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	<title>Mitmachen bei der Direkten Demokratie &#187; Schule</title>
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		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zum Bildungshaushalt 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 11:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frau Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen.
Wir kennen sie seit Jahren die Marketing-Slogans wie „Bildung ist der Rohstoff der Zukunft“, „Fordern und F&#246;rdern“, „Kein Kind zur&#252;cklassen“, „Schulen haben sich auf den Weg gemacht“ und die vielen anderen Sprachnebel. „Vorrang f&#252;r Bildung“ – ein Slogan, den das Bundesbildungsministerium 2010 benutzte – so hat auch die Rathaus-Kooperation ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Frau Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen.</em><br />
Wir kennen sie seit Jahren die Marketing-Slogans wie „Bildung ist der Rohstoff der Zukunft“, „Fordern und F&#246;rdern“, „Kein Kind zur&#252;cklassen“, „Schulen haben sich auf den Weg gemacht“ und die vielen anderen Sprachnebel. „Vorrang f&#252;r Bildung“ – ein Slogan, den das Bundesbildungsministerium 2010 benutzte – so hat auch die Rathaus-Kooperation ihren Schwerpunkt f&#252;r den Haushalt 2012 genannt. Das ist sicher keine Politik, die sich einer klaren, sachlichen und angemessen bescheidenen Redeweise bedient und die aktuelle M&#228;ngel und Herausforderungen realistisch beschreibt und sich wirklich mit der kommunalen Aufgabe Bildung besch&#228;ftigt.</p>
<p>Auch wir unterstreichen den Wert guter individueller Bildung. Aber den gerade auch vom Herrn Oberb&#252;rgermeister gerne zitierten Schluss wonach die Bildung von heute geradezu zwangsl&#228;ufig Transferleistungen von morgen erspart. Wenn Bildung tats&#228;chlich helfen soll zuk&#252;nftige Transferleistungen zu vermeiden, dann braucht es neben guter Bildung vor allem auch entsprechende Besch&#228;ftigungsm&#246;glichkeiten. Diese zus&#228;tzliche „Bedingung, ohne die es nicht funktioniert“ zu verschweigen, weckt Hoffnungen, die sich nicht erf&#252;llen.</p>
<p>Diese Bedingung gar aus dem Blickfeld politischen Handelns zu verlieren, zeigt, wie sehr die Besch&#228;ftigungsfrage individualisiert wird und wie wenig sich die Politik um ein besseres Arbeitsmarktangebot bem&#252;ht – der Markt richtet es ja. Der &#252;bergro&#223;e Teil, der zum Schwerpunkt erhobenen Investitionen sind reine Nachhol-Investitionen aus Vers&#228;umnissen letzter Jahre. Hier wird jeder Tausender, der in die Reparatur zugiger Fenster oder lecker Leitungen also in die Instandsetzung der Bausubstanz investiert wird, gleich als Hochamt der Bildungsf&#246;rderung gefeiert.<br />
<span id="more-1998"></span><br />
Wir sprechen uns nicht gegen diese Investition aus – im Gegenteil. Aber sind gegen einen „Schein“, der so tut, als sei das, was notwendig auch schon hinreichend oder ausreichend. Die Verbesserung der p&#228;dagogischen Situation an den Schulen dagegen muss im Fokus bleiben, denn eine Beton-Million schafft die Infrastruktur, macht aber allein noch keine gute Bildung. Wenn sie sich entschieden h&#228;tten, bescheiden zu sagen, dass sie sich (wie in einer Schule eben) anstrengen wollen, den Investitionsstau abzubauen, also l&#228;ngst &#220;berf&#228;lliges nachzuholen – dann, ja dann – h&#228;tten sie auch uns auf ihrer Seite gehabt. So aber bleibt festzustellen, dass sie schlicht eine Politik des Aufh&#252;bschens und &#220;bertreibens, eben des Verkaufens und Scheins betreiben. Im Neusprech des immer st&#228;rker amerikanisierten Politikbetriebs nennt man das wohl „Sloganeering“. Wir hier vor Ort nennen das einfach blo&#223; „Spr&#252;che klopfen“.</p>
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		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zum Kulturhaushalt</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 08:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufkleber in Gaarden Frau Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen.
Der im Zusammenhang mit Kultur und dem strategischen Ziel „kreative Stadt“ verwendete Begriff &#8220;Kreativit&#228;t&#8221; im Stadtentwicklungsprogramm geh&#246;rt zum Sloganeering des Stadtmarketings. Im INSEKK wird in diesem Zusammenhang von „Innovation“ geredet, aber in der Aufz&#228;hlung der kulturellen Angebote findet sich nur das &#220;bliche &#8211; wie Theater Stadt- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1996" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2011/12/img_0521-govegan-320x440.jpg"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2011/12/img_0521-govegan-320x440-200x300.jpg" alt="Aufkleber in Gaarden " title="Aufkleber in Gaarden " width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1996" /></a><p class="wp-caption-text">Aufkleber in Gaarden </p></div><em>Frau Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen.</em></p>
<p>Der im Zusammenhang mit Kultur und dem strategischen Ziel „kreative Stadt“ verwendete Begriff &#8220;Kreativit&#228;t&#8221; im Stadtentwicklungsprogramm geh&#246;rt zum Sloganeering des Stadtmarketings. Im INSEKK wird in diesem Zusammenhang von „Innovation“ geredet, aber in der Aufz&#228;hlung der kulturellen Angebote findet sich nur das &#220;bliche &#8211; wie Theater Stadt- und Schifffahrtsmuseum, Volkshochschule usw. Und das spiegelt sich auch so im Haushalt wieder. </p>
<p>Hier zeigt sich im Bereich Kultur, dass es nicht einmal den Hauch einer Idee gibt, die es verdient, „kreativ“ genannt zu werden. So wird nicht einmal das von Richard Florida – auf den sich die Argumentation des INSEKK bezieht – deklarierte Ziel erreicht, eine Art kreatives Klima zu schaffen und eine Atmosph&#228;re, die qualifizierte Menschen nach Kiel lockt oder zumindest hier h&#228;lt. In Kiel bedeutet das strategische Ziel „kreative Stadt“ f&#252;r die meisten Kulturproduzenten kostenfreie Umarmung oder Zur&#252;ckweisung – je nach N&#252;tzlichkeit.</p>
<p>Wenn schon kein Geld da ist, k&#246;nnten Sie zeigen, dass Sie es wirklich ernst meinen mit der bisher nur Hohlformel existierenden „kreativen Stadt“. Statt Kreativit&#228;t gibt es zum Beispiel Verbote: so wird in den verabschiedeten „Perspektiven zu Gaarden“ aufgef&#252;hrt: „Das Projekt „Klar Schiff“ zur Bek&#228;mpfung von Graffiti wird fortgef&#252;hrt und gest&#228;rkt.“ In der angeblich gef&#246;rderten Szene sind selbstproduzierte Aufkleber und Plakate mangels anderer Ressourcen das einzige Mittel, um die eigenen Aktivit&#228;ten bekannt zu machen.<br />
Eine „kreative Stadt“ aber muss zum Beispiel Fl&#228;chen haben, damit subkulturelle Projekte &#246;ffentlich f&#252;r ihre Arbeit werben k&#246;nnen. Freies Plakatieren ist eine wichtige Kommunikationsform. Sie ist Teil dessen, was den Raum zwischen gebauter Architektur, den Verkehrswegen, Pl&#228;tzen und B&#252;rgersteigen zu einem &#246;ffentlichen Raum macht. Eine kreative Stadt w&#252;rde freies Plakatieren als &#246;ffentliche Kommunikation respektieren. Wenn Sie noch nicht soweit sind, bliebe Ihnen zumindest die M&#246;glichkeit, entsprechende Fl&#228;chen zur Verf&#252;gung zu stellen. In Kiel allerdings wird an „Kreativit&#228;t“ nicht nur gespart, sie wird sogar behindert.</p>
<p>Au&#223;er dem Schwerpunkt „Eventkultur“ und dem Versuch, sich mit dem, was man hat, irgendwie kreativ zu verkaufen, ist nichts im Angebot. Wenn Sie es ernst meinten mit der „Kreativit&#228;t“, m&#252;ssten Sie akzeptieren, dass es nicht die uninspirierten Strukturen oder &#220;berall-Strukturen sind, die eine kreative Stadt ausmachen, sondern kreative Zentren f&#252;r Neugier und Einfallsreichtum.<br />
Wir trauen Ihnen allerdings nicht zu, etwas in dieser Richtung zu bewegen.</p>
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		<title>Haushaltsrede Ratsherr Bernd Jenning</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 08:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, verehrte
Kolleginnen und Kollegen.
Den Haushalt einer Landeshauptstadt zu beraten birgt in finanzpolitisch so st&#252;rmischen, ja orkanartigen Zeiten erkennbar besondere Risiken. Angesichts der in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden zusammenkommenden „EU-Rettungsgipfel“ und den mit immer k&#252;rzerer Verfallszeit wirksamen Rettungspaketen – oder –schirmen mache nicht nur ich mir gro&#223;e Sorgen. Seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine Herren Oberb&#252;rgermeister und Stadtr&#228;te, verehrte<br />
Kolleginnen und Kollegen.</em></p>
<p>Den Haushalt einer Landeshauptstadt zu beraten birgt in finanzpolitisch so st&#252;rmischen, ja orkanartigen Zeiten erkennbar besondere Risiken. Angesichts der in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden zusammenkommenden „EU-Rettungsgipfel“ und den mit immer k&#252;rzerer Verfallszeit wirksamen Rettungspaketen – oder –schirmen mache nicht nur ich mir gro&#223;e Sorgen. Seit dem 6.12. – dem Tag der K&#252;rzung des Kreditrahmens durch die Kommunalaufsicht hat die gute Laune wohl eine weitere Auszeit genommen. Der Bewegungsspielraum ist, auch durch die Entscheidung der Kommunalaufsicht, die Kreditaufnahme restriktiv zu behandeln, sehr eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Wir k&#246;nnen gemeinsam zwei anderen Fragen nicht ausweichen:<br />
1. Welche Auswirkungen hatten vergangene und haben aktuelle Entscheidungen von Berlin und Br&#252;ssel auf unsere<br />
Haushaltssituation?<br />
Und: 2. – vielleicht noch viel entscheidender &#8211; die Frage: Warum eigentlich sollen wir hier vor Ort K&#252;rzungen exekutieren, die auf Fehlentscheidungen andernorts zur&#252;ckzuf&#252;hren sind?<br />
<span id="more-1992"></span><br />
Die st&#228;dtischen Haushaltsmittel waren immer knapp. Versch&#228;rft wurde diese Situation wegen auch von rot-gr&#252;n gemachter Geschenke an Unternehmen und Verm&#246;gende. Deshalb fehlen auf Bundesebene seit 2001 mehr als 56 Mrd. EUR j&#228;hrlich (das sind 700 € pro Einwohner j&#228;hrlich) – auch in Kiel. Zur Erinnerung: die Kommunalaufsicht hat die Kieler Verschuldung auf gut 2.900 EUR p. E. beziffert. Zus&#228;tzlich haben bundesdeutsche Ma&#223;nahmen zur Deregulierung der Finanzm&#228;rkte das globale Spielcasino angefeuert und so den unvermeidlichen Crash und diverse steuerfinanzierte Rettungsschirme f&#252;r Banken und Spekulanten provoziert. Deren Ausgaben zu Lasten der &#246;ffentlichen Haushalte haben bereits deutlich die 100 Mrd. EUR-Grenze (das sind 1.250 € p.E.) &#252;berschritten – j&#228;hrlich kommen Dutzende von Mrd. EUR f&#252;r unverk&#228;ufliche Giftpapiere der ausgegr&#252;ndeten Bad Banks neu hinzu; von den &#252;ber uns allen schwebenden B&#252;rgschaften und Garantien ganz zu schweigen.</p>
<p>Und nicht zu vergessen: Auch das Land hat der HSH-Nordbank (meiner Erinnerung nach) drei Milliarden nachschie&#223;en m&#252;ssen, was noch mal mehr als 1.000 EUR p.E. bedeutet. Damit haben die direkten Kosten der j&#252;ngsten Finanzmarktkrise die Summe der gesamten Verschuldung aller St&#228;dte und Gemeinden Deutschlands (117,6 Mrd. € in 2010*) l&#228;ngst erreicht. Und nur zur Erinnerung: w&#228;hrend die kommunale Verschuldung in der Regel und zu gr&#246;&#223;ten Teilen mit Investitionen, wie Schulen, Kitas und andere Sachwerte unterlegt ist, gleichen die Rettungsausgaben in Sachen Finanzmarkt dem Freikaufen eines Spiels&#252;chtigen in Travem&#252;nde oder Monte Carlo.</p>
<p>Alle Milliardenbetr&#228;ge, an die man uns in den letzten zwei bis drei Jahren systematisch gew&#246;hnt hat, muss man auf Betr&#228;ge „pro Kopf“ umrechnen, damit es greifbar, verstehbar und auch vergleichbar bleibt. Zur Erinnerung: 2.900 € p.E. betr&#228;gt die Kieler Gesamtversschuldung. Und wenigstens 2.950 € p.E. betragen die skandal&#246;sen Steuergeschenke und Bankenrettungen.</p>
<p>Ich frage mich: Wer hat da &#252;ber seine Verh&#228;ltnisse gelebt? Die Stadt Kiel oder eher die ebenso spendablen Herren im Berliner Regierungsviertel und den noblen Bankh&#228;usern? Die Zahlen belegen: Mit diesen gezahlten Euro-Betr&#228;gen h&#228;tten alle St&#228;dte und Gemeinden der Republik schuldenfrei gestellt werden k&#246;nnen. In der Folge k&#246;nnte so ein betr&#228;chtlicher Finanzspielraum f&#252;r die kommunale Selbstverwaltung entstehen. – Viele zus&#228;tzliche „gute“ Arbeitspl&#228;tze quer durch die Republik und Steigerung der Kaufkraft und den damit initiierten Steuerr&#252;ckfl&#252;ssen k&#246;nnten so entstehen. Eine konkrete Utopie? Stattdessen werden &#246;ffentliche Ausgaben zu Lasten der B&#252;rger zusammengestrichen und der Binnenmarkt abgew&#252;rgt sowie mit den Milliarden der Finanzmarkt bedient, dessen sog. Investoren mit diesen Geldern erneut die Roulettekugel antreiben statt in der Realwirtschaft zu investieren. So wuchs der Derivatemarkt binnen Jahresfrist wieder um astronomische 18%; auf dass in Folge der Spekulation mit Nahrungsmittel Hundertausende zus&#228;tzlich verhungern und (selbst in den USA) obdachlos werden und in Europa sogenannte Experten ganze Regierungen &#252;bernehmen.</p>
<p>Was hat das mit Kiel zu tun, fragen Sie? Fragen Sie mal die Occupy-Demonstranten, auf halbem Weg zur HSH-Nordbank, die k&#246;nnen Ihnen – auch au&#223;erhalb meiner begrenzten Redezeit ausf&#252;hrlich dazu Antworten geben. Oder schauen sie doch mal bei www.nachdenkseiten.de rein. Nach einer Woche regelm&#228;&#223;iger Lekt&#252;re werden Sie so manche neue Erkenntnis haben. </p>
<p>Die katastrophale Kassenlage der St&#228;dte und Gemeinden hat gerade seine Ursachen in dieser ungerechten Steuerpolitik des Bundes und der L&#228;nder „zu Lasten Dritter“ sowie in der illusion&#228;ren Bevorzugung von Aktivit&#228;ten des Finanzmarktes vor denen der Realwirtschaft. Als Bsp. nur: w&#228;hrend jeder Hartz-IV-Bezieher noch Umsatzsteuer auf seine Lebensmittel zahlt, und jeder Mittelst&#228;ndler f&#252;r seine Wertsch&#246;pfung in der Produktion zu dieser Steuer herangezogen wird, bleiben die in Millisekunden von Computern um die Erde gejagten Milliardentransaktionen von dieser Steuer unbehelligt, als seien es Papiermilliarden aus dem ber&#252;hmten Monopoly-Spiel &#8211; alles zu Lasten auch der St&#228;dte und Gemeinden. Die Finanzmarkt-Umsatzsteuer ist l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig, jede Verz&#246;gerung fahrl&#228;ssig – nein vors&#228;tzlich. Diese Politik der falschen finanzpolitischen Rahmenbedingungen f&#252;r die Kommunen muss umgehend beendet werden, wollen wir nicht die in Sonntagreden und Wahlk&#228;mpfen vielbeschworene „Wiege der Demokratie“ vor Ort weiter besch&#228;digen. Der dazu ben&#246;tigte Politikwechsel l&#228;sst sich – das ist klar – nicht in den Kommunen selbst bewirken, aber diese Forderungen danach sollten wenigstens von den betroffenen Kommunen ausgehen. </p>
<p>Und dazu d&#252;rfen vor allem die Ratsmitglieder bundesweit agierender Parteien nicht l&#228;nger die n&#252;tzlichen Steigb&#252;gelhalter ihrer Zentralen oder Fraktionen in Berlin sein. Sie – meine verehrten Kolleginnen und Kollegen aus CDU, SPD, FDP und von den Gr&#252;nen, Sie vor allem sind gefragt, die n&#246;tigen Richtungskorrekturen schnellstm&#246;glich vorzunehmen. Werden Sie durch Druck Ihre Bundestags- und Landtagsabgeordneten zu wahren Interessensvertretern der Kielerinnnen und Kieler. Der Kampf um eine ausk&#246;mmliche Finanzierung der &#246;ffentlichen Daseinsvorsorge muss von unten beginnen und er muss jetzt beginnen.</p>
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		<title>Rede von Ratsfrau Zimmermann zum Erg&#228;nzungsantrag TOP 11.2 &#8211; mehr Bio f&#252;r Kitas und Schulen</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/08/25/rede-von-ratsfrau-zimmermann-zum-ergaenzungsantrag-top-11-2-mehr-bio-fuer-kitas-und-schulen/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/08/25/rede-von-ratsfrau-zimmermann-zum-ergaenzungsantrag-top-11-2-mehr-bio-fuer-kitas-und-schulen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 15:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[zu TOP 11.1.2 Erg&#228;nzungsantrag – Mehr Bio f&#252;r KiTas und Schulen
Sehr geehrte Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen,
nach eingehenden &#220;berlegungen und vielen Diskussionen in unserer Fraktion haben wir uns entschlossen dem Antrag der Kooperation zu folgen, was die Erh&#246;hung des Bio-Anteils am Essen angeht.
Allerdings bedeutet eine ganzheitliche Ern&#228;hrungserziehung weit mehr als Hunger und Durst zu befriedigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>zu TOP 11.1.2 <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=14136">Erg&#228;nzungsantrag </a>– Mehr Bio f&#252;r KiTas und Schulen</strong><br />
Sehr geehrte Stadtpr&#228;sidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen,<br />
nach eingehenden &#220;berlegungen und vielen Diskussionen in unserer Fraktion haben wir uns entschlossen dem Antrag der Kooperation zu folgen, was die Erh&#246;hung des Bio-Anteils am Essen angeht.</p>
<p>Allerdings bedeutet eine ganzheitliche Ern&#228;hrungserziehung weit mehr als Hunger und Durst zu befriedigen und die richtige Auswahl an Lebensmitteln zu treffen, damit der K&#246;rper mit allen N&#228;hrstoffen versorgt wird.<br />
<span id="more-1956"></span><br />
Viele Kinder sind 6 Stunden oder l&#228;nger in den Einrichtungen und nehmen dort mindestens eine Mahlzeit ein. Deshalb bestimmt das angebotene Essen und auch der Umgang damit ma&#223;geblich deren Essgewohnheiten weit &#252;ber Kindergarten- und Schulzeit hinaus. Eine richtige Ern&#228;hrungserziehung im Kindesalter ist der Grundstein f&#252;r das Ern&#228;hrungsverhalten im Erwachsenenalter.</p>
<p>Kinder und Jugendliche haben immer weniger praktische und theoretische Kenntnisse &#252;ber Nahrung und Ern&#228;hrung. Kinder sollten den Wert der Lebensmittel – den ethischen und ern&#228;hrungsphysiologischen – erkennen lernen. Sie sollten zu m&#252;ndigen Verbrauchern heranwachsen, die von ihrer Wahlfreiheit Gebrauch machen und lernen, dass gesundes Essen schmeckt und l&#228;nger s&#228;ttigt.<br />
Bei unseren Recherchen zum Thema Essen in KiTas hat sich gezeigt, dass Kinder vom Prozess der Nahrungsbeschaffung und Zubereitung weitestgehend abgeschnitten sind. Aufgrund hygienischer Vorschriften d&#252;rfen die Kinder die gro&#223;en K&#252;chen gar nicht betreten und nicht jede Einrichtung hat eine K&#252;chenzeile, um mit den Kindern &#8211; wenigstens ab und zu &#8211; zu kochen, backen oder auch nur ein Fr&#252;hst&#252;ck vorzubereiten.</p>
<p>In einer Zeit, in der Tiefk&#252;hlkost, Konserven und Fertiggerichte die Ern&#228;hrung in vielen Familien pr&#228;gen, ist es Aufgabe der Kindertagesst&#228;tten einen Gegenpol zu bilden. Hier k&#246;nnten die Kinder erleben, wie das Mittagessen, ein Imbiss oder Backwaren hergestellt werden und wo die Zutaten daf&#252;r herkommen. Sie k&#246;nnten an der Zubereitung mitwirken und so die Prozesse der Verarbeitung von Lebensmitteln, des Kochens und Backens kennen lernen. Anschlie&#223;end k&#246;nnen sie in einer angenehmen Atmosph&#228;re die Speisen genie&#223;en und dabei eine angemessene Esskultur erlernen.</p>
<p>Da, wie gesagt, nicht alle Einrichtungen &#252;ber die n&#246;tige Infrastruktur verf&#252;gen, m&#246;chten wir mit unserem Erg&#228;nzungsantrag &#252;ber die &#196;nderung der Rahmenkonzeption einen Anspruch festlegen, der von den einzelnen KiTas nach deren M&#246;glichkeiten ausgef&#252;llt werden soll. Die eine KiTa hat vielleicht den Markt um die Ecke, die andere hat eine M&#246;glichkeit mit Kindern zu backen oder wenigstens im Garten die &#196;pfel f&#252;r ein M&#252;sli gemeinsam zu schneiden.</p>
<p>Wie schmeckt eine Zitrone? Wie streiche ich Butter aufs Brot? Wie wird das Mittagessen, ein Imbiss oder Backwaren aus &#8220;nat&#252;rlichen&#8221; Lebensmitteln hergestellt?</p>
<p>W&#228;hrend Eltern arbeiten gehen, ist die KiTa Lernort f&#252;r diese Fragen, deren Kl&#228;rung genauso wichtig ist, wie die Nat&#252;rlichkeit der Zutaten. Daher bitte ich Sie um Zustimmung zu unserem Erg&#228;nzungsantrag.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erg&#228;nzungsantrag der Direkten Demokratie zum Umgang mit Essen an Kitas und Schulen</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/08/24/ergaenzungsantrag-der-direkten-demokratie-zum-umgang-mit-essen-an-kitas-und-schulen/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erg&#228;nzungsantrag zu 0373/2011
Drucksache: 0681/2011
Ratsfrau Zimmermann, Ratsfraktion Direkte Demokratie 
In der Rahmenkonzeption f&#252;r Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt Kiel wird der letzte Satz unter C1 &#8220;Bewegung, K&#246;rper, Gesundheit&#8221; ersetzt durch den Satz:
&#8220;Um die ganzheitliche Entwicklung zu f&#246;rdern, sind Kinder an Beschaffung, Zubereitung und Gestaltung der Mahlzeiten als Bestandteil der p&#228;dagogischen Arbeit zu beteiligen und erlernen eine angemessene Esskultur.&#8221;
F&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erg&#228;nzungsantrag zu 0373/2011<br />
Drucksache: <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=14136">0681/2011</a></strong><br />
Ratsfrau Zimmermann, Ratsfraktion Direkte Demokratie </p>
<p><strong>In der Rahmenkonzeption f&#252;r Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt Kiel wird der letzte Satz unter C1 &#8220;Bewegung, K&#246;rper, Gesundheit&#8221; ersetzt durch den Satz:<br />
&#8220;Um die ganzheitliche Entwicklung zu f&#246;rdern, sind Kinder an Beschaffung, Zubereitung und Gestaltung der Mahlzeiten als Bestandteil der p&#228;dagogischen Arbeit zu beteiligen und erlernen eine angemessene Esskultur.&#8221;<br />
F&#252;r die Umsetzung sind den Einrichtungen Beratungen und Fortbildungen anzubieten. &#220;ber den Stand der Umsetzung ist dem Jugendhilfeausschuss zum Ende des Kindergartenjahres 2011/12 zu berichten.</strong><br />
<span id="more-1958"></span><br />
<strong>Begr&#252;ndung:</strong><br />
Zur gesunden Ern&#228;hrung geh&#246;rt nicht nur, ob die Zutaten wertvoll sind. Damit Kinder lernen, dass gesunde Ern&#228;hrung ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist, muss der Einkauf sowie die Zubereitung Darbietung der Speisen als gemeinsames Erleben und Gestalten erfolgen.</p>
<p><em>Gez. Ratsfrau Ingrid Zimmermann  </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gro&#223;e Anfrage: &#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz &#8211; Gaarden-S&#252;d/Vieburg</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/02/17/grosse-anfrage-aenderung-des-bebauungsplans-nr-755-gruenflaeche-hasenholz-gaarden-sued-vieburg/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2011/02/17/grosse-anfrage-aenderung-des-bebauungsplans-nr-755-gruenflaeche-hasenholz-gaarden-sued-vieburg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 10:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ratsfraktion Direkte Demokratie
Gro&#223;e Anfrage f&#252;r die Ratsversammlung am 17. M&#228;rz 2011
Drucksache 0166/2011
&#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz (Gaarden-S&#252;d/Vieburg, zwischen Holunderbusch und Krummbogen)
1. Einige wenige der AnwohnerInnen des Hasenholzes erfuhren von den Bebauungspl&#228;nen durch ein Schreiben der Stadt, in dem ihre Verkaufsabsichten f&#252;r Teile ihrer Grundst&#252;cke abgefragt wurden. H&#228;lt die Landeshauptstadt dieses Vorgehen f&#252;r geeignet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ratsfraktion Direkte Demokratie</strong><br />
<strong>Gro&#223;e Anfrage f&#252;r die Ratsversammlung am 17. M&#228;rz 2011<br />
Drucksache 0166/2011<br />
&#196;nderung des Bebauungsplans Nr. 755 Gr&#252;nfl&#228;che Hasenholz (Gaarden-S&#252;d/Vieburg, zwischen Holunderbusch und Krummbogen)</strong></p>
<p>1. Einige wenige der AnwohnerInnen des Hasenholzes erfuhren von den Bebauungspl&#228;nen durch ein Schreiben der Stadt, in dem ihre Verkaufsabsichten f&#252;r Teile ihrer Grundst&#252;cke abgefragt wurden. <strong>H&#228;lt die Landeshauptstadt dieses Vorgehen f&#252;r geeignet, um bei den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern mehr Begeisterung f&#252;r Kommunales zu wecken?</strong></p>
<p>2. Bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung im Hasenholz im Sommer 2010 begr&#252;ndete B&#252;rgermeister Todeskino die Bebauungsabsicht mit der Notwendigkeit f&#252;r die Landeshauptstadt Kiel Geldeinnahmen zu erzielen, um Kindergartenpl&#228;tze zu bauen. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Ansicht, dass es den von BM Todeskino suggerierten direkten Zusammenhang nicht gibt?</strong></p>
<p>3. Am 9.7.2009 formuliert OB Albig vor der RV: <em>Auch der Verkauf des kaum noch vorhandenen Tafelsilbers wird uns strukturell nicht weiterbringen. Denn die kurzzeitige Finanzspritze ist zwar bei der Schuldentilgung hilfreich. Unsere Schieflage in Sachen Ausgaben/Einnahmen bringt sie jedoch nicht ins Gleichgewicht zur&#252;ck und wird in wenigen Jahren auf den alten Wert zur&#252;ckkommen.</em> <strong>Teilt die LH Kiel diese Ansicht?</strong></p>
<p>4. Die potentiell mit der Hasenholzbebauung zu erzielenden Einnahmen sind f&#252;r die Stadt u.E. angesichts des riesigen Schuldenbergs der LH Kiel marginal. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Bewertung?</strong></p>
<p>5. <strong>Wieviele Eingaben von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern sind im Rahmen der fr&#252;hzeitigen &#214;ffentlichkeitsbeteiligung bei der Landeshauptstadt eingegangen?</strong></p>
<p>6. <strong>Wieviele der Eingaben haben sich gegen eine Bebauung ausgesprochen, wieviele gaben Anregungen f&#252;r eine Bebauung?</strong><br />
<span id="more-1897"></span><br />
7. Auf der Sitzung des Ortsbeirates Hassee/Vieburg am 11.01.2011, die eigentlich genutzt werden sollte, um die Vorstellungen der AnwohnerInnen zu diskutieren, wurde diese vom Ortsbeirat umfunktioniert, in dem er wesentlich Zeit daf&#252;r verwendete, Argumente f&#252;r eine Bebbauung darzustellen. <strong>Empfindet die Landeshauptstadt dieses Vorgehen als vorteilhaft f&#252;r die Bindung von B&#252;rgerInnen und Stadt?</strong></p>
<p>8. Der Ortsbeirat wurde von den AnwohnerInnen gebeten, die Position der AnwohnerInnen gegen&#252;ber Bauausschuss und anderen st&#228;dtischen Gremien darzustellen. Der Vorsitzendes des OBR, Herr Mallkowsky (SPD) weigerte sich diesem Wunsch nachzukommen ohne das es Widerspruch von Seiten der anderen anwesenden OBR-Mitglieder gab (SPD, GR&#220;NE, CDU, LINKE). In der GeschO der Kieler OBR heisst es dazu: Sie sollen das Interesse der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger f&#252;r die ortsteilbezogenen Aufgaben wecken, Anregungen aufgreifen und selber Anregungen geben. Sie sollen aber auch die Verbindung der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger zu ihrer Stadt st&#228;rken. Ihre Stellung gleicht einer Schaltstelle zwischen B&#252;rgerinnen/B&#252;rger und Stadt. Die Ortsbeir&#228;te wecken und organisieren die Initiative der B&#252;rgerinnen/B&#252;rger und bringen die &#246;rtlichen Probleme in Aussch&#252;ssen, Ratsversammlung und Verwaltung zur Sprache. <strong>Ist die Weigerung des OBR-Vorsitzenden mit der Aufgabenstellung der Ortsbeir&#228;te wie sie von der Gemeindeordnung, der Hauptsatzung und der Gesch&#228;ftsordnung der OBR definiert ist, vereinbar?</strong></p>
<p>9. In einem Schreiben von Ratsherr Hanns (SPD) an die baupolitischen Sprecher u.a. heisst es: <em>Zwei Jugendliche haben bez&#252;glich der geplanten &#196;nderungen im Bebauungsplan Nr. 155 -&#8221;Hasenholz&#8221; ihre Sicht der Kinder- und Jugendkommission zur Kenntnis gebracht. Eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist zwar rechtlich nicht zwingend, aus unserer Sicht aber dringend geboten, da die besagte Fl&#228;che u.U. intensiv von Kindern genutzt worden ist und weiterhin genutzt<br />
wird.</em> Wir sehen darin einen Widerspruch zu § 47f der Gemeindeordnung in dem es hei&#223;t: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen<br />
(1)Die Gemeinde muss bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ber&#252;hren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu muss   die Gemeinde &#252;ber die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner nach den §§ 16 a bis 16 f hinaus geeignete Verfahren entwickeln.<br />
(2)Bei der Durchf&#252;hrung von Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ber&#252;hren, muss die Gemeinde in geeigneter Weise darlegen, wie sie diese Interessen ber&#252;cksichtigt und die Beteiligung nach Absatz 1 durchgef&#252;hrt hat.<br />
<strong>Teilt die LH Kiel unsere Einsch&#228;tzung, dass die rechtliche Bewertung von RH Hanns falsch ist? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>10. Das o.a. Schreiben von RH Hanns erweckt den Eindruck, als wenn ein informelles Gespr&#228;ch von seiner Seite als Kinder- und Jugendbeteiligung gewertet wird. <strong>Teilt die Landeshauptstadt Kiel unsere Rechtsauffassung, dass ein derartiges Vorgehen nicht der Gemeindeordnung entspr&#228;che</strong> (siehe dazu auch die unsere Auffassung unterst&#252;tzende Darlegung bei Bracker, Dehn: Kommentar zur Gemeindeordnung, 7. Auflage, 2009)?</p>
<p>11. <strong>Teilt die Landeshauptstadt Kiel unsere Rechtsauffassung, dass es zur Durchf&#252;hrung einer der Gemeindeordnung entsprechenden Kinder- und Jugendbeteiligung eines Beschlusses der Ratsversammlung &#252;ber die Art des Verfahrens bedarf, wie es auch der o.a. Kommentar zur GO als zwingend empfiehlt?</strong></p>
<p>12. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Rechtsauffassung, dass ein Fehlen einer Kinder- und Jugendbeteiligung ein Verstoss gegen die UN-Kinderrechtskonvention ist? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>13. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass es sich beim Hasenholz nicht um eine Baul&#252;cke handelt sondern um eine Parkanlage mit Spielfl&#228;che, die im qualifizierten B-Plan Nr. 755 ausgewiesen ist und auch so genutzt wird?</strong></p>
<p>14. <strong>Warum wurde das Bauleitplanverfahren zum Hasenholz eingeleitet, obwohl sie nicht im aktuellen NFK Baulandbericht als Potentialfl&#228;che identifiziert ist?</strong></p>
<p>15. <strong>Wer hat das Hasenholz ins Gespr&#228;ch f&#252;r eine m&#246;gliche Bebauung gebracht?</strong></p>
<p>16. Wenn die Baulandnot in Kiel so gross ist: <strong>Warum wird die Erschlie&#223;ung von Krummbogen 82 seitens der Stadt nicht z&#252;gig vorangetrieben?</strong></p>
<p>17. Nach dem in seiner Pauschalheit unseres Erachtens umweltsch&#228;dlichen (Zerst&#246;rung Biotopverbund u.a.) Nachverdichtungskonzepts der LH Kiel soll einer Innenentwicklung (Baul&#252;ckenaktivierung) vor der weiteren Erschlie&#223;ung neuer Baufl&#228;chen im Au&#223;enbereich der Vorzug gegeben werden. <strong>Wie beurteilt die LH Kiel vor diesem Hintergrund die geplante Bebauung des Gr&#252;ffkamp in Friedrichsort (Eingriff in den Landschaftsschutz u.a.)?</strong></p>
<p>18. Die geplante Bebauung einer st&#228;dtischen Gr&#252;nfl&#228;che erscheint gerade vor dem Hintergrund der Leit- und Entwicklungsziele, die sich die Stadt Kiel selbst f&#252;r die Zukunft gesetzt hat, kontraproduktiv. In der Einleitung zum INSEKK 2010 (Integriertes Stadtentwicklungskonzept Kiel, 2010) hei&#223;t es: <em>Die Landeshauptstadt Kiel soll danach eine soziale und kinderfreundliche wie auch kreative Klimaschutzstadt sein. Die Stadtentwicklung ist daher zwingend anzupassen.</em> <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass die geplante Bebbauung den o.a. Zielen zuwiderl&#228;uft?</strong></p>
<p>19. <em>Die Landeshauptstadt Kiel strebt an, unter- und ungenutzte Fl&#228;chen des Innenbereiches vor Fl&#228;chen des Au&#223;enbereiches vorrangig baulich zu mobilisieren (Fl&#228;chenrecycling und Ressourcenschutz unter Ber&#252;cksichtigung der naturr&#228;umlichen Gegebenheiten)</em> (INSEKK 2010, S. 6)  <em>Zur Zeit besteht allgemein kein Bedarf an der Ausweisung neuer Wohnbaufl&#228;chen. Dringend erforderlich ist jedoch die Aktivierung vorhandener Wohnbaufl&#228;chen im innerst&#228;dtischen bzw. innenstadtnahen Bereich.</em> (INSEKK 2010, S. 76). <strong>Teilt die LH Kiel die Ansicht, dass es sich beim Hasenholz nicht um eine schon vorhandene Wohnbaufl&#228;che handelt?</strong></p>
<p>20. Wir zitieren aus dem INSEKK-Entwurf: <em>Unter Ber&#252;cksichtigung der Bev&#246;lkerungsprognose und der aktuellen Markt- und Haushaltsentwicklungen wird sich bis zum Jahr 2012 kein nennenswerter Engpass auf dem Wohnungsmarkt ergeben. Ab diesem Zeitpunkt entwickelt sich bis zum Jahr 2020 ein zus&#228;tzlicher Neubaubedarf von rund 6.600 Wohneinheiten. Der vom Innenministerium Schleswig-Holstein im Entwurf zum Landesentwicklungsplan vorgelegte Wohnungsneubaubedarf f&#252;r die Landeshauptstadt Kiel wird sogar mit 9.600 Wohneinheiten taxiert. Darin ist lediglich ein Neubedarf (durch mehr Haushalte) von 1.900 Wohneinheiten enthalten. Der weitere Bedarf von 6.390 Wohneinheiten ist reiner Ersatzbedarf. Dieser Bedarf wird vorrangig im Bestand gedeckt. Zus&#228;tzlich wird ein Bedarf von 1.310 Wohneinheiten als Fluktuationsreserve angesetzt.</em> (INSEKK 2010, S. 75). Die IG Hasenholz merkt dazu an: Das bedeutet, es ergibt sich ein Bedarf an Neubaufl&#228;chen f&#252;r lediglich 1.900 Einheiten, da der &#252;berwiegende Rest im Bestand (d.h. Neubau auf bereits oder vormals genutzten Fl&#228;chen, Modernisierung, etc.) gedeckt werden kann. Nach anderer Sch&#228;tzung (NFK Baulandbericht 2010, Drucks.-Nr. 1079/2010) ergibt sich ein Bedarf von etwa 2500 WE basierend auf einem aus dem 10-j&#228;hrigen Mittel extrapolierten zuk&#252;nftigen Bauvolumen von 250 WE j&#228;hrlich. Demgegen&#252;ber stehen Baulandfl&#228;chen f&#252;r aktuell 5.000 Einheiten nach INSEKK oder nach anderen Sch&#228;tzungen (proaktiv.de, ‚Bauen in Kiel’) sogar 6.000 Wohneinheiten: <em>„Aktuell stehen den Bedarfen rein rechnerisch ausreichend Baulandfl&#228;chenpotentiale f&#252;r rund 5.000 Wohneinheiten gegen&#252;ber.“</em> (INSEKK 2010, S. 75 f). <em>Hinzu kommt noch ein Wohnungsleerstand von &#252;ber 2.200 Wohnungen (l&#228;ngerfristig), der fluktuationsbedingte Wohnungsleerstand (2%, entsprechend &#252;ber 2.600) nicht mit einberechnet</em> (INSEKK 2010, S. 77). <em>Es bleibt  festzuhalten, dass bis auf absehbare Zeit (2020) kein Engpass auf dem Wohnbaumarkt bestehen wird und daher auch keine zus&#228;tzlichen neuen Wohnbaufl&#228;chen ausgewiesen werden m&#252;ssen. Dar&#252;ber hinaus sollte beachtet werden, dass die Einwohnerzahl in Kiel 1995 bereits schon bei &#252;ber 242.000 lag, aktuell aber nur bei &#252;ber 235.000</em> (Kieler Sozialbericht 2010, S. 13). Der in den letzten Jahren verzeichnete Anstieg ist vor allem auf Zuw&#228;chse bei den Studierenden zur&#252;ckzuf&#252;hren (Studiengeb&#252;hrenfreiheit in Kiel!). Es ist ungewiss, ob dieser Zuwachs bei den gemeldeten Einwohnern mit Erstwohnungssitz in Kiel &#252;berhaupt auch zu einem weiter steigenden Bedarf an Baufl&#228;chen f&#252;hrt, da die meisten Personen nach Abschluss des Studiums nicht in der Stadt dauerhaft ans&#228;ssig werden. GEWOS schreibt dazu: <em>Zuz&#252;ge nach Kiel fanden in den letzten Jahren zu einem erheblichen Teil durch Studierende statt. Wenn es der Stadt Kiel gelingt, diese Haushalte langfristig an Kiel zu binden, besteht auch hier ein Potenzial f&#252;r einen Bev&#246;lkerungsanstieg. Als Starterhaushalte fragen diese Gruppen neben Zimmern in Wohnheimen vor allem g&#252;nstigen Wohnraum in zentralen bzw. nahe zur Universit&#228;t bzw. Fachhochschule gelegenen Stadtteilen nach.</em> (GEWOS 2007, S. 14). <strong>Teilt die LH Kiel die von der IG Hasenholz gefertigte Interpretation der Wohnungsmarktzahlen? Wenn nein: Wo hat die LH Kiel andere Interpretationsans&#228;tze?</strong></p>
<p>21. Die Interessengemeinschaft Hasenholz stellt in ihrer Stellungnahme zu Sozialstruktur der Bev&#246;lkerung und „Schaffung von zus&#228;tzlichen nachfragegerechten Wohnungsangeboten“ dar:<br />
Im aktuellen Sozialbericht findet sich der Hinweis, dass die Einpersonenhaushalte stark zunehmen und aktuell knapp 55% aller Haushalte ausmachen. (Sozialbericht 2010, S. 17).<br />
<em>Aufgrund der prognostizierten Bev&#246;lkerungsentwicklung ist mit einem weiteren Anstieg der Haushaltszahlen, insbesondere der Einpersonenhaushalte, zu rechnen.</em> (INSEKK 2010, S. 13).<br />
<em>Der Neubau im Geschosswohnungsbau hat in den letzten Jahren deutlich zugunsten des Ein- und Zweifamilienh&#228;user nachgelassen. Unter Ber&#252;cksichtigung der Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklungen der Bev&#246;lkerung muss in den n&#228;chsten Jahren Mietwohnungsbau wieder st&#228;rker in den Fokus genommen werden.</em> (Sozialbericht 2010, S. 97)<br />
Speziell f&#252;r Gaarden-S&#252;d macht das GEWOS-Gutachten zum Kieler Wohnungsmarkt folgende Handlungsempfehlungen:<em> &#8211; Nachfragegerechte Bestandsanpassung im Mietwohnungssegment f&#252;r die Zielgruppen Senioren und Familien</em> (GEWOS, Kieler Wohnungsmarktkonzept, Teil 2, 2007, S. 48)<br />
Das geplante Vorhaben im Hasenholz wird hier also keine bedarfsgerechten neuen Kapazit&#228;ten bereitstellen k&#246;nnen. Es entspricht somit also nicht der vorrangigen Entwicklungsplanung. <strong>Teilt die LH Kiel diese Einsch&#228;tzung. Wenn nein – warum nicht?</strong></p>
<p>22. Die AnwohnerInnen des Hasenholzes formulieren in ihrem Schreiben an Bauauschuss und andere st&#228;dtische Gremien zum Leitziel „Kinder- und familienfreundlichste Stadt werden“: Unsere Siedlung ist gerade wegen ihrer offenen Struktur mit gro&#223;en G&#228;rten f&#252;r junge Familien attraktiv. Es gibt jedoch nur (noch) wenige &#246;ffentliche Freifl&#228;chen. Die Attraktivit&#228;t kann daher nur erhalten und gesteigert werden, indem man Freir&#228;ume schafft und insbesondere bestehende Spielfl&#228;chen f&#252;r Kinder und Jugendliche erh&#228;lt, statt sie zu bebauen. Das GEWOS-Gutachten stellt den Anspruch kinder- und familienfreundlichste Stadt zu werden als eines der vorrangigen Leitziele bzw. sogar als strategisches Oberziel heraus. Dies hat die Stadt auch in ihr Integriertes Stadtentwicklungskonzept &#252;bernommen. Da unser Siedlungsgebiet mit Spielpl&#228;tzen oder anderen Freifl&#228;chen, die sich zum Spielen und Toben eignen, nicht gerade reich gesegnet ist, sollten alle bestehenden Fl&#228;chen – und die Hasenholz-Fl&#228;che ist die letzte verbliebene in einem weiten Umkreis – erhalten bleiben! Man muss hier nur die st&#228;dtischen Entwicklungsziele zitieren, und sofort wird klar, dass sich eine Bebauung verbietet:<br />
<em>„Viele Stadtteile Kiels bieten gerade in peripherer Lage ein sicheres, naturnahes und damit zumeist auch kinderfreundliches Wohnumfeld. In dicht bebauten innerst&#228;dtischen Stadtteilen ist das Wohnumfeld auch wegen des Verkehrsaufkommens f&#252;r Kinder eher unsicher und oftmals kein wertvoller Erfahrungsraum. Ad&#228;quate Freifl&#228;chen und Kinderspielpl&#228;tze sowie baulich erzeugte Verkehrssicherheit tragen jedoch zum kinderfreundlichen Wohnumfeld bei.“</em> (GEWOS 2007, S. 8 ) <em>„Um den Bewegungsdrang von Kindern zu f&#246;rdern, sind ihnen Gelegenheiten zum Spielen im Freien anzubieten, um ihre k&#246;rperlichen, geistigen und seelischen F&#228;higkeiten zu entwickeln. Dazu sind Fl&#228;chen f&#252;r Spiele im Freien (Spiel- und Bolzpl&#228;tze) anzulegen, auszustatten und zu unterhalten.“</em> (INSEKK 2010, S. 28 f)<br />
<em>„Im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung sind neben den &#246;ffentlichen Spielpl&#228;tzen auch s&#228;mtliche Fl&#228;chen im Wohnumfeld, im Quartier, im Stadtteil und in der Stadt bei Planungen mit einzubeziehen.“ „Freiraum- und Spielraumplanung sind Grundlage f&#252;r eine kinder- und familienfreundliche Stadtentwicklung.“</em> (INSEKK 2010, S. 29)<br />
Zus&#228;tzlich werden als Handlungsschwerpunkte benannt:<br />
<em>“-Erholungs- und Spielfl&#228;chen quartiersnah bereitstellen<br />
- Kinder, Jugendliche und Familien an Planungsprozessen intensiver beteiligen.“ </em>(INSEKK 2010, S.30)<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass die geplante Bebauung den skizzierten Zielen rund um die Kinderfreundlichkeit zuwiderl&#228;uft?</strong></p>
<p>23. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Bebauung die Spiel- und Erlebnism&#246;glichkeiten der jetzt real existierenden Kinder einschr&#228;nkt?</strong></p>
<p>24. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Prognose um das Alter und die Anzahl der Kinder zuk&#252;nftiger potentieller BewohnerInnen rein spekulativ ist?</strong></p>
<p>25.<strong> Hat die LH Kiel rechtliche M&#246;glichkeiten den Zuzug von kinderreichen Familien sicherzustellen?</strong></p>
<p>26. Die Interessengemeinschaft Hasenholz formuliert zur Altersstruktur des Wohngebietes: Die Siedlung weist bereits eine sehr ausgewogene Mischung aus Jung und Alt auf. Freiwerdende H&#228;user werden kontinuierlich durch junge Familien bezogen, so dass ein stetiger Verj&#252;ngungsprozess stattfindet. Nat&#252;rlich findet sich hier nicht der hohe Anteil von Kindern und Jugendlichen, wie er f&#252;r ein Neubaugebiet anf&#228;nglich charakteristisch ist. Aber gerade, vor der Tatsache, dass es sich hier um ein eingewachsenes Gebiet handelt (H&#228;user aus den 30er Jahren, teilweise &#228;lter), verzeichnet die Siedlung einen relativ hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen. Ein statistisch erh&#246;hter Anteil an &#228;lteren Bewohnern leitet sich aus dem Vorhandensein von mehreren Seniorenheimen im Stadtteil her. Es besteht also keine Notwendigkeit, hier in irgendeiner Weise von Seiten der Stadt Kiel steuernd einzugreifen. Wichtiger als weiteren Wohnraum zu erstellen w&#228;re, die Attraktivit&#228;t des Wohnumfeldes durch einen entsprechenden Erhalt von Frei- und Erholungsfl&#228;chen zu steigern (siehe auch folgend). Au&#223;erdem stehen im Bereich andere, geeignetere Fl&#228;chen zur Erweiterung des Wohnraumangebotes zur Verf&#252;gung (Krummbogen 82). <strong>Teilt die LH die Auffassung, dass eine Wohnbebauung des Hasenholzes keine signifikante Auswirkung auf die Altersstruktur des Quartieres haben wird? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>27. Aus der Stellungnahme der IG Hasenholz zum Leitziel Attraktiver Wohnstandort f&#252;r Senioren/-innen werden: Das von der Stadt identifizierte Leitziel <em>„Attraktiver Wohnstandort f&#252;r Senioren/-innen werden“</em> (GEWOS 2007, S. 10 ff), wird durch eine hier geplante Bebauung nicht unterst&#252;tzt. Im Gegenteil, es w&#252;rde eine Fl&#228;che f&#252;r die sogenannte quartiersnahe Erholung wegfallen. Die zur Zeit noch im oberen Bereich der Gr&#252;nfl&#228;che vorhandenen Sitzb&#228;nke w&#252;rden Ihre Funktion vollst&#228;ndig verlieren. Bereits jetzt ist die Situation alles andere als ideal, denn wer sitzt schon gerne an einem Wendehammer. Hier sollte das vorhandene Potential genutzt werden und die Fl&#228;che, zumindest in Teilen wieder besser als Erholungsraum nutzbar gemacht werden („Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes f&#252;r Senioren“ GEWOS 2007, S. 12) . Die BewohnerInnen der anliegenden SeniorInnenheime machen sich sehr eindeutig f&#252;r den Erhalt des Hasenholzes stark. <strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Wohnbebauung die Lebensqualit&#228;t der vielen SeniorInnen in den naheliegenden Wohnheimen verschlechtern w&#252;rde. Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>28. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass f&#252;r das Ziel „Klimaschutzstadt“ eine wesentlicher Faktor der Anteil der versiegelten Fl&#228;che der LH ist?</strong></p>
<p>29. Wenn Klimaschutz besonders auch Bodenschutz ist und Schutz insbesondere von Brachfl&#228;chen und Fl&#228;chen, die extensiver Nutzung unterliegen: <strong>Warum sind der Stadtverwaltung Zahlen zur Entwicklung der Versiegelung nicht bekannt (gewesen), was die lange Dauer der Bearbeitung unserer Kleinen Anfrage (Drucksache 0021/2011) nahelegt?</strong></p>
<p>30. <strong>Sieht sich die LH Kiel ohne Kenntnis dieses Zahlenmaterials &#252;berhaupt in der Lage qualitative und quantitative Aussagen zum Klimaschutz in Kiel zu treffen?</strong></p>
<p>31. <strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass die Nichtber&#252;cksichtigung der Versiegelung in der LH bei Klimaschutz- und Biodiversit&#228;tskonzepten zwangsweise zu einer gro&#223;en Fehlerbehaftung selbiger f&#252;hren muss? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>32. Zum Freir&#228;umlichen Leitbild f&#252;hrt die Interessengemeinschaft Hasenholz aus: Hier nennen das Freir&#228;umliche Leitbild Kiel und Umland wie auch das INSEKK gleich mehrere Aspekte, die es zu ber&#252;cksichtigen gilt. (&#8230;)<br />
Grunds&#228;tzlich soll das bestehende <em>„…Freiraumsystem erhalten bleiben und m&#246;glichst nach und nach durch weitere Fl&#228;chen verst&#228;rkt und entwickelt werden. Auch die Verdichtung des Netzes f&#252;r den Biotopverbund soll … weiter verfolgt werden. Das Freir&#228;umliche Leitbild Kiel und Umland wird bei allen Planungen und Vorhaben der beteiligten Gemeinden ber&#252;cksichtigt.“</em> (INSEKK 2010, S. 46)<br />
<em>„Die wichtigsten Freifl&#228;chen f&#252;r die Erholung sind in Kiel relativ gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber die Stadt verteilt. …..Der Landschaftsplan stellt aber auch Wohnbereiche dar, die nicht ausreichend mit erholungsrelevanten Gr&#252;nfl&#228;chen ausgestattet sind. Diese befinden sich im Bereich Ravensberg, Bl&#252;cherplatz, Brunswik, im Bereich Vorstadt und S&#252;dfriedhof. Kleinere Defizitbereiche sind im Bereich Friedrichsort, Holtenau, Steenbek-Projensdorf, Suchsdorf, Hassee, Gaarden-S&#252;d und Kronsburg….<br />
Zuk&#252;nftig gilt es, die im Landschaftsplan identifizierten Fl&#228;chen zur Verbesserung des Wohnumfeldes  und der Freifl&#228;chen zu entwickeln.“</em> (INSEKK 2010, S. 46 f)<br />
<em>„Die Umsetzung des Freir&#228;umlichen Leitbildes dient daher<br />
– zur Funktionserf&#252;llung von Freir&#228;umen als<br />
– nutzbarer Erholungsraum<br />
– Aktionsfl&#228;che und sozialer Treffpunkt<br />
– Orientierungspunkte im st&#228;dtischen Gef&#252;ge<br />
– wichtiger Bestandteil des Stadt&#246;kosystems und damit gesundheits- und wohlfahrtsf&#246;rdernd“ </em><br />
(Freir&#228;umliches Leitbild, 2007, S. 7)<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass alle diese Aspekte von der betroffenen Fl&#228;che abgedeckt werden? Wenn nein: warum nicht? </strong></p>
<p>33. <strong>Wieso will die LH Kiel in einem Gebiet (Gaarden-S&#252;d) eine Erholungs- und Freizeitfl&#228;che bebauen, wenn sie gleichzeitig ein Defizit solcher Gr&#252;nfl&#228;chen f&#252;r den Stadtteil feststellt?</strong></p>
<p>34. Zum Aspekt ‚Erholung und Spiel’ heisst es im Freir&#228;umlichen Leitbild: <em>„Die Fl&#228;chen des Freir&#228;umlichen Leitbildes Kiel und Umland sind ein Angebot f&#252;r die Menschen und Besucher der Region Kiel, sich zu erholen oder auch sich auf gr&#252;nen Wegen auf Spurensuche zu begeben. Dabei spielen gro&#223;fl&#228;chige Landschafts(bild)r&#228;ume und Kulturlandschaften ebenso eine Rolle wie versteckte Kleinode und Fl&#228;chen f&#252;r aktive Erholung und Spiel.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S. 43)<br />
<em>„Die regionalen Landschaftsbereiche werden durch kleinteiligere Elemente, die aus der kommunalen Landschaftsplanung hervorgehen, verkn&#252;pft. Hierzu z&#228;hlen.<br />
– allgemeine Gr&#252;n- und Freifl&#228;chen (z.B. Parkanlagen, gr&#252;nbestimmte Pl&#228;tze, Strand, Friedhof,<br />
Kleing&#228;rten, Sport-, Spiel- und Bolzplatz, Freibad, Wildgehege, Seen und Teiche &#252;ber 500 m2,<br />
Sportboothafen, Naturerlebnisraum, Dorfplatz)<br />
– Pl&#228;tze, Wegefl&#228;chen<br />
– Fl&#228;chen mit Bedeutung f&#252;r das Landschaftsbild<br />
– Wald<br />
….Kleinere, auch isoliert liegende Fl&#228;chen, z.B. f&#252;r die quartiersbezogene Erholung oder Spielpl&#228;tze, werden ebenfalls dargestellt, da sie von erheblicher Bedeutung f&#252;r die Erholung sind.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S. 45) .<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass das Hasenholz eine besondere Rolle f&#252;r aktive Erholung und Spiel hat? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>35. Aus der Stellungnahme der Interessengemeinschaft Hasenholz zum Aspekt ‚Schutz des Lokalklimas’ und ‚nachhaltiger Umgang mit nat&#252;rlichen Ressourcen’ :<br />
Gem&#228;&#223; INSEKK wird gefordert:<em> „Fr&#252;hzeitige Ber&#252;cksichtigung vorhandener/potenzieller Fl&#228;chen f&#252;r die Umweltvorsorge und<br />
Biotopverbund“</em> (INSEKK 2010, S. 49)<br />
<em>„Sparsamer Landschaftsverbrauch bei der zuk&#252;nftigen Stadtentwicklung“</em> (INSEKK 2010, S. 50)<br />
Zur Abmilderung bioklimatischer Belastungen sind u.a. folgende Ma&#223;nahmen vorgesehen:<br />
<em>„- Bereiche mit Ausgleichsfunktion (Parkanlagen, Waldfl&#228;chen, Wasserfl&#228;chen, landwirtschaftliche<br />
Nutzfl&#228;chen) sind zu erhalten. Luftleitbahnen d&#252;rfen nicht verbaut werden<br />
- Entsiegelungs- und Begr&#252;nungsma&#223;nahmen….<br />
- Erhaltung gr&#246;&#223;erer Parkfl&#228;chen und des Gr&#252;ng&#252;rtels im &#220;bergangsbereich von freier Landschaft zur Stadt“</em> (INSEKK 2010, S. 42) .<br />
<strong>Teilt die LH Kiel die Auffassung, dass eine Bebauung im Widerspruch zu den zitierten Formulierungen steht? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>36. Zum Aspekt ‚Biotopschutz’ findet sich in der Stellungnahme der IG Hasenholz: Ebenso wie f&#252;r die Erholung kommt der Fl&#228;che eine Bedeutung im Natur-, Landschafts- und Biotopschutz (Biotopverbundsystem) zu – die besagte Fl&#228;che liegt zwischen dem Landschaftsschutzgebiet „Drachenseeniederung“ (LSG Drachensee, Russee und Umgebung, seit 2008) und dem geplanten Schutzgebiet „Vieburger Geh&#246;lze, Meimersdorfer Moor und Umgebung“. Die Fl&#228;che nimmt damit an dieser Stelle eine wichtige Trittsteinfunktion ein. Au&#223;erdem ist das Gebiet nicht isoliert zu sehen, sondern steht auch &#252;ber die angrenzenden G&#228;rten mit ihren durchl&#228;ssigen Begrenzungen sowie &#252;ber die wassergebundenen Wege mit den sich anschlie&#223;enden gro&#223;r&#228;umigeren Gr&#252;nz&#252;gen in Verbindung.<br />
<em>„Im Themenplan Biotopverbund sind au&#223;erdem kleinere Fl&#228;chen, die zum Teil isoliert liegen, dargestellt. Diese stehen zun&#228;chst nicht im Zusammenhang mit dem Verbundsystem, wurden aber von den Gemeinden als bedeutsam f&#252;r den Biotopverbund angegeben. Sie sollten als Trittsteine potentieller Erg&#228;nzungen im Verbundsystem gesehen und behandelt werden.“</em> (Freir. Leitbild, 2007, S.14)<br />
Regelm&#228;&#223;ige Wanderbewegungen von Amphibien durch unsere angrenzenden G&#228;rten in das und aus dem Gebiet, das Vorkommen einer Vielzahl von Singvogelarten, sei es br&#252;tend oder zur Nahrungssuche (darunter seltene und teilweise in Bestand bedrohte Arten wie Gr&#252;n-, und Schwarzspecht, Gartenrotschwanz, Trauerschn&#228;pper, diverse Grasm&#252;ckenarten, etc.), Flederm&#228;use, Igel und andere Kleins&#228;uger bis hin zu einer gro&#223;en Bandbreite an Insekten zeugen von der hohen &#246;kologischen Qualit&#228;t der Fl&#228;che. Sollte die Stadt tats&#228;chlich die B-Plan&#228;nderung trotz aller entgegenstehender Fakten vorantreiben wollen, so w&#228;re hier eine eingehende gutachterliche Untersuchung (Kartierung) inklusive Umweltbericht (gem. § 2 Abs. 4 BauGB) dringend angezeigt.<br />
<strong>Teilt die LH die Auffassung, dass eine gutachterliche Untersuchung inkl. Umweltbericht gesetzlich zwingend erforderlich w&#228;re, wenn das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt w&#252;rde? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>37. <strong>Sieht das LH Kiel M&#246;glichkeiten &#246;kologisch  wertvolle Fl&#228;chen wie das Hasenholz oder an der H&#246;rn vor einem Zugriff durch Bebauung zu sch&#252;tzen und damit der weiteren Artenverarmung in der Landeshauptstadt entgegenzuwirken? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>38. <strong>Sieht die Landeshauptstadt Kiel in einer m&#246;glichen Bebauung des Hasenholzes einen Verstoss gegen die Biodiversit&#228;ts-Erkl&#228;rung, die von BM Todeskino f&#252;r die LH gezeichnet wurde? Wenn nein: Warum nicht?</strong></p>
<p>39. <strong>Ist der LH Kiel das Konzept der zuk&#252;nftigen Entwicklung und Nutzung der Fl&#228;che am Hasenholz der Interessengemeinschaft Hasenholz bekannt, das nachfolgend verk&#252;rzt wiedergegeben wird?</strong> Wir Anwohner sprechen uns f&#252;r eine naturnahe Entwicklung der Fl&#228;che aus (z.B. als Streuobstwiese mit Trockenrasenanteilen, unter Einbeziehung des vorhandenen alten Baumbestandes), um sie wieder f&#252;r alle nutzbar zu machen. Sowohl als Spielfl&#228;che f&#252;r kleinere Kinder und Kinder im schulpflichtigen Alter, wie auch als &#246;ffentlicher Begegnungsraum f&#252;r &#228;ltere Anwohner, und insbesondere auch z.B. f&#252;r Bewohner aus den nahegelegenen Seniorenheimen, die diese fu&#223;l&#228;ufig und barrierefrei gut zu erreichende kleine Parkanlage als Erholungsraum nutzen k&#246;nnten (siehe Anlage). Das Vieburger Geh&#246;lz ist f&#252;r diese Personengruppen, sowohl f&#252;r kleinere Kinder, nicht zuletzt auch wegen der  ausgedehnten Hundeauslauffl&#228;chen, ebenso wie f&#252;r &#228;ltere, unter Umst&#228;nden in der Beweglichkeit beeintr&#228;chtigte B&#252;rger nicht nutzbar.<br />
Ein gro&#223;er Teil der Anwohner ist gerne bereit, bei der Entwicklung der Fl&#228;che konstruktiv mitzuarbeiten und sich hier – sofern von Stadt und Gr&#252;nfl&#228;chenamt gew&#252;nscht – z.B. auf Basis von Patenschaften in die Betreuung der Fl&#228;che mit einzubringen. Viele Nachbarn k&#246;nnen sich auch vorstellen, durch Spenden (Pflanzaktionen, B&#228;nke, Anlage von Ruheecken, Nistk&#228;sten, Insektenhotels, u.a.) oder auch mit ihrer Arbeitskraft zur Wiederherstellung und positiven Entwicklung der Fl&#228;che beizutragen. Dabei m&#246;chte die Interessengemeinschaft Hasenholz auch mit den ortsans&#228;ssigen Kinderg&#228;rten, Tagesm&#252;ttern sowie den Seniorenheimen eng zusammenarbeiten, die ein starkes Interesse an der Nutzung bekundet haben. Die Stadt Kiel sollte diese einmalige Chance erkennen, dass hier generations&#252;bergreifend etwas f&#252;r die positive Stadtentwicklung getan werden kann und im Interesse der B&#252;rger auch getan werden sollte. </p>
<p>40. <strong>Wie beurteilt die LH das Konzept im Hinblick auf Umwelt- und Sozialvertr&#228;glichkeit?</strong></p>
<p>41. <strong>Welche M&#246;glichkeiten sieht die LH die AnwohnerInnen des Hasenholzes bei ihrem b&#252;rgerschaftlichen Engagement zu unterst&#252;tzen?</strong></p>
<p>42. <strong>Inwieweit f&#252;hlt die LH sich der lokalen Agenda 21 bzw. der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verpflichtet?</strong></p>
<p>43. W&#228;re die vorhandene Suksessionsfl&#228;che nicht im Innenbereich sondern im Au&#223;enbereich w&#252;rde sie gesetzlichen Schutz aufgrund ihrer hohen &#246;kologischen Wertigkeit besitzen. Nur aufgrund ihres „falschen“ formalen Status besitzt sie diesen Schutz nicht.<br />
<strong>Teilt die LH Kiel unsere Auffassung, dass zum Schutz unserer nat&#252;rlichen Lebensgrundlagen hier dringender Handlungsbedarf besteht, um Artenvielfalt und Lebensqualit&#228;t f&#252;r die LH zu erhalten auch im Innenbereich?</strong></p>
<p>44. Bei der Fl&#228;che, die bebaut werden soll handelt es sich um eine Fl&#228;che, die planerisch als Boden mit besonderer Bedeutung f&#252;r die Grundwasserneubildung klassifiziert ist.<br />
<strong>Hat die LH als Ausgleich schon andere grundwasserbildende Fl&#228;chen zur Entsiegelung ins Auge gefasst oder plant sie besondere Bauweisen von denen keinerlei Beeintr&#228;chtigung f&#252;r die Grundwasserbildung ausgeht?</strong></p>
<p><em><br />
Ratsfraktion Direkte Demokratie</p>
<p>Gez.: Ratsfrau Ingrid Zimmermann</p>
<p>Gez.: Ratsherr Bernd Jenning</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rede zur Stiftung Bildung macht stark</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 10:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rede von Ratsfrau Zimmermann zu TOP 20 der Ratsversammlung vom 20.1.2011: Stiftung „Bildung macht stark“ &#8211; Drucksache 0834/2010  
Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren,
eine Stiftung, die Kindern aus wirtschaftlich benachteiligten Familien das Schulessen sichert &#8211; das kann ja nichts Schlechtes sein. Dennoch werden wir uns bei dieser Vorlage enthalten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rede von Ratsfrau Zimmermann zu TOP 20 der Ratsversammlung vom 20.1.2011: Stiftung „Bildung macht stark“ &#8211; Drucksache <a href="http://ratsinfo.kiel.de/ratsinfo/vo020.asp?VOLFDNR=13185">0834/2010</a>  </p>
<p>Sehr geehrte Frau Stadtpr&#228;sidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren,</p>
<p>eine Stiftung, die Kindern aus wirtschaftlich benachteiligten Familien das Schulessen sichert &#8211; das kann ja nichts Schlechtes sein. Dennoch werden wir uns bei dieser Vorlage enthalten und das will ich kurz begr&#252;nden. Mit dieser Beschlussvorlage wird wieder einmal ein Schritt auf dem Weg gemacht, dass sich die &#246;ffentliche Hand immer weiter von ihren Aufgaben zur&#252;ckzieht. N&#228;mlich arme Kinder zu unterst&#252;tzen und so einer Chancengleichheit n&#228;herzukommen. Stattdessen wird die Energie in die Sammlung von Spenden gesteckt und so eine &#246;ffentliche Aufgabe vom Goodwill reicher Menschen und Organisationen abh&#228;ngig. Auch der Titel der Stiftung verschleiert die eigentliche Bestimmung, denn es geht nicht um ein mehr an Bildung, sondern schlicht und ergreifend darum, dass die Kinder regelm&#228;&#223;iges Essen bekommen. So m&#252;sste es anstatt &#8220;Bildung macht stark eigentlich hei&#223;en: &#8220;Ein leerer Bauch studiert nicht gern.&#8221;</p>
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		<title>Grundsatzrede zum Haushalt von Ratsherr Jenning</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 11:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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Es gilt das gesprochene Wort
Frau Stadtpr&#228;sidentin,
verehrte Kolleginnen und Kollegen!
Kiel nimmt einen Kredit von 56 Millionen Euro f&#252;r das Jahr 2011 auf. Kiel hat &#252;ber 400 Millionen Euro Schulden. Kiel spart &#8211; oder besser gesagt k&#252;rzt &#8211; seit Jahren an allen Ecken und Enden, aber das Minus w&#228;chst und w&#228;chst. Und das ist &#252;brigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grundsatzrede zum Haushalt</strong><br />
<em>Es gilt das gesprochene Wort</em></p>
<p><em>Frau Stadtpr&#228;sidentin,<br />
verehrte Kolleginnen und Kollegen!</em></p>
<p>Kiel nimmt einen Kredit von 56 Millionen Euro f&#252;r das Jahr 2011 auf. Kiel hat &#252;ber 400 Millionen Euro Schulden. Kiel spart &#8211; oder besser gesagt k&#252;rzt &#8211; seit Jahren an allen Ecken und Enden, aber das Minus w&#228;chst und w&#228;chst. Und das ist &#252;brigens nicht erst seit der Finanzkrise der Fall! Warum w&#228;chst der Schuldenberg immer weiter &#8211; wie kann das sein?! Der Erkenntnis, dass die Schulden anderswo entstanden sind, kann ich nur beipflichten. Wie sich die finanzielle Lage der Kommunen gestaltet, daf&#252;r gibt der Bund ma&#223;geblich den Takt an. Und es sind genau jene Parteien im Bund, deren Vertreter auch in diesem Ratssaal vertreten sind. Es ist mir, meine werten Kolleginnen und Kollegen daher etwas zu kurz gesprungen, nur auf den Bund zu zeigen, Krokodilstr&#228;nen zu vergie&#223;en und zu behaupten, alles sei &#8220;unausweichlich&#8221; oder &#8220;alternativlos&#8221;. Es sind Ihre ehrenwerten Bundes-Parteifreunde, die daf&#252;r verantwortlich sind, dass die Kommunen pleite sind.</p>
<p>Wenn sich nicht grunds&#228;tzlich auf Bundesebene etwas &#228;ndert, dann ist der vom Stadtk&#228;mmerer in Aussicht gestellte Ruin Kiels tats&#228;chlich &#8216;unausweichlich&#8217; &#8211; und dann &#8220;sehen wir alt aus&#8221; um den K&#228;mmerer im Fianzausschuss zu zitieren. Trauen Sie sich und setzen Sie sich in Ihrer Partei ein, damit nicht mehr l&#228;nger die an der Misere unschuldigen B&#252;rgerinnen und B&#252;rger herhalten m&#252;ssen, sondern auch mal die Reichen zur Kasse gebeten werden! Denn h&#228;tten Sie die Traute und w&#252;rden das Verm&#246;gen der Milliard&#228;re Deutschlands f&#252;r nur drei Jahre mit 7,2 % besteuern, dann w&#228;ren der Bund, die L&#228;nder und die Kommunen schuldenfrei!  So aber werden die ins Auge gefassten Sparma&#223;nahmen die Kielerinnen und Kieler treffen &#8211; und bald merken, dass ihnen kr&#228;ftig ins Portemonnaie gegriffen wird.<br />
<span id="more-1879"></span><br />
Das Land hat Mitte des Jahres listenweise Sparvorgaben gemacht, damit das Innenministerium den Kieler Haushalt genehmigen wird. Mit dem &#8211; aus den Leuten heraus-gequetschten &#8211; Geld kann niemals eine &#8220;Konsolidierung&#8221; oder gar Schuldenbefreiung erreicht werden, aber immerhin ist Kiel gerade noch zahlungsf&#228;hig und ger&#228;t nicht unter das Kuratel des Landes. Um den Bankrott der Landeshauptstadt &#8211; zumindest vorerst &#8211; noch abzuwenden, werden uns allen Ernstes diese Vorschl&#228;ge gemacht:<br />
Erh&#246;hung von Geb&#252;hren<br />
Erh&#246;hung der Hundesteuer<br />
Erh&#246;hung der Zweitwohnsitzsteuer<br />
Erh&#246;hung der Grundsteuer.</p>
<p>Zur letzteren, der Grundsteuer, die der Landeshauptstadt 3,5 Millionen Euro einbringen soll: Hier sind nicht ausschlie&#223;lich Vermieter betroffen, sondern auch Mieter. Die Grundsteuern k&#246;nnen n&#228;mlich von den Vermietern als umlagef&#228;hige Kosten den Mietern zum Teil aufgeb&#252;rdet werden. Betroffen sind also im schlimmsten Falle alle Mieter, auch Hartz-IV-Empf&#228;nger. Ich finde allerdings nichts zur Erh&#246;hung der Obergrenzen der Kosten der Unterkunft!</p>
<p>&#220;brigens: entweder handelt es sich um blanke Verzweiflung oder aber um unappetitliche Abzocke, wenn die leere Stadtkasse mit verst&#228;rkten Verkehrskontrollen aufgef&#252;llt werden soll. Es wurde schon im Finanzausschuss erw&#228;hnt: mit Blitzern an &#8220;Verkehrsschwerpunkten&#8221; verbessern Kommunen vielleicht ihre finanzielle Lage, nicht aber unbedingt die Sicherheit an &#8220;Unfallschwerpunkten&#8221;&#8230;</p>
<p>Es ist offensichtlich: wir sind am Limit angekommen. Kein Wunder, dass hier einigen sehr daran liegt, dass f&#252;r die &#8220;schmerzhaften Einschnitte&#8221; alle an einem Strang ziehen sollen. Es sollen also alle in einem Boot sitzen &#8211; was Sie, meine Damen und Herren bekanntlich gerne tun, solange es sich um ein Drachenboot handelt! Ja, beim Drachenbootrennen im Sommer war die Welt in &#8220;Kiel Sailing City&#8221; noch in Ordnung; heute im Winter erleben Sie einen herben Realit&#228;tseinbruch. Nach einem Jahr Imagepflege pr&#228;sentiert die &#8220;Soziale Stadt&#8221; die Rechnung, die die &#196;rmsten bezahlen d&#252;rfen. Daher Vorsicht LINKE, fliegt nicht aus dem behaglichen Boot: f&#252;r das Mobilit&#228;tsticket der Bed&#252;rftigen ist kein Geld da!</p>
<p>Apropos kein Geld: Die Idee eines B&#252;rgerhaushaltes ist nat&#252;rlich nicht schlecht -entspricht dieser Ansatz grunds&#228;tzlich unserem Anliegen f&#252;r mehr Mitbestimmung der Kielerinnen und Kieler. Allerdings erscheint uns bei der gegenw&#228;rtigen Lage dies lediglich als eine weitere M&#246;glichkeit, Verantwortung wegzuschieben. Statt der Ratsversammlung h&#228;tten dann die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger die Qual der Wahl, wie sie den Mangel verwalten sollen. Stellt bessere Ausgangsbedingungen her und wir stimmen der Einf&#252;hrung eines B&#252;rgerhaushaltes sofort zu. Solange aber tragen bitte Sie und Ihre Kollegen auf Bundes- und Landesebene die Verantwortung f&#252;r das Finanzdesaster!</p>
<p>Die anvisierten K&#252;rzungen wie zum Beispiel im Bereich Schule, Kultur und Soziales werden meist als &#8220;alternativlos&#8221; dargestellt. Wenn dem so ist, dann w&#228;ren ja Beratungen, politische Gremien, ja sogar die Ratsversammlung &#252;berfl&#252;ssig. Aber noch stehen wir nicht unter Kuratel des Landes &#8211; also h&#246;ren Sie auf mit dieser &#8220;Alternativlosigkeits&#8221;-Litanei, die nichts anderes als eine Ausrede ist!</p>
<p>Falls Sie nicht jammern, dann klopfen Sie sich bekanntlich gern auf die Schulter. Dann geht es aktiv und innovativ zu; werden die Bildungs- und Chancengleichheit gelobt. Da ist man stolz auf 55 Millionen Euro, die in KiTas, Schulen und Berufsbildungszentren (und leider auch das Zentralbad!) investiert werden sollen. Ja, aber meine Damen und Herren! &#8211; es geht lediglich um den Erhalt der maroden Geb&#228;ude, mitnichten um die tats&#228;chliche Bildung der Kinder und Jugendlichen! Die seit Jahren &#252;berf&#228;llige Sanierung ist eine Pflichtaufgabe der Kommune und noch lange kein Grund, die Federn zu spreizen.</p>
<p>Der Haushalt zeigt: Was diese Stadtpolitik akzeptiert, ist die dauerhafte soziale Ausgrenzung. Gesamtst&#228;dtische Prozesse, die die Armut mindern k&#246;nnten, werden ignoriert oder mit fragw&#252;rdigen Methoden angegangen. So fragw&#252;rdigen Methoden, dass der Eindruck entsteht, nicht die Armut wird bek&#228;mpft, sondern die Armen. Die zus&#228;tzlichen Abgaben werden f&#252;r alle diejenigen in Kiel zum Problem, die ohnehin schon jeden Cent zweimal umdrehen m&#252;ssen. Diese Menschen sehen sich zu einem bitteren Balanceakt zwischen Lebenshaltung und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gezwungen. Wie schmerzhaft dies ist, kann nur nachvollziehen, wer es selbst erlebt hat.</p>
<p>Die Ratsfraktion Direkte Demokratie wird daher dem Haushalt nicht zustimmen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausschuss f&#252;r Schule und Sport am 9.9.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 9. September 2010; 17:00; ] [caption id="attachment_1015" align="alignright" width="140" caption="Kiel"][/caption]Raum: Raum A 454, 4. Etage, Ort: Neues Rathaus, Eingang Andreas-Gayk-Stra&#223;e/Fabrikstra&#223;e	
TOP 	  	Betreff 	Drucksache
&#214; 1 	  	  	Er&#246;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit 	  	
&#214; 2 	  	  	Genehmigung der Tagesordnung 	  	
&#214; 3 	  	  	Niederschriften / Beschluss&#252;bersichten 
	  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">9. September 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr></table><p><div id="attachment_1015" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png" alt="Landeshauptstadt Kiel" title="Kiel" width="140" height="147" class="size-full wp-image-1015" /></a><p class="wp-caption-text">Kiel</p></div>Raum: Raum A 454, 4. Etage, Ort: Neues Rathaus, Eingang Andreas-Gayk-Stra&#223;e/Fabrikstra&#223;e<br />
TOP 	  	Betreff 	Drucksache<br />
&#214; 1 	  	  	Er&#246;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit<br />
&#214; 2 	  	  	Genehmigung der Tagesordnung<br />
&#214; 3 	  	  	Niederschriften / Beschluss&#252;bersichten<br />
<span id="more-1815"></span><br />
&#214; 3.1 	  	  	Niederschrift &#252;ber die Sitzung des Ausschusses f&#252;r Schule und Sport am 07.07.2010<br />
	A08/10/07-1<br />
&#214; 3.2 	  	  	Beschluss&#252;bersicht der Sitzung vom 07.07.2010<br />
	A08/10/07-1<br />
&#214; 3.3 	  	  	Beschlussbericht I/2010<br />
&#214; 4 	  	  	Errichtung der Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) in Kiel &#8211; St&#228;ndiger Tagesordnungspunkt &#8211;<br />
&#214; 5 	  	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen zum Schulbereich<br />
&#214; 5.1 	  	  	Finanzbericht zum 30.06.2010<br />
	0708/2010<br />
&#214; 5.2 	  	  	Konzept Personalvermittlung: Bericht f&#252;r das Jahr 2009<br />
	0672/2010<br />
&#214; 5.3 	  	  	Kommunale Besch&#228;ftigungsf&#246;rderung und Regionales &#220;bergangsmanagement: Stand der Umsetzung<br />
	0603/2010<br />
&#214; 5.4 	  	  	Ver&#228;nderungen bei den Schulen zum Schuljahr 2010/11<br />
	0651/2010<br />
&#214; 5.5 	  	  	Genehmigung der Fridtjof-Nansen-Schule als Regionalschule und Gebundene Ganztagsschule nach der neuen Richtlinie<br />
	0669/2010<br />
&#214; 6 	  	  	Antr&#228;ge zum Schulbereich<br />
&#214; 6.1 	  	  	Haushaltsplan 2011<br />
	0698/2010<br />
&#214; 7 	  	  	Beschlussvorlagen zum Schulbereich<br />
&#214; 7.1 	  	  	3. Nachtrag zur Benutzungs- und Entgeltsordnung f&#252;r das Internat der Beruflichen Schulen der Landeshauptstadt Kiel vom 28. Juni 2001<br />
	0608/2010<br />
&#214; 8 	  	  	Verschiedenes zum Schulbereich<br />
&#214; 9 	  	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen zum Sportbereich<br />
&#214; 9.1 	  	  	Neuausrichtung der Kieler B&#228;derlandschaft hier: Sport- und Freizeitbad; Verfahrensstand im Realisierungswettbewerb<br />
	0705/2010<br />
&#214; 10 	  	  	Antr&#228;ge zum Sportbereich<br />
&#214; 11 	  	  	Beschlussvorlagen zum Sportbereich<br />
&#214; 11.1 	  	  	Verwendung Mittel zur F&#246;rderung des Breitensports<br />
	0704/2010<br />
&#214; 12 	  	  	Verschiedenes zum Sportbereich</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sozialausschuss am 26.8.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/08/22/sozialausschuss-am-26-8-2010/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/08/22/sozialausschuss-am-26-8-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 12:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gaarden]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales, Wohnen und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 26. August 2010; 17:00; ] [caption id="attachment_1015" align="alignright" width="140" caption="Kiel"][/caption]Ausschuss f&#252;r Soziales, Wohnen und Gesundheit
Raum: Ostsee-Jugenddorf Falckenstein - Raum "Ostseehalle", Ort: 	Falkenhorst 6, 24159 Kiel	
TOP 	  	Betreff 	Drucksache
&#214; 1 	  	  	Er&#246;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit 	  	
&#214; 2 	  	  	Genehmigung der Tagesordnung 	  	
&#214; 3 	  	  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">26. August 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr></table><p><div id="attachment_1015" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png" alt="Landeshauptstadt Kiel" title="Kiel" width="140" height="147" class="size-full wp-image-1015" /></a><p class="wp-caption-text">Kiel</p></div>Ausschuss f&#252;r Soziales, Wohnen und Gesundheit<br />
Raum: Ostsee-Jugenddorf Falckenstein &#8211; Raum &#8220;Ostseehalle&#8221;, Ort: 	Falkenhorst 6, 24159 Kiel<br />
TOP 	  	Betreff 	Drucksache<br />
&#214; 1 	  	  	Er&#246;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit<br />
&#214; 2 	  	  	Genehmigung der Tagesordnung<br />
&#214; 3 	  	  	Niederschriften und Beschluss&#252;bersichten<br />
<span id="more-1783"></span><br />
&#214; 3.1 	  	  	Genehmigung der Niederschrift vom 17.06.2010<br />
	A07/10/06-1<br />
&#214; 3.2 	  	  	Kenntnisnahme der Beschluss&#252;bersicht vom 17.06.2010<br />
	A07/10/06-1<br />
&#214; 3.3 	  	  	Kenntnisnahme des Quartalsberichtes II/2010<br />
&#214; 3.4 	  	  	Kenntnisnahme des genehmigten Protokolls des Forums f&#252;r Migrantinnen und Migranten in Kiel vom 11.05.2010<br />
&#214; 3.5 	  	  	Kenntnisnahme des genehmigten Protokolls des Forums f&#252;r Migrantinnen und Migranten in Kiel vom 08.06.2010<br />
&#214; 4 	  	  	Vorstellung der Einrichtung durch die Gastgebenden<br />
&#214; 5 	  	  	Bericht des Dezernenten<br />
&#214; 6 	  	  	Antr&#228;ge<br />
&#214; 6.1 	  	  	Unterst&#252;tzung des Schuldner- und Insolvenzberatungszentrums<br />
	0601/2010<br />
&#214; 6.2 	  	  	K&#252;rzung des Landesblindengeldes<br />
	0667/2010<br />
&#214; 7 	  	  	Beschlussvorlagen<br />
&#214; 7.1 	  	  	Wirtschaftsb&#252;ro Gaarden (F&#246;rderantrag im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft)<br />
	0650/2010<br />
&#214; 7.2 	  	  	&#220;bergang von der Schule in den Beruf &#8211; &#8220;Talentschmiede Kiel/Kieler Anschlussmodell&#8221;<br />
	0589/2010<br />
&#214; 7.3 	  	  	&#196;nderung der Rechtsform der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege, &#196;nderungssatzung<br />
	0607/2010<br />
&#214; 8 	  	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen<br />
&#214; 8.1 	  	  	Sozialberichterstattung, Quartalszahlen II/2010<br />
	0622/2010<br />
&#214; 8.2 	  	  	Aktuelle Situation in der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Arbeit und Integration in Kiel<br />
	0656/2010<br />
&#214; 8.3 	  	  	Kommunale Besch&#228;ftigungsf&#246;rderung und Regionales &#220;bergangsmanagement: Stand der Umsetzung<br />
	0603/2010<br />
&#214; 8.4 	  	  	Modellprojekt „&#220;bergang Schule-Beruf“ des Ministeriums f&#252;r Arbeit, Soziales und Gesundheit, Schleswig-Holstein f&#252;r junge Menschen mit geistiger oder k&#246;rperlicher Behinderung<br />
	0648/2010<br />
&#214; 8.5 	  	  	Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen<br />
	0536/2010<br />
&#214; 9 	  	  	Kleine Anfragen<br />
&#214; 9.1 	  	  	Zivildienst in Kiel<br />
	0284/2010<br />
&#214; 10 	  	  	Verschiedenes</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kulturausschuss am 29.6.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/06/21/kulturausschuss-am-29-6-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbücherei]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[VHS]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 29. Juni 2010; 16:00; ] [caption id="attachment_1015" align="alignright" width="140" caption="Kiel"][/caption]Raum: Volkshochschule Kiel, Ort: Muhliusstr. 29-31
Tagesordnung	
TOP 	Betreff Vorlage
&#214; 1 	  	Er&#246;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit 	  	 
&#214; 2 	  	Genehmigung der Tagesordnung 	  	 
&#214; 3 	  	Beschluss&#252;bersicht 
	  	 
&#214; 4 	  	Genehmigung der Niederschrift &#252;ber die Sitzung des Kulturausschusses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">29. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">16:00</td></tr></table><p><div id="attachment_1015" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png" alt="Landeshauptstadt Kiel" title="Kiel" width="140" height="147" class="size-full wp-image-1015" /></a><p class="wp-caption-text">Kiel</p></div>Raum: Volkshochschule Kiel, Ort: Muhliusstr. 29-31<br />
Tagesordnung<br />
TOP 	Betreff Vorlage<br />
&#214; 1 	  	Er&#246;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit<br />
&#214; 2 	  	Genehmigung der Tagesordnung<br />
&#214; 3 	  	Beschluss&#252;bersicht<br />
<span id="more-1775"></span><br />
&#214; 4 	  	Genehmigung der Niederschrift &#252;ber die Sitzung des Kulturausschusses am 27.04.2010<br />
	A04/10/04-1<br />
&#214; 5 	  	Nachnutzungskonzept Lessingbad<br />
&#214; 6 	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen<br />
&#214; 6.1 	  	Jahresbericht der Volkshochschule 2009<br />
	0491/2010<br />
&#214; 6.2 	  	Jahresbericht der Stadtb&#252;cherei 2009<br />
	0421/2010<br />
&#214; 6.3 	  	Literaturparcours / Kulturhistorische Wege<br />
	0386/2010<br />
&#214; 6.4 	  	„Kultursommer im Kieler Rathaus“<br />
	0390/2010<br />
&#214; 6.5 	  	Kieler Forum &#8211; Netzwerk Kultur &#038; Wissenschaft Niederschrift der Sitzung vom 08. Februar 2010<br />
	0432/2010<br />
&#214; 7 	  	Antr&#228;ge der Fraktionen<br />
&#214; 7.1 	  	Malwettbewerb zum Corporate Design Kieler Woche 2012<br />
	0488/2010<br />
&#214; 8 	  	Antr&#228;ge der Ortsbeir&#228;te<br />
&#214; 8.1 	  	Stadtteilb&#252;cherei Suchsdorf &#8211; Einsatz hauptamtlicher Kr&#228;fte<br />
	0357/2009<br />
&#214; 9 	  	Beschlussvorlagen<br />
&#214; 9.1 	  	1. Nachtrag der Entgeltodnung f&#252;r die Volkshochschule der Landeshauptstadt Kiel<br />
	0445/2010<br />
&#214; 9.2 	  	Szenarien f&#252;r ein Theaterangebot mit reduziertem Zuschuss<br />
	0482/2010<br />
&#214; 10 	  	Verschiedenes</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nun doch: Ortsbeirat Gaarden am 9.6.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/06/01/nun-doch-ortsbeirat-gaarden-am-9-6-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 16:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaarden]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeiräte]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Luftreinhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[STEG]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 9. Juni 2010; 19:30; ] [caption id="attachment_1015" align="alignright" width="140" caption="Kiel"][/caption]Nachdem gestern eine Absage f&#252;r den Ortsbeirat verschickt wurde (keine Beratungsgegenst&#228;nde...), kam heute eine Einladung:
Tagesordnung des Ortsbeirats Gaarden
Sitzung am 09.06.2010, 19:30 Uhr "R&#228;ucherei", Preetzer Stra&#223;e 35
1. Er&#246;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit           
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Genehmigung der Radio&#252;bertragung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">9. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">19:30</td></tr></table><p><div id="attachment_1015" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/Kiel.png" alt="Landeshauptstadt Kiel" title="Kiel" width="140" height="147" class="size-full wp-image-1015" /></a><p class="wp-caption-text">Kiel</p></div>Nachdem gestern eine Absage f&#252;r den Ortsbeirat verschickt wurde (keine Beratungsgegenst&#228;nde&#8230;), kam heute eine Einladung:<br />
<strong>Tagesordnung des Ortsbeirats Gaarden</strong><br />
Sitzung am 09.06.2010, 19:30 Uhr &#8220;R&#228;ucherei&#8221;, Preetzer Stra&#223;e 35<br />
1. Er&#246;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit<br />
2. Genehmigung der Tagesordnung<br />
3. Genehmigung der Radio&#252;bertragung der Ortsbeiratssitzung<br />
<span id="more-1756"></span><br />
4. Genehmigung der Niederschrift der 279. Sitzung<br />
5. Bericht des B&#252;ros Soziale Stadt<br />
6. Luftreinhaltungsplan Bahnhofstra&#223;e<br />
 &#8211; Ein Vertreter des Tiefbauamtes ist eingeladen. &#8211;<br />
7. Antrag zur Fridjof-Nansen-Schule<br />
        &#8211; Der Antrag der SPD im Ortsbeirat wird nachgereicht. &#8211;<br />
8. Namensgebung f&#252;r den Wasserplatz am Germaniahafen &#8211; Beschlussfassung des Ortsbeirates &#252;ber einen Antrag an den Bauausschuss<br />
        &#8211; Hinweis: Die erneute Beschlussfassung ist notwendig, um formale Voraussetzungen zu erf&#252;llen.<br />
- Der Antrag f&#252;r die Ortsbeiratsmitglieder ist beigef&#252;gt. &#8211;<br />
9. B&#252;rgerinnen und B&#252;rger fragen<br />
10. Mitteilungen<br />
11. Verschiedenes</p>
<p>Hinweis: Die am 31. Mai 2010 versandte Absage ist gegenstandslos. </p>
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