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	<title>Mitmachen bei der Direkten Demokratie &#187; Waffen</title>
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		<title>Kiel: Ostermarsch am 3.4.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 03:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inneres und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 3. April 2010; 12:00; ] Auftakt: 12 Uhr, Asmus-Bremer-Platz, anschl. Demo durch die Innenstadt zur, Abschlusskundgebung: (ca.) 13.30 Uhr, Asmus-Bremer-Platz, RednerInnen: Dr. Barbara Saul-Krause (IPPNW Kiel), Christian Koberg (Verdi-Landesbezirk SH), Bernd Meimberg (ZAA Schleswig-Holstein), Wilhelm Reinhard (Gespr&#228;chskreis Christl. Friedensarbeit Kiel), Musik: Duo S&#246;ren &#038; Andreas (Folk f&#252;r den Frieden), Flyer siehe hier.
Kieler Friedensforum
50 Jahre Osterm&#228;rsche - eine Welt ohne Krieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">3. April 2010</td></tr><tr><td colspan="3">12:00</td></tr></table><p>Auftakt: 12 Uhr, Asmus-Bremer-Platz, anschl. Demo durch die Innenstadt zur, Abschlusskundgebung: (ca.) 13.30 Uhr, Asmus-Bremer-Platz, RednerInnen: Dr. Barbara Saul-Krause (IPPNW Kiel), Christian Koberg (Verdi-Landesbezirk SH), Bernd Meimberg (ZAA Schleswig-Holstein), Wilhelm Reinhard (Gespr&#228;chskreis Christl. Friedensarbeit Kiel), Musik: Duo S&#246;ren &#038; Andreas (Folk f&#252;r den Frieden), Flyer siehe <a href="http://www.friedenskooperative.de/gifs/om10ki.pdf">hier</a>.<br />
<strong>Kieler Friedensforum</strong><br />
<strong>50 Jahre Osterm&#228;rsche &#8211; eine Welt ohne Krieg und Atomwaffen ist machbar!</strong><br />
Der Kampf gegen Atomwaffen ist so alt wie die Waffe selbst. Schon in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts organisierten sich Atomwaffengegner zu M&#228;rschen gegen die atomare Bedrohung &#8211; zun&#228;chst in England, sp&#228;ter auch in Deutschland. Atomwaffen stellen nach wie vor die gr&#246;&#223;te Bedrohung der Menschheit dar.<br />
<span id="more-1458"></span><br />
Der Abzug und die Vernichtung atomarer Kurz- und Mittelstreckenraketen aus Europa in den 80er Jahren war ein hoffnungsvolles Signal: atomare Abr&#252;stung ist m&#246;glich! Wir nehmen Barak Obamas Vision einer atomwaffenfreien Welt ernst und erwarten, dass den Worten nun auch Taten folgen. Die &#220;berpr&#252;fungskonferenz zum Nichtweiterverbreitungsvertrages in New York im Mai gibt allen Verhandlungspartnern, insbesondere den Gro&#223;m&#228;chten Gelegenheit, ihren Abr&#252;stungswillen unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Auch in Deutschland lagern immer noch amerikanische Sprengk&#246;pfe. Wir fordern den endg&#252;ltigen Abzug dieser Waffen. Dies w&#228;re ein weiteres Zeichen, dass atomare Abr&#252;stung m&#246;glich ist.</p>
<p>Die Lieferung der in Kiel produzierten U-Boote an Israel erh&#246;ht die Instabilit&#228;t im arabischen Raum, weil anzunehmen ist, dass diese U-Boote mit atomaren Waffen best&#252;ckt werden. Wir fordern ein generelles Exportverbot nicht nur von U-Booten, sondern von Waffen &#252;berhaupt.</p>
<p><strong>Afghanistankrieg beenden</strong></p>
<p>Der menschenverachtende Krieg in Afghanistan muss beendet werden! Neun Jahre nach dem Einmarsch wird immer deutlicher: je l&#228;nger dieser Krieg dauert, desto mehr Opfer kostet er und desto aussichtsloser wird die Lage der Zivilbev&#246;lkerung. Bereits 1.600 Soldaten, darunter 34 deutschen und 50.000 zivilen Opfern hat er den Tod gebracht. Auf afghanischem Boden sind mittlerweile rund 110.000 ausl&#228;ndische Soldaten stationiert.</p>
<p>Die Kosten f&#252;r diesen Krieg k&#246;nnten sich in diesem Jahr nach Sch&#228;tzungen auf rund 400 Mrd. Euro summieren. Die Kosten f&#252;r den Einsatz der Bundeswehr werden 2010 voraussichtlich auf 785 Millionen Euro steigen. Im Vergleich dazu: die deutsche Entwicklungshilfe f&#252;r Afghanistan wird laut Berliner Zeitung 26.11.2009 im gleichen Zeitraum 144 Millionen Euro betragen!</p>
<p>Auch der Krieg in Afghanistan zeigt, dass mit Krieg keine Probleme gel&#246;st werden k&#246;nnen. Nur Verhandlungen mit allen Konfliktparteien k&#246;nnen zum Frieden f&#252;hren.</p>
<p>Afghanistan braucht eine zivile Aufbauhilfe, nicht immer mehr Soldaten. Deshalb fordern wir den Abzug der Bundeswehr und aller anderen internationalen Streitkr&#228;fte.</p>
<p><strong>F&#252;r ein ziviles, friedliches Europa</strong></p>
<p>Der Einigungsproze&#223; in Europa hat mit dem Lissabon-Vertrag eine milit&#228;rische Komponente erhalten, die die Mitgliederstaaten zu st&#228;ndiger Aufr&#252;stung verpflichtet und von anderen Nachbarstaaten (z.B. Russland) als Bedrohung wahrgenommen wird. Der von Au&#223;enminister Westerwelle j&#252;ngst geforderte rasche Aufbau einer europ&#228;ischen Armee ist ein Zeichen aggressiver Au&#223;enpolitik. Stattdessen sollte der in den 80er Jahren erfolgreich ausgehandelte KSZE-Vertag weitergef&#252;hrt werden. Damals wie heute gilt: Frieden und Sicherheit sind unteilbar und d&#252;rfen nicht zu Lasten anderer gehen.</p>
<p>Der Versuch, eine amerikanische Raketenabwehr in Osteuropa zu installieren verst&#246;&#223;t gegen diesen Grundsatz. Was wir dagegen brauchen ist eine zivile, auf einen Friedensprozess ausgerichtete Entwicklung in Europa, unter Einbeziehung aller Nachbarstaaten.</p>
<p><strong>Eine andere Welt ist notwendig und machbar</strong></p>
<p>Die Herausforderung unserer Zeit sind nicht milit&#228;risch l&#246;sbar: Armut, Krankheit, drohende Umweltkatastrophen, Arbeitslosigkeit k&#246;nnen nur mit zivilen Mitteln gel&#246;st werden. Daf&#252;r ist Geld notwendig, viel Geld &#8211; Geld, das nicht in milit&#228;rische Gro&#223;projekte flie&#223;en darf.</p>
<p><strong>Gehen Sie daf&#252;r mit uns</strong></p>
<p><strong>am 3. April 2010 zum Ostermarsch in Kiel!</strong></p>
<p><em><strong>Quelle: Kieler Friedensforum, <a href="http://www.friedenskooperative.de/">Netzwerk Friedenskooperative</a></strong></em></p>
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		<title>Pressemitteilung des Demovorbereitungskreises 13.3.</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/14/pressemitteilung-des-demovorbereitungskreises-13-3/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/14/pressemitteilung-des-demovorbereitungskreises-13-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 16:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 13. M&#228;rz 2010; ] (vom 13.03.2010)
- &#220;ber 1300 TeilnehmerInnen auf Demonstration „You'll never walk alone! Solidarit&#228;t mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen - linke Gegenkultur st&#228;rken!“
- Deutliche antifaschistische Reaktion auf Sch&#252;sse auf die Alte Meierei im Januar
- Julia Schmidt (Demovorbereitungskreis 13.3.): „Erfolgreich &#252;berf&#228;llige antifaschistische Gegen&#246;ffentlichkeit zu Naziaktivit&#228;ten in Kiel geschafft!“

Heute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">13. M&auml;rz 2010</td></tr></table><p><em>(vom 13.03.2010)</em><br />
- &#220;ber 1300 TeilnehmerInnen auf Demonstration „You&#8217;ll never walk alone! Solidarit&#228;t mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen &#8211; linke Gegenkultur st&#228;rken!“<br />
- Deutliche antifaschistische Reaktion auf Sch&#252;sse auf die Alte Meierei im Januar<br />
- Julia Schmidt (Demovorbereitungskreis 13.3.): „Erfolgreich &#252;berf&#228;llige antifaschistische Gegen&#246;ffentlichkeit zu Naziaktivit&#228;ten in Kiel geschafft!“<br />
<span id="more-1295"></span><br />
Heute, am Nachmittag des Sa., 13. M&#228;rz 2010 Uhr beteiligten sich insgesamt weit mehr als 1300 Menschen an der Demonstration „You&#8217;ll never walk alone! Solidarit&#228;t mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen &#8211; linke Gegenkultur st&#228;rken!“, die von verschiedenen NutzerInnen und Unterst&#252;tzerInnen der Alten Meierei initiiert und von einem breiten Spektrum von fast 100 politischen und kulturellen Organisationen und Projekten aus Kiel und weit dar&#252;ber hinaus getragen wurde. Anlass der Demonstration waren scharfe Sch&#252;sse auf das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei am 20. Januar 2010 und seit geraumer Zeit andauernde Angriffe von Neonazis auf linke und alternative Einrichtungen in Kiel.</p>
<p>Ab 14 Uhr versammelten sich die DemoteilnehmerInnen am Kieler Hauptbahnhof, von wo sich der Demonstrationszug gegen 15 Uhr in Bewegung setzte und nach einer langen Route durch die Kieler Innenstadt gegen 17.30 Uhr an der Alten Meierei endete.</p>
<p>Es wurden insgesamt vier Kundgebungen am Bahnhof, am Asmus-Bremer-Platz, vor dem erst vor wenigen Wochen von einem erneuten Naziangriff betroffenen Buchladen Zapata im Jungfernstieg und in der Ringstra&#223;e abgehalten. Dabei wurde sich in verschiedenen Redebeitr&#228;gen solidarisch mit allen Betroffenen der faschistischen Angriffe erkl&#228;rt, zu denen es vor allem in den letzten zwei Jahren immer wieder geh&#228;uft gekommen ist, die Notwendigkeit breiter antifaschistischer Gegenwehr betont und zur Verteidigung und Schaffung grenzenloser linker Gegenkultur wie in der Alten Meierei aufgerufen. Dar&#252;ber hinaus wurde immer wieder die bisher ausgebliebene breite Thematisierung der Kieler Naziaktivit&#228;ten in weiten Teilen der st&#228;dtischen &#214;ffentlichkeit kritisiert. So berichte z.B. die Lokalpresse den RednerInnen zufolge nur unzureichend und h&#228;ufig unzutreffend &#252;ber Aktivit&#228;ten von Neonazis in Kiel. Zudem schwinge oft eine Gleichsetzung von engagierten AntifaschistInnen mit Neonazis im Sinne der sogenannten „Extremismustheorie“, die als politisch und wissenschaftlich haltlos zur&#252;ck gewiesen wurde, in der Berichterstattung<br />
f&#252;hrender Kieler Printmedien mit.</p>
<p>Mark Schr&#246;der vom Demovorbereitungskreis 13.3. zeigte sich sehr zufrieden:&#8221;Weit &#252;ber 1300 AntifaschistInnen haben heute unmissverst&#228;ndlich klargestellt, dass wir uns nicht von den Angriffen der Nazis einsch&#252;chtern lassen und jetzt erst recht eine lebendige linke Gegenkultur leben und weiter gegen Naziaktivit&#228;ten jeglicher Art vorgehen werden. Wir k&#246;nnen uns dabei auf eine gro&#223;e Solidarit&#228;t in der Stadt verlassen, wie heute wieder einmal deutlich geworden ist.&#8221;</p>
<p>&#8220;Es war lange &#252;berf&#228;llig, wie heute sehr erfolgreich geschehen, mit einer starken antifaschistischen Mobilisierung die n&#246;tige Gegen&#246;ffentlichkeit zu den Sch&#252;ssen auf die Alte Meierei und anderen Naziaktivit&#228;ten in Kiel herzustellen. Dass wir dies mal wieder selbst in die Hand nehmen mussten, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die lokale Presse ganz im Sinne der vorgegebenen Polizeilinie die hiesigen Naziaktivit&#228;ten meist verschweigt, verharmlost oder sogar die dringend erforderliche antifaschistische Gegenwehr mit ihnen gleichsetzt. Wie gef&#228;hrlich das ist, offenbart sich in einem st&#228;dtischen Klima, in dem es den Neonazis trotz ihrer weitestgehenden Marginalisierung m&#246;glich ist, fortlaufend Menschen und Einrichtungen anzugreifen. Deshalb freuen wir uns, dass es uns heute gelungen ist, dem eine un&#252;berh&#246;rbare antifaschistische Position entgegen zu setzten. Daran werden wir nat&#252;rlich auch in Zukunft festhalten!“, kommentierte Julia Schmidt vom Demovorbereitungskreis die erfolgreich verlaufene Demonstration.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.antifa-kiel.org">www.antifa-kiel.org</a> | <a href="http://www.altemeierei.de">www.altemeierei.de</a></p>
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		<title>Antifa-Cafe am 11.3.2010 in der Meierei</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/03/07/antifa-cafe-am-11-3-2010-in-der-meierei/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 11. M&#228;rz 2010; 19:00; ] [caption id="attachment_1192" align="alignright" width="300" caption="Meierei-Demo 13.3.2010"][/caption]Antifa-Café: Veranstaltung zum Naziaufmarsch in L&#252;beck am 27.3. und Infoblock zur You'll never walk alone!-Demo am 13.3. in Kiel

Mit Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu den diesj&#228;hrigen antifaschistischen Gegenaktivit&#228;ten zum Naziaufmarsch in L&#252;beck am
27.3.2010 
Infos: www.hl2010.tk &#038; www.wirkoennensiestoppen.de

SPECIAL: Infoblock zur antifaschistischen You'll never walk alone!-Solidarit&#228;tsdemo f&#252;r die Alte Meierei am 13.3. in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">11. M&auml;rz 2010</td></tr><tr><td colspan="3">19:00</td></tr></table><p><div id="attachment_1192" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/meierei-demo-13-3-2010.jpg"><img src="http://mitmachen.dd-kiel.de/wp-content/uploads/2010/02/meierei-demo-13-3-2010-300x174.jpg" alt="Meierei-Demo 13.3.2010" title="Meierei-Demo 13.3.2010" width="300" height="174" class="size-medium wp-image-1192" /></a><p class="wp-caption-text">Meierei-Demo 13.3.2010</p></div>Antifa-Café: Veranstaltung zum Naziaufmarsch in L&#252;beck am 27.3. und Infoblock zur You&#8217;ll never walk alone!-Demo am 13.3. in Kiel<br />
<span id="more-1239"></span><br />
Mit Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu den diesj&#228;hrigen antifaschistischen Gegenaktivit&#228;ten zum Naziaufmarsch in L&#252;beck am<br />
27.3.2010<br />
Infos: <a href="http://www.hl2010.tk">www.hl2010.tk</a> &#038; <a href="http://www.wirkoennensiestoppen.de">www.wirkoennensiestoppen.de</a></p>
<p>SPECIAL: Infoblock zur antifaschistischen <em>You&#8217;ll never walk alone!</em>-Solidarit&#228;tsdemo f&#252;r die Alte Meierei am 13.3. in Kiel 14 Uhr Bahnhofsvorplatz | Infos: www.antifa-kiel.org  Anschlie&#223;end Kneipe!</p>
<p>ab 19:00 Uhr, <a href="http://www.altemeierei.de">Alte Meierei</a> (Hornheimer Weg 2, Kiel)</p>
<p>INFORMIEREN &#8211; DISKUTIEREN &#8211; VERNETZEN UND AKTIV WERDEN!</p>
<p><em><strong>Quelle: <a href="http://www.antifa-kiel.org">Autonome Antifa-Koordination Kiel</a></strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>F&#252;hrung im Flandernbunker am 7.3.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/15/fuehrung-im-flandernbunker-am-7-3-2010/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/15/fuehrung-im-flandernbunker-am-7-3-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 15:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 7. M&#228;rz 2010; 11:30; ] F&#252;hrung mit Zeitzeugen im Flandernbunker
Re­gel­m&#228;­&#223;i­ge F&#252;h­run­gen zur deut­schen und Kie­ler Kriegs­ge­schich­te mit Zeit­zeu­gen fin­den je­den ers­ten Sonn­tag im Mo­nat (au­&#223;er im Ja­nu­ar) je­weils um 11.30 Uhr statt.
Ei­ne An­mel­dung zu die­sen F&#252;h­run­gen ist nicht er­for­der­lich. Gr&#246;­&#223;e­re Grup­pen wer­den je­doch ge­be­ten, sich vor­her an­zu­mel­den.

Im An­schluss an die mo­nat­li­chen F&#252;h­run­gen kann zur Zeit die Aus­stel­lung "Bun­ker, Bom­ben, Men­schen" [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">7. M&auml;rz 2010</td></tr><tr><td colspan="3">11:30</td></tr></table><p><strong>F&#252;hrung mit Zeitzeugen im Flandernbunker</strong><br />
Re­gel­m&#228;­&#223;i­ge F&#252;h­run­gen zur deut­schen und Kie­ler Kriegs­ge­schich­te mit Zeit­zeu­gen fin­den je­den ers­ten Sonn­tag im Mo­nat (au­&#223;er im Ja­nu­ar) je­weils um 11.30 Uhr statt.<br />
Ei­ne An­mel­dung zu die­sen F&#252;h­run­gen ist nicht er­for­der­lich. Gr&#246;­&#223;e­re Grup­pen wer­den je­doch ge­be­ten, sich vor­her an­zu­mel­den.<br />
<span id="more-984"></span><br />
Im An­schluss an die mo­nat­li­chen F&#252;h­run­gen kann zur Zeit die Aus­stel­lung &#8220;Bun­ker, Bom­ben, Men­schen&#8221; be­sucht wer­den, in der his­to­ri­sche Fo­tos aus dem im Zwei­ten Welt­krieg stark zer­st&#246;r­ten Kiel und Zeit­zeu­gen­be­rich­te zu se­hen sind.</p>
<p>N&#228;chs­ter Ter­mi­n: So. 7. M&#228;rz 2010 11.30 Uhr<br />
Treff­punkt: Blau­er B&#252;­ro-​Con­tai­ner ne­ben dem Bun­ker. Der Flan­dern­bun­ker be­fin­det sich in Kiel-​Wik am Hin­den­bur­gu­fer, Ein­gang Ma­ri­ne­ha­fen.<br />
Ein­tritt: 3,- Eu­ro (er­m&#228;­&#223;igt 2,- Eu­ro). Mit­glie­der des Ver­eins &#8220;Mahn­mal Ki­li­an&#8221; e.V. k&#246;n­nen kos­ten­frei teil­neh­men.</p>
<p><strong><em>Quelle: <a href="http://www.mahnmalkilian.de/">Mahnmal Kilian</a></em></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>You&#8217;ll never walk alone! Antifaschistische Demonstration in Kiel am 13.03.2010</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/02/13/youll-never-walk-alone-antifaschistische-demonstration-in-kiel-am-13-03-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inneres und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Meierei]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[KN]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 13. M&#228;rz 2010; ] Wir rufen auf zur antifaschistischen Demonstration in Solidarit&#228;t mit der Alten Meierei. Wenn Ihr den Aufruf unterzeichnen und/oder die Demonstration unterst&#252;tzen wollt meldet euch unter antifa-kiel[at]riseup.net !

YOU'LL NEVER WALK ALONE!
Solidarit&#228;t mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt!
Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen - linke Gegenkultur st&#228;rken!
Demonstration &#124; 13.3.2010 &#124; Kiel

In der Nacht zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">13. M&auml;rz 2010</td></tr></table><p>Wir rufen auf zur antifaschistischen Demonstration in Solidarit&#228;t mit der Alten Meierei. Wenn Ihr den Aufruf unterzeichnen und/oder die Demonstration unterst&#252;tzen wollt meldet euch unter antifa-kiel[at]riseup.net !</p>
<p><strong>YOU&#8217;LL NEVER WALK ALONE!<br />
Solidarit&#228;t mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt!<br />
Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen &#8211; linke Gegenkultur st&#228;rken!<br />
Demonstration | 13.3.2010 | Kiel</strong><br />
<span id="more-1079"></span><br />
In der Nacht zum 20. Januar 2010 wurde das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei in Kiel mit scharfer Munition beschossen. Mindestens zwei Sch&#252;sse wurden auf ein beleuchtetes Fenster des Wohnbereichs abgefeuert. Die Projektile durchschlugen das Fenster und trafen die Decke des Zimmers. Eine Person, die sich zeitgleich in dem Raum aufhielt blieb gl&#252;cklicherweise unverletzt.</p>
<p>Was es bedeutet, wenn auf die Alte Meierei geschossen wird; welche Entwicklung von Angriffen auf linke und alternative Projekte in Kiel den Sch&#252;ssen voraus ging; welche Faktoren in der Stadt und im politischen Mainstream diese Entwicklung beg&#252;nstigt haben; warum wir trotz unbekannt gebliebener T&#228;terInnen kaum Zweifel daran haben, dass die Urheberschaft in der Neonaziszene zu suchen ist und warum wir dazu aufrufen, sich offensiv solidarisch mit den NutzerInnen und BewohnerInnen der Alten Meierei sowie allen Betroffenen von faschistischer Gewalt zu erkl&#228;ren, wollen wir an dieser Stelle zum Thema machen.</p>
<p><strong>Die Alte Meierei: Lokales Hassobjekt emanzipationsfeindlicher Unsympathen</strong></p>
<p>Dass die Alte Meierei Ziel von Angriffen wird, ist nichts neues. Die Alte Meierei, aus den K&#228;mpfen der HausbesetzerInnenbewegung der 1980er hervorgegangen, steht seit mittlerweile 26 Jahren f&#252;r den Versuch, Gegenkonzepte zur herrschenden Gesellschaftsordnung zu entwickeln: Dies tut sie, indem sie institutionalisierten Hierarchien das Prinzip der Autonomie und der Selbstverwaltung entgegensetzt und den Anspruch hat, allt&#228;gliche Unterdr&#252;ckung und Ausgrenzung mit einem Klima der Solidarit&#228;t unter den NutzerInnen einzud&#228;mmen. Dar&#252;ber hinaus ist die Meierei Infrastruktur sowie ein Ausgangsort au&#223;erparlamentarischer linker Politik in Kiel. In ihren R&#228;umlichkeiten treffen und vernetzen sich politische AktivistInnen, hier haben unkonventionelle Subkulturen ein zu Hause und es finden Veranstaltungen statt, die die gro&#223;en und kleinen Unertr&#228;glichkeiten b&#252;rgerlich-kapitalistischer Verh&#228;ltnisse zum Thema machen.</p>
<p>Mit diesem Selbstverst&#228;ndnis findet die Meierei nicht nur viele FreundInnen in der Landeshauptstadt und kann sich auf ein relativ gro&#223;es Umfeld von NutzerInnen und Unterst&#252;tzerInnen st&#252;tzen, sondern ist auch immer wieder Versuchen ausgesetzt, ihre lebendige und von der Norm abweichende Kultur zu zerst&#246;ren. Diese kamen einerseits von ordnungsfanatischen st&#228;dtischen Beh&#246;rden und reaktion&#228;ren Regierungen im Rathaus der Stadt Kiel. Ihr H&#246;hepunkt war ein unter dem Vorwand von Brandschutzforderungen durch die damalige schwarz-gr&#252;ne Koalition verh&#228;ngtes, fast einj&#228;hriges Veranstaltungsverbot in den Jahren 2005/06, welches erst durch eine gro&#223; angelegte Solidarit&#228;tskampagne abgewehrt werden konnte. Andererseits ist die Alte Meierei seit ihrer Existenz auch immer wieder mit ganz direkten, offen gewaltt&#228;tigen Angriffen konfrontiert, die auf das Konto von Neonazis gehen. Diese verachten nicht zuletzt deshalb die Meierei, weil sie wissen, dass sie wichtiger Teil und Symbol der antifaschistischen Bewegung Kiels ist, welche seit Jahren daf&#252;r sorgt, dass die Versuche der Nazis in der Stadt Fu&#223; zu fassen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sind.</p>
<p>Seien es sich vor der Alten Meierei zusammen rottende Nazihorden Anfang der 1990er, seien es eingeschlagene Scheiben 2005, seien es der gl&#252;cklicherweise nicht gez&#252;ndete Brandsatz, Combat18 -Parolen und Aufmarschversuche gegen die Wiederer&#246;ffnung 2006 oder der &#220;berfall auf vermeintliche BesucherInnen einer Antifa-Party im vergangenen Jahr: Den Sch&#252;ssen vom 20.1. gingen eine Vielzahl Versuche von Neonazis voraus, die BewohnerInnen und NutzerInnen der Alten Meierei einzusch&#252;chtern, zu bedrohen und zu gef&#228;hrden, mit dem Ziel, deren offen nach au&#223;en getragenes antifaschistisches und linkes Selbstverst&#228;ndnis zu bek&#228;mpfen.</p>
<p>Wir sehen die Sch&#252;sse in diesem Zusammenhang in Anbetracht der Inkaufnahme der unmittelbaren T&#246;tung von Menschen als eine andere, weitere Stufe der Eskalation von Angriffen auf die Alte Meierei.</p>
<p><strong>Die Sch&#252;sse im Kontext der j&#252;ngsten Entwicklung Kieler Nazistrukturen</strong></p>
<p>Die Angriffe auf die Alte Meierei stehen stellvertretend f&#252;r eine Realit&#228;t, mit der letztlich alle Projekte, die sich offen zu linker Politik, einer antifaschistischen Grundhaltung oder einem alternativen Lebensstil bekennen, konfrontiert sind.<br />
Diese Realit&#228;t wurde gerade auch in der Entwicklung der Kieler Neonaziszene, vor allem in den letzten zwei Jahren, immer wieder sichtbar. Im Fahrwasser des bundesweiten Trends der „Autonomen Nationalisten“ entstand hier aus langj&#228;hrigen Nazikadern und j&#252;ngeren Nachwuchsnazis die sogenannte „Aktionsgruppe Kiel“, welche die kurzzeitige Dominanz einer sich eher spie&#223;b&#252;rgerlich gebenden NPD bei den Kieler Neonazis aufbrach.</p>
<p>Die „AG Kiel“ kn&#252;pft seit ihrer Gr&#252;ndung Anfang 2008 mit ihrem Habitus, ihrem offenen Bekenntnis zum historischen Nationalsozialismus und personellen Kontinuit&#228;ten an die Ausrichtung der hiesigen Naziszene um die Jahrtausendwende an. Sie machte seither vor allem durch Angriffe auf linke und alternative Projekte und Personen auf sich aufmerksam, eine Vielzahl eingeschlagener Scheiben und mehrere k&#246;rperliche Angriffe auf vermeintliche oder tats&#228;chliche NazigegnerInnen gehen auf ihr Konto. Aber auch Propagandaaktionen und Wahlunterst&#252;tzung f&#252;r die NPD, zu der durchgehend gute Kontakte und personelle &#220;berschneidungen bestehen, geh&#246;ren zum Programm der „AG Kiel“. (vgl. hierzu: www.antifa-kiel.org/index.php/chronologie.html) Doch nicht nur in Kiel sondern auch in anderen Teilen Schleswig-Holsteins kam es zu &#228;hnlichen Entwicklungen, welche sich z.B. durch eine Vielzahl von Naziattacken in Neum&#252;nster oder durch den Brandanschlag auf das linke Zentrum T-Stube in Rendsburg im Juni &#8216;09 zeigten.</p>
<p>Die Sch&#252;sse auf die Alte Meierei sind im Kontext dieser Abfolge von Naziaktivit&#228;ten zu sehen &#8211; sie sind nicht vom heiteren Himmel gefallen. Dass Neonazis immer wieder durch den Gebrauch von Schusswaffen und Morden an ihren GegnerInnen und Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, auffallen, ist weder in der BRD noch anderswo etwas Neues. Es ist nicht &#252;berraschend, dass auch die lokale Neonaziszene Zugang zu Schusswaffen hat: Nachweisliche Verwicklungen von schleswig-holsteinischen Neonazis, die teils in Verbindung zur Kieler Naziszene stehen, in den Waffenhandel sind bekannt. Und nicht zuletzt zielt die nationalsozialistische Ideologie programmatisch auf die rassistisch und antisemitisch motivierte Vernichtung und der gewaltsamen Unterdr&#252;ckung von Menschen ab.</p>
<p>Was neu ist an den Sch&#252;ssen auf die Alte Meierei, ist die Tatsache, dass diese im Kiel des 21. Jahrhunderts nicht mehr nur theoretische M&#246;glichkeit, sondern Tatsache geworden sind. Es ist von daher wichtig zu &#252;berpr&#252;fen, welche Faktoren eine solche Entwicklung beg&#252;nstigt haben und wie man ihr entgegen wirken kann.</p>
<p><strong>KN und Kieler Polizei: Kleinreden, Totschweigen, Denunzieren</strong></p>
<p>Verfolgt man die Kieler Neonaziaktivit&#228;ten der letzten Jahre regelm&#228;&#223;ig, f&#228;llt auf, dass ihr Umfang in keinem Verh&#228;ltnis zur Berichterstattung der lokalen Medien steht, deren weitgehendes Monopol in der Landeshauptstadt die Kieler Nachrichten innehaben. Hier ist von Nazi&#252;bergriffen, wenn &#252;berhaupt und wider besseren Wissens nur in Randnotizen zu lesen – von Naziaktionen, die nichts mit spektakul&#228;ren gewaltt&#228;tigen &#220;bergriffen oder Auseinandersetzungen zu tun haben, ganz zu Schweigen. Ausnahmen sind F&#228;lle, in denen diese nach aufwendigen antifaschistischen &#214;ffentlichkeitskampagnen nicht l&#228;nger unter den Teppich gekehrt werden k&#246;nnen oder wenn nach KN-Gesichtspunkten vermeintlich Unbeteiligte Opfer von Nazis wurden.</p>
<p>Wenn AntifaschistInnen versuchen, das Verteilen rassistischer Flugbl&#228;tter zu st&#246;ren, lassen in den KN „Extremisten [...] die F&#228;uste fliegen“ (KN, 2.2.09). Wenn Neonazis &#246;ffentlich antisemitische Hetze verbreiten, ist im KN-Sprech in kaum zu &#252;berbietender Verharmlosung von einer „der rechten Szene nahestehenden Organisation“, von &#8220;Nationalen Sozialisten in deiner Stadt&#8221;, die „einen kritischen Umgang mit dem Nahostkonflikt“ fordern die Rede (KN, 10.3.09). Verhindern viele AntifaschistInnen, dass Neonazis ausgerechnet am 8. Mai in der Innenstadt mit einem geschichtsrevisionistischen Propagandatisch die durch die Alliierten herbeigef&#252;hrte Befreiung Europas von dem Terror des deutschen Faschismus betrauern k&#246;nnen, schreiben die KN von einem „Infostand der Rechten“, „auf dem etliche Informationsbl&#228;tter lagen“ weil „vor 64 Jahren [...] am 8. Mai der Zweite Weltkrieg [endete]“, auf den „Mitglieder des Runden Tisches gegen Rassismus und Faschismus versuchten, mit Lautsprecherdurchsagen [...] aufmerksam zu machen“ (!) (KN-online, 8.5.09). Wird wie am 18. April 2009 ein Mensch aufgrund seines Erscheinungsbildes von Nazis ins Koma gepr&#252;gelt, ist dies den KN zwar einige Schlagzeilen wert, allerdings ohne dies in aller Deutlichkeit als faschistische Gewalt zu benennen, sondern geschehen „w&#228;hrend gewaltt&#228;tiger Auseinandersetzungen zwischen extremen Linken und Rechten“ (KN-online, 18.4.09).</p>
<p>Die Argumentationen der KN folgen stets dem gleichen Muster: „Extremisten“ tragen ihre Privatfehde aus oder wahlweise werden sogar „der Rechten nahe stehende kritische FlugblattverteilerInnen“ von „linken St&#246;rern“ bedroht, w&#228;hrend die Polizei die Lage immer schnell im Griff hat und die Leidtragenden entweder „Unbeteiligte“ oder auch nur der Stra&#223;enverkehr sind (KN, 8.4.09). Dutzende kaputte Fensterscheiben in linken Projekten passen nicht in dieses Schema und so erlaubt es die KN-Logik, dass auch Kinderl&#228;den wie der in der betroffenen Hansastra&#223;e 48, schnell mal Teil eines „unpolitischen Bandenkrieges“ werden.</p>
<p>Werden die KN mit ihrer Berichterstattung konfrontiert, welche Naziaktivit&#228;ten konsequent totschweigt oder verharmlost, verweist sie in guter deutscher Obrigkeitsh&#246;rigkeit auf Anweisungen der Polizei, die Geschehnisse bewusst zu vertuschen, um diese „unpolitischen Bandenkriege“ auf Kiels Stra&#223;en nicht weiter anzuheizen. Diese Strategie der gezielten Entpolitisierung und Verharmlosung von Naziaktivit&#228;ten ist in Kiel nichts neues und wird von der lokalen Polizeif&#252;hrung seit Jahren gefahren &#8211; und wird auch dort nachfragenden PressevertreterInnen nahe gelegt. W&#228;hrend Medien von au&#223;erhalb sich oft wenigstens ein Mindestma&#223; an kritischem journalistischem Selbstverst&#228;ndnis bewahrt haben und die Propagandam&#228;rchen der Polizei hinterfragen und eigenst&#228;ndige Recherchen vornehmen, will man in Kiel, wenn es um Neonazis geht, seinen guten Draht zur Polizei nicht riskieren, ruht sich aus im unbedingten Glaube an staatliche Autorit&#228;ten und ist vor allem ideologisch auf einer Linie. Dass die wenigen KN-Artikel zum Thema dann gern mal den exakten Wortlaut der dazu geh&#246;rigen Polizeimeldungen &#252;bernehmen, wundert da wenig. Dass den KN selbst scharfe Sch&#252;sse auf die Alte Meierei nur einige S&#228;tze wert sind, genau so wenig.</p>
<p><strong>„Lechts, rinks – alles dasselbe!“ &#8211; Extremismusbegriff und b&#252;rgerliche Ideologie</strong></p>
<p>Die zutiefst unseri&#246;se Berichterstattung der KN bei den Themen Neonazismus und Antifaschismus sowie Angriffen auf linke Projekte ist allerdings kein Zufall oder gar eine Kieler Besonderheit. Hinter ihr steht eine Ideologie, die politischer Mainstream ist und sich vom Bundestag bis zum Stammtisch in die Mehrheitshirne eingebrannt hat: Die sogenannte Extremismustheorie. Hierbei handelt sich es um eine vom „wissenschaftlichen“ Fl&#252;gel des Verfassungsschutzes voran getriebene intellektuelle Tiefstleistung, die die Gesellschaft in eine so genannte politische Mitte und „extremistische“ R&#228;nder aufteilt und alles, was sich gegen die bestehende Gesellschaftsordnung richtet oder daf&#252;r gehalten wird, gleichsetzt und bek&#228;mpfen will. Dabei sollte es selbst aus einer rein wissenschaftlichen Perspektive schon stark verwundern, dass ein Geheimdienst &#252;berhaupt so etwas wie politikwissenschaftliche Forschung betreibt und damit Einfluss auf die &#246;ffentliche Meinung nimmt. Der Extremismusbegriff ist in der Tat allein vom Verfassungsschutz und einigen seiner offiziellen und inoffiziellen Mitarbeiter in die Debatte eingef&#252;hrt worden. Zusammen mit einigen anderen PolitikwissenschaftlerInnen begr&#252;ndeten sie eine neue Sparte der Politikwissenschaft – die Extremismusforschung.</p>
<p>Dieser ist es egal, warum oder zu welchen Gunsten das Bestehende abgelehnt wird: Ob an die Stelle der b&#252;rgerlich-kapitalistischen Grundordnung ein faschistisches M&#246;rdersystem, ein reaktion&#228;rer Gottesstaat oder eine Gesellschaft frei von Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung gesetzt werden soll, ist der Extremismustheorie einerlei. Sie h&#228;lt das Bestehende f&#252;r das einzig nicht-“extremistische“ und kann sich trotz weltweitem Kriegszustand, Armut, Hunger, Krisen, Umweltzerst&#246;rung und allgemeiner gesellschaftlicher Verwahrlosung nicht vorzustellen, dass es etwas besseres geben k&#246;nnte. Mit solch einer Logik ist die Extremismustheorie zwar alles andere als rational und zu keiner wertvollen Erkenntnis zu gebrauchen, aber eignet sich hervorragend zur Betonierung gesellschaftlicher Herrschaftsverh&#228;ltnisse und zur Abwehr jeglicher Kritik. Das Bestehende wird zum ideologischen Dogma und alles andere zum &#228;u&#223;eren Feind: Ob jemand dabei f&#252;r die Versklavung und Vernichtung von Menschen oder f&#252;r deren Gleichheit und Freiheit einsteht – der Extremismusbegriff verschleiert politische und gesellschaftliche Zielsetzungen, erkl&#228;rt nichts und nutzt ausschlie&#223;lich dem Fortbestand des herrschenden b&#252;rgerlich-kapitalistischen Systems. Dar&#252;ber hinaus dient die Gleichmacherei von „Links“ und „Rechts“ dazu, den ideologischen und historisch belegten Zusammenhang zwischen b&#252;rgerlicher Gesellschaft und faschistischer Herrschaft und Bewegung unsichtbar zu machen und sie war und ist in der postfaschistischen BRD ein beliebtes Mittel zur Abwehr und Verschweigung deutscher Schuld an der Shoa und dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg.</p>
<p>Dass die Extremismustheorie vor allem in Deutschland offene T&#252;ren einrennt, wo die Feindschaft gegen&#252;ber allem Linken von Bismarcks Sozialistengesetzen &#252;ber den deutschnationalen und nationalsozialistischen Antikommunismus und die konservative Interpretation der Totalitarismustheorie bis heute eine lange Tradition hat, ist nicht verwunderlich. Der b&#252;rgerliche Wunsch nach Ruhe und Ordnung statt nach Austragung gesellschaftlicher Konflikte und der Reflexion gesellschaftlicher Verh&#228;ltnisse ist fest in der nationalen Identit&#228;t verankert.</p>
<p>Gerade aktuell wird versucht, die Extremismustheorie nicht nur als Ideologie weiter zu verfestigen, sondern auch verst&#228;rkt praktisch in die Tat umzusetzen: In der derzeitigen Diskussion der Bundesregierung Anti-Rechts-Programme in Anti-“Extremismus“-Programme umzuwandeln; in Politik und b&#252;rgerlichen Medien, wenn im Zusammenhang mit brennenden Autos in Berlin gegen „linke Hassbrenner“ und „rotlackierte Faschisten“ gehetzt wird; wenn &#252;ber die Zunahme von Gewalt gegen PolizistInnen geschwafelt wird oder wenn antifaschistische Gro&#223;mobilisierungen (wie gegen den Nazigro&#223;aufmarsch in Dresden) kriminalisiert werden &#8211; all dies geschieht unter Bezugnahme auf die Extremismuskeule.</p>
<p>Dieser armseligen Logik folgt nat&#252;rlich auch eine KN-Berichterstattung, die Nazis mit AntifaschistInnen gleich setzt und ausgerechnet die Polizei f&#252;r die einzig glaubhafte Instanz h&#228;lt. Diese „antiextremistische“ Logik, welche politische Zusammenh&#228;nge von Auseinandersetzungen zwischen AntifaschistInnen und Nazis nicht erkennen will und keinen Begriff von deren Notwendigkeit hat, offenbart ihre fatalen Folgen dann, wenn auf die Alte Meierei scharf geschossen wird, aber die Stadt von keinem Aufschrei der Solidarit&#228;t erfasst wird, die &#252;ber vergleichsweise kleine Kreise hinaus geht.</p>
<p><strong>Unsere Antwort: Solidarit&#228;t, Gegeninformation, antifaschistische Praxis und Gegenkultur</strong></p>
<p>Wir werden dieses institutionalisierte Schweigen &#252;ber die wiederkehrenden Angriffe auf linke und alternative Projekte in Kiel auch weiterhin nicht hinnehmen. Wenn der Gro&#223;teil der st&#228;dtischen &#214;ffentlichkeit in ihrer „antiextremistischen“ Verblendung keine Notwendigkeit darin sieht, die Bedrohung durch bewaffnete Nazis und die Angriffe zu thematisieren, m&#252;ssen einmal mehr alle Menschen, f&#252;r die dies eine politische Selbstverst&#228;ndlichkeit ist, daf&#252;r sorgen, dass die aktuelle Notwendigkeit dieses Kampfes in den K&#246;pfen der hier Lebenden ankommt.</p>
<p>Wenn die „extremistische Mitte“ den Betroffenen von Nazigewalt selbst mit einem ignoranten Achselzucken die Schuld f&#252;r faschistische &#220;bergriffe in die Schuhe schieben will, weil sie die Nazis ja nicht durch ihre antifaschistische Arbeit h&#228;tten provozieren m&#252;ssen, weil sie ja niemand zwingt, mit ihrer dunklen Hautfarbe hier zu leben oder weil ihre Lebensform ja auch nicht ganz normal ist, werden wir uns solidarisch mit ihnen erkl&#228;ren, denn gemeint sind alle, die nicht in das beschr&#228;nkte Nazi-Weltbild passen. Wir werden weiter Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus in all seinen Formen kritisieren und angreifen. Dies ist nicht nur eine Notwendigkeit, die sich aus der m&#246;rderischen deutschen Geschichte als Mindestkonsequenz ergibt, sondern es ist eine Selbstverst&#228;ndlichkeit, die uns als Menschen, die auch weiterhin die radikale Verwirklichung von Freiheit, Gleichberechtigung und Solidarit&#228;t unter allen Menschen zum Ziel haben, antreibt. Wir werden Nazis auf der Stra&#223;e und wo immer sie auch sonst ihre Ideologie der Versklavung und des Massenmordes verbreiten wollen, mit n&#246;tiger H&#228;rte entgegentreten, ihre Strukturen offen legen und ihr menschenfeindliches Wirken verhindern &#8211; solange, bis diese endg&#252;ltig auf dem M&#252;llhaufen der Geschichte gelandet sind. Wir lassen und nicht von KN, Polizei und der Ideologie der handlungsunwilligen „ExtremistInnen der Mitte“ denunzieren und werden linke Politik verteidigen.</p>
<p>Wenn auf die Alte Meierei geschossen wird, werden wir die Kultur f&#252;r die sie steht st&#228;rken, werden linke Zentren und alternative Lebensformen vor Angriffen, von wem auch immer sie kommen, sch&#252;tzen und ihre Infrastruktur nutzen und ausbauen. Wir werden weiter eine offensive antifaschistische Gegenkultur leben &#8211; in der Alten Meierei und &#252;berall sonst. Wir werden an all dem, dem die Sch&#252;sse auf die Alte Meierei galten, festhalten und sehen uns genau deshalb in seiner Wichtigkeit best&#228;rkt!</p>
<p><strong>Wir sind nicht allein und machen weiter:<br />
Mit linken Zentren antifaschistisch in die Zukunft!</strong></p>
<p><strong>Kommt zur Demonstration:</strong><br />
<strong>Samstag, 13.3.2010, Kiel (Ort und Zeit werden demn&#228;chst ver&#246;ffentlicht)</strong></p>
<p>Am Abend gibt es Essen und musikalisches Programm in der Alten Meierei</p>
<p><strong>Den Aufruf unterzeichnen</strong> (Stand 11.2.10):<br />
Autonome Antifa-Koordination Kiel | NutzerInnenplenum der Alten Meierei | Rote Hilfe Ortsgruppe Kiel | rebeltí@s musicales | Destructioncrew | black mosquito | Antifaschistische Aktion L&#252;neburg / Uelzen</p>
<p>Zur Demonstration rufen auf: <em>(NN)</em></p>
<p><em><strong>Quelle: <a href="http://www.antifa-kiel.org/">Autonome Antifa-Koordination Kiel</a></strong></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Antimilitaristisches B&#252;ndnis gegen den Kieler Trialog am 16.2.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 16. Februar 2010; 19:30; ] Ort: Club M, Stadtfeldkamp 22. Weitere Infos hier.
Hintergrund: 
Seit 2007 treffen sich hochrangige VertreterInnen und Entscheidungstr&#228;gerInnen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Bundeswehr im nieders&#228;chsischen Celle zum so genannten „Celler Trialog“. Dieser versteht sich als nationales Pendant zur M&#252;nchner Sicherheitskonferenz (SiKo). Initiiert wurde das selbst ernannte „Diskussionsforum f&#252;r Au&#223;en- und Sicherheitspolitik“ von dem Aufsichtsratsvorsitzenden der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">16. Februar 2010</td></tr><tr><td colspan="3">19:30</td></tr></table><p>Ort: Club M, Stadtfeldkamp 22. Weitere Infos <a href="http://kein-trialog.so36.net/">hier</a>.<br />
Hintergrund: <span id="more-1034"></span><br />
Seit 2007 treffen sich hochrangige VertreterInnen und Entscheidungstr&#228;gerInnen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Bundeswehr im nieders&#228;chsischen Celle zum so genannten „Celler Trialog“. Dieser versteht sich als nationales Pendant zur M&#252;nchner Sicherheitskonferenz (SiKo). Initiiert wurde das selbst ernannte „Diskussionsforum f&#252;r Au&#223;en- und Sicherheitspolitik“ von dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Commerzbank, Klaus Peter M&#252;ller, und dem Bundesministerium f&#252;r Verteidigung. Im so genannten Celler Appell wurden 2008 als Zielsetzungen festgehalten:</p>
<p>   1. Zur „Vertiefung des Dialogs zwischen Bundeswehr und Gesellschaft“ soll ein j&#228;hrliches Treffen stattfinden: „Damit wollen wir allen Entscheidungstr&#228;gern in Wirtschaft, Politik und Bundeswehr Impulse f&#252;r die vertiefte sicherheitspolitische Diskussion geben.“<br />
   2. Geschaffen werden soll eine Initiative zur „F&#246;rderung der Reservisten in Industrie und Forschung, zur Vertiefung der pers&#246;nlichen Kontakte und zur Intensivierung der zivil-milit&#228;rischen Zusammenarbeit“.<br />
   3. Dar&#252;ber hinaus sei zu erreichen, dass der „sicherheitspolitische Dialog auch in Forschung und Lehre, insbesondere an unseren Hochschulen gest&#228;rkt wird. z.B. durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren und durch eine dauerhaften Austausch zwischen Wirtschaft und Bundeswehr“.</p>
<p>Inszenierte sich der Celler Trialog gegen&#252;ber der &#214;ffentlichkeit unter Beteiligung von Einheiten der Bundeswehr durchaus mediengerecht, fand die inhaltliche Aussprache weitgehend unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit statt. So findet die Debatte au&#223;en- und sicherheitspolitischer Fragestellungen und &#252;ber die Neuausrichtung der deutschen „Sicherheitsarchitektur“ in eine Atmosph&#228;re statt, die von der Zeitschrift Europ&#228;ische Sicherheit folgenderma&#223;en beschrieben wird: „Die Aussprache ist sehr offen, da die Gespr&#228;che hinter verschlossenen T&#252;ren stattfinden.“ Dass hier politisch brisante Themen wie z.B. die vielfach eingeforderte Aufweichung der Trennung von „innerer und &#228;u&#223;erer Sicherheit“ (z.B. der Einsatz der Bundeswehr gegen die Bev&#246;lkerung im Inneren oder milit&#228;rische Fl&#252;chtlingsabwehr an den EU-Au&#223;engrenzen) debattiert werden oder der verst&#228;rkten Privatisierung „milit&#228;rischer Dienstleistungen“ das Wort geredet wird, versteht sich dabei von selbst. Auch kann zu Recht davon ausgegangen werden, dass der &#228;u&#223;erst attraktive Wachstumsmarkt f&#252;r wehrtechnische und R&#252;stungsg&#252;ter aller Art und milit&#228;rische Dienstleistungen Gegenstand der Verhandlungen und Gespr&#228;che sind: „Planungssicherheit, Arbeitsplatzsicherheit – und nat&#252;rlich auch Verdienstsicherheit“ (Zeitschrift Europ&#228;ische Sicherheit).</p>
<p>Der Celler Trialog findet im Sommer 2010 erstmals in Kiel statt, da die bisherige Partnereinheit des Treffens, die 1. Panzerdivision, sich auf einen Auslandseinsatz in Afghanistan vorbereitet. Es sollen zudem bewusst Br&#252;cken zu den anderen Waffengattungen geschlagen werden, in diesem Fall also zur Kriegsmarine (und zur maritimen R&#252;stungsindustrie).</p>
<p>&#220;berlegungen zu Protest- und Widerstandsaktionen gegen das auf h&#246;chster Ebene angesiedelte Forum des milit&#228;risch-&#246;konomischen Komplexes gibt es bisher vereinzelt, sowie auf lokaler und regionaler (norddeutscher Ebene). Auch der unterzeichnende Initiativkreis sieht in Protesten gegen den Kieler Trialog gute Chancen, verst&#228;rkt antimilitaristische Positionen in der Gesellschaft zu verbreitern, die Sch&#228;rfung antimilitaristischer Debatten voranzutreiben, exemplarisch die enge Verbindung zwischen Bundeswehr, der Militarisierung von Politik und Gesellschaft durch politische Entscheidungstr&#228;ger und der m&#228;chtigen Interessenvertretung deutscher R&#252;stungskonzerne aufzuzeigen. Dass der Milit&#228;r- und R&#252;stungsstandort Kiel sich besonders f&#252;r vielf&#228;ltige Proteste anbietet, versteht sich von selbst.</p>
<p>Mit dem Ziel der Schaffung eines breiten B&#252;ndnisses vor Ort laden wir alle interessierten Personen, Gruppen und Organisationen zu einer ersten Informationsveranstaltung mit dem B&#252;ndnis gegen den Celler Trialog am Samstag, den 28. November, ab 17:00 im Club M ein.</p>
<p>In ihrem Beitrag &#252;ber den Celler Trialog berichten die AktivistInnen aus Celle auch &#252;ber ihre bisherigen Erfahrungen und die Proteste vor Ort. In der anschlei&#223;enden Aussprache sollen auch die Perspektiven breiter Proteste in Kiel diskutiert werden, konkret auch die Initiierung eines breiten B&#252;ndnisses. Ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit sollen f&#252;r dieses B&#252;ndnis antirassistische Gruppen und Initiativen, Frauengruppen, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, gewerkschaftlich orientierte Gruppen, internationalistisch ausgerichtete Gruppen, kirchliche Gruppen, linke/undogmatische Gruppen; sozialistische/kommunistische Gruppen/Organisationen, Zusammenh&#228;nge aus dem anarchistischen und autonomen Spektrum sowie die Gruppen/Organisationen der Friedensbewegung und Einzelpersonen gewonnen werden.</p>
<p>Das B&#252;ndnis soll sich am Donnerstag, den 10. Dezember, auf einer ersten Sitzung in der Hansastra&#223;e 48 konstituieren, Beginn 19:30 Uhr. Eine Verbreitung dieses Aufrufes ist erw&#252;nscht!</p>
<p>[als PDF unter dem Link: http://kein-trialog.so36.net/pdf/trialog_einladung1.pdf zu finden]</p>
<p>Vorab hat sich der Initiativkreis darauf verst&#228;ndigt, folgende Punkte als verbindliche und gemeinsame Grundlage des B&#252;ndnisses vorzuschlagen:</p>
<p>    * Keine Zusammenarbeit mit Nazis, Rassisten und Antisemiten. Rassistische / antisemitische Argumentationslinien haben in diesem B&#252;ndnis keinen Platz.<br />
    * Formuliert wird eine grunds&#228;tzliche Kritik an der Militarisierung der deutschen / europ&#228;ischen Sicherheits- und Au&#223;enpolitik. Sie dient der Sicherstellung westlicher Dominanz und der Aufrechterhaltung der bestehenden ungerechten kapitalistischen Weltordnung. Auch den Tendenzen zu einer schleichenden Militarisierung der Gesellschaft stellen wir uns entgegen: Die gegenw&#228;rtige Entwicklung l&#246;st keine gesellschaftlichen und politischen Probleme, sondern tr&#228;gt zu deren Versch&#228;rfung bei. Gegen die wachsende Bedeutung milit&#228;rischer Bilder und vermeintlicher L&#246;sungsmuster sowie deren Verharmlosung als „legitimes“ Mittel zur Konfliktl&#246;sung in der Gesellschaft.<br />
    * Die politische Legitimit&#228;t des Kieler Trialoges wird konsequent bestritten. Deshalb initiiert und beteiligt sich das B&#252;ndnis aktiv, in Wort und Tat, an den Protesten gegen das Treffen.<br />
    * Die Unterschiedlichkeit der im B&#252;ndnis versammelten Gruppen/Organisationen bewertet das B&#252;ndnis positiv. Vergangene Proteste waren immer dann am erfolgreichsten, wenn es gelang, die Vielfalt der politischen Kr&#228;fte und die Buntheit der unterschiedlichen Aktionsformen miteinander zu verkn&#252;pfen, ohne dass dabei die Identit&#228;t und die thematischen Interessen der einzelnen Akteure unter den Tisch fielen.<br />
    * Das Recht zu selbst&#228;ndigen &#196;u&#223;erungen der beteiligten Gruppen/Organisationen bleibt unber&#252;hrt, sofern sie sich nicht gegen das Selbstverst&#228;ndnis des B&#252;ndnisses richten.<br />
    * Die Grundhaltung der Zusammenarbeit ist ein solidarischer und verl&#228;sslicher Umgang miteinander, der verbindliche Absprachen erlaubt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sitzung des Innen- und Umweltausschusses am 2.2.2010 um 17.00 Uhr</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2010/01/25/sitzung-des-innen-und-umweltausschusses-am-2-2-2010-um-17-00-uhr/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Inneres und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 2. Februar 2010; 17:00; ] Tagesordnung - &#214;ffentliche/nicht&#246;ffentliche Sitzung des Innen- und Umweltausschusses
Raum: Ratsherrenzimmer, Ort: Rathaus
	
TOP 	Betreff 	Vorlage
&#214; 1 	  	Er&#246;ffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit
	  	 
&#214; 2 	  	Genehmigung der Tagesordnung 	  	 
&#214; 3 	  	Niederschriften / Beschluss&#252;bersichten 	  	 
&#214; 3.1 	  	Genehmigung der Niederschrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">2. Februar 2010</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr></table><p>Tagesordnung &#8211; &#214;ffentliche/nicht&#246;ffentliche Sitzung des Innen- und Umweltausschusses<br />
Raum: Ratsherrenzimmer, Ort: Rathaus<br />
<span id="more-730"></span><br />
TOP 	Betreff 	Vorlage<br />
&#214; 1 	  	Er&#246;ffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit</p>
<p>&#214; 2 	  	Genehmigung der Tagesordnung<br />
&#214; 3 	  	Niederschriften / Beschluss&#252;bersichten<br />
&#214; 3.1 	  	Genehmigung der Niederschrift &#252;ber die Sitzung des Innen- und Umweltausschusses am 08.12.2009<br />
	A06/09/12-1<br />
&#214; 3.2 	  	Bericht &#252;ber die Beschl&#252;sse des Innen- und Umweltausschusses und deren Ausf&#252;hrungsstand<br />
&#214; 3.3 	  	Beschlussbericht 2010 &#8211; Bericht &#252;ber die Umsetzung der Beschl&#252;sse des Innen- und Umweltausschusses<br />
&#214; 4 	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen im Bereich &#8220;Umwelt und Ordnung&#8221;<br />
&#214; 4.1 	  	Fu&#223;verkehr in Kiel<br />
&#214; 4.2 	  	Dichtheitspr&#252;fungen an bestehenden Entw&#228;sserungsanlagen auf privaten Grundst&#252;cken bis zum 31.12.2015 (DIN 1986 Teil 30)<br />
	1105/2009<br />
&#214; 4.3 	  	Beirat f&#252;r Naturschutz bei der unteren Naturschutzbeh&#246;rde in Kiel<br />
	1147/2009<br />
&#214; 4.4 	  	Einsatzvon Pflanzenschutzmitteln an Bahnd&#228;mmen<br />
	1148/2009<br />
&#214; 4.5 	  	Vandalismus an st&#228;dtischen Geb&#228;uden<br />
	0002/2010<br />
&#214; 4.6 	  	Wettbewerb &#8220;Emissionsfreie Mobilit&#228;t in Kommunen“ (vgl. auch Drs. 0286/2009)<br />
	0008/2010<br />
&#214; 4.7 	  	Klimavertr&#228;gliche Energieversorgung Kiel Sachstandsberichht<br />
	0065/2010<br />
&#214; 4.8 	  	Sonntag- und Feiertags&#246;ffnungen 2010 &#8211; Ausnahmen nach dem Laden&#246;ffnungszeitengesetz des Landes Schleswig-Holstein<br />
	0048/2010<br />
&#214; 4.9 	  	Kieler Rat f&#252;r Kriminalit&#228;tsverh&#252;tung &#8211; Zwischenbericht &#8211;<br />
	0071/2010<br />
&#214; 5 	  	Ortsbeiratsantr&#228;ge<br />
&#214; 6 	  	Beschlussvorlagen im Bereich &#8220;Umwelt und Ordnung&#8221;<br />
&#214; 7 	  	Antr&#228;ge der Fraktionen im Bereich &#8220;Umwelt und Ordnung&#8221;<br />
&#214; 7.1 	  	Waffenbesitz in Kiel<br />
	0317/2009<br />
&#214; 7.1.1 	  	&#196;nderungsantrag zu TOP 6.1 &#8211; Waffenbesitz in Kiel<br />
	1021/2009<br />
&#214; 7.2 	  	Pflanzenschutzmittel an Bahnd&#228;mmen<br />
	0793/2009<br />
&#214; 8 	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen im Bereich &#8220;Personal und Organisation&#8221;<br />
&#214; 8.1 	  	Konzept f&#252;r die Gewinnung gut qualifizierter Bewerberinnen und Bewerber f&#252;r eine Ausbildung bei der Landeshauptstadt Kiel, Beschluss vom 9.6.2009 zu TOP 6.1.1. (Drs. 0568/2009)<br />
	0057/2010<br />
&#214; 9 	  	Beschlussvorlagen im Bereich &#8220;Personal und Organisation&#8221;<br />
&#214; 10 	  	Antr&#228;ge der Fraktionen im Bereich &#8220;Personal und Organisation&#8221;<br />
&#214; 11 	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen in Bereich &#8220;Gleichstellung&#8221;<br />
&#214; 11.1 	Gender Mainstreaming bei der Landeshauptstadt Kiel<br />
&#214; 12 	  	Beschlussvorlagen im Bereich &#8220;Gleichstellung&#8221;<br />
&#214; 13 	  	Antr&#228;ge der Fraktionen im Bereich &#8220;Gleichstellung&#8221;<br />
&#214; 14 	  	Verschiedenes</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Free Mumia!-Demo in Kiel am 9.12.2009</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2009/12/02/free-mumia-demo-in-kiel-am-9-12-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 16:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Free Mumia]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 9. Dezember 2009; 17:00; ] STOP THE EXECUTION! Lasst uns Mumias drohende Hinrichtung verhindern!
Demo zum 28. Jahrestag von Mumias Verhaftung, 17 Uhr Bahnhofsvorplatz
Seit fast 28 Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal in den USA in der Todeszelle. Verurteilt f&#252;r einen Polizistenmord, der ihm untergeschoben wurde, um ihn zum Schweigen zu bringen.
Seine Verurteilung 1982 war eine Farce. Ein offen rassistisch agierender Richter sorgte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">9. Dezember 2009</td></tr><tr><td colspan="3">17:00</td></tr></table><p><strong>STOP THE EXECUTION! Lasst uns Mumias drohende Hinrichtung verhindern!<br />
Demo zum 28. Jahrestag von Mumias Verhaftung, 17 Uhr Bahnhofsvorplatz</strong><br />
Seit fast 28 Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal in den USA in der Todeszelle. Verurteilt f&#252;r einen Polizistenmord, der ihm untergeschoben wurde, um ihn zum Schweigen zu bringen.<br />
Seine Verurteilung 1982 war eine Farce. Ein offen rassistisch agierender Richter sorgte daf&#252;r, dass s&#228;mtliche Br&#252;che der verfassungsm&#228;ssigen Rechte des Angeklagten durchkamen. Seit diesem Verfahren, dass laut Amnesty International „einen Bruch internationaler Mindeststandards fairer Verfahren“ darstellt, k&#228;mpft Mumia um genau das.<br />
<span id="more-487"></span><br />
Im April diesen Jahres verweigerte das H&#246;chste Gericht der USA mit nur zwei Worten dieses neue Verfahren: „Antrag abgelehnt“. Es ist eine so offen politische Entscheidung, dass sich das Gericht nicht einmal traut, eine Begr&#252;ndung zu ver&#246;ffentlichen.</p>
<p>Der afroamerikanische Aktivist k&#228;mpft seit seiner fr&#252;hesten Jugend – damals als Pressesprecher der Black Panther Party – sp&#228;ter als freier Journalist – gegen Rassismus, Polizeigewalt und Krieg. Vor allem die katastrophalen Auswirkungen herrschender Politik auf die Leidtragenden derselben stehen dabei in seinem Fokus. Seine sog. „Waffen“ sind die Schreibmaschine und das Mikrofon. In seinen viel beachteten Radio- und Zeitungskolumnen setzte sich Mumia stets f&#252;r alle die ein, welche selbst kein Geh&#246;r in der medialen &#214;ffentlichkeit erhalten. Schon Ende der 70iger Jahre erhielt Mumia neben journalistischen Auszeichnungen den Namen „The Voice Of The Voiceless“ – die Stimme der Unterdr&#252;ckten.</p>
<p>Mumia befindet sich in der gef&#228;hrlichsten Lage seit seiner Festnahme. Der U.S. Supreme Court kann jederzeit &#252;ber den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Best&#228;tigung der Todesstrafe entscheiden. Sollte das Gericht dem stattgeben, gibt es keine juristische M&#246;glichkeit mehr, dagegen vorzugehen.<br />
Schon 1995 und 1999 konnten nur massive weltweite Proteste die bereits angesetzte Hinrichtung verhindern. An diese Proteste wollen wir ankn&#252;pfen.<br />
Es gibt zwar bis heute keine Entscheidung, aber wir wollen bereits am 9.12., den 28. Jahrestag seiner Verhaftung, auf Mumias bedrohliche Situation aufmerksam machen und schon jetzt zeigen, dass wir den geplanten Justizmord mit starken weltweiten Protesten verhindern wollen.<br />
Im Internet auf <a href="http://www.mumia-hoerbuch.de">www.mumia-hoerbuch.de</a> kann eine Petition unterzeichnet werden, die an den Justizminister der USA gerichtet ist.</p>
<p>Die Vorbereitungen der Notfallproteste laufen in vielen St&#228;dten der BRD und weltweit auf Hochtouren. Es ist geplant am 3. Tag nach der Entscheidung der Best&#228;tigung der Todesstrafe (Tag X+3) &#252;berall auf der Welt mit starken Protesten politischen Druck zu erzeugen. Dabei wird f&#252;r die Demo am letzten Samstag vor dem Hinrichtungstermin in Berlin mobilisiert. Es ist wichtig eine gro&#223;e kraftvolle Demo hinzubekommen, damit unser Protest in den USA wahrgenommen wird. Auch wollen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus, Klassengesellschaft und staatliche Repression in Deutschland setzen.<br />
In Kiel ist am Tag X+3 eine Kundgebung am Bahnhof werktags um 17 Uhr, am Wochenende um 12 Uhr geplant.</p>
<p>Also, achtet auf Ank&#252;ndigungen des Mumia Plenums Kiel!</p>
<p>Demo zum 28. Jahrestag Mumias Verhaftung:<br />
Mi., 9.12.2009<br />
um 17 Uhr Auftakt<br />
am Bahnhofsvorplatz Kiel</p>
<p>Freiheit f&#252;r Mumia Abu-Jamal! Abschaffung der Todesstrafe – weltweit!</p>
<p><em><strong>Quelle: <a href="http://www.freemumiakiel.blogsport.de">www.freemumiakiel.blogsport.de</a></strong></em></p>
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		<item>
		<title>&#220;berall dort, wo die Emanzipation des Menschen am Werk war, war auch Eva anzutreffen</title>
		<link>http://mitmachen.dd-kiel.de/2009/11/19/ueberall-dort-wo-die-emanzipation-des-menschen-am-werk-war-war-auch-eva-anzutreffen/</link>
		<comments>http://mitmachen.dd-kiel.de/2009/11/19/ueberall-dort-wo-die-emanzipation-des-menschen-am-werk-war-war-auch-eva-anzutreffen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[ver.di]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 19. November 2009; ] Beitrag autonomer Freundinnen und Freunde auf der Trauerfeier f&#252;r Eva Dockerill am 19. November 2009

Eva f&#252;hrt heute, wie schon zu ihrem 80sten Geburtstag, Familienangeh&#246;rige, Freundinnen und Freunde, sowie Genossinnen und Genossen hier in der Hansastra&#223;e zusammen. Wenn ich daran denke, wie gerne sie die Fotos von ihrem 80sten immer wieder hervor geholt hat und beschrieb, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">19. November 2009</td></tr></table><p><strong>Beitrag autonomer Freundinnen und Freunde auf der Trauerfeier f&#252;r Eva Dockerill am 19. November 2009</strong></p>
<p>Eva f&#252;hrt heute, wie schon zu ihrem 80sten Geburtstag, Familienangeh&#246;rige, Freundinnen und Freunde, sowie Genossinnen und Genossen hier in der Hansastra&#223;e zusammen. Wenn ich daran denke, wie gerne sie die Fotos von ihrem 80sten immer wieder hervor geholt hat und beschrieb, wer in welchem Verh&#228;ltnis zu ihr steht, so glaube ich, dass sie sich auch &#252;ber die heutige Zusammensetzung sehr gefreut h&#228;tte.<br />
<span id="more-1215"></span><br />
Wir sind alle mindestens 35 Jahre j&#252;nger als unsere Freundin und Genossin Eva.</p>
<p>Sie war bereits 70 Jahre alt, als wir sie 1998 in der Vorbereitung von Protesten gegen das Gel&#246;bnis auf dem Rathausmarkt kennen lernten. Damals geh&#246;rte sie zu dem Teil des B&#252;ndnisses, der sich nach dem Durchbruch durch eine Polizeikette an der lautstarken St&#246;rung beteiligte.</p>
<p>In der Folge waren wir gemeinsam mit Eva in der Initiative „Kein Frieden mit der NATO“ organisiert. Diese Initiative war auf den ersten Blick eine eigent&#252;mliche Mischung radikaler AktivistInnen. Wir verstanden uns als Teil der militanten autonomen Bewegung. Evas Gruppenzusammenhang hingegen nannte sich „Marx am Sonntag“.</p>
<p>Das klang erstmal nach einem trockenen Theorie-Lesekreis. Weit gefehlt, wie wir schnell in den oft bis tief in die Nacht gehenden Treffen merkten.</p>
<p>Die Besch&#228;ftigung mit Theorie war f&#252;r Eva immer das, was bei Marx „Kritik im Handgemenge“ hei&#223;t: Begreifen und Bek&#228;mpfen hing f&#252;r sie untrennbar zusammen – es galt ihr zu begreifen, um besser bek&#228;mpfen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Dass die Diskussionen so intensiv und die praktischen Ergebnisse so verbindlich waren, lag auch an der Pers&#246;nlichkeit von Eva. So hatte sie nie Angst davor, eine Position notfalls ganz alleine und fordernd &#8211; manchmal auch stur &#8211; zu vertreten und sorgte f&#252;r so manche Kontroverse, in der wir uns im Ringen um Positionen nicht nur gestritten haben sondern auch als Menschen begegnet sind. „Was ist mit der Frauenfrage?“ hielt sie regelhaft den Marxisten entgegen „Was ist mit der Klassenfrage?“ ging in die Richtung der Autonomen. Vertragen haben wir uns anschlie&#223;end im Sponti Hansa, Eva mit einem Glas Wei&#223;weinschorle und einer Zigarette.</p>
<p>Evas k&#228;mpferische Anwesenheit in zum Teil grundverschiedenen Szenen macht sie zu einer au&#223;ergew&#246;hnlichen Frau. Sie hat sich immer wieder Orte gesucht, von denen aus sie f&#252;r eine ganz andere und bessere Welt, die f&#252;r sie im Ergebnis der Bem&#252;hungen ganz ohne jeden Zweifel herrschaftsfrei und klassenlos sein musste, streiten konnte. Als Kommunistin, Feministin und kritische Gewerkschafterin war sie bis ins hohe Alter an Debatten und Aktivit&#228;ten beteiligt, &#228;hnlich einer Wanderd&#252;ne gesellschaftlicher Konflikte. Ohne Ber&#252;hrungs&#228;ngste, offen, solidarisch und vor allem streitbar: &#220;berall dort, wo die Emanzipation des Menschen potentiell am Werk war, war auch Eva mit ihrem Kommentar und ihrer Position anzutreffen. Daf&#252;r haben wir sie geliebt.</p>
<p>Ihren auf die Zukunft gerichteten Blick hat sie selbst bei zunehmender k&#246;rperlicher Kraftlosigkeit nicht abgelegt. K&#246;rperlich bereits immer weniger geworden, besuchte sie noch im Juni zwei Veranstaltungen des Arbeits- und Aktionskreises kritischer Studierender. Und wen wundert es, dass sie nat&#252;rlich mit der ihr eigenen Beharrlichkeit beide Male das Wort ergriff: Die Frage „Was hei&#223;t das jetzt f&#252;r unseren Kampf?“ war die Sto&#223;richtung ihrer Beitr&#228;ge.</p>
<p>Vor der zweiten genannten Veranstaltung hatte sie der Nachtschwester ihre R&#252;ckkehr ins Hospiz f&#252;r 21 Uhr in Aussicht gestellt. Sie musste sich ja abmelden, wenn sie das Haus verlie&#223;. Doch wollte sie nach der Veranstaltung noch in die Hansastra&#223;e. Dort setzten sich junge Antifas an unseren Tisch, Eva a&#223; eine Fl&#246;te und trank einen Schnaps. Erst um 23 Uhr waren wir zur&#252;ck und das Hospiz war bereits abgeschlossen. Nach 10 Minuten Klingeln endlich machte eine etwas vorwurfsvolle Schwester die T&#252;r auf.</p>
<p>Mit ihrem nahenden Tode verbundene Fragen hingegen wehrte sie meistens ab. Zum Teil auch garstig. Schon bei einem ersten Besuch im Hospiz berichtete sie, dass sie bereits alte Freundinnen mit den Worten „Wie k&#246;nnt ihr nur in meiner Gegenwart um mich trauern!“ angefahren habe und sich nun mit der Kritik der Emotionali&#228;t besch&#228;ftige. Hierf&#252;r schlug sie sogar bei den alten Klassikern nach.</p>
<p>Das beinhaltete auch eine Warnung an uns.</p>
<p>Wir haben es vers&#228;umt, Eva daf&#252;r zu kritisieren, dass sie es sich, anderen und uns hiermit zum Teil auch sehr schwer gemacht hat, mit Gef&#252;hlen der Trauer umzugehen.</p>
<p>Im letzten Jahr hat Eva uns und anderen sehr viel mit auf den Weg gegeben. Sie beantwortete viele Fragen und stellte viele Fragen. Sie wurde nochmal mehr Genossin und Freundin. Wir erfuhren viele Dinge aus ihrem Leben, die uns bis dahin unbekannt waren. Und auch einen uns bis dahin neuen Charakterzug lernten wir kennen: Evas Eitelkeit. Nach einem Sturz, durch den sie sich ein Brillenh&#228;matom zuzog, verkleidete sie sich wie eine 70er-Jahre-Bankr&#228;uberin mit Sonnenbrille und Hut. Auch unangek&#252;ndigte Besuche konnten sie in die Bredouille bringen.</p>
<p>Viele Dinge aus Evas Leben sind uns aber unbekannt geblieben.</p>
<p>Als sie schw&#228;cher wurde und sich zunehmend schlechter konzentrieren konnte, hat sie es dennoch genossen, wenn Menschen, die ihr wichtig waren, sich im Hospiz getroffen haben und – wie sie es ausdr&#252;ckte – Dinge zusammen „ausgeheckt“ haben und Pl&#228;ne entstanden.</p>
<p>Eva w&#228;re keine Freundin eines pathetischen Abschlusses einer politischen Trauerrede gewesen, in der gesagt wird, weshalb sie f&#252;r uns alle ein Vorbild sein sollte. Oder noch schlimmer: Wenn wir in ihrer Gegenwart den Fehler begehen w&#252;rden zu sagen „Eva, der Kampf geht weiter“ w&#252;rde sie vermutlich dazwischen fahren und sagen: „Nat&#252;rlich geht der Kampf weiter, solange der Mensch ein armseliges und geknechtets Wesen ist – und das nat&#252;rlich auch ohne mich!“</p>
<p>Aber es w&#228;re sehr in ihrem Sinn, wenn einige der hier Versammelten die F&#228;den, die Eva zwischen den unterschiedlichen Leuten gesponnen hat, halten und auch in Zukunft das eine oder andere gemeinsam aushecken.</p>
<p>Eva, Dir geb&#252;hrt aus vielen Gr&#252;nden ein ganz besonderer Platz in unserem Leben. Wir werden Dich sehr vermissen.</p>
<p><em>Petra, Svenja, Martin, Bierson und Jens</em></p>
<p><strong>lesenswert:</strong><br />
„Erst bei den autonomen Frauen begann mir Politik richtig Spa&#223; zu machen!“ &#8211; <a href="http://www.archiv-kiel.de/pdf/Eva_interview.pdf">Interview</a> zum 80sten Geburtstag</p>
<p>Eva Dockerill: <a href="http://www.archiv-kiel.de/pdf/LinXExtra_Spurensuche.pdf">Spurensuche im Hospiz</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Innen- und Umweltausschuss am 10.11.2009</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 10. November 2009; 17:00 bis 20:00. ] Tagesordnung - &#214;ffentliche/nicht&#246;ffentliche Sitzung des Innen- und Umweltausschusses
Datum: 	Di, 10.11.2009 	Status: 	&#246;ffentlich/nicht&#246;ffentlich
Zeit: 	17:00 	Anlass: 	ordentliche Sitzung
Raum: 	Ratsherrenzimmer, Ort: 	Rathaus
		
TOP 	Betreff 	Vorlage
&#214; 1 	  	Er&#246;ffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit 	  	 
&#214; 2 	  	Genehmigung der Tagesordnung 	  	 
&#214; 3 	  	Niederschriften / Beschluss&#252;bersichten 	 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">10. November 2009</td></tr><tr><td class="ec3_start">17:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:00</td></tr></table><p>Tagesordnung &#8211; &#214;ffentliche/nicht&#246;ffentliche Sitzung des Innen- und Umweltausschusses<br />
Datum: 	Di, 10.11.2009 	Status: 	&#246;ffentlich/nicht&#246;ffentlich<br />
Zeit: 	17:00 	Anlass: 	ordentliche Sitzung<br />
Raum: 	Ratsherrenzimmer, Ort: 	Rathaus<span id="more-233"></span></p>
<p>TOP 	Betreff 	Vorlage<br />
&#214; 1 	  	Er&#246;ffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussf&#228;higkeit<br />
&#214; 2 	  	Genehmigung der Tagesordnung<br />
&#214; 3 	  	Niederschriften / Beschluss&#252;bersichten<br />
&#214; 3.1 	  	Genehmigung der Niederschrift &#252;ber die Sitzung des Innen- und Umweltausschusses am 08.09.2009<br />
	A06/09/09-1<br />
&#214; 3.2 	  	Bericht &#252;ber die Beschl&#252;sse des Innen- und Umweltausschusses und deren Ausf&#252;hrungsstand<br />
&#214; 4 	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen im Bereich &#8220;Umwelt und Ordnung&#8221;<br />
&#214; 4.1 	  	Schutz vor der &#8221;Neuen Grippe&#8221; in der Landeshauptstadt Kiel<br />
&#214; 4.2 	  	Projektvorstellung Thema &#8220;Alkoholpr&#228;vention&#8221;<br />
&#214; 4.3 	  	Jugendschutzstreifen w&#228;hrend der Kieler Woche 2009<br />
	0719/2009<br />
&#214; 4.4 	  	&#8220;Vielfalt tut gut, Kieler Jugend f&#252;r Toleranz und Demokratie&#8221; &#8211; Projektmittel f&#252;r 2009<br />
	0861/2009<br />
&#214; 4.5 	  	Hundekot auf Gaardener Wegen, Stra&#223;en, in Gr&#252;nanlagen und Parks<br />
	0970/2009<br />
&#214; 4.6 	  	Arbeitsprogramm der Verwaltung zum Kieler Energie- und Klimaschutzkonzept 2008 (KEKK) hier: Eignungsgebiete und Standorte f&#252;r Windkraftanlagen in der Landeshauptstadt Kiel<br />
	0511/2009<br />
&#214; 4.7 	  	L&#228;rmaktionsplan der Landeshauptstadt Kiel hier: Vereinbarkeit der Ausweisung eines „ruhigen Gebietes“ mit Planungsrecht<br />
	0779/2009<br />
&#214; 4.8 	  	Dienstliche Mobilit&#228;t der Landeshauptstadt Kiel mit Elektroautos und F&#246;rderung der Elektromobilit&#228;t im Kieler Stadtgebiet<br />
	0871/2009<br />
&#214; 4.9 	  	Innerst&#228;dtisches Contracting – Amortisationszeiten 2008, Ma&#223;nahmenplanung 2009<br />
	0900/2009<br />
&#214; 4.10 	  	Luftreinhalteplan Bahnhofstra&#223;e<br />
	0960/2009<br />
&#214; 4.11 	  	Aktualisierung der Kieler Friedhofssatzung<br />
	0961/2009<br />
&#214; 5 	  	Ortsbeiratsantr&#228;ge<br />
&#214; 5.1 	  	Erstellung einer Gefahrenanalyse der Kieler Betriebe entlang des Nordostseekanals (Suchsdorf bis Scheerhafen)<br />
	0821/2009<br />
&#214; 5.2 	  	Stra&#223;enraumgestaltung J&#252;tlandring<br />
	0878/2009<br />
&#214; 5.3 	  	Sicherungsma&#223;nahmen im Bereich Segeberger Landstr. / Liselotte-Herrmann-Str.<br />
	1202/2008<br />
&#214; 6 	  	Antr&#228;ge der Fraktionen im Bereich &#8220;Umwelt und Ordnung&#8221;<br />
&#214; 6.1 	  	Waffenbesitz in Kiel<br />
	0317/2009<br />
&#214; 6.2 	  	Pflanzenschutzmittel an Bahnd&#228;mmen<br />
	0793/2009<br />
&#214; 7 	  	Beschlussvorlagen im Bereich &#8220;Umwelt und Ordnung&#8221;<br />
&#214; 7.1 	  	Nachhaltiges Fl&#228;chenmanagement (NFK); Leitbild „Innenentwicklung vor Au&#223;enentwicklung“, &#220;bersicht &#252;ber das Kieler Potaentialfl&#228;chenkataster<br />
	0356/2009<br />
&#214; 8 	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen in Bereich &#8220;Gleichstellung&#8221;<br />
&#214; 8.1 	  	Zwischenbericht Gender Mainstreaning<br />
&#214; 9 	  	Antr&#228;ge der Fraktionen im Bereich &#8220;Gleichstellung&#8221;<br />
&#214; 10 	  	Beschlussvorlagen im Bereich &#8220;Gleichstellung&#8221;<br />
&#214; 11 	  	Gesch&#228;ftliche Mitteilungen im Bereich &#8220;Personal und Organisation&#8221;<br />
&#214; 11.1 	  	Personalbericht 2008<br />
	0964/2009<br />
&#214; 11.2 	  	Organisationsuntersuchung im Dezernat f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt &#8211; Bericht zum Stand der Umsetzung<br />
	0965/2009<br />
&#214; 12 	  	Antr&#228;ge der Fraktionen im Bereich &#8220;Personal und Organisation&#8221;<br />
&#214; 13 	  	Beschlussvorlagen im Bereich &#8220;Personal und Organisation&#8221;<br />
&#214; 13.1 	  	Stellenplan 2010<br />
&#214; 13.2 	  	Aufhebung der Bestellung eines Pr&#252;fers f&#252;r das Rechnungspr&#252;fungsamt<br />
	0898/2009<br />
&#214; 14 	  	Kleine Anfragen<br />
&#214; 14.1 	  	Temporeduzierung vor Spielpl&#228;tzen<br />
	0885/2009<br />
&#214; 15 	  	Verschiedenes</p>
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