Die Gemeinde muss bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ber&#252;hren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu muss   die Gemeinde &#252;ber die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner nach den §§ 16 a bis 16 f hinaus geeignete Verfahren entwickeln.<br />
(2)Bei der Durchf&#252;hrung von Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ber&#252;hren, muss die Gemeinde in geeigneter Weise darlegen, wie sie diese Interessen ber&#252;cksichtigt und die Beteiligung nach Absatz 1 durchgef&#252;hrt hat.<br />
<strong>Teilt die LH Kiel unsere Einsch&#228;tzung, dass die rechtliche Bewertung von RH Hanns falsch ist? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>10. Das o.a. Schreiben von RH Hanns erweckt den Eindruck, als wenn ein informelles Gespr&#228;ch von seiner Seite als Kinder- und Jugendbeteiligung gewertet wird. <strong>Teilt die Landeshauptstadt Kiel unsere Rechtsauffassung, dass ein derartiges Vorgehen nicht der Gemeindeordnung entspr&#228;che</strong> (siehe dazu auch die unsere Auffassung unterst&#252;tzende Darlegung bei Bracker, Dehn: Kommentar zur Gemeindeordnung, 7. Auflage, 2009)?</p>
<p>11. <strong>Teilt die Landeshauptstadt Kiel unsere Rechtsauffassung, dass es zur Durchf&#252;hrung einer der Gemeindeordnung entsprechenden Kinder- und Jugendbeteiligung eines Beschlusses der Ratsversammlung &#252;ber die Art des Verfahrens bedarf, wie es auch der o.a. Kommentar zur GO als zwingend empfiehlt?</strong></p>
<p>12. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Rechtsauffassung, dass ein Fehlen einer Kinder- und Jugendbeteiligung ein Verstoss gegen die UN-Kinderrechtskonvention ist? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>13. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass es sich beim Hasenholz nicht um eine Baul&#252;cke handelt sondern um eine Parkanlage mit Spielfl&#228;che, die im qualifizierten B-Plan Nr. 755 ausgewiesen ist und auch so genutzt wird?</strong></p>
<p>14. <strong>Warum wurde das Bauleitplanverfahren zum Hasenholz eingeleitet, obwohl sie nicht im aktuellen NFK Baulandbericht als Potentialfl&#228;che identifiziert ist?</strong></p>
<p>15. <strong>Wer hat das Hasenholz ins Gespr&#228;ch f&#252;r eine m&#246;gliche Bebauung gebracht?</strong></p>
<p>16. Wenn die Baulandnot in Kiel so gross ist: <strong>Warum wird die Erschlie&#223;ung von Krummbogen 82 seitens der Stadt nicht z&#252;gig vorangetrieben?</strong></p>
<p>17. Nach dem in seiner Pauschalheit unseres Erachtens umweltsch&#228;dlichen (Zerst&#246;rung Biotopverbund u.a.) Nachverdichtungskonzepts der LH Kiel soll einer Innenentwicklung (Baul&#252;ckenaktivierung) vor der weiteren Erschlie&#223;ung neuer Baufl&#228;chen im Au&#223;enbereich der Vorzug gegeben werden. <strong>Wie beurteilt die LH Kiel vor diesem Hintergrund die geplante Bebauung des Gr&#252;ffkamp in Friedrichsort (Eingriff in den Landschaftsschutz u.a.)?</strong></p>
<p>18. Die geplante Bebauung einer st&#228;dtischen Gr&#252;nfl&#228;che erscheint gerade vor dem Hintergrund der Leit- und Entwicklungsziele, die sich die Stadt Kiel selbst f&#252;r die Zukunft gesetzt hat, kontraproduktiv. In der Einleitung zum INSEKK 2010 (Integriertes Stadtentwicklungskonzept Kiel, 2010) hei&#223;t es: <em>Die Landeshauptstadt Kiel soll danach eine soziale und kinderfreundliche wie auch kreative Klimaschutzstadt sein. Die Stadtentwicklung ist daher zwingend anzupassen.</em> <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass die geplante Bebbauung den o.a. Zielen zuwiderl&#228;uft?</strong></p>
<p>19. <em>Die Landeshauptstadt Kiel strebt an, unter- und ungenutzte Fl&#228;chen des Innenbereiches vor Fl&#228;chen des Au&#223;enbereiches vorrangig baulich zu mobilisieren (Fl&#228;chenrecycling und Ressourcenschutz unter Ber&#252;cksichtigung der naturr&#228;umlichen Gegebenheiten)</em> (INSEKK 2010, S. 6)  <em>Zur Zeit besteht allgemein kein Bedarf an der Ausweisung neuer Wohnbaufl&#228;chen. Dringend erforderlich ist jedoch die Aktivierung vorhandener Wohnbaufl&#228;chen im innerst&#228;dtischen bzw. innenstadtnahen Bereich.</em> (INSEKK 2010, S. 76). <strong>Teilt die LH Kiel die Ansicht, dass es sich beim Hasenholz nicht um eine schon vorhandene Wohnbaufl&#228;che handelt?</strong></p>
<p>20. Wir zitieren aus dem INSEKK-Entwurf: <em>Unter Ber&#252;cksichtigung der Bev&#246;lkerungsprognose und der aktuellen Markt- und Haushaltsentwicklungen wird sich bis zum Jahr 2012 kein nennenswerter Engpass auf dem Wohnungsmarkt ergeben. Ab diesem Zeitpunkt entwickelt sich bis zum Jahr 2020 ein zus&#228;tzlicher Neubaubedarf von rund 6.600 Wohneinheiten. Der vom Innenministerium Schleswig-Holstein im Entwurf zum Landesentwicklungsplan vorgelegte Wohnungsneubaubedarf f&#252;r die Landeshauptstadt Kiel wird sogar mit 9.600 Wohneinheiten taxiert. Darin ist lediglich ein Neubedarf (durch mehr Haushalte) von 1.900 Wohneinheiten enthalten. Der weitere Bedarf von 6.390 Wohneinheiten ist reiner Ersatzbedarf. Dieser Bedarf wird vorrangig im Bestand gedeckt. Zus&#228;tzlich wird ein Bedarf von 1.310 Wohneinheiten als Fluktuationsreserve angesetzt.</em> (INSEKK 2010, S. 75). Die IG Hasenholz merkt dazu an: Das bedeutet, es ergibt sich ein Bedarf an Neubaufl&#228;chen f&#252;r lediglich 1.900 Einheiten, da der &#252;berwiegende Rest im Bestand (d.h. Neubau auf bereits oder vormals genutzten Fl&#228;chen, Modernisierung, etc.) gedeckt werden kann. Nach anderer Sch&#228;tzung (NFK Baulandbericht 2010, Drucks.-Nr. 1079/2010) ergibt sich ein Bedarf von etwa 2500 WE basierend auf einem aus dem 10-j&#228;hrigen Mittel extrapolierten zuk&#252;nftigen Bauvolumen von 250 WE j&#228;hrlich. Demgegen&#252;ber stehen Baulandfl&#228;chen f&#252;r aktuell 5.000 Einheiten nach INSEKK oder nach anderen Sch&#228;tzungen (proaktiv.de, ‚Bauen in Kiel’) sogar 6.000 Wohneinheiten: <em>„Aktuell stehen den Bedarfen rein rechnerisch ausreichend Baulandfl&#228;chenpotentiale f&#252;r rund 5.000 Wohneinheiten gegen&#252;ber.“</em> (INSEKK 2010, S. 75 f). <em>Hinzu kommt noch ein Wohnungsleerstand von &#252;ber 2.200 Wohnungen (l&#228;ngerfristig), der fluktuationsbedingte Wohnungsleerstand (2%, entsprechend &#252;ber 2.600) nicht mit einberechnet</em> (INSEKK 2010, S. 77). <em>Es bleibt  festzuhalten, dass bis auf absehbare Zeit (2020) kein Engpass auf dem Wohnbaumarkt bestehen wird und daher auch keine zus&#228;tzlichen neuen Wohnbaufl&#228;chen ausgewiesen werden m&#252;ssen. Dar&#252;ber hinaus sollte beachtet werden, dass die Einwohnerzahl in Kiel 1995 bereits schon bei &#252;ber 242.000 lag, aktuell aber nur bei &#252;ber 235.000</em> (Kieler Sozialbericht 2010, S. 13). Der in den letzten Jahren verzeichnete Anstieg ist vor allem auf Zuw&#228;chse bei den Studierenden zur&#252;ckzuf&#252;hren (Studiengeb&#252;hrenfreiheit in Kiel!). Es ist ungewiss, ob dieser Zuwachs bei den gemeldeten Einwohnern mit Erstwohnungssitz in Kiel &#252;berhaupt auch zu einem weiter steigenden Bedarf an Baufl&#228;chen f&#252;hrt, da die meisten Personen nach Abschluss des Studiums nicht in der Stadt dauerhaft ans&#228;ssig werden. GEWOS schreibt dazu: <em>Zuz&#252;ge nach Kiel fanden in den letzten Jahren zu einem erheblichen Teil durch Studierende statt. Wenn es der Stadt Kiel gelingt, diese Haushalte langfristig an Kiel zu binden, besteht auch hier ein Potenzial f&#252;r einen Bev&#246;lkerungsanstieg. Als Starterhaushalte fragen diese Gruppen neben Zimmern in Wohnheimen vor allem g&#252;nstigen Wohnraum in zentralen bzw. nahe zur Universit&#228;t bzw. Fachhochschule gelegenen Stadtteilen nach.</em> (GEWOS 2007, S. 14). <strong>Teilt die LH Kiel die von der IG Hasenholz gefertigte Interpretation der Wohnungsmarktzahlen? Wenn nein: Wo hat die LH Kiel andere Interpretationsans&#228;tze?</strong></p>
<p>21. Die Interessengemeinschaft Hasenholz stellt in ihrer Stellungnahme zu Sozialstruktur der Bev&#246;lkerung und „Schaffung von zus&#228;tzlichen nachfragegerechten Wohnungsangeboten“ dar:<br />
Im aktuellen Sozialbericht findet sich der Hinweis, dass die Einpersonenhaushalte stark zunehmen und aktuell knapp 55% aller Haushalte ausmachen. (Sozialbericht 2010, S. 17).<br />
<em>Aufgrund der prognostizierten Bev&#246;lkerungsentwicklung ist mit einem weiteren Anstieg der Haushaltszahlen, insbesondere der Einpersonenhaushalte, zu rechnen.</em> (INSEKK 2010, S. 13).<br />
<em>Der Neubau im Geschosswohnungsbau hat in den letzten Jahren deutlich zugunsten des Ein- und Zweifamilienh&#228;user nachgelassen. Unter Ber&#252;cksichtigung der Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklungen der Bev&#246;lkerung muss in den n&#228;chsten Jahren Mietwohnungsbau wieder st&#228;rker in den Fokus genommen werden.</em> (Sozialbericht 2010, S. 97)<br />
Speziell f&#252;r Gaarden-S&#252;d macht das GEWOS-Gutachten zum Kieler Wohnungsmarkt folgende Handlungsempfehlungen:<em> &#8211; Nachfragegerechte Bestandsanpassung im Mietwohnungssegment f&#252;r die Zielgruppen Senioren und Familien</em> (GEWOS, Kieler Wohnungsmarktkonzept, Teil 2, 2007, S. 48)<br />
Das geplante Vorhaben im Hasenholz wird hier also keine bedarfsgerechten neuen Kapazit&#228;ten bereitstellen k&#246;nnen. Es entspricht somit also nicht der vorrangigen Entwicklungsplanung. <strong>Teilt die LH Kiel diese Einsch&#228;tzung. Wenn nein – warum nicht?</strong></p>
<p>22. Die AnwohnerInnen des Hasenholzes formulieren in ihrem Schreiben an Bauauschuss und andere st&#228;dtische Gremien zum Leitziel „Kinder- und familienfreundlichste Stadt werden“: Unsere Siedlung ist gerade wegen ihrer offenen Struktur mit gro&#223;en G&#228;rten f&#252;r junge Familien attraktiv. Es gibt jedoch nur (noch) wenige &#246;ffentliche Freifl&#228;chen. Die Attraktivit&#228;t kann daher nur erhalten und gesteigert werden, indem man Freir&#228;ume schafft und insbesondere bestehende Spielfl&#228;chen f&#252;r Kinder und Jugendliche erh&#228;lt, statt sie zu bebauen. Das GEWOS-Gutachten stellt den Anspruch kinder- und familienfreundlichste Stadt zu werden als eines der vorrangigen Leitziele bzw. sogar als strategisches Oberziel heraus. Dies hat die Stadt auch in ihr Integriertes Stadtentwicklungskonzept &#252;bernommen. Da unser Siedlungsgebiet mit Spielpl&#228;tzen oder anderen Freifl&#228;chen, die sich zum Spielen und Toben eignen, nicht gerade reich gesegnet ist, sollten alle bestehenden Fl&#228;chen – und die Hasenholz-Fl&#228;che ist die letzte verbliebene in einem weiten Umkreis – erhalten bleiben! Man muss hier nur die st&#228;dtischen Entwicklungsziele zitieren, und sofort wird klar, dass sich eine Bebauung verbietet:<br />
<em>„Viele Stadtteile Kiels bieten gerade in peripherer Lage ein sicheres, naturnahes und damit zumeist auch kinderfreundliches Wohnumfeld. In dicht bebauten innerst&#228;dtischen Stadtteilen ist das Wohnumfeld auch wegen des Verkehrsaufkommens f&#252;r Kinder eher unsicher und oftmals kein wertvoller Erfahrungsraum. Ad&#228;quate Freifl&#228;chen und Kinderspielpl&#228;tze sowie baulich erzeugte Verkehrssicherheit tragen jedoch zum kinderfreundlichen Wohnumfeld bei.“</em> (GEWOS 2007, S. 8 ) <em>„Um den Bewegungsdrang von Kindern zu f&#246;rdern, sind ihnen Gelegenheiten zum Spielen im Freien anzubieten, um ihre k&#246;rperlichen, geistigen und seelischen F&#228;higkeiten zu entwickeln. Dazu sind Fl&#228;chen f&#252;r Spiele im Freien (Spiel- und Bolzpl&#228;tze) anzulegen, auszustatten und zu unterhalten.“</em> (INSEKK 2010, S. 28 f)<br />
<em>„Im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung sind neben den &#246;ffentlichen Spielpl&#228;tzen auch s&#228;mtliche Fl&#228;chen im Wohnumfeld, im Quartier, im Stadtteil und in der Stadt bei Planungen mit einzubeziehen.“ „Freiraum- und Spielraumplanung sind Grundlage f&#252;r eine kinder- und familienfreundliche Stadtentwicklung.“</em> (INSEKK 2010, S. 29)<br />
Zus&#228;tzlich werden als Handlungsschwerpunkte benannt:<br />
<em>“-Erholungs- und Spielfl&#228;chen quartiersnah bereitstellen<br />
- Kinder, Jugendliche und Familien an Planungsprozessen intensiver beteiligen.“ </em>(INSEKK 2010, S.30)<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass die geplante Bebauung den skizzierten Zielen rund um die Kinderfreundlichkeit zuwiderl&#228;uft?</strong></p>
<p>23. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Bebauung die Spiel- und Erlebnism&#246;glichkeiten der jetzt real existierenden Kinder einschr&#228;nkt?</strong></p>
<p>24. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Prognose um das Alter und die Anzahl der Kinder zuk&#252;nftiger potentieller BewohnerInnen rein spekulativ ist?</strong></p>
<p>25.<strong> Hat die LH Kiel rechtliche M&#246;glichkeiten den Zuzug von kinderreichen Familien sicherzustellen?</strong></p>
<p>26. Die Interessengemeinschaft Hasenholz formuliert zur Altersstruktur des Wohngebietes: Die Siedlung weist bereits eine sehr ausgewogene Mischung aus Jung und Alt auf. Freiwerdende H&#228;user werden kontinuierlich durch junge Familien bezogen, so dass ein stetiger Verj&#252;ngungsprozess stattfindet. Nat&#252;rlich findet sich hier nicht der hohe Anteil von Kindern und Jugendlichen, wie er f&#252;r ein Neubaugebiet anf&#228;nglich charakteristisch ist. Aber gerade, vor der Tatsache, dass es sich hier um ein eingewachsenes Gebiet handelt (H&#228;user aus den 30er Jahren, teilweise &#228;lter), verzeichnet die Siedlung einen relativ hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen. Ein statistisch erh&#246;hter Anteil an &#228;lteren Bewohnern leitet sich aus dem Vorhandensein von mehreren Seniorenheimen im Stadtteil her. Es besteht also keine Notwendigkeit, hier in irgendeiner Weise von Seiten der Stadt Kiel steuernd einzugreifen. Wichtiger als weiteren Wohnraum zu erstellen w&#228;re, die Attraktivit&#228;t des Wohnumfeldes durch einen entsprechenden Erhalt von Frei- und Erholungsfl&#228;chen zu steigern (siehe auch folgend). Au&#223;erdem stehen im Bereich andere, geeignetere Fl&#228;chen zur Erweiterung des Wohnraumangebotes zur Verf&#252;gung (Krummbogen 82). <strong>Teilt die LH die Auffassung, dass eine Wohnbebauung des Hasenholzes keine signifikante Auswirkung auf die Altersstruktur des Quartieres haben wird? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>27. Aus der Stellungnahme der IG Hasenholz zum Leitziel Attraktiver Wohnstandort f&#252;r Senioren/-innen werden: Das von der Stadt identifizierte Leitziel <em>„Attraktiver Wohnstandort f&#252;r Senioren/-innen werden“</em> (GEWOS 2007, S. 10 ff), wird durch eine hier geplante Bebauung nicht unterst&#252;tzt. Im Gegenteil, es w&#252;rde eine Fl&#228;che f&#252;r die sogenannte quartiersnahe Erholung wegfallen. Die zur Zeit noch im oberen Bereich der Gr&#252;nfl&#228;che vorhandenen Sitzb&#228;nke w&#252;rden Ihre Funktion vollst&#228;ndig verlieren. Bereits jetzt ist die Situation alles andere als ideal, denn wer sitzt schon gerne an einem Wendehammer. Hier sollte das vorhandene Potential genutzt werden und die Fl&#228;che, zumindest in Teilen wieder besser als Erholungsraum nutzbar gemacht werden („Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes f&#252;r Senioren“ GEWOS 2007, S. 12) . Die BewohnerInnen der anliegenden SeniorInnenheime machen sich sehr eindeutig f&#252;r den Erhalt des Hasenholzes stark. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Wohnbebauung die Lebensqualit&#228;t der vielen SeniorInnen in den naheliegenden Wohnheimen verschlechtern w&#252;rde. Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>28. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass f&#252;r das Ziel „Klimaschutzstadt“ eine wesentlicher Faktor der Anteil der versiegelten Fl&#228;che der LH ist?</strong></p>
<p>29. Wenn Klimaschutz besonders auch Bodenschutz ist und Schutz insbesondere von Brachfl&#228;chen und Fl&#228;chen, die extensiver Nutzung unterliegen: <strong>Warum sind der Stadtverwaltung Zahlen zur Entwicklung der Versiegelung nicht bekannt (gewesen), was die lange Dauer der Bearbeitung unserer Kleinen Anfrage (Drucksache 0021/2011) nahelegt?</strong></p>
<p>30. <strong>Sieht sich die LH Kiel ohne Kenntnis dieses Zahlenmaterials &#252;berhaupt in der Lage qualitative und quantitative Aussagen zum Klimaschutz in Kiel zu treffen?</strong></p>
<p>31. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass die Nichtber&#252;cksichtigung der Versiegelung in der LH bei Klimaschutz- und Biodiversit&#228;tskonzepten zwangsweise zu einer gro&#223;en Fehlerbehaftung selbiger f&#252;hren muss? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>32. Zum Freir&#228;umlichen Leitbild f&#252;hrt die Interessengemeinschaft Hasenholz aus: Hier nennen das Freir&#228;umliche Leitbild Kiel und Umland wie auch das INSEKK gleich mehrere Aspekte, die es zu ber&#252;cksichtigen gilt. (&#8230;)<br />
Grunds&#228;tzlich soll das bestehende <em>„…Freiraumsystem erhalten bleiben und m&#246;glichst nach und nach durch weitere Fl&#228;chen verst&#228;rkt und entwickelt werden. Auch die Verdichtung des Netzes f&#252;r den Biotopverbund soll … weiter verfolgt werden. Das Freir&#228;umliche Leitbild Kiel und Umland wird bei allen Planungen und Vorhaben der beteiligten Gemeinden ber&#252;cksichtigt.“</em> (INSEKK 2010, S. 46)<br />
<em>„Die wichtigsten Freifl&#228;chen f&#252;r die Erholung sind in Kiel relativ gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber die Stadt verteilt. …..Der Landschaftsplan stellt aber auch Wohnbereiche dar, die nicht ausreichend mit erholungsrelevanten Gr&#252;nfl&#228;chen ausgestattet sind. Diese befinden sich im Bereich Ravensberg, Bl&#252;cherplatz, Brunswik, im Bereich Vorstadt und S&#252;dfriedhof. Kleinere Defizitbereiche sind im Bereich Friedrichsort, Holtenau, Steenbek-Projensdorf, Suchsdorf, Hassee, Gaarden-S&#252;d und Kronsburg….<br />
Zuk&#252;nftig gilt es, die im Landschaftsplan identifizierten Fl&#228;chen zur Verbesserung des Wohnumfeldes  und der Freifl&#228;chen zu entwickeln.“</em> (INSEKK 2010, S. 46 f)<br />
<em>„Die Umsetzung des Freir&#228;umlichen Leitbildes dient daher<br />
– zur Funktionserf&#252;llung von Freir&#228;umen als<br />
– nutzbarer Erholungsraum<br />
– Aktionsfl&#228;che und sozialer Treffpunkt<br />
– Orientierungspunkte im st&#228;dtischen Gef&#252;ge<br />
– wichtiger Bestandteil des Stadt&#246;kosystems und damit gesundheits- und wohlfahrtsf&#246;rdernd“ </em><br />
(Freir&#228;umliches Leitbild, 2007, S. 7)<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass alle diese Aspekte von der betroffenen Fl&#228;che abgedeckt werden? Wenn nein: warum nicht? </strong></p>
<p>33. <strong>Wieso will die LH Kiel in einem Gebiet (Gaarden-S&#252;d) eine Erholungs- und Freizeitfl&#228;che bebauen, wenn sie gleichzeitig ein Defizit solcher Gr&#252;nfl&#228;chen f&#252;r den Stadtteil feststellt?</strong></p>
<p>34. Zum Aspekt ‚Erholung und Spiel’ heisst es im Freir&#228;umlichen Leitbild: <em>„Die Fl&#228;chen des Freir&#228;umlichen Leitbildes Kiel und Umland sind ein Angebot f&#252;r die Menschen und Besucher der Region Kiel, sich zu erholen oder auch sich auf gr&#252;nen Wegen auf Spurensuche zu begeben. Dabei spielen gro&#223;fl&#228;chige Landschafts(bild)r&#228;ume und Kulturlandschaften ebenso eine Rolle wie versteckte Kleinode und Fl&#228;chen f&#252;r aktive Erholung und Spiel.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S. 43)<br />
<em>„Die regionalen Landschaftsbereiche werden durch kleinteiligere Elemente, die aus der kommunalen Landschaftsplanung hervorgehen, verkn&#252;pft. Hierzu z&#228;hlen.<br />
– allgemeine Gr&#252;n- und Freifl&#228;chen (z.B. Parkanlagen, gr&#252;nbestimmte Pl&#228;tze, Strand, Friedhof,<br />
Kleing&#228;rten, Sport-, Spiel- und Bolzplatz, Freibad, Wildgehege, Seen und Teiche &#252;ber 500 m2,<br />
Sportboothafen, Naturerlebnisraum, Dorfplatz)<br />
– Pl&#228;tze, Wegefl&#228;chen<br />
– Fl&#228;chen mit Bedeutung f&#252;r das Landschaftsbild<br />
– Wald<br />
….Kleinere, auch isoliert liegende Fl&#228;chen, z.B. f&#252;r die quartiersbezogene Erholung oder Spielpl&#228;tze, werden ebenfalls dargestellt, da sie von erheblicher Bedeutung f&#252;r die Erholung sind.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S. 45) .<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass das Hasenholz eine besondere Rolle f&#252;r aktive Erholung und Spiel hat? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>35. Aus der Stellungnahme der Interessengemeinschaft Hasenholz zum Aspekt ‚Schutz des Lokalklimas’ und ‚nachhaltiger Umgang mit nat&#252;rlichen Ressourcen’ :<br />
Gem&#228;&#223; INSEKK wird gefordert:<em> „Fr&#252;hzeitige Ber&#252;cksichtigung vorhandener/potenzieller Fl&#228;chen f&#252;r die Umweltvorsorge und<br />
Biotopverbund“</em> (INSEKK 2010, S. 49)<br />
<em>„Sparsamer Landschaftsverbrauch bei der zuk&#252;nftigen Stadtentwicklung“</em> (INSEKK 2010, S. 50)<br />
Zur Abmilderung bioklimatischer Belastungen sind u.a. folgende Ma&#223;nahmen vorgesehen:<br />
<em>„- Bereiche mit Ausgleichsfunktion (Parkanlagen, Waldfl&#228;chen, Wasserfl&#228;chen, landwirtschaftliche<br />
Nutzfl&#228;chen) sind zu erhalten. Luftleitbahnen d&#252;rfen nicht verbaut werden<br />
- Entsiegelungs- und Begr&#252;nungsma&#223;nahmen….<br />
- Erhaltung gr&#246;&#223;erer Parkfl&#228;chen und des Gr&#252;ng&#252;rtels im &#220;bergangsbereich von freier Landschaft zur Stadt“</em> (INSEKK 2010, S. 42) .<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Bebauung im Widerspruch zu den zitierten Formulierungen steht? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>36. Zum Aspekt ‚Biotopschutz’ findet sich in der Stellungnahme der IG Hasenholz: Ebenso wie f&#252;r die Erholung kommt der Fl&#228;che eine Bedeutung im Natur-, Landschafts- und Biotopschutz (Biotopverbundsystem) zu – die besagte Fl&#228;che liegt zwischen dem Landschaftsschutzgebiet „Drachenseeniederung“ (LSG Drachensee, Russee und Umgebung, seit 2008) und dem geplanten Schutzgebiet „Vieburger Geh&#246;lze, Meimersdorfer Moor und Umgebung“. Die Fl&#228;che nimmt damit an dieser Stelle eine wichtige Trittsteinfunktion ein. Au&#223;erdem ist das Gebiet nicht isoliert zu sehen, sondern steht auch &#252;ber die angrenzenden G&#228;rten mit ihren durchl&#228;ssigen Begrenzungen sowie &#252;ber die wassergebundenen Wege mit den sich anschlie&#223;enden gro&#223;r&#228;umigeren Gr&#252;nz&#252;gen in Verbindung.<br />
<em>„Im Themenplan Biotopverbund sind au&#223;erdem kleinere Fl&#228;chen, die zum Teil isoliert liegen, dargestellt. Diese stehen zun&#228;chst nicht im Zusammenhang mit dem Verbundsystem, wurden aber von den Gemeinden als bedeutsam f&#252;r den Biotopverbund angegeben. Sie sollten als Trittsteine potentieller Erg&#228;nzungen im Verbundsystem gesehen und behandelt werden.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S.14)<br />
Regelm&#228;&#223;ige Wanderbewegungen von Amphibien durch unsere angrenzenden G&#228;rten in das und aus dem Gebiet, das Vorkommen einer Vielzahl von Singvogelarten, sei es br&#252;tend oder zur Nahrungssuche (darunter seltene und teilweise in Bestand bedrohte Arten wie Gr&#252;n-, und Schwarzspecht, Gartenrotschwanz, Trauerschn&#228;pper, diverse Grasm&#252;ckenarten, etc.), Flederm&#228;use, Igel und andere Kleins&#228;uger bis hin zu einer gro&#223;en Bandbreite an Insekten zeugen von der hohen &#246;kologischen Qualit&#228;t der Fl&#228;che. Sollte die Stadt tats&#228;chlich die B-Plan&#228;nderung trotz aller entgegenstehender Fakten vorantreiben wollen, so w&#228;re hier eine eingehende gutachterliche Untersuchung (Kartierung) inklusive Umweltbericht (gem. § 2 Abs. 4 BauGB) dringend angezeigt.<br />
<strong>Teilt die LH die Auffassung, dass eine gutachterliche Untersuchung inkl. Umweltbericht gesetzlich zwingend erforderlich w&#228;re, wenn das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt w&#252;rde? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>37. <strong>Sieht das LH Kiel M&#246;glichkeiten &#246;kologisch  wertvolle Fl&#228;chen wie das Hasenholz oder an der H&#246;rn vor einem Zugriff durch Bebauung zu sch&#252;tzen und damit der weiteren Artenverarmung in der Landeshauptstadt entgegenzuwirken? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>38. <strong>Sieht die Landeshauptstadt Kiel in einer m&#246;glichen Bebauung des Hasenholzes einen Verstoss gegen die Biodiversit&#228;ts-Erkl&#228;rung, die von BM Todeskino f&#252;r die LH gezeichnet wurde? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>39. <strong>Ist der LH Kiel das Konzept der zuk&#252;nftigen Entwicklung und Nutzung der Fl&#228;che am Hasenholz der Interessengemeinschaft Hasenholz bekannt, das nachfolgend verk&#252;rzt wiedergegeben wird?</strong> Wir Anwohner sprechen uns f&#252;r eine naturnahe Entwicklung der Fl&#228;che aus (z.B. als Streuobstwiese mit Trockenrasenanteilen, unter Einbeziehung des vorhandenen alten Baumbestandes), um sie wieder f&#252;r alle nutzbar zu machen. Sowohl als Spielfl&#228;che f&#252;r kleinere Kinder und Kinder im schulpflichtigen Alter, wie auch als &#246;ffentlicher Begegnungsraum f&#252;r &#228;ltere Anwohner, und insbesondere auch z.B. f&#252;r Bewohner aus den nahegelegenen Seniorenheimen, die diese fu&#223;l&#228;ufig und barrierefrei gut zu erreichende kleine Parkanlage als Erholungsraum nutzen k&#246;nnten (siehe Anlage). Das Vieburger Geh&#246;lz ist f&#252;r diese Personengruppen, sowohl f&#252;r kleinere Kinder, nicht zuletzt auch wegen der  ausgedehnten Hundeauslauffl&#228;chen, ebenso wie f&#252;r &#228;ltere, unter Umst&#228;nden in der Beweglichkeit beeintr&#228;chtigte B&#252;rger nicht nutzbar.<br />
Ein gro&#223;er Teil der Anwohner ist gerne bereit, bei der Entwicklung der Fl&#228;che konstruktiv mitzuarbeiten und sich hier – sofern von Stadt und Gr&#252;nfl&#228;chenamt gew&#252;nscht – z.B. auf Basis von Patenschaften in die Betreuung der Fl&#228;che mit einzubringen. Viele Nachbarn k&#246;nnen sich auch vorstellen, durch Spenden (Pflanzaktionen, B&#228;nke, Anlage von Ruheecken, Nistk&#228;sten, Insektenhotels, u.a.) oder auch mit ihrer Arbeitskraft zur Wiederherstellung und positiven Entwicklung der Fl&#228;che beizutragen. Dabei m&#246;chte die Interessengemeinschaft Hasenholz auch mit den ortsans&#228;ssigen Kinderg&#228;rten, Tagesm&#252;ttern sowie den Seniorenheimen eng zusammenarbeiten, die ein starkes Interesse an der Nutzung bekundet haben. Die Stadt Kiel sollte diese einmalige Chance erkennen, dass hier generations&#252;bergreifend etwas f&#252;r die positive Stadtentwicklung getan werden kann und im Interesse der B&#252;rger auch getan werden sollte. </p>
<p>40. <strong>Wie beurteilt die LH das Konzept im Hinblick auf Umwelt- und Sozialvertr&#228;glichkeit?</strong></p>
<p>41. <strong>Welche M&#246;glichkeiten sieht die LH die AnwohnerInnen des Hasenholzes bei ihrem b&#252;rgerschaftlichen Engagement zu unterst&#252;tzen?</strong></p>
<p>42. <strong>Inwieweit f&#252;hlt die LH sich der lokalen Agenda 21 bzw. der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verpflichtet?</strong></p>
<p>43. W&#228;re die vorhandene Suksessionsfl&#228;che nicht im Innenbereich sondern im Au&#223;enbereich w&#252;rde sie gesetzlichen Schutz aufgrund ihrer hohen &#246;kologischen Wertigkeit besitzen. Nur aufgrund ihres „falschen“ formalen Status besitzt sie diesen Schutz nicht.<br />
<strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass zum Schutz unserer nat&#252;rlichen Lebensgrundlagen hier dringender Handlungsbedarf besteht, um Artenvielfalt und Lebensqualit&#228;t f&#252;r die LH zu erhalten auch im Innenbereich?</strong></p>
<p>44. Bei der Fl&#228;che, die bebaut werden soll handelt es sich um eine Fl&#228;che, die planerisch als Boden mit besonderer Bedeutung f&#252;r die Grundwasserneubildung klassifiziert ist.<br />
<strong>Hat die LH als Ausgleich schon andere grundwasserbildende Fl&#228;chen zur Entsiegelung ins Auge gefasst oder plant sie besondere Bauweisen von denen keinerlei Beeintr&#228;chtigung f&#252;r die Grundwasserbildung ausgeht?</strong></p>
<p><em><br />
Ratsfraktion Direkte Demokratie</p>
<p>Gez.: Ratsfrau Ingrid Zimmermann</p>
<p>Gez.: Ratsherr Bernd Jenning</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#196;nderungsantrag Umbenennung des &#246;stlichen Teils des Bahnhofsvorplatzes</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/01/20/aenderungsantrag-umbenennung-des-oestlichen-teils-des-bahnhofsvorplatzes/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 10:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Matrosenaufstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Drucksache &#8211; 0066/2011
Betreff: 	&#196;nderungsantrag Umbenennung des &#246;stlichen Teils des Bahnhofsvorplatzes
Antrag Direkte Demokratie Ratsfraktion
Bez&#252;glich:	0780/2010
Federf&#252;hrend:	Ratsfraktion Direkte Demokratie
Beratungsfolge: 	Ratsversammlung 20.01.2011
&#214;ffentliche/nicht&#246;ffentliche Sitzung der Ratsversammlung 	abgelehnt  	 (bei 2 Ja-Stimmen Direkte Demokratie und Enthaltung der &#8220;Linken&#8221;)
&#196;nderungsantrag:
Der &#246;stliche Teil des Bahnhofsvorplatzes wird in &#8220;Platz des Kieler Matrosenaufstandes&#8221; umbenannt.
Die Grundinformationen zu den historischen Ereignissen in Kiel vom November 1918 werden auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drucksache &#8211; <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=13521">0066/2011</a><br />
Betreff: 	&#196;nderungsantrag Umbenennung des &#246;stlichen Teils des Bahnhofsvorplatzes<br />
Antrag Direkte Demokratie Ratsfraktion<br />
Bez&#252;glich:	<a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=13130">0780/2010</a><br />
Federf&#252;hrend:	Ratsfraktion Direkte Demokratie<br />
Beratungsfolge: 	Ratsversammlung 20.01.2011<br />
&#214;ffentliche/nicht&#246;ffentliche Sitzung der Ratsversammlung 	abgelehnt  	 (bei 2 Ja-Stimmen Direkte Demokratie und Enthaltung der &#8220;Linken&#8221;)</p>
<p><strong>&#196;nderungsantrag:<br />
Der &#246;stliche Teil des Bahnhofsvorplatzes wird in &#8220;Platz des Kieler Matrosenaufstandes&#8221; umbenannt.</p>
<p>Die Grundinformationen zu den historischen Ereignissen in Kiel vom November 1918 werden auf einer Schrifttafel in Deutsch, T&#252;rkisch, D&#228;nisch und Englisch an geeigneter Stelle auf dem Platz angebracht.</strong><br />
<span id="more-1933"></span><br />
<strong>Begr&#252;ndung:</strong><br />
Da es den Antragstellern um die begr&#252;&#223;enswerte Erinnerung und Ehrung der Matrosen geht, die unter Androhung der Todesstrafe ihr Leben zur Beendigung des Ersten Weltkrieges einsetzten, macht f&#252;r die Umbenennung der im Sprachgebrauch g&#228;ngige „Kieler Matrosenaufstand“ Sinn.</p>
<p>Insbesondere kommt es auf den Wortteil „Aufstand“ an, denn die bisherig beantragte Namensgebung l&#228;sst kaum auf die &#252;beraus wichtigen historischen Ereignisse im November 1918 schlie&#223;en; es k&#246;nnte sich ebenso gut um heute in Kiel stationierte Marinesoldaten handeln.</p>
<p>Zudem wird  mit „Platz der Kieler Matrosen“ f&#228;lschlich suggeriert, es handele sich nur Matrosen aus Kiel, die revoltiert und den Sturz der Monarchie eingeleitet haben.</p>
<p>gez. Ratsfrau Ingrid Zimmermann  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grundsatzrede zum Haushalt von Ratsherr Jenning</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/12/10/grundsatzrede-zum-haushalt-von-ratsherr-jenning/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 11:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales, Wohnen und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Innenministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbad]]></category>

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		<description><![CDATA[Grundsatzrede zum Haushalt
Es gilt das gesprochene Wort
Frau Stadtpr&#228;sidentin,
verehrte Kolleginnen und Kollegen!
Kiel nimmt einen Kredit von 56 Millionen Euro f&#252;r das Jahr 2011 auf. Kiel hat &#252;ber 400 Millionen Euro Schulden. Kiel spart &#8211; oder besser gesagt k&#252;rzt &#8211; seit Jahren an allen Ecken und Enden, aber das Minus w&#228;chst und w&#228;chst. Und das ist &#252;brigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grundsatzrede zum Haushalt</strong><br />
<em>Es gilt das gesprochene Wort</em></p>
<p><em>Frau Stadtpr&#228;sidentin,<br />
verehrte Kolleginnen und Kollegen!</em></p>
<p>Kiel nimmt einen Kredit von 56 Millionen Euro f&#252;r das Jahr 2011 auf. Kiel hat &#252;ber 400 Millionen Euro Schulden. Kiel spart &#8211; oder besser gesagt k&#252;rzt &#8211; seit Jahren an allen Ecken und Enden, aber das Minus w&#228;chst und w&#228;chst. Und das ist &#252;brigens nicht erst seit der Finanzkrise der Fall! Warum w&#228;chst der Schuldenberg immer weiter &#8211; wie kann das sein?! Der Erkenntnis, dass die Schulden anderswo entstanden sind, kann ich nur beipflichten. Wie sich die finanzielle Lage der Kommunen gestaltet, daf&#252;r gibt der Bund ma&#223;geblich den Takt an. Und es sind genau jene Parteien im Bund, deren Vertreter auch in diesem Ratssaal vertreten sind. Es ist mir, meine werten Kolleginnen und Kollegen daher etwas zu kurz gesprungen, nur auf den Bund zu zeigen, Krokodilstr&#228;nen zu vergie&#223;en und zu behaupten, alles sei &#8220;unausweichlich&#8221; oder &#8220;alternativlos&#8221;. Es sind Ihre ehrenwerten Bundes-Parteifreunde, die daf&#252;r verantwortlich sind, dass die Kommunen pleite sind.</p>
<p>Wenn sich nicht grunds&#228;tzlich auf Bundesebene etwas &#228;ndert, dann ist der vom Stadtk&#228;mmerer in Aussicht gestellte Ruin Kiels tats&#228;chlich &#8216;unausweichlich&#8217; &#8211; und dann &#8220;sehen wir alt aus&#8221; um den K&#228;mmerer im Fianzausschuss zu zitieren. Trauen Sie sich und setzen Sie sich in Ihrer Partei ein, damit nicht mehr l&#228;nger die an der Misere unschuldigen B&#252;rgerinnen und B&#252;rger herhalten m&#252;ssen, sondern auch mal die Reichen zur Kasse gebeten werden! Denn h&#228;tten Sie die Traute und w&#252;rden das Verm&#246;gen der Milliard&#228;re Deutschlands f&#252;r nur drei Jahre mit 7,2 % besteuern, dann w&#228;ren der Bund, die L&#228;nder und die Kommunen schuldenfrei!  So aber werden die ins Auge gefassten Sparma&#223;nahmen die Kielerinnen und Kieler treffen &#8211; und bald merken, dass ihnen kr&#228;ftig ins Portemonnaie gegriffen wird.<br />
<span id="more-1879"></span><br />
Das Land hat Mitte des Jahres listenweise Sparvorgaben gemacht, damit das Innenministerium den Kieler Haushalt genehmigen wird. Mit dem &#8211; aus den Leuten heraus-gequetschten &#8211; Geld kann niemals eine &#8220;Konsolidierung&#8221; oder gar Schuldenbefreiung erreicht werden, aber immerhin ist Kiel gerade noch zahlungsf&#228;hig und ger&#228;t nicht unter das Kuratel des Landes. Um den Bankrott der Landeshauptstadt &#8211; zumindest vorerst &#8211; noch abzuwenden, werden uns allen Ernstes diese Vorschl&#228;ge gemacht:<br />
Erh&#246;hung von Geb&#252;hren<br />
Erh&#246;hung der Hundesteuer<br />
Erh&#246;hung der Zweitwohnsitzsteuer<br />
Erh&#246;hung der Grundsteuer.</p>
<p>Zur letzteren, der Grundsteuer, die der Landeshauptstadt 3,5 Millionen Euro einbringen soll: Hier sind nicht ausschlie&#223;lich Vermieter betroffen, sondern auch Mieter. Die Grundsteuern k&#246;nnen n&#228;mlich von den Vermietern als umlagef&#228;hige Kosten den Mietern zum Teil aufgeb&#252;rdet werden. Betroffen sind also im schlimmsten Falle alle Mieter, auch Hartz-IV-Empf&#228;nger. Ich finde allerdings nichts zur Erh&#246;hung der Obergrenzen der Kosten der Unterkunft!</p>
<p>&#220;brigens: entweder handelt es sich um blanke Verzweiflung oder aber um unappetitliche Abzocke, wenn die leere Stadtkasse mit verst&#228;rkten Verkehrskontrollen aufgef&#252;llt werden soll. Es wurde schon im Finanzausschuss erw&#228;hnt: mit Blitzern an &#8220;Verkehrsschwerpunkten&#8221; verbessern Kommunen vielleicht ihre finanzielle Lage, nicht aber unbedingt die Sicherheit an &#8220;Unfallschwerpunkten&#8221;&#8230;</p>
<p>Es ist offensichtlich: wir sind am Limit angekommen. Kein Wunder, dass hier einigen sehr daran liegt, dass f&#252;r die &#8220;schmerzhaften Einschnitte&#8221; alle an einem Strang ziehen sollen. Es sollen also alle in einem Boot sitzen &#8211; was Sie, meine Damen und Herren bekanntlich gerne tun, solange es sich um ein Drachenboot handelt! Ja, beim Drachenbootrennen im Sommer war die Welt in &#8220;Kiel Sailing City&#8221; noch in Ordnung; heute im Winter erleben Sie einen herben Realit&#228;tseinbruch. Nach einem Jahr Imagepflege pr&#228;sentiert die &#8220;Soziale Stadt&#8221; die Rechnung, die die &#196;rmsten bezahlen d&#252;rfen. Daher Vorsicht LINKE, fliegt nicht aus dem behaglichen Boot: f&#252;r das Mobilit&#228;tsticket der Bed&#252;rftigen ist kein Geld da!</p>
<p>Apropos kein Geld: Die Idee eines B&#252;rgerhaushaltes ist nat&#252;rlich nicht schlecht -entspricht dieser Ansatz grunds&#228;tzlich unserem Anliegen f&#252;r mehr Mitbestimmung der Kielerinnen und Kieler. Allerdings erscheint uns bei der gegenw&#228;rtigen Lage dies lediglich als eine weitere M&#246;glichkeit, Verantwortung wegzuschieben. Statt der Ratsversammlung h&#228;tten dann die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger die Qual der Wahl, wie sie den Mangel verwalten sollen. Stellt bessere Ausgangsbedingungen her und wir stimmen der Einf&#252;hrung eines B&#252;rgerhaushaltes sofort zu. Solange aber tragen bitte Sie und Ihre Kollegen auf Bundes- und Landesebene die Verantwortung f&#252;r das Finanzdesaster!</p>
<p>Die anvisierten K&#252;rzungen wie zum Beispiel im Bereich Schule, Kultur und Soziales werden meist als &#8220;alternativlos&#8221; dargestellt. Wenn dem so ist, dann w&#228;ren ja Beratungen, politische Gremien, ja sogar die Ratsversammlung &#252;berfl&#252;ssig. Aber noch stehen wir nicht unter Kuratel des Landes &#8211; also h&#246;ren Sie auf mit dieser &#8220;Alternativlosigkeits&#8221;-Litanei, die nichts anderes als eine Ausrede ist!</p>
<p>Falls Sie nicht jammern, dann klopfen Sie sich bekanntlich gern auf die Schulter. Dann geht es aktiv und innovativ zu; werden die Bildungs- und Chancengleichheit gelobt. Da ist man stolz auf 55 Millionen Euro, die in KiTas, Schulen und Berufsbildungszentren (und leider auch das Zentralbad!) investiert werden sollen. Ja, aber meine Damen und Herren! &#8211; es geht lediglich um den Erhalt der maroden Geb&#228;ude, mitnichten um die tats&#228;chliche Bildung der Kinder und Jugendlichen! Die seit Jahren &#252;berf&#228;llige Sanierung ist eine Pflichtaufgabe der Kommune und noch lange kein Grund, die Federn zu spreizen.</p>
<p>Der Haushalt zeigt: Was diese Stadtpolitik akzeptiert, ist die dauerhafte soziale Ausgrenzung. Gesamtst&#228;dtische Prozesse, die die Armut mindern k&#246;nnten, werden ignoriert oder mit fragw&#252;rdigen Methoden angegangen. So fragw&#252;rdigen Methoden, dass der Eindruck entsteht, nicht die Armut wird bek&#228;mpft, sondern die Armen. Die zus&#228;tzlichen Abgaben werden f&#252;r alle diejenigen in Kiel zum Problem, die ohnehin schon jeden Cent zweimal umdrehen m&#252;ssen. Diese Menschen sehen sich zu einem bitteren Balanceakt zwischen Lebenshaltung und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gezwungen. Wie schmerzhaft dies ist, kann nur nachvollziehen, wer es selbst erlebt hat.</p>
<p>Die Ratsfraktion Direkte Demokratie wird daher dem Haushalt nicht zustimmen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zur Umbenennung des Bahnhofsvorplatzes</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 08:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hintergrund: http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=13130
Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin,
meine Damen und Herren,
das gesamte Vorgehen von Ratsmehrheit und Verwaltung ist nicht nur dumm sondern auch peinlich &#8211; daf&#252;r entschuldigen wir uns bei allen Kieler B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern.
Angefangen mit dem formalen Desaster der unterschiedlichen Beschl&#252;sse von Ortsbeirat und Stra&#223;enbenennungsausschuss.
Weitergef&#252;hrt durch die Verwaltung, die als scheinbaren Kompromiss vorschl&#228;gt:
Platz der Kieler Matrosen
Platz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hintergrund: <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=13130">http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=13130</a></p>
<p><em>Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin,<br />
meine Damen und Herren,</em></p>
<p>das gesamte Vorgehen von Ratsmehrheit und Verwaltung ist nicht nur dumm sondern auch peinlich &#8211; daf&#252;r entschuldigen wir uns bei allen Kieler B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern.</p>
<p>Angefangen mit dem formalen Desaster der unterschiedlichen Beschl&#252;sse von Ortsbeirat und Stra&#223;enbenennungsausschuss.<br />
Weitergef&#252;hrt durch die Verwaltung, die als scheinbaren Kompromiss vorschl&#228;gt:</p>
<p>Platz der Kieler Matrosen<br />
Platz der Kieler Matrosen&#8230;</p>
<p>Ich frage mich : Wie gro&#223; m&#252;ssen die Granitstehlen sein, die in verschiedenen Sprachen diesen sprachlichen Irrtum aufkl&#228;ren?</p>
<p>Es geht nicht mehr um den Aufstand, der 1918 entscheidend zu einer grunds&#228;tzlichen Ver&#228;nderung der deutschen Geschichte beitrug.</p>
<p>Es geht um Kieler Matrosen.</p>
<p>Ja,<br />
es waren auch Kieler Matrosen beteiligt damals.</p>
<p>Viele der Matrosen kamen aber z.B. &#252;ber Wilhelmshafen aus allen Teilen Deutschlands.</p>
<p>Nicht aus Kiel.</p>
<p>Wenn ich einer 6. Klasse das Aufsatzthema <em>Ehrung des Matrosenaufstandes von 1918</em> g&#228;be.</p>
<p>Wenn ich als Ergebnis die Beschlussvorlage der Verwaltung erhielte.<br />
K&#246;nnte ich mit Wohlwollen wegen der grossen Sprachrichtigkeit vielleicht eine vier minus geben.</p>
<p>Angemessen w&#228;re:<br />
Thema verfehlt: 6, Sprachrichtigkeit 1-2, bleibt f&#252;nf.</p>
<p>Doch genug der Realsatire:<br />
Das ganze hat ja einen realen Hintergrund:</p>
<p>Manche wollen keinen schlechten Marketingfaktor f&#252;r Kiel durch einen geschichtskritischen Namen.<br />
Insofern muss man wohlwollend annehmen, dass der Namensvorschlag nicht der Dummheit entspringt, sondern Marketingkalk&#252;hl.</p>
<p>Ich zitiere die Vorlage:</p>
<p><em>Mit dieser Umbenennung widmet die Landeshauptstadt Kiel einen zentralen Platz dem Gedenken an die Menschen, die den Aufstand begannen, der letztendlich zum Ende der Monarchie und zur Republik f&#252;hrte.<br />
Ihr Handeln erf&#252;llte den Tatbestand der Meuterei, die mit der Todesstrafe belegt war. Jeder Einzelne musste sich deutlich bewusst gewesen sein, dass er sein Leben einsetzte f&#252;r das Ende des Krieges und f&#252;r die Freiheit, denn die Todesurteile aus Wilhelmshaven waren allen bekannt.</em></p>
<p>Der Namensvorschlag ist eine Verh&#246;hnung all dieser Menschen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Marke Kiel in China</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Kita-Gebühren]]></category>
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		<description><![CDATA[Ausdruck der neuen Stadtpolitik
Albigs Chinareise ist  ein Beleg f&#252;r den Wandel vom sozialstaatlichen Sozialpolitikkonzept  zum Unternehmen Stadt. Der Wandel  hin zur Unternehmerischen Stadt brachte eine Verschiebung der st&#228;dtischen Kernaufgaben mit sich. Weg von der sozialstaatlichen Verwaltung – hin zum betriebswirtschaftlichen Management (von government zu governance). Dieser Prozess wurde bundespolitisch auch von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausdruck der neuen Stadtpolitik</strong><br />
Albigs Chinareise ist  ein Beleg f&#252;r den Wandel vom sozialstaatlichen Sozialpolitikkonzept  zum Unternehmen Stadt. Der Wandel  hin zur Unternehmerischen Stadt brachte eine Verschiebung der st&#228;dtischen Kernaufgaben mit sich. Weg von der sozialstaatlichen Verwaltung – hin zum betriebswirtschaftlichen Management (von government zu governance). Dieser Prozess wurde bundespolitisch auch von den Parteien getragen, die sich jetzt auf kommunaler Ebene &#252;ber die Folgen aufregen, die dazu f&#252;hren, dass  OB Alibig  in China die “Marke Kiel” vertritt und seine st&#228;dtische “Au&#223;enministerin”,  die Kiel-Marketing GmbH und die IHK ihn begleiten.  Ob allerdings etwas Z&#228;hlbares au&#223;er der daraus resultierenden KN Pr&#228;senz des OBs f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger unserer Stadt herauskommt ist mehr als zweifelhaft.<br />
<span id="more-1794"></span><br />
L&#246;blich, dass FDP und Linke in diesem Zusammenhang an die Menschenrechtsverletzungen in China erinnern. Allerdings wird auch das erst glaubw&#252;rdig, wenn sich beide Parteien genauso vehement gegen die Menschenrechtsverletzungen in Kiel positionieren w&#252;rden, denen t&#228;glich Kiels  arme Kinder ausgesetzt sind. Ihr Abstimmungsverhalten bei unserem Antrag zu einer &#220;bergangsregelung f&#252;r die Kita-Geb&#252;hren spricht dort eine deutlich andere Sprache. Denn au&#223;er unserer Kleinstfraktion stimmte keine andere Partei gegen die Beerdigung des Antrags mit der &#220;berweisung in den Jugendausschuss.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bauauschuss gegen Bl&#252;cherplatz-Anwohner und Ortsbeirat: Granit soll entfernt werden.</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 21:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschüsse]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 10. Juni 2010; 15:00; ] Die heutige Bauausschusssitzung verlief wie erwartet eindeutig: 
SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE  mit Unterst&#252;tzung von B&#252;rgermeister Todeskino und dem federf&#252;hrenden Tiefbauamt (Herr Schmeckthal). 
Alle einig: B&#252;rgerbeteiligung ist toll, wenn aber was anderes rauskommt als sich das so von einigen &#252;berlegt wurde - tja...
Dann muss man zusammenstehen und in Gesamtabw&#228;gung was gegen die >Anwohner machen. Das Leben ist hart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">10. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr></table><p>Die heutige Bauausschusssitzung verlief wie erwartet eindeutig:<br />
SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE  mit Unterst&#252;tzung von B&#252;rgermeister Todeskino und dem federf&#252;hrenden Tiefbauamt (Herr Schmeckthal).<br />
Alle einig: B&#252;rgerbeteiligung ist toll, wenn aber was anderes rauskommt als sich das so von <em>einigen</em> &#252;berlegt wurde &#8211; tja&#8230;<br />
<em>Dann muss man zusammenstehen und <em>in Gesamtabw&#228;gung</em> was gegen die >Anwohner machen</em>. <em>Das Leben ist hart in Kiel</em>&#8230; <img src='http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>&#196;rgerlich. Damit sinken die Chancen, dass dieser fachliche Bl&#246;dsinn der Granitentfernung in der Ratsversammlung am n&#228;chsten Donnerstag (10.6.2010) abgelehnt wird.</strong><br />
&#196;rgerlich auch, dass die Verwaltung (Tiefbauamt) nicht den m&#246;glichen Handlungsspielraum ausgenutzt hat um Gespr&#228;che zwischen Anwohnerinnen und Stadt zu erm&#246;glichen.<br />
<span id="more-1760"></span><br />
Da wurden scheinbare Sachzw&#228;nge durch fr&#252;hzeitiges Handeln geschaffen: Ausl&#246;sen von m&#246;glichen Schadenersatzanspr&#252;chen. Diese sind aber relativ gering anzusetzen im Verh&#228;ltnis zu den Kosten eines Bauwerks, das nicht wirklich was n&#252;tzt. <strong>Auf der &#246;konomischen Ebene macht es Sinn, auf die Gesamtma&#223;nahme zu verzichten. Heute, aber auch am n&#228;chsten Donnerstag.</strong></p>
<p>Sch&#246;n, dass der Ortsbeirat mehrheitlich (6:3) den Mut aufbrachte, eine Entscheidung zu revidieren. Der Bauausschuss hatte diesen Mut nicht. Schade f&#252;r Kiel.</p>
<p>Und dann war da noch der <strong>Datenschutz</strong> &#8211; nicht in Kiel: <em>Ideenwerkstatt Bl&#252;cherplatz</em> (s.a. <em>Hintergrund</em>) wurde u.a. an den Bauausschuss-Verteiler und im Internet ver&#246;ffentlicht &#8211; mit zahlreichen Adressen und Telefonnummern und Emailadressen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der B&#252;rgerbeteiligungsveranstaltung. Auf die Frage ob von allen hierf&#252;r schriftliche Einverst&#228;ndniserkl&#228;rungen vorl&#228;gen, hat B&#252;rgermeister Todeskino trotz Nachfrage nicht geantwortet.</p>
<p>Ach so, ja, ganz vergessen: Meine Nachfrage nach der <strong>Kinder- und Jugendbeteiligung</strong> nach § 47f der Gemeindeordnung (Schleswig-Holstein). Formal<br />
betrachtet blieb sie unbeantwortet. Es wurde keine Kinder- und Jugendbeteiligung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, durchgef&#252;hrt. Solche Sachen werden aber nicht gerne ausgesprochen und noch viel weniger verschriftlicht &#8211; man will ja bald wieder f&#252;r mehr Begeisterung an Kommunalpolitik wecken. <img src='http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Vorlage des Ortsbeirats <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12816">0460/2010</a><br />
Vorlage der Verwaltung: <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12832">0477/2010</a><br />
&#214; 9.5 Ideenwerkstatt Bl&#252;cherplatz <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=12812">0456/2010</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fraktionssitzung am 25.5.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/05/22/fraktionssitzung-am-25-5-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 06:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 24. Mai 2010; 17:00; 25. Mai 2010; 17:00; ] Die Fraktionssitzung am 24.5.2010 f&#228;llt wegen des Feiertages aus. Daf&#252;r findet am 26.5.2010 ab 17 Uhr eine Klausurtagung der Fraktion in anderen R&#228;umen statt. Thema wird u.a. der Kieler Kl&#252;ngel (Korruption bei Kieler Parteien (SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE), Verwaltung und Wirtschaft) und die Kieler Woche sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24. Mai 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr><tr><td colspan="3">25. Mai 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr></table><p>Die Fraktionssitzung am 24.5.2010 f&#228;llt wegen des Feiertages aus. Daf&#252;r findet am 26.5.2010 ab 17 Uhr eine Klausurtagung der Fraktion in anderen R&#228;umen statt. Thema wird u.a. der Kieler Kl&#252;ngel (Korruption bei Kieler Parteien (SPD-CDU-GR&#220;NE-FDP-LINKE), Verwaltung und Wirtschaft) und die Kieler Woche sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rathaussplitter: Direkte Demokratie gegen Albig bei den Stadtwerken</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/19/rathaussplitter-direkte-demokratie-gegen-albig-bei-den-stadtwerken/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 23:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Enthaltung von FDP und LINKEN und Ja-Stimmen von SPD-GR&#220;NEN-SSW wurde OB Albig heute u.a. in den Aufsichtsrat der Stadtwerke gehievt. Einzig die CDU (inhaltlich etwas anders aktzentuiert) schloss sich der Haltung der Direkten Demokratie an:
NEIN!
&#196;mterh&#228;ufung&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Enthaltung von FDP und LINKEN und Ja-Stimmen von SPD-GR&#220;NEN-SSW wurde OB Albig heute u.a. in den Aufsichtsrat der Stadtwerke gehievt. Einzig die CDU (inhaltlich <em>etwas anders</em> aktzentuiert) schloss sich der Haltung der Direkten Demokratie an:<br />
NEIN!</p>
<p>&#196;mterh&#228;ufung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Alternative zum Sparen?</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/12/keine-alternative-zum-sparen/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 19:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu den ersten Sparvorschl&#228;gen im Finanzausschuss der Stadt Kiel
Um im Finanzausschuss mitabstimmen zu k&#246;nnen, br&#228;uchte die Direkte Demokratie mehr Stimmen und so konnten die Parteien bis auf die Linke Gemeinsamkeit demonstrieren.
Wenn die Kielerinnen und Kieler h&#246;ren, dass es “keine Alternative” gibt, dann m&#252;ssen sie sich warm anziehen. Dann wird wieder einmal deutlich gemacht, dass niemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den ersten Sparvorschl&#228;gen im Finanzausschuss der Stadt Kiel</strong><br />
Um im Finanzausschuss mitabstimmen zu k&#246;nnen, br&#228;uchte die Direkte Demokratie mehr Stimmen und so konnten die Parteien bis auf die Linke Gemeinsamkeit demonstrieren.<br />
Wenn die Kielerinnen und Kieler h&#246;ren, dass es “keine Alternative” gibt, dann m&#252;ssen sie sich warm anziehen. Dann wird wieder einmal deutlich gemacht, dass niemand etwas fordern darf, weil sonst am Ende gar die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger daf&#252;r verantwortlich sind, dass die Stadt pleite ist und der Verwaltung von Arvato (Bertelsmann Tochter) anheimf&#228;llt.<br />
Erinnern wir uns einmal an das Kommunalwahlprogramm der SPD; sie versprach die Kinderarmut zu bek&#228;mpfen, die Sozialpolitik von Einsparungen auszunehmen und vieles mehr.  “Es ist unfair Politiker an den Wahlversprechen zu messen”, hat der ehemalige SPD Parteivorsitzende Franz M&#252;ntefering gesagt. Nun gut, vielleicht meinte er, wir sollten sie an ihren Taten messen.<br />
<span id="more-1265"></span><br />
Die Taten von SPD, CDU, Gr&#252;nen und FDP in Berlin haben zur aktuellen Finanzsituation in Kiel gef&#252;hrt. Dieser Hintergrund wird je nach Situation mit Krokodilstr&#228;nen beweint oder totgeschwiegen – so als h&#228;tte man nichts mit diesen Parteien zu tun, die daf&#252;r gesorgt haben, dass Deutschland beim Steuersenkungswettlauf zwischen den Staaten die Schw&#228;chung der &#246;ffentlichen Finanzen radikaler vollzogen als andere Industriestaaten.</p>
<p>Ratsherr Bernd Jenning sagt dazu: “In Kiel erleben wir auf kommunaler Ebene wieder mal die Bundeseinheit von SPD. CDU, Gr&#252;nen und FDP wenn es darum geht diejenigen f&#252;r die Krise zahlen zu lassen, die am wenigsten daf&#252;r k&#246;nnen. Im Finanzausschuss wurden diese Vorschl&#228;ge “mutig” genannt. Mut hei&#223;t hier bei den armen Kindern, armen Erwachsenen und Behinderten zu sparen und sich daf&#252;r auch noch auf die Schultern zu klopfen. Keinen Mut haben die Parteivertreter, wenn es darum geht in ihren Parteien daf&#252;r zu sorgen, das Steuern auch bezahlt werden.<br />
Herr Albig ist jetzt dort angekommen, wo die Steuern schon lange nicht mehr ankommen. Die “Sparvorschl&#228;ge” gegen die dramatische Finanzlage der Stadt bewegen sich kein Jota au&#223;erhalb der Logik der Politik, die zu dieser dramatischen Finanzmisere gef&#252;hrt hat. Wie auch wenn kommunal die gleichen Parteien agieren, die mit ihrer Bundespolitik f&#252;r diese Situation verantwortlich sind.”</p>
<p>Das “die Stadt noch mehr Geld” f&#252;r den “Bereich Bildung in die Hand nimmt entpuppt sich bei n&#228;herer Betrachtung als Lufballon. Die Instandhaltung von Schulen ist eine wichtige Grundvoraussetzung f&#252;r Bildung und geh&#246;rt zu den Pflichtaufgaben der Kommune. Von einem “Mehr” – also Geldern f&#252;r die Bildung, die immer noch im Unterricht gemacht wird, ist den Lehrern von Kieler Schulen mit den wir sprachen nichts bekannt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PFI &#8211;&gt; PPP (= &#214;PP)&#8230; Wie aus der Privaten Finanz-Initiative die &#246;ffentlich-private-Partnerschaft wird</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/08/pfi-ppp-oepp-ie-aus-der-privaten-finanz-initiative-die-oeffentlich-private-partnerschaft-wird/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaarden]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Sport]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[PRIVATE FINANCE INITIATIVE 
Verdienen an leeren Kassen
Die britische Premierministerin Margaret Thatcher, eine begeistere Anh&#228;ngerin des (neo)liberalen Vordenkers Milton Friedman, startete Mitte der 1990er Jahre eine umfassende Privatisierung &#246;ffentlicher Einrichtungen in Gro&#223;britannien. Mit British Telecom, British Airways, British Steel, British Airports, Rolls Royce, Thames Water und vielen mehr wurden nahezu alle &#246;ffentlichen Unternehmen verkauft. Das wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PRIVATE FINANCE INITIATIVE </strong><br />
<strong>Verdienen an leeren Kassen</strong></p>
<p>Die britische Premierministerin Margaret Thatcher, eine begeistere Anh&#228;ngerin des (neo)liberalen Vordenkers Milton Friedman, startete Mitte der 1990er Jahre eine umfassende Privatisierung &#246;ffentlicher Einrichtungen in Gro&#223;britannien. Mit British Telecom, British Airways, British Steel, British Airports, Rolls Royce, Thames Water und vielen mehr wurden nahezu alle &#246;ffentlichen Unternehmen verkauft. Das wenige was &#252;brig blieb verkaufte  ihr Nachfolger John Major.<br />
Die Gewerkschaften wurden entmachtet, die L&#246;hne gesenkt, w&#228;hrend auf der anderen Seite die Steuern f&#252;r Gewinne gesenkt und das Finanzwesen dereguliert wurden.</p>
<p>Die von der Politik versprochenen positiven Effekte der Privatisierung traten nicht ein. Daf&#252;r machten die “Privaten” exorbitant hohe Gewinne und es gab Entlassungswellen und die verkauften &#246;ffentlichen G&#252;ter sorgten f&#252;r negative Dauerschlagzeilen in der Presse.<br />
Die katastrophalen Folgen  f&#252;r die Bev&#246;lkerung waren ausschlaggebend f&#252;r Wahlsieg der Labour Party  mit Tony Blair, die im &#252;brigen vorher in der Opposition diesen Privatisierungen zugestimmt hatte.<br />
<span id="more-1249"></span><br />
Privatisierungen waren in der &#214;ffentlichkeit nicht mehr zu rechtfertigen und so machten sich Unternehmer, „Finanzwirtschaft“ und die Politiker auf die Suche nach einem neuen Dreh. Die Zusammenarbeit von Beraterfirmen (KPMG, Pricewaterhouse Coopers, Arthur Andersen), Banken und New Labour mit Blair und Gordon Brown f&#252;hrte zu einem neuen Finanzinstrument namens  „Private Finance Initiative“ (PFI).<br />
<strong>Um jedoch die Offensichtlichkeit dieser Namensgebung besser zu verschleiern, wurde PFI dann in Public Private Partnership (PPP) umbenannt.</strong></p>
<p><strong>Die Begr&#252;ndung lautete (in Abgrenzung zu Privatisierungen) jetzt: </strong><br />
- wir verkaufen ja nichts, denn die &#246;ffentliche Hand und Private  treten als gleichberechtigte Partner auf.<br />
- bei einem PPP Projekt bietet der jeweilige Investor ein “Paket” mit einer Laufdauer von bis zu 30 Jahren an, dass Finanzierung, Planung, Bau, Sanierung und Betrieb beinhaltet und die &#246;ffentliche Hand zahlt lediglich eine Miete.<br />
- der PPP-Vertrag ist eine sogenannte Win-Win-Situation. Der Staat, das Land oder die Kommune k&#246;nnen ihren Aufgaben im Zusammenhang mit Schule, Gesundheit, Verkehr usw. nachkommen, ohne die eigene Kasse zu belasten. </p>
<p>Deutschland und andere L&#228;nder befinden sich in der gleichen Lage wie Gro&#223;britannien. Nach der gro&#223;en Welle der Privatisierungen (Enteignungen), die von nationalen &#246;ffentlichen Besitzt&#252;mern wie Telekom bis zu kommunalen Besitzt&#252;mern wie Wohnungsbaugesellschaften und Stromversorgern reicht, sind die Versprechungen einer Entschuldung der Haushalte ausgeblieben. Die Steuererleichterungen f&#252;r Unternehmer sorgten gleichzeitig f&#252;r Mindereinnahmen f&#252;r die Kommunen und die „Rettung“ von <em>systemtragenden</em> bankrotten Banken und Unternehmen hat die Staatsverschuldung weiter beschleunigt. Die daraus resultierende K&#252;rzung staatlicher Ausgaben wird  letztlich in den Kommunen umgesetzt, deren Schuldenlast sich permanent erh&#246;ht. Es ist wichtig zu verstehen, dass dies die Folgen einer Entwicklung sind, der die Parteien im Bundestag zugestimmt haben.<br />
So entstand ein neuer „Sachzwang“, der dem neuen Heilmittel PPP  einen Schub verleiht. Die bei der PPP Beratung und Vertragsgestaltung f&#252;hrende Kanzlei Freshfields benennt das Ziel unverbl&#252;mt. F&#252;r sie sind neue Modelle f&#252;r die PPP Vertr&#228;ge die M&#246;glichkeit zum „permanenten Transfer &#246;ffentlichen Eigentums an den privaten Sektor“1. (1 „<a href="http://www.freshfields.com/publications/pdfs/2009/jun09/25830.pdf">Outlook for lnfrastructure 2009 and beyond</a>“ London 06,2009,  S. 17)<br />
Die Kanzlei hat auch die beiden <strong>Bankenrettungsgesetze</strong> (SoFFin und Hypo Real Estate) f&#252;r die Bundesrepublik entworfen.<br />
Freshfield geh&#246;rt  zum engeren Beraterkreis des Bundesfinanzministeriums und findet den Weg zum Bundeskanzlermat <em>ohne fremde Hilfe</em>.</p>
<p>Banken und auch &#246;ffentlich-rechtlichen Landesbanken bieten den Kommunen  <em>langfristige, individuell zugeschnittene Finanzierungsm&#246;glichkeit f&#252;r Investitionen</em>  <strong>Gro&#223;e Baukonzerne sind jetzt <em>Infrastrukturanbieter</em></strong> und haben allumfassende Angebote f&#252;r Schulen, Krankenh&#228;user, Altenheime usw. im Programm.<br />
Berater und Wirtschaftspr&#252;fer erschlie&#223;en stetig neue Bereiche f&#252;r PPP Projekte. </p>
<h3>(Vereinigte) Parteien als Helfershelfer der Enteignung </h3>
<p>Die Rot/Gr&#252;ne Regierung unter Schr&#246;der importierte PPP, das auch zum Inhalt des sogenannten Sch&#246;der-Blair Papiers geh&#246;rte, nach Deutschland. Auf dem SPD-Parteitag 2003 in Bochum wurde ein Leitantrag des Parteivorstandes verabschiedet , in dem es hie&#223;: „&#214;ffentlich-private Partnerschaften sind ein neuer Weg, (&#8230;) um &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t“ bereitzustellen.</p>
<p>Am 04.07.2003 beschlo&#223; der Deutsche Bundestag den von SPD und Gr&#252;nen eingebrachten Antrag “&#214;ffentlich Private Partnerschaften”<br />
“&#214;ffentlich Private Partnerschaften (&#214;PP) sind ein wichtiger Baustein bei der Modernisierung unseres Staatswesens. Der Finanzierungsbedarf &#246;ffentlicher Haushalte auf der einen Seite, das hohe Leistungsniveau des Staates und der erhebliche Bedarf an modernen Infrastrukturen auf der anderen Seite zwingen dazu, &#252;ber die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Staat und Privatwirtschaft neu nachzudenken. &#214;ffentlich Private Partnerschaften sind ein neuer und oft auch erfolgreicherer Weg der Bereitstellung von &#246;ffentlichen Leistungen. Mit &#214;PP k&#246;nnen &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t bereitgestellt werden.”<br />
(Unterzeichner: (Dr. Michael B&#252;rsch, Ludwig Stiegler, Klaus Brandner, Klaus Uwe Benneter, Ute Berg, Klaas H&#252;bner, Dr. Hans-Ulrich Kr&#252;ger, Dr. Elke Leonhard, Florian Pronold, Dagmar Schmidt (Meschede), Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Reinhard Weis (Stendal), Dr. Margrit Wetzel, Franz M&#252;ntefering und der Fraktion der SPD sowie der Abgeordneten Volker Beck (K&#246;ln), Werner Schulz (Berlin), Katrin G&#246;ring-Eckardt, Krista Sager und der Fraktion B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN); <a href="http://gruene-bundestag.de/cms/initiativen/dok/22/22271.antrag_zu_oeffentlich_privaten_partnersc.html">Quelle</a></p>
<p>Auf dem SPD-Parteitag im November 2003 in Bochum wurde ein gleich lautender Leitantrag des Parteivorstandes verabschiedet: „ Der Finanzierungsbedarf &#246;ffentlicher Haushalte auf der einen Seite ………………. &#214;ffentlich-private Partnerschaften (&#214;PP) sind ein neuer Weg zur Bereitstellung &#246;ffentlicher Leistungen und ein wichtiger Baustein bei der Modernisierung unseres Staatswesens. Mit &#214;PP k&#246;nnen &#246;ffentliche Leistungen nicht nur mit geringeren Kosten schneller und fr&#252;her, sondern auch in h&#246;herer Qualit&#228;t bereitgestellt werden. (vgl. Beschluss&#252;bersicht 35, 26 des SPD-Parteitages in Bochum im November 2003).</p>
<p>Im M&#228;rz 2004 ver&#246;ffentlicht die SPD-Bundestagsfraktion einen „Wegweiser f&#252;r Kommunen“ (&#214;ffentlich Private Partnerschaften), dabei helfen die KPMG, Bearimg Point, die Deutsche Bank, der Haupverband der Deutschen Bauindustrie und andere. <a href="http://www.bauindustrie-bayern.de/fileadmin/docs_pub/akppp/pdf/5%20Wegweiser.pdf#58">Quelle</a></p>
<p>CDU/CSU, FDP und Gr&#252;ne bildeten ebenfalls ihre Arbeitsgruppen, in denen sich die gleichen Berater wiederfanden wie bei der SPD.</p>
<p>Mit dem „Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung von &#214;ffentlich Privaten Partnerschaften und zur Verbesserung gesetzlicher Rahmenbedingungen f&#252;r &#214;ffentlich Private Partnerschaften“ vom 7.9.2005 stellte bereits die Rot/Gr&#252;ne Regierung die Weichen. „Das &#214;PP-Beschleunigungsgesetz schafft jetzt gesetzliche Rahmenbedingungen, die Hemmnisse und Unklarheiten beseitigen, die die Umsetzung von &#214;ffentlich Private Partnerschaften in Deutschland bisher erschwert haben.” (<a href="http://www.wirfuerklaus.de">Webseite</a> von Claus Brandner, SPD)<br />
Durch dieses Gesetz sind Investoren beispielsweise beim Kauf von Grundst&#252;cken von der Grundsteuer befreit.  m&#252;ssen nur geringes Eigenkapital vorweisen und lediglich  der Generalunternehmer ist &#246;ffentlich auszuschreiben ist. </p>
<p>Bereits 2003 wurde im Bau- und Verkehrsministerium von SPD Minister Tiefensee eine staatliche PPP-Task-Force eingerichtet, der entspechende PPP-Task-Forces auf L&#228;nderebene folgten.<br />
Die PPP Task Force im Bundesministerium beendete zum 28. Februar 2009 ihre T&#228;tigkeit, weil sich mit der „&#214;PP Deutschland AG „ein neues PPP-Kompetenzzentrums auf Bundesebene gegr&#252;ndet und die Arbeit bereits aufgenommen” hat. (<a href="http://www.bmvbs.de/Bauwesen/-,1521/Public-Private-Partnership-PPP.htm">Quelle</a>)</p>
<p>Bei der 2008 von der Bundesregierung gegr&#252;ndete „Partnerschaften Deutschland AG“ (PDAG – &#214;PP Deutschland AG)  geh&#246;ren Aktien dieser Gesellschaft nach englischem Vorbild dem Staat und einschl&#228;gigen Baukonzernen, Banken, Anwaltskanzleien und Beraterfirmen. Die PDAG soll nicht nur mit staatliche Stellen und Kommunen verhandeln, sondern damit auch Gewinne machen.<br />
Im Managament der PDAG sind ehemalige Ministerialbeamte aus dem Bundesfinanzministerium t&#228;tig. Sie erhalten hier das dreifache Gehalt und zus&#228;tzliche Boni bei der von ihnen zum Teil selbst konzipierten PDAG und haben ein vertraglich verbrieftes R&#252;ckkehrrecht in den Staatsdienst.<br />
Es lohnt sich einmal zu schauen (<a href="http://www.partnerschaften-deutschland.de">Quelle</a>) wer  im Management und im Aufsichtsrat sitzt.</p>
<p>Auch wenn im Vorherigen h&#228;ufiger die SPD auftauchte, muss deutlich festgestellt werden, dass ALLE PARTEIEN als T&#252;r&#246;ffner f&#252;r die Wirtschaft im PPP Bereich t&#228;tig sind; auch die Linke tr&#228;gt &#252;berall dort, wo sie mitregiert  ihr Scherflein bei.</p>
<p>Die &#220;bertragung &#246;ffentlicher Funktionen mit langfristigen Vertr&#228;gen in denen die Private dominiert, ist nichts anderes als eine neue Form der Privatisierung.<br />
Bei der Entscheidung f&#252;r ein PPP-Projekt geht es im jeweiligen poltischen Beschlu&#223;gremium um einen sogenannten <em>Wirtschaftlichkeitsvergleich</em>. In diesem Vergleich sollen die Kosten von PPP mit den Kosten bei einer Durchf&#252;hrung durch die &#246;ffentliche Hand verglichen werden. Den gutachterlichen Vergleich erstellen in aller Regel Beratungsfirmen, die im PPP Gesch&#228;ft t&#228;tig sind.<br />
Die Suche nach Investoren wird dann meist Wirtschaftspr&#252;fern &#252;bertragen, die dann auch die Angebote bewerten. Die Berater und Wirtschaftspr&#252;fer kommen manchmal einer Firma oder unterhalten seit Jahrzehnten Gesch&#228;ftsbeziehungen zu gro&#223;en Unternehmen (und Regierungen). Firmennamen wie Freshfields, Pricewaterhouse Cooper, KPMG haben in Deutschland bei der Abwicklung der alten DDR Fu&#223; gefasst und kennen ihre „Freunde“ in der Wirtschaft.</p>
<p>Am Ende der Verhandlungen stehen komplizierte Vertragswerke, die nicht selten diverse Grundvertr&#228;ge enthalten. Diese Vertr&#228;ge unterliegen der Geheimhaltung. Das hei&#223;t &#8211; wenn im nicht-&#246;ffentlichen Teil von Gemeinde-, Landtags- oder Bundestagssitzungen dar&#252;ber entschieden wird, liegen die Inhalte der Vertr&#228;ge NICHT vor. </p>
<p>Einen PPP Vertrag schlie&#223;t die &#246;ffentliche Hand mit einem Generalunternehmer. Der Generalunternehmer kann f&#252;r jedes einzelne Projekt eine eigene Projektgesellschaft gr&#252;nden. Der Generalunternehmer hat somit die Entscheidungsmacht, kann Risiken verlagern (z.B. auf Subunternehmer) und kann durch Dumpingl&#246;hne zus&#228;tzliche Gewinne absch&#246;pfen </p>
<p>PPP Anbieter werben mit  „geringeren Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten durch “Lebenszyklusansatz” und mit “Synergieeffekten durch ganzheitliche Projektrealisierung aus einer Hand”.6   Dazu wird damit geworben, dass die &#246;ffentliche Hand den Vorteil hat, dass die Generalunternehmer selbst auf die langfristigen Folgen achten m&#252;ssten, um ihre Gewinne zu sichern.</p>
<p>Alles Mumpitz. Der PPP-Markt in Deutschland ist fest in der Hand von sechs sogenannten Infrastrukturanbietern: Hochtief, Bilfinger Berger (Deutschland),  SKE (deutscher Ableger von Vinci, Frankreich),  Serco (England), Goldbeck und Royal BAM Group (Niederlande). Allein die Rolle des Generalunternehmern zentrieren alle Vorteile bei ihm.<br />
Der Lebenszyklus zum Beispiel von Geb&#228;uden kann aus Sicht der &#246;ffentlichen Hand (und damit der B&#252;rgerInnen) nicht auf 20 bis 30 Jahre angelegt sein. Die Verantwortung eines Investors endet genau nach 20-30 Jahren – also  genau nach der Zeit, in der es einen Renovierungs- oder Erneuerungsbedarf gibt.</p>
<p>Die Vertr&#228;ge belegen die inseitigen Vorteile der privaten Seite. Zu den PPP-Vertr&#228;gen geh&#246;rt die Vereinbarung, dass die beiden Parteien im Streitfall nicht vor ein ordentliches Gericht gehen. Stattdessen wird ein Schiedsgericht gebildet. Dazu einigen sich die Parteien auf einen „neutralen Dritten“, der  in aller Regel aus der „Wirtschaft“ kommt. Auf der lokalen Ebene ist dies dann beispielsweise ein Vertreter der Industrie- und Handelskammer. Die Sitzungen der Schiedsgerichte sind geheim.<br />
Sie haben verfolgen k&#246;nnen, wie beim bislang gr&#246;&#223;ten PPP-Projekt in Deutschland &#8211; Toll Collect (LKW-Maut) &#8211;  Daimler, Telekom und Cofiroute ihren vertraglichen Verpflichtungen &#252;ber ein Jahr lang nicht nachkamen und deshalb keine Maut eingenommen wurde.  Das bedeutete f&#252;r den Bundeshaushalt einen Verlust von circa 5 Milliarden Euro. Die Bundesregierung klagte bereits 2004 auf Schadenersatz und Konventionalstrafe; aber ein entsprechendes Schiedsgericht wurde erst 2009 eingerichtet und bislang gibt es nicht einmal Berichte &#252;ber Verhandlungen. </p>
<p>Wie bereits genannt, geht den Entscheidungen f&#252;r ein PPP Projekt ein Wirtschaftlichkeitsvergleich voraus.<br />
Diese Vergleiche ber&#252;cksichtigen keine „internen Transaktionskosten“. F&#252;r die &#246;ffentliche Hand f&#228;llt ein hoher personeller und finanzieller Aufwand an, weil er Vergabeprozess und die 20- bis 30j&#228;hrige Begleitung des Projekts organisiert werden muss und die gesamte externe Beratung (juristisch, technisch und wirtschaftlich) zugekauft wird.<br />
Auch die Transaktionskosten des Investors gehen zu Lasten der &#246;ffentlichen Hand, weil die Beraterhonorare , Bankprovisionen usw. des Investors in die Miete einflie&#223;en. </p>
<p>Der Investor hingegen hat es leicht. Er verkauft seine Forderungen an die &#246;ffentliche Hand, die aus den Mietkosten bestehen an eine Bank. Der Investor erh&#228;lt so die Gesamtsumme der Mieten und die &#246;ffentliche Hand zahlt an die Bank. Die &#246;ffentliche Hand verzichtet damit auf ihre Rechte &#8211;  Mietminderung, M&#228;ngelklage usw.. Das hei&#223;t wenn der Investor in Insolvenz geht (so geschehen bei der Londoner U-Bahn) guckt die &#246;ffentliche Hand in die R&#246;hre.</p>
<p>F&#252;r die Investoren rechnen sich die langfristigen Vertr&#228;ge schon aus Steuerg&#252;nden.  So ist es f&#252;r sie g&#252;nstig, die Grundst&#252;cke zu erwerben, auf denen die PPP Projekte durchgef&#252;hrt werden, weil sie als  langfristige Eigent&#252;mer Steuerersparnisse geltend machen k&#246;nnen.<br />
Dar&#252;berhinaus gibt es weitere M&#246;glichkeiten f&#252;r die Unternehmer wie 6b Fonds, so dass bei einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung deutlich wird, dass PPP Projekte zu hohen zus&#228;tzlichen Steuerverlusten f&#252;r die &#246;ffentliche Hand sorgen.</p>
<p><strong>Die Pr&#228;sidenten der Landesrechnungsh&#246;fe haben schon 2006 gewarnt:</strong><br />
“Die Pr&#228;sidentinnen und Pr&#228;sidenten der deutschen Rechnungsh&#246;fe d&#228;mpfen die PPP-Euphorie bei der privatwirtschaftlichen Realisierung &#246;ffentlicher Investitionen (Public Private Partnership). PPP ist zun&#228;chst nur eine von mehreren Finanzierungsformen. Der Vorsitzende der Pr&#228;sidentenkonferenz Dr. Heinz Fischer-Heidlberger: &#8220;<em>PPP ist keine neue Geldquelle.</em>&#8221;<br />
“St&#228;dten, Gemeinden und auch L&#228;ndern, die finanziell angeschlagen sind, hilft dieses Instrument nicht weiter. Bei Finanzierungsengp&#228;ssen wird es von der &#246;ffentlichen Hand h&#228;ufig als Ausweg angesehen, um Investitionen zu realisieren und Wachstumsimpulse zu setzen. Mittel- und langfristig ein gef&#228;hrlicher Weg, weil auch hier die Finanzierungslast in die Zukunft verschoben wird. Die deutschen Rechnungsh&#246;fe fordern deshalb eine sorgf&#228;ltige und realistische Bewertung von Chancen und Risiken und haben gemeinsame Grunds&#228;tze aufgestellt, die zu beachten sind:<br />
	- 	Bei PPP-Projekten treten andere laufende Ausgaben an die Stelle von Zins- und Tilgungslasten und belasten k&#252;nftige Haushalte in gleicher oder &#228;hnlicher Weise. Nur nachgewiesene und haushaltswirksame Effizienzgewinne k&#246;nnen zur Haushaltsentlastung beitragen.<br />
	-	PPP-Projekte, die sich die &#246;ffentliche Hand konventionell finanziert nicht leisten kann, darf sie sich ebenso wenig alternativ finanziert leisten.<br />
	-	Die Wirtschaftlichkeit eines Projekts muss in jedem Einzelfall und &#252;ber die gesamte Laufzeit hinweg (Lebenszyklusansatz) nachgewiesen sein.<br />
	 	Zwischen der &#246;ffentlichen Hand und dem privaten Partner ist eine angemessene und wirtschaftliche Risikoverteilung vorzunehmen.<br />
	- 	Die &#246;ffentliche Hand darf sich durch PPP-Projekte nicht aus dem Vergaberecht „stehlen.<br />
	- 	Die Komplexit&#228;t von PPP-Projekten stellt besonders hohe Anspr&#252;che an die Vertragsgestaltung. Fehlerhafte Vertr&#228;ge haben unmittelbare Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts.<br />
	- 	PPP-Projekte sind w&#228;hrend ihrer gesamten Vertragslaufzeit im Haushalt klar darzustellen. Die Belastung k&#252;nftiger Haushalte muss eindeutig erkennbar sein.<br />
	 	Die Pr&#252;fungsrechte der Rechnungsh&#246;fe sind sicherzustellen.<br />
	- 	Im kommunalen Bereich handelt es sich bei PPP-Projekten h&#228;ufig um kredit&#228;hnliche Gesch&#228;fte, die in fast allen L&#228;ndern der Genehmigung der Kommunalaufsichtsbeh&#246;rde bed&#252;rfen. Von staatlicher Seite sollten Mindestanforderungen f&#252;r PPP-Projekte vorgegeben werden.</p>
<p>Diese Grunds&#228;tze wurden auf der Konferenz der Pr&#228;sidentinnen und Pr&#228;sidenten der Rechnungsh&#246;fe des Bundes und der L&#228;nder am 3. und 4. Mai 2006 in M&#252;nchen verabschiedet. (<a href="http://www.orh.bayern.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=256&#038;Itemid=40">Quelle</a>)</p>
<p>Der Staat braucht neue, wesentliche Einnahmen: Kapitalgewinne, Kapitaltransaktionen, gro&#223;e Verm&#246;gen und Einkommen, von denen es noch nie soviel gab wie heute, m&#252;ssen h&#246;her oder &#252;berhaupt erst besteuert werden. Die neue Regierungskoalition der Bankrotteure ist dazu aber offenbar, genau wie ihre Vorg&#228;nger, nicht in der Lage.<br />
Die Privatisierungen haben  dem Staat keine Entschuldung gebracht, sondern nur neue Schulden. Damit ist er &#228;rmer und abh&#228;ngiger als vorher. Es wurden Arbeitspl&#228;tze vernichtet, ohne dass sich Leistungen f&#252;r die B&#252;rgerInnen verbessert haben. Das ist heute nach einer Forsa Umfrage die Meinung der Mehrheit der Bev&#246;lkerung.<br />
An PPP verdienen Banken, Berater und Konzerne.  Statt einer Verbesserung der Qualit&#228;t durch die PPP-Projekte gibt es einen  zunehmenden  Filz von Politik, Privatwirtschaft, Beratungsfirmen und Anwaltsb&#252;ros.</p>
<p><strong>Die Verschuldung der &#246;ffentlichen Haushalte veringert sich nicht, vielmehr werden die Zahlungsverpflichtungen in die Zukunft verschoben und am Ende vergr&#246;&#223;ert.  Am Ende zahlen immer B&#252;rgerinnen und und B&#252;rger die Zeche  – als VerbraucherInnen, SteuerzahlerInnen und Besch&#228;ftigte.</p>
<p>- PPP f&#246;rdert Billigl&#246;hne<br />
- PPP ist die schleichende &#220;bernahme grundlegender Daseinsbereiche, deren<br />
  Privatisierung und damit verbunden die Enteignung der steuerzahlenden  B&#252;rgerInnen.</strong></p>
<p>Gespart wird nur von den “Generalunternehmern” (Konzernen) und das zu Gunsten von Profiten und zu Lasten von Qualit&#228;t.</p>
<p>Allein das Volumen der PPP Projekte bedingt, dass nur gro&#223;e Unternehmer sie durchf&#252;hren k&#246;nnen. Die lokale Bauwirtschaft als sogenannter Mittelstand wird wie betrieben h&#246;chsten &#252;ber Submissionsvertr&#228;ge eingebunden. Das bedeutet f&#252;r die Arbeitnehmer vor Ort, dass sie total von  Gro&#223;unternehmen abh&#228;ngig und durch sie erpressbar sind.<br />
Nur wenn die Kommunen die Auftr&#228;ge an die regionalen Betriebe vergeben, schafft sie tats&#228;chlich Arbeitspl&#228;tze und hilft damit sich selbst.<br />
Nur das beinhaltet die F&#246;rderung des Mittelstandes, die alle  Parteien in ihren Sonntagreden betonen.</p>
<p><strong>- PPP ist kein Mittel zur Entlastung oder gar Stabilisierung der &#246;ffentlichen Kassen.<br />
- PPP ist eine dauerhafte Belastung, bzw. versteckte Kreditaufnahme, weil sie im Haushalt anders verbucht werden. Der einzige Vorteil besteht in der Verschleierung  der Verschuldung.<br />
- PPP ist keine Finanzierungsalternative. Sie ist eine privatwirtschaftliche Methode, um hohe Renditen zu erzielen.</strong></p>
<h3>Was k&#246;nnen wir machen?</h3>
<p>sich kein X f&#252;r U vormachen lassen<br />
<strong>• Aufkl&#228;rung betreiben und die Hintergr&#252;nde von &#214;PP und PPP &#246;ffentlich machen!<br />
• Druck aus&#252;ben auf  Abgeordnete und von SPD, Gr&#252;nen und Linken und ihr widerspr&#252;chliches Verhalten hinterfragen<br />
• Kommunal keine Parteien w&#228;hlen &#8211; selbst die   “Antiprivatisierungspartei”  DieLinke sitzt in den Bundesl&#228;ndern und Kommunen im Boot &#8211; siehe Berliner Wasserwerke</strong> </p>
<p><strong>Lobbyistenorganisationen</strong><br />
Die Unternehmen, Banken, Berater und sonstigen Profiteure haben sich schon seit Jahren in verschiedenen Lobbyorganisationen zusammengeschlossen, darunter:<br />
<a href="http://www.bppp.de">Bundesverband PPP</a><br />
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, Bayerische Landesbank, Commerzbank AG, Deloitte Consulting GmbH, DEPFA Bank plc, DKB Deutsche Kreditbank AG, Ernst + Young Real Estate GmbH, Bilfinger Berger Hochbau GmbH, Hochtief PPP Solutions GmbH, STRABAG Real Estate GmbH, KEWOG St&#228;dtebau GmbH, KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG,  Nieders&#228;chsiches Ministerium f&#252;r Inneres, Sport und Integration, PriceWaterhouseCoopers Corporate Finance GmbH, White &#038; Case LLP und weitere<br />
http://www.ppp-plattform.de (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.)</p>
<p>http://www.developp.de</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Missbrauch: SPD, GR&#220;NE und SSW t&#228;uschen in der Kinderbeteiligung zum Zentralbad</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 22:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 4. M&#228;rz 2010; ] In der Ausgabe der KN vom 04.03.1010 freuen sich die jugendpolitischen Sprecher der Kooperation (SPD-GR&#220;NE-SSW) in der Kieler Ratsversammlung &#252;ber die von der Kommunalaufsicht (auch gern kommunale Nachsicht genannt) abgelehnten Beschwerde der Linken zur fehlenden Kinder- und Jugendbeteiligung im Zusammenhang mit der Kieler B&#228;derlandschaft.  GR&#220;NE und SPD zeigen damit einmal mehr ihre wahre Gesinnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">4. M&auml;rz 2010</td></tr></table><p><strong>In der Ausgabe der KN vom 04.03.1010 freuen sich die jugendpolitischen Sprecher der Kooperation (SPD-GR&#220;NE-SSW) in der Kieler Ratsversammlung &#252;ber die von der Kommunalaufsicht (auch gern kommunale Nachsicht genannt) abgelehnten Beschwerde der Linken zur fehlenden Kinder- und Jugendbeteiligung im Zusammenhang mit der Kieler B&#228;derlandschaft.  GR&#220;NE und SPD zeigen damit einmal mehr ihre wahre Gesinnung in Bezug auf demokratische Teilhabe.<br />
Die Kommunalaufsicht f&#228;llt mit ihrer Einsch&#228;tzung weit hinter die Sichtweise eines Gutachtens des Landtags in Schleswig-Holstein zur&#252;ck, das auf Initiative der Gr&#252;nen im Landtag zustande kam. </p>
<p>Doch damit nicht genug!<br />
Zus&#228;tzlich wird die Ratsfraktion Direkte Demokratie &#246;ffentlich auf der Webseite von SPD und Gr&#252;nen denunziert und die KN &#252;bernimmt es ungepr&#252;ft.</strong><br />
<span id="more-1230"></span><br />
<em>“Leider gl&#228;nzten auch hier die Parteien „Die Linke“ und die Direkte Demokratie“ obwohl es um die Jugendbeteiligung nach § 47 f der Gemeindeordnung ging, durch Nichtanwesenheit. Schade, die Kinder h&#228;tten es wirklich verdient.”<br />
Auf Einladung konnten sich die Fraktionen am 12. Februar 2010 in der Jugendherberge Gaarden die tollen Ergebnisse der Kinder anschauen und auch mit den Jugendlichen reden. Wir waren sehr angetan von den Ideen und den Ergebnissen der Jugendlichen und haben auch ihre gute Stimmung mit ins Rathaus zur&#252;ckgenommen. </em></p>
<p>Nun stellt sich die Frage wer l&#252;gt – denn nach der Auskunft der B&#228;der GmBH wurde keine Fraktion eingeladen.<br />
Das wir dort genauso wenig WIE ALLE ANDEREN  nicht teilgenommen haben ist hingegen richtig. Ein Schuh wird jedoch daraus, wenn wir anschauen, was Volkhard Hanns, Markus Engelmann, Torsten Stagars, Kirsten Wegner und Antje Danker weglassen.<br />
Die Ratsfraktion Direkte Demokratie hat keine Einladung zu der Beteiligungsveranstaltung bekommen. Im Gegenteil. Unser Fraktionsb&#252;ro hat fr&#252;hzeitig bei der Verwaltung nachgefragt und wurde an die Kieler B&#228;der GmbH verwiesen, von der die Veranstaltung organisiert wurde.<br />
Die B&#228;der GmbH erteilte die Auskunft, dass die Parteien nicht zugelassen seien.  Lediglich der Aufsichtsrat der B&#228;der GmBH durfte in der letzten halben Stunde teilnehmen.<br />
Dem sind wir ebenso nachgekommen, wie alle anderen Fraktionen.<br />
In der letzten halben Stunde war NUR Ratsherr Stagars (als Mitglied des Aufsichtsrats) anwesend.<br />
Weder Kirsten Wegner (Gr&#252;ne) noch Antje Danker (SSW) noch Herr Volkhard Hanns (SPD) selbst waren also dort, wie die Meldung auf der SPD Webseite glauben machen m&#246;chte. Die ebenfalls Und auch Ratsmitglieder der CDU und FDP vermitteln m&#246;chte. Daraus ergibt sich, dass auch die Ratsmitglieder der CDU und FDP mit “Abwesenheit gl&#228;nzten”.</p>
<p>Pfui, die Herren Hanns,  Engelmann, Stagars sowie die Damen  Wegner und  Danker &#8211; das ist keine Vorbildfunktion f&#252;r Kinder- und Jugendliche.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong><br />
Wir haben das Argument der B&#228;der GmbH das die Fraktionen nicht teilnehmen sollen, weil man die Kinder “nicht manipulieren wolle” akzeptiert. Dennoch k&#246;nnen wir es nicht teilen.<br />
Das Argument geht von einer Manipulation durch teilnehmende Fraktionen aus.  Unsere Motivation jedoch war es, zu kontrollieren, ob die Rechte der Kinder und Jugendlichen gewahrt bleiben.</p>
<p>Zugelassen zu der Veranstaltung war aber der Aufsichtsrat der Kieler B&#228;der GmbH!<br />
Mitglieder:<br />
Torsten Stagars Vorsitz Aufsichtsrat  SPD<br />
Rainer Tschorn Aufsichtsratsmitglied,entsandt  CDU<br />
Dirk Scheelje Aufsichtsratsmitglied,entsandt B&#252;ndnis 90/DIE GR&#220;NEN<br />
Stadtrat Adolf-Martin M&#246;ller Mitglied kraft Amt parteilos<br />
Bernd Vogelsang Verw.RatsErsatzmitgl.,entsandt  SPD<br />
Michael Frey Verw.RatsErsatzmitgl.,entsandt  CDU<br />
Sharif Rahim Verw.RatsErsatzmitgl.,entsandt B&#252;ndnis 90/DIE GR&#220;NEN </p>
<p>Einziger Anwesender: Herr Stagars</p>
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		<title>Interfraktioneller Antrag: Leitbild und &#214;rtliche Teilhabeplanung f&#252;r Menschen mit Behinderung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 08:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 18. Februar 2010; 15:00; ] SPD-Ratsfraktion
Ratsfraktion B&#252;ndnis 90/DIE GR&#220;NEN
Ratsfraktion DIE LINKE
FDP-Ratsfraktion
Ratsfraktion Direkte Demokratie
Ratsmitglied SSW

Zu Punkt 10.3 der Tagesordnung
Interfraktioneller Antrag
0096/2010, &#246;ffentlich, 02.02.2010

Ratsherr Wehner, SPD-Ratsfraktion
Ratsherr Wohlfarth, CDU-Ratsfraktion
Rasherr Rahim, Ratsfraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen
Ratsfrau Fehimli, Ratsfraktion Die Linke
Ratsherr Jenning, Ratsfraktion Direkte Demokratie
Ratsfrau Danker, SSW

Betreff: Leitbild und &#214;rtliche Teilhabeplanung f&#252;r Menschen mit Behinderung

Antrag: Die Ratsversammlung m&#246;ge beschlie&#223;en:

1. Zur Analyse sowie zur Aktualisierung des Leitbildes und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">18. Februar 2010</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr></table><p>SPD-Ratsfraktion<br />
Ratsfraktion B&#252;ndnis 90/DIE GR&#220;NEN<br />
Ratsfraktion DIE LINKE<br />
FDP-Ratsfraktion<br />
Ratsfraktion Direkte Demokratie<br />
Ratsmitglied SSW<br />
<span id="more-1135"></span><br />
Zu Punkt 10.3 der Tagesordnung<br />
Interfraktioneller Antrag<br />
0096/2010, &#246;ffentlich, 02.02.2010</p>
<p>Ratsherr Wehner, SPD-Ratsfraktion<br />
Ratsherr Wohlfarth, CDU-Ratsfraktion<br />
Rasherr Rahim, Ratsfraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen<br />
Ratsfrau Fehimli, Ratsfraktion Die Linke<br />
Ratsherr Jenning, Ratsfraktion Direkte Demokratie<br />
Ratsfrau Danker, SSW</p>
<p>Betreff: Leitbild und &#214;rtliche Teilhabeplanung f&#252;r Menschen mit Behinderung</p>
<p><strong>Antrag:</strong> Die Ratsversammlung m&#246;ge beschlie&#223;en:</p>
<p>1. Zur Analyse sowie zur Aktualisierung des Leitbildes und der &#246;rtlichen Teilhabeplanung f&#252;r Menschen mit Behinderung (Beschluss der Ratsversammlung vom 15.11.2007, Drucksache 1083/2007) wird eine Projektgruppe eingesetzt.</p>
<p>2. Die Projektgruppe soll auf der Grundlage des vorhandenen Leitbildes und der &#246;rtlichen Teilhabeplanung pr&#252;fen, ob und inwiefern Anpassungen und Ver&#228;nderungen der dort getroffenen Aussagen erforderlich sind. Ma&#223;stab f&#252;r die Pr&#252;fung sind die UN-Standardregeln (gute behindertenpolitische Planung nach der AGENDA 22 der EU). Ziel ist weiterhin die Herausgabe des Leitbildes und der &#214;rtlichen Teilhabeplanung in verst&#228;ndlicher Sprache.</p>
<p>3. Die Projektgruppe besteht aus 3 Vertreter/innen des Beirates f&#252;r Menschen mit Behinderung, 3 Vertreter/innnen der Verb&#228;nde, 2 Vertreter/innen von Selbsthilfegruppen sowie 2 Vertreter/innen der Anbieter von Leistungen. Aus den Fraktionen kann jeweils 1 Vertreter/in Mitglied werden, m&#246;glich auch durch Entsendung eines b&#252;rgerlichen Mitglieds. Die Verwaltung entsendet 2 Vertreter/innen, &#252;bernimmt den Vorsitz und die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung. Die Mitglieder der Projektgruppe werden in der n&#228;chstm&#246;glichen Sitzung des Ausschusses f&#252;r Soziales, Wohnen und Gesundheit nach vorheriger Beteiligung des Beirates f&#252;r Menschen mit Behinderung gew&#228;hlt. Sie soll ihre Arbeit bis zum Ende des Jahres 2010 abschlie&#223;en. Die Gesch&#228;ftsordnung f&#252;r die Ratsversammlung und die Aussch&#252;sse findet f&#252;r die Arbeit der Projektgruppe entsprechend Anwendung.</p>
<p>4. Vor Beschlussfassung in der Ratsversammlung &#252;ber das aktualisierte Leitbild und die &#214;rtliche Teilhabeplanung ist der Beirat f&#252;r Menschen mit Behinderung zu beteiligen. In geeigneter Weise ist auch die &#214;ffentlichkeit einzubeziehen.</p>
<p><strong>Begr&#252;ndung:</strong><br />
Nach dem Beginn des Diskussionsprozesses &#252;ber die Erarbeitung eines Leitbildes und einer &#214;rtlichen Teilhabeplanung im Jahre 2006 und der Einsetzung einer Projektgruppe (Beschluss der Ratsversammlung vom 13.01.2006, Drucksache 0064/2006) sind mittlerweile mehr als vier Jahre vergangen. Es ist daher an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen und zu analysieren, auf welchen Feldern das Leitbild und die &#214;rtliche Teilhabeplanung bereits gegriffen hat und auf welchen neuer Regelungsbedarf besteht. Weiterhin ist es erforderlich zu pr&#252;fen, inwiefern Anpassungen und Ver&#228;nderungen vorgenommen werden m&#252;ssen. Ma&#223;stab soll dabei das &#220;bereinkommen der Vereinten Nationen &#252;ber die Rechte behinderter Menschen sein, das von der EU konkretisiert wurde.</p>
<p>Deshalb soll eine Projektgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des Beirates f&#252;r Menschen mit Behinderung, der Interessenverb&#228;nde, der Selbsthilfegruppen, der Leistungsanbieter und der Politik eingesetzt werden. Die Zusammensetzung orientiert sich an der im Jahr 2006 eingesetzten Projektgruppe. Da der Ratsversammlung nunmehr sechs Fraktionen angeh&#246;ren, ist auch  die Zahl der Vertreter/innen der Betroffenen angemessen (um zwei) zu erh&#246;hen.</p>
<p>Aufgabe der Projektgruppe soll dar&#252;ber hinaus sein zu pr&#252;fen, wie das Leitbild und die &#214;rtliche Teilhabeplanung in verst&#228;ndlicher Sprache herausgegeben werden kann.</p>
<p>Vor der Beschlussfassung durch die Ratversammlung soll die &#214;ffentlichkeit  in geeigneter Weise einbezogen werden. Das kann beispielsweise durch eine Veranstaltung geschehen. Die Beteiligung des Beirates versteht sich von selbst.  </p>
<p>gez. <em>Thomas Wehner, SPD-Ratsfraktion</em><br />
gez. <em>Jan Wohlfahrt, CDU-Ratsfraktion</em><br />
gez. <em>Sharif Rahim, Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen</em><br />
gez. <em>Wolf-Dietmar Brandtner, FDP-Ratsfraktion</em><br />
gez. <em>Ayse Fehimli, Ratsfraktion Die Linke</em><br />
gez. <em>Bernd Jenning, Ratsfraktion Direkte Demokratie</em><br />
gez. <em>Antje Danker, SSW</em>    </p>
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